DE856852C - OEffner fuer Einmachglaeser u. dgl., insbesondere fuer Rillenglaeser - Google Patents

OEffner fuer Einmachglaeser u. dgl., insbesondere fuer Rillenglaeser

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DE856852C
DE856852C DEK4665A DEK0004665A DE856852C DE 856852 C DE856852 C DE 856852C DE K4665 A DEK4665 A DE K4665A DE K0004665 A DEK0004665 A DE K0004665A DE 856852 C DE856852 C DE 856852C
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DE
Germany
Prior art keywords
jars
vessel
bracket
opener
lid
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Expired
Application number
DEK4665A
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English (en)
Inventor
Willi Klaering
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/20Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Offner für Einmachgläser u. dgl., insbesondere für Rillengläser Es ist vorgeschlagen worden, als Öffner für Einmachgläser schmale, nach Art eines Schraubenziehers oder messerartig ausgebildete Geräte zu verwenden, die an einer Stelle des Gefäßrandes zwischen Deckel und Gefäßrand eingeführt werden, worauf durch Drehen des Gerätes der Deckel unter Druck vom Gefäß abgehoben wird. Bei derartigen Vorrichtungen besteht der Nachteil, daß der Druck auf den Glasrand nur an einer einzigen Stelle am Gefäßrand ausgeübt wird, wodurch das Öffnen nicht nur erschwert wird, sondern auch unter Umständen Glas un.d Deckel beschädigt werden können. Ferner ist das Öffnen beispielsweise eines Einmachglases nur mit großem Kraftaufwand möglich, weil der Öffner um seine Längsachse mit der Hand gedreht werden muß.
  • Schließlich sind auch noch Vorrichtungen zum Öffnen von Konser- engläsern bekanntgeworden, die in der Weise ausgebildet sind, daß ein federnder Bügel Verwendung findet, der mit seinen einwärts gebogenen Schenkelenden, die keilförmig ausgebildet sind, zwischen Glas und Dichtungsring eingeführt wird, so daß Luft -in das Glas eindringen kann und das Vakuum aufgehoben wird.
  • Derartige Glasöffner haben jedoch den Nachteil, daß nicht mit Sicherheit Luft in den Behälter eingeführt wird, da die keilförmig ausgebildeten Schenkelenden keine zusätzlichen Längsrillen aufweisen und häufig beim Einführen dieser Schenkelenden zwischen Glas und Gummiring sich letzterer so dicht um die Schenkelenden herumlegt, daß ein zusätzliches Eintreter, von Luft nicht gewährleistet ist.
  • Weiterhin haben diese Öffner den Nachteil, daß sie bei -Rillengläsern infolge der besonderen Ausbildung von Glas und Deckelrand überhaupt nicht mit Erfolg verwendet werden können.
  • Die 1=rfindung macht es sich demgegenüber zur Aufgabe, einen Öffner zu schaffen, bei dem das All-bzw. Hochdrücken des Deckels des Gefäßes ohne erheblichen Kraftaufwand ermöglicht, insbesondere mit absoluter Sicherheit das Öffnen eines jeglichen Glases gewährleistet wird. Vor allem soll der Öffner auch Verwendung finden können für Rillengläser. ' Die Erfindung besteht darin, daß als Öffner ein an sich bekannter, über das Gefäß fassender Bügel Verwendung findet, der an seinen unteren Enden mit gleichfalls bekannten, vorzugsweise radial gerichteten Ansätzen versehen ist, wobei diese Ansätze flach ausgebildet und in ihrer Dicke dein Zwischenraum zwischen Deckel und Gefäßrand ang-epaßt sind und, nachdem sie zwischen Deckel und Gefäßrandeingeführt worden sind, beim Schwenken des Bügels um etwa 9o°` infolge .der Hebelwirkung ein Ab- bzw. Hochdrücken des Deckels ermöglichen.
  • Neu und vorteilhaft ist ferner die Herstellung des Bügels aus dickem Draht, dessen Enden zu flachgedrückten Ansätzen verformt sind. Auch die nach innen federnde Ausbildung des Bügels ist technisch neu und fortschrittlich.
  • Die Erfindung schafft einen außerordentlich einfachen, billigen, technisch leicht herstellbaren und wirtschaftlichen Glasöffner, mit dem es ohne Gefahr des Springens oder Platzeis von Glasrand oder Deckelrand möglich ist, insbesondere auch Rillengläser leicht zu öffnen.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt -"@1bb. i einen Schnitt durch ein Einmachglas mit angesetztem Öffner, Abb. 2 eine Seitenansicht zur Abb. i, Abb. 3 den Bügel von oben gesehen, Abb. 4 die Stellung des Bügels während des Öffnungsvorganges, Abb. 5 eine andere Ausführungsform des Öffners, bei dem dieser von der Seite an das Glas angesetzt wird, Abb. 6 einen Grundriß zu Abb. 5. Erfindungsgemäß dient als Öffner ein über das Einmachgefäß i, beispielsweise ein Einkochglas, fassender Bügel 2, der mit vorzugsweise radial gerichteten Ansätzen 3 an seinen Enden versehen ist, die in den Zwischenraum 6 zwischen Deckelrand 4 und Gefäßrand 5 einschiebbar sind. Diese Ansätze sind flach ausgebildet und in ihrer Dicke der Höhe des Zwischenraumes zwischen Deckel und Gefäßrand ungefähr angepaßt.
