DE857258C - Anordnung zur Regelung des Pressdrucks von Pressrollen, insbesondere bei Schweissmaschinen - Google Patents
Anordnung zur Regelung des Pressdrucks von Pressrollen, insbesondere bei SchweissmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/06—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes
- B23K11/061—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams
- B23K11/062—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams for welding longitudinal seams of tubes
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Description
- Anordnung zur Regelung des Preßdrucks von Preßrollen, insbesondere bei Schweißmaschinen In 1laschinen, in welchen Rollen einen Druck auf ein Ar4eits@stück ausüben, ist es schwierig, auch bei Veränderun;en in der Dicke d:s Arbeitsstückes einen konstanten Druck aufrechtzuerhalten. Die Veränderungen der Dicke können unter ungünstigen Umständen sogar eine Beschädigung der Maschine herbeiführen, wenn der Preßdruck mit Veränderungen der Dimensionen des Arbeitsstückes stark ansteigt. 1>ie Veränderung des Preßdruckes kann auch auf die in der Maschine hergestellten Erzeugnisse unvorteilhaft einwirken.
- Die torliegende Erfindung betrifft .eine Anordnung, die lresonc1ers bei Rollenelektroden in Na'htschweil3maschinen verwendbar ist und besonders bei automatischen lZohrsc'hweißmaschinen, in welchen rnan dank der Erfindung in einer einfachen und sicheren Weise einen konstanten Druck von den Rolleu der Maschine auf das Arbeitsstück erzielen kann, auch wenn das Arbeitsstück, das zwischen den Rollen läuft, eine verschiedene Dicke aufweisen sollte. Die Erfindung ist nicht nur bei den Rollen verwendbar, durch welche der Schweißstrom zu dem Arbeitsstück geführt wird, sondern ist von noch größerer Bedeutung für die Rollen, die das Rohr aus Bandmaterial formen, und besonders für die Rollen, welche die Kanten des Bandes zusammenpressen. Die Bedeutung der Erfindung erhellt aus dem Umstand, daß, wenn die Breite des Bandes sich ändern würde, die Rollen, die die Kanten des Bandes zusammenpressen, einem außerordentlich hoben Druck ausgesetzt würden, wenn sie starr gelagert sind, daß aber, wenn s.ie nach der Erfindung nachgiebig gelagert werden, die Kraft, mit welcher die Rollen die Kanten des Bandes zusammenpressen, unabhängig von der Breite des Bändes praktisch konstant gehalten werden kann.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einer Rollenelektrode für Nahtschweißung gezeigt. I:@s lrezeichtiet i die Kontaktrolle, welche an einem Hebel 2 gelagert ist. Dieser Hebel ist seinerseits an einem festen Zapfen 3 gelagert. Die Rolle i drückt gegen das Arbeitsstück 5, das seinerseits auf der Rolle 4 ruht.
- Der Hebel 2 isst am anderen Ende mittels eines Zapfens 6 gelenkig mit der Kolbenstange 7 des Kolbens 8 verbunden. Der Kolben 8 verschiebt sich in dem Zylinder 9 und hat Packungen io, zwischen denen eine Rinne io' angebracht ist, welche mit einer Bohrung i i in dem Kolben, und der Kolbenstange 7 in Verbindung steht. Der Zylinder 9 ist an dem "Zapfen 12 gelenkig gelagert.
- In den Zylinder 9 führen zwei Kanäle 13 und 14; am Kanal 13 ist eine Rohrleitung angeschlossen, in welcher ein Manometer 17, ein Überdruckventil 16 und ein Druckreduzi.erventi115 eingeschaltet sind. Mit dem Kanal 14 ist eine Rohrleitung verbunden, welche ein Manometer 2o, ein Überdruckventil i9 und ein Druckreduzierventil 18 enthält. Ein Druckmedium, z. B. 01 oder Luft, wird den Reduzierventilen 15 und 18 durch die Rohrleitungen 21 zugeführt.
- Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Von der Rohrleitung 21 wird das Druckmedium zu dem Raum unterhalb des Kolbens 8 in den Zylinder 9 zugeführt, und zwar über das Druckreduzierventil 15, das Überdruckventil 16 und durch den Kanal 13. Durch Regelung am Ventil 15 und Überdruckventil 16 ist es möglich, einen Aufwärtsdruck auf den Kolben 8 auszuüben, welcher das Gewicht der Rolle i und des Hebels 2 ausgleicht, so claß die Rolle sozusagen schwebend ist. Es ist vorteilhaft, den am Ventil 15 eingeregelten Druck etwas höher zu wählen, als für die Ausbalancierung notwendig ist, so daß der Kolben 8 normalerweise in seiner höchsten Stellung ist,, wenn das Ventil 18 geschlossen ist. Dies ist dadurch möglich, daß die Luft in dem Raum in dem Zylinder 9 oberhalb des Kolbens 8 durch den Kanal 14 und das Ventil i9 ausströmen kann, welches Ventil handbetätigt ist.
- Wenn geschweißt werden soll, wird die Rolle gegen das Arbeitsstück gepreßt dadurch, daß das Ventil 18 geöffnet und nebst dem Überdruckventil i9 auf den gewünschten Druck eingestellt wird', während die Rolle i und der Hebel 2 durch den Druck in dem unteren Raum des Zylinders 9 balanciert werden. Der Druck der Rolle i gegen das Arbeitsstück 5, nachdem das Ventil 18 geöffnet ist, wird durch den am genannten Reduzierventil eingestellten Druck bestimmt. Es ist deshalb möglich, das Ventil 18 so zu gradieren, daß die von der Rolle i auf das Arbeitsstück ausgeübte Kraft unmittelbar abgelesen werden kann. Wenn die Dicke des Arbeitsstückes 5 irgendwelche Änderungen zeigen sollte, halt die Rolle i die Möglichkeit, ihre Stellung zu verändern, aber trotzdem den vorbestimmten Druck auf das Arbeitsstück auszuüben. Um zu verhindern, daß Druckluft an den Packungen io vorbei von dem Raum 23 in dem Zylinder 9 in den Raum 22 strömt, ist der Kolben mit einer Rinne iö versehen, welche mittels des Kanals ii mit der freien Luft in Verbindung ist. Der Druck in den Räumen 22 und 23 wird deshalb nur von der Einstellung der Druckred uzierventile 15 und 18 bestimmt.
- Wenn statt Luft eine Flüssigkeit als Druckniedium verwendet wird, werden die Druckreduzierventile 15 und 18 und Ü herdruckven.tile 16 und i9 durch Überleitventile ersetzt, und zwar eins für jeden Kanal 13 und 14. Diese Ü berleitventile werden auf den: in, den Räumen 22 und 23 gewünschten Druckwert eingestellt. In diesem Fall ist die Rinne i o' und der Kanal 11 in dem Kolben 8 nicht notwendig.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Anordnung zur Einstellung der von einer Rolle in einer Maschine ausgeübten Kraft, besonders der von Rollenelektroden in einer Nahtschweißma-schine oder von Formrollen in einer automatischenRdhrschweißmaschine ausgeübten Kraft, in welcher Anordnung die Rolle, die die Kraft ausübt, an einem in einem festen Punkt gelagerten Hebel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel von einem Kolben betätigt wird, der an einer Seite einem so hohen Druck ausgesetzt ist, daß ein Ausgleich des Gewichtes der Rolle und des Hebels .erreicht ist, während der Kolben auf der anderen Seite dem Druck eines Druckmediums ausgesetzt ist, der so geregelt wird, daß die Rolle die gewünschte Kraft auf das Arbeitsstuck ausübt.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Luft als Druckmedium der Kolben mit einer zwischen zwei Packungen befindlichen Rinde versehen ist, welche mittels eines Kanals in der Kolbenstange und dem Kolben mit der freien Luft in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE857258X | 1949-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE857258C true DE857258C (de) | 1952-11-27 |
Family
ID=20362875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA4769A Expired DE857258C (de) | 1949-10-26 | 1950-10-28 | Anordnung zur Regelung des Pressdrucks von Pressrollen, insbesondere bei Schweissmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE857258C (de) |
-
1950
- 1950-10-28 DE DEA4769A patent/DE857258C/de not_active Expired
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