DE856378C - Haeckselmaschine mit selbsttaetiger Einlegevorrichtung - Google Patents

Haeckselmaschine mit selbsttaetiger Einlegevorrichtung

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Publication number
DE856378C
DE856378C DEA13462A DEA0013462A DE856378C DE 856378 C DE856378 C DE 856378C DE A13462 A DEA13462 A DE A13462A DE A0013462 A DEA0013462 A DE A0013462A DE 856378 C DE856378 C DE 856378C
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DE
Germany
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cut
feed
drawer
chopping machine
machine according
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Expired
Application number
DEA13462A
Other languages
English (en)
Inventor
Adalbert Dipl-Ing Holik
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ALFA SEPARATOR AG
Original Assignee
ALFA SEPARATOR AG
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/10Feeding devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

Bei dem heutigen Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften ist es erwünscht, das z. B. hinter einer Dreschmaschine anfallende Stroh sogleich und automatisch einer Häckselmaschine zuzuführen, welche dieses schneidet und etwa mittels Gebläses in die Scheune oder sonstige Lagerstelle fördert.
Es sind wohl Einrichtungen an Häckslern bekanntgeworden, bei denen selbsttätig arbeitende Organe das der Lade zugeführte Schneidgut auf
ίο das untere Förderband des Häckslers niederhalten, um eine 'Mitnahme des Schneidgutes durch das Förderband zu erreichen. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß eine gewisse Behinderung im Vorschub durch die Zuführungsorgane selbst entsteht, weil die Zuführungsorgane die Bewegung des Förderbandes nicht mitmachen und, wenn sie sich von der Lade abheben, das Schneidgut ebenfalls abheben. Infolgedessen gewährleisten diese Zuführungsvorrichtungen keinen hemmungslosen
ao Betrieb.
Diese Nachteile vermeidet der Erfindungsgegenstand dadurch, daß Organe vorgesehen sind, welche das der Lade zugeführte Schneidgut auf das Förderband niederdrücken und in der Bewegungsrichtung desselben vorschieben, worauf sie die Lade wieder freigeben. Zweckmäßigerweise erfolgt der Antrieb dieser Organe durch ein Kurbelgetriebe, da das Kurbelgetriebe besonders geeignet ist, bei einfachem Aufbau die beabsichtigten Bewegungen der Zuführungsorgane hervorzubringen.
Da das Schneidgut möglichst über die ganze Ladenlänge niedergedrückt und vorgeschoben werden soll, ist es vorteilhaft, dem vorschiebenden Organ Kufenform zu geben und das Organ durch zwei parallel geschaltete Kurbeln anzutreiben. Um zu vermeiden, daß das der Lade zugeführte Schneidgut statt unter die Einlegekufe oberhalb dieser zu liegen kommt und damit in das !Kurbelgetriebe gelangt, ist es zweckmäßig, mit dem Zuführungsorgan eine Abweiswand zu verbinden.
Da es wichtig ist, daß das Schneidgut den Förderorganen in richtiger Lage zugebracht wird, sind Führungsflächen insbesondere beim Eintritt in Richtung der Schneidvorrichtung vorgesehen, die das Schneidgut möglichst widerstandslos vom Förderorgan vorschieben lassen.
Weitere Erfindungsmerkmale werden im folgenden an Hand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden schematischen Fig. ι und 2 erläutert. Es bezeichnet ι to das untere Förderband eines Häckslers, 2 die obere Zuführungseinrichtung, die ebenfalls ein Förderband oder eine Zuführungswalze sein kann, 3 und 3' die Kurbelwellen des parallel arbeitenden Kurbelantriebes, 4 und 4' die Kurbelarme, 5 eine als Förderorgan wirkende Einlegekufe und 6 die Abweiswand. In Fig. 2 ist die Einrichtung im Kreuzriß dargestellt, wobei die Bezugsziffern mit denen der Fig. 1 übereinstimmen; zusätzlich erkennt man noch die Einlegelade 7 und das Schneidgut 8, ao das in Richtung des Pfeiles, im allgemeinen durch Eigengewicht, der Häckslerlade zugeführt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende : Wenn der Häcksler arbeitet, drehen sich die Kurbelwellen 3 und 3' entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 1) und erteilen der Kufe eine Bewegung, die in der gezeichneten Stellung ein Niederdrücken des Schneidgutes auf das untere Förderband 1, in weiterer Folge ein Vorschieben gegen die obere Zuführungseinrichtung 2 und damit gleichzeitig gegen die Schneideinrichtung bewirkt. Bei der weiteren Drehung der Kurbelwellen 13 und 3' löst sich die Kufe 5 praktisch widerstandslos vom Schneidgut ab und gibt die Lade frei, damit weiteres Schneidgut in die Lade und damit unter die Einlegekufe gelangen kann.