  • Der Bügel 2 wird zweckmäßigerweise durch einen verhältnismäßig dicken Draht gebildet, dessen Enden zu flachgedrückten Ansätzen 3 verformt sind.
  • Es ist von Vorteil, den Bügel nach innen federnd auszubilden, also ihm eine gewisse Spannung zu geben, um ihn mit Spannung über das Gefäß ansetzen zu können. Dadurch werden die Ansätze 3 in den Zwischenraum 6 eingedrückt.
  • Das Öffnen des Glases geschieht null einfach dadurch, -daß der Bügel nach Einführung der An-Sätze 3 in den Zwischenraum 6 etwa um 9o Grad geschwenkt wird. Dadurch erfolgt infolge Hebelwirkung :der Ansätze 3 ein Ab- und 1-Iochdrücken des Deckels. Da die beiden radial gerichteten Ansätze sich gegenüberliegen, also an gegenüberstehenden Punktendes Gefäßumfanges am Deckelrand angreifen, wird ein gleichmäßiges 1-iochdrücken des Deckels bewirkt. In Abb. 5 ist dargestellt, daß der Bügel 2 auch in seiner Ebene verlaufende Ansätze 3 aufweisen kann, so daß man den Bügel seitlich am Gefäß ansetzen kann. Dadurch wird die Einführung der: Ansätze in den Zwischenraum zwischen Deckel und Gefäßrand erleichtert. Das Öffnen des Glases erfolgt dann nicht durch Urilegen nach unten, sondern durch Hochschwenken, wie beispielsweise strichpunktiert in Abb. 5 gezeigt ist.
  • Der Bügel kann auch aus anderem Werkstoff, beispielsweise Holz, Blech od. dgl., bestehen, an dem dann die Ansätze besonders befestigt sein können. Man kann aber auch einen hlechl>ügel verwenden, der horizontal gegeneinander gerichtete abgebogene Ansätze aufweist, die zwischen Deckel und Gefäßrand eingeführt werden.
  • Schließlich ist es möglich, den Bügel auch mehrteilig, beispielsweise zangenartig, auszubilden. Die beiden Arme können dann gelenkig miteinander verbunden und gegeneinander ver- und feststellbar sein. Die beiden Bügelarme tragen dann ebenfalls zwischen Deckel und Gefäßrand fassende gegenüberliegende Ansätze.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S PP, L C II E i. Öffner für Einmachgläser u. dgl., insbesondere für Rillengläser, in Form eines über das Gefäß fassenden Bügels, der an seinen Enden mit vorzugsweise radial gerichteten i_Ausätzen versehen ist, die zwischen Deckel und Gefäßrand einschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (3) flach ausgebildet und in ihrer Dicke dem Zwischenraum zwischen Deckel und Gefäßrand angepaßt sind, so daß sie beim Schwenken des Bügels (2) um etwa 9o° infolge der Hebelwirkung ein Al>- bzw. Hochdrücken des Deckels ermöglichen.
  2. 2. Öffner für Einmachgläser u. dgl., insbesondere für Rillengläser, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (2) durch einen verhältnismäßig dicken Draht gebildet ist, dessen Enden zu flachgedrückten Ansätzen (3) verformt sind.
  3. 3. Öffner für Einmachgläser u. dgl., insbesondere für Rillengläser, nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (2) nach innen federnd ausgebildet ist, um ihn mit Spannung über dem Gefäß oder seitlich desselben anzusetzen, so daß die Ansätze (3) in den Zwischenraum (6) zwischen Deckel und Gefäß eingedrückt werden.
  4. 4. Üffner für Einmachgläser u. dgl., insbesondere für Rillengläser, nach einem der Ansprüche i his 3. dadurch gekennzeichnet, claß der Bügel mehrteilig, beispielsweise zangenartig, ausgebildet ist und daß seine Arme gegeneinander ver- und feststellbar sind. -Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift \7r. 23433I.
DEK4665A 1950-06-25 1950-06-25 OEffner fuer Einmachglaeser u. dgl., insbesondere fuer Rillenglaeser Expired DE856852C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH234331A (de) * 1943-07-28 1944-09-30 Stahl Iselin Rudolf Vorrichtung zum Öffnen von Konservengläsern.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH234331A (de) * 1943-07-28 1944-09-30 Stahl Iselin Rudolf Vorrichtung zum Öffnen von Konservengläsern.

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