DE855809C - Reifendruckkontrollvorrichtung - Google Patents
ReifendruckkontrollvorrichtungInfo
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- DE855809C DE855809C DEC2130A DEC0002130A DE855809C DE 855809 C DE855809 C DE 855809C DE C2130 A DEC2130 A DE C2130A DE C0002130 A DEC0002130 A DE C0002130A DE 855809 C DE855809 C DE 855809C
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Classifications
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- B60C23/0408—Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver
- B60C23/0422—Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver characterised by the type of signal transmission means
- B60C23/0467—Electric contact means, e.g. slip-rings, rollers, brushes
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Reifendruckkontrollvorrichtung Das Patent 841 io6 betrifft eine Reifendruckkontrollvorrichtung, bei der der Luftraum des Reifens mit einem vorzugsweise zwischen Felge und Brümstrommel angeordneten druckempfindlichen Organ in Verbindung steht, wobei dieses einen oder mehrere Bauteile steuert, die auf einen oder mehrere vorzugsweise an der Radachse und Bremstrommel angeordnete, in einem oder mehreren Stromkreisen der Warnsignale liegende Schalter einwirkt. Die Einrichtung kann dann z. B. darin bestehen, daß an ir endeiner Stelle des Wagens, die sich in ihrer 9 el Lage zu dem Rad nicht ändert, etwa ein Schalter, wie z. B. ein Kippschalter, angeordnet ist. Diesem gegenüber ist am Rad, etwa zwischen Felge und Bremstrommel, das druckempfindliche Organ angeordnet, dessen beweglicher Bauteil beim Unterschreiten des Druckes so weit verschoben.wird, daß er den Schalterhebel bei einer Radumdrehung berührt und mitnimmt. Der Kontakt wird geschlossen, und das Warnsignal leuchtet auf. Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß sie unmittelbar von dem im Reifen herrschenden Druck gesteuert wird und dessen Veränderungen anzeigt, daß also eine Druckabnah.ine nicht erst durch andere Erscheinungen, wie z. B. durch eine Deformierung des Reifens od. dgl., bemerkbar gemacht wird, Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und besteht darin, daß der Steuerbauteil, in Ruhestellung unter Federdruck stehend, von einer Sperre gehalten wird, die von dem druckempfindlichen Organ beim Unterschreiten des Reifendruckes unter einem bestimmten Druck freigegeben wird. Der Steuerbauteil verschiebt sich dann unter dem Druck der Feder gegebenenfalls bis zu einem bestimmten Anschlag. Der äußere Teil des Steuerhauteils kommt dabei in den Bereich des Schalters des umlaufenden Rades und legt den Schalterhcbel um. Erst nachdem der Reifen wieder auf einen Druck angefüllt wurde, der über dem eingestellten Druck liegt, wird der Stcuerbauteil nach dem Zurückschieben in seine Ruhelage von der Sperre gehalten. Der Steucrbauteil liegt dann außerhalb des Bereichs des Schalters. Die neue Bauform ist einfach im Aufbau und billig in der Die Herstellung. Vorrichtung wird zweckmäßig so ausgebildet, daß der Druck, bei dem die Sperre den Steuerbauteil freigibt, unterschiedlich eingestellt werden kann. Um dies zuerreichen, können an der Sperre und/oder an dem druckempfindlichen Organ eine oder mehrere Federn angreifen, deren Spannung vorzugsweise mittels als Gegenlager dienender Schrauben verstellbar ist. Der Anspringdruck der Reifendruckkontrollvorrrichtung kann dabei auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden.
- Der Kontakthebel und auch der Steuerbauteil können dabei in jeder beliebigen Form ausgebildet sein. Eine federnde Lagerung bzw. Ausbildung ist vorteilhaft, um zu harte Schläge, die die Bauteile zerstören könnten, zu vermeiden. Der Schalter kann weiterhin derart ausgebildet sein, daß er in der Kontaktstellung, d. h. also nach dem Umlegen durch die Steuerstange, aus deren Bereich herauskommt. Dadurch wird erreicht, daß das Rad auch in entgegengesetztem Sinne gedreht werden kann, ohne (laß der Schalter wieder aus der Kontaktstellung herausgedrückt wird.
- Der Schalter kann an der Radachse oder an der Brenistrommel befestigt sein, deren Stellung sich zum Reifen praktisch nicht verändert. Die Vorrichtun.- kann auch so ausgebildet sein, daß sie nicht nur einen Unterdruck, sondern auch einen Überdruck anzeigt. Dies kann durch das gleiche Warnsignal, das mit einem zweiten Schalter in einem zweiten Stromkreis liegt, geschehen.
