DE855884C - Elektrische Anlage mit geerdetem Sternpunkt. - Google Patents

Elektrische Anlage mit geerdetem Sternpunkt.

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DE855884C
DE855884C DE1949S0000998 DES0000998D DE855884C DE 855884 C DE855884 C DE 855884C DE 1949S0000998 DE1949S0000998 DE 1949S0000998 DE S0000998 D DES0000998 D DE S0000998D DE 855884 C DE855884 C DE 855884C
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DE1949S0000998
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Koch Dr Walther
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Bei Hochsipannungsanlagen! ζ. B. von 200 oder 400 kV ist es vorteilhaft, den Sternpunkt des Hochspannungssystems in der Station, zu erden. Die Erdungsanlage wird dabei so ausgebildet, daß der Erdungswideirstand gering, z. B. 0,1 Ohm ist, um bei einem Erdschluß in der Station! die am Erdungswiderstand auftretende Spannung klein zu halten. Die von der Station ausgehendem Hochspannungsleitungen werden mit Erdseil«! versehen;, die zweckmäßig mit der Stationserdung verbunden sind. Tritt nun ein Überschlag an einem der Maste auf, so fließt ein Teil des Erdschluß st rom es über das Erdseil zur Stationserde und zu dent zwischen dem betroffenen Mast und der Station, liegenden Masten, der andere Teil fließt über den Erdiungswiderstand des Mastes und über das Erdseil zu den übrigem Masten.
    Gemäß der Erfindung wird bei einer derartigen elektrischen Anlage die Isolation der Leitung gegenr . über dem Mast für einen oder mehrere Maste von der Station aus ge rechnet, höher gewählt als für die übrigen Maste in weiterer Entfernung von der Station. Das hat den Vorteil, daß Überschläge, die einpolige Kurzschlüsse darstellen, nur an den Masten mit geringerer Isolation auftreten, und da diese von der Stationserdung weiter entfernt liegen als die Maste mit höherer Isolation, besteht keine Gefahr, daß da® Erdseil bei einem derartigen Überschlag überlastet wird. Würde man dagegen, die Isolation überall gleichhalten, so könnte auch an den der Station benachbarten Masten ein solcher Überschlag auftreten, was zur Folge hätte, daß das Erdseil überlastet würde. Im allgemeinen wird es genügen, nur dem ersten Mast, also dem der Station unmittelbar benachbarten Mast, eine höhere Isolation zu geben als den übrigen Masten.
    In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist die Station bezeichnet, die bei 2 geerdet ist. Mit 3, 4 und 5 sind die Maste einer Hochspannungsleitung 6 bezeichnet, die von der Station ausgeht. Die Maste sind durch ein Erdseil 7 mit der Stationserde verbunden. Gemäß der Erfindung ist die Isolation der Leitung 6 am Mast 3 höher als die Isolation der Leitung an den übrigen Masten, was im Ausführungsbeispiel dadurch angedeutet ist, daß die Zahl der Glieder der Hängeisolatoren am Mast 3 größer ist als an den Mastern 4 und 5. Die Folge davon ist, daß Überschläge, die z. B. infolge Verschmutzung auftreten, nur an den Masten 4 und 5 und den folgenden auftreten werden, dagegen nicht am Mast 3. Tritt am Mast 4 beispielsweise ein Überschlag gegen Erde auf, so ist der Erdschlußstrom, der über das Erdseil zur Erde 2 fließt, durch den Widerstand des Erdseiles begrenzt, der für diesen Weg doppelt so hoch ist, als wenn ein Überschlag am Mast 3 auftreten würde. Diese Erhöhung des Widerstandes für den über die Stationserde fließenden Erdschlußstrom wird im allgemeinen ausreichend sein, um eine zu große Belastung des Erdseiles zu verhindern. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man auch den Mast 4 höher isolieren, so daß beim Überschlag am Mast 5 für den Erdschlußstrom über die Stationserde noch ein größerer Widerstand in Frage kommt.
    Pat ε ν ta ν s pr i;ch:
    Elektrische Anlage mit geerdetem Sternpunkt, bei der das Erdseil einer von der Station ausgehenden Hochspannungsleitung mit der Stationserde verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation der Leitung gegenüber dem Mast für einen oder mehrere Maste von der Station aus gerechnet höher gewählt ist als für die übrigen Maste in weiterer Entfernung von der Station.
    Angezogene Druckschriften:
    W. O. S c h u m a η η ,,Fortschritt der TTochspannungstechnik", 1944, S. 545.
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