Fig. 3 zeigt die Einrichtung schematisch im Grundriß, ebenfalls unter Verwendung gleicher Bezugsziffern für gleiche Teile wie in den vorhergehenden Figuren. Das Schneidgut kommt z. B. von einer Rutsche j.o durch Eigengewicht auf die Ladenwand 7 und auf das untere Förderband 1, wird, wie beschrieben, von der Einlegekufe 5 erfaßt, niedergedrückt und vorgeschoben. Zur besseren Führung des Schneidgutes sind Führungsflächen in (Fig. 3) und 12 (Fig. 1) angeordnet, mit deren Hilfe erreicht ist, daß das Schneidgut mit Sicherheit von der automatischen Zuführungseinrichtung erfaßt und dem Vorschub praktisch kein Widerstand bei der Einführung zur Schneideinrichtung entgegengesetzt wird.
Natürlich ist der Erfindungsgedanke auch durch andere technische Mittel zu verwirklichen. Statt von einem Kurbelgetriebe kann die gewünschte Bewegung auch von anderen bekannten Maschinenelementen, wie Kurvenscheiben, Kurbelschleifen u. a., abgeleitet werden.
Der Antrieb der Einlegevorrichtung wird zweckmäßig durch nicht gezeichnete Übersetzungsmittel vom Häckslerantrieb abgeleitet.
In Fig. 4 a bis 4d sind die vier markanten Stellungen der Einlegekufe dargestellt, wobei 3 und 3' wieder die Kurbelwellen, 4 und 4' die Kurbelarme, S die Einlegekufe und 1 das untere Förderband des Häckslers bezeichnet. In der Stellung a beginnt das Niederdrücken auf das Förderband und zugleich Vorschieben des Schneidgutes. In Stellung b ist der maximale Niederpreßdruck und die größte Vorschubgeschwindigkeit erreicht. In Stellung c ist der maximale Vorschubweg durch die Kufe erreicht, sie löst sich vom Schneidgut ab und zieht sich nach oben zurück, bis sie in Stellung d die höchste Lage erreicht und die Lade vollkommen freigegeben hat. Vermöge der Kufenform des Niederdrück- und Vorschuborgans zieht dieses beim Übergang von Stellung c in Stellung d im Gegensatz zu bekannten Vorschubeinrichtungen Schneidgut nicht zurück.
Im Falle der Anwendung eines reinen Kurbelgetriebes kann die Parallelschaltung der beiden Kurbeln nicht nur, wie in der Figur angedeutet, durch Kettenantrieb 12 erfolgen, der mit den auf den Kurbelwellen 3, 3' sitzenden Rädern 13, 13' zusammenarbeitet, sondern auch durch reine Zahnradübertragung bzw. durch eine zweite, im rechten Winkel zur Kurbel 4 bzw. 4' stehende Kurbel bewerkstelligt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Häckselmaschine mit selbsttätiger Einlege- go vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß Zuführungsorgane vorgesehen sind, welche das der Lade zugeführte Schneidgut auf das Förderband niederdrücken, in der Bewegungsrichtung desselben vorschieben und die Futterlade wieder freigeben.
2. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tätigkeit der Zuführungsorgane von einem !Kurbelgetriebe abgeleitet wird.
3. Häckselmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeorgan an zwei parallel arbeitende Kurbeln angeschlossen ist.
4. Häckselmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeorgan derartige Kufenform aufweist, daß es beim Vorschieben das Schneidgut mitnimmt, jedoch beim Freigeben der Lade sich vom Schneidgut ablöst, ohne den Vorschub desselben zu behindern, no
5. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Zuführungsorgan eine Abweiswand verbunden ist, die verhindert, daß das gegen die Lade zuströmende Schneidgut über das Einlegeorgan zu liegen kommt, wenn sich dieses in der Vorschubstellung befindet.
6. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lade gegen die Schneideinrichtung zu Führungsfläehen vorgesehen sind, die die Tätigkeit der Organe unterstützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5498 11.52
DEA13462A 1950-07-31 1951-06-06 Haeckselmaschine mit selbsttaetiger Einlegevorrichtung Expired DE856378C (de)

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DE856378C true DE856378C (de) 1952-11-20

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ID=3682283

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