- Das druckempfindliche Organ kann in jeder beliebigen Form ausgebildet sein. Eine einfache Ausführungsform des druckempfindlichen Organs besteht aus einer unter der Einwirkung eines Federdruckes stehenden elastischen Membran, wie Gummimembran. Es sind a-ber auch Membranen aus anderen Stoffen verwendbar. Um eine Verletzung des druckempfindlichen Organs, das z. B. aus einer Mernbran gebildet wird, zu vermeiden, kann der Hub des druckempfindlichen Organs bzw. des von ihm gesteuerten Bauteiles durch einen Anschlag begrenzt sein.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann an jeder Stelle des Rades angeordnet sein. Zweckmäßig liegt sie zwischen Felge und Bremstrommel. Um das Rad auzubalancieren, ist es zwecktriläßig, ein Gegengewicht am Rad anzubringen.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit ihren Kontaktbauteilen und init dem Warrisignal an jeder beliebigen Stelle in einen Stromkreis eingeschaltet sein. Als Stromgeber kann die Autobatterie verwendet werden. Zweckmäßig wird der Stromkreis mit dem Zündstromkreis eingeschaltet. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß die Anlage nur dann unter Strom steht, wenn der 'Wagen in Betrieb genommen ist. So wird vermieden, daß bei stillstehendem Wagen der Stromkreis bei einer zufälligen Verletzung der Reifen geschlossen wird und sieh die Batterie über den Stromkreis des Warnsignals entlädt. Die Warnsignale können aus Signallampen oder auch aus anderen Signalvorrichtungen bestehen. Zweckmäßig werden die Lampen zusammen mit den anderen Meßhistrumenten am Führerbrett angeordnet. Es genügt eine Anzeigeanlage, an die s#intliche Prüfvorrichtungen der einzelnen Reifen parallel angeschlossen sind. Es kann aber auch zweckmäßig sein, für jeden Reifen oder für eine Gruppe mehrerer Reifen einen Stromkreis init Warnsignal bzw. jeweils zwei Stromkreise mit Cber- und Unterdrucksignalen vorzusehen.
- Die erfindungsgemäße Reifendruckkontrollvorrichtung kann mit einem vorzugsweise verstellbaren Überdruckventil ausgerüstet sein. Dieses überdruckventil wird so eingestellt, daß es automatisch beim Überschreiten des Druckes über eine gewisse Grenze sich öffnet und Preßluft aus dem Reifen entläßt. Die Erfindung kann aber auch derart ausgebildet werden, daß das druckempfindliche Organ mit einem von ihm gesteuerten und mit dem Reifen verbundenen Al)laß#,entil in Verbindun- steht.
- z# Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch mit einem von den Steuerbauteilen beeinflußten Ablaßventil versehen sein. Beim Auftreten von schädlichem Überdruck wird dieser automatisch abgelassen. Im übrigen kann der Überdruck auch noch durch eine "\nzeigeN-orriclitutig angezeigt werden.
- Die erfindungsgemäße Reifendruckkontrollvorrichtung hat den Vorteil, daß sie an einer verhältnismäßig geschützten Stelle angeordnet werden kann, daß sie in ihrer Betriebsweise Störungen fficht ausgesetzt ist, daß sie insbesondere betriebssicher gegen Schlag-, Stoß- und Witterungseinflüsse angebracht werden kann. Außerdem kann durch diese Vorrichtung jeder Reifen einzeln überwacht werden, was besonders bei der Überwachung von Zwillingsreifen von besonderer Bedeutung ist. Durch die Anordnung eines Überdruckventils wird schädlicher Überdruck automatisch beseitigt.
- In der Zeichnung ist eine ,'#,usfiilirungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 die Ausführiingsformen in zwei Schaltstellungen und Abb. 3 eine Schaltskizze der an das Warnsignal angeschlossenen und der in dem Stromkreis des Wagens angeordneten Vorrichtung.
- Der Reifen 1, der in der Felge 2 liegt, ist über ein Verbindungsstück3 an (las AnschlußstÜcl,4 (v-.i.
Mil). i) der angeschlossen. Der im ReifC11 l,Lllftdrticl# wirkt auf das druck- eiiil)fiii(Ilicli" Organ 3. Dieses ist an seinem freien Ende an dein in n (Icii Drühl)unkt6 gelagerten He- hül 7 211""clullk't. 1);cser gekilickte Hebel trägt an seinem End(# (las Schraublagerg, in dem die 1 g ist, an der eine Klain- ni,.#r ro 1)efe";ti"t ist. In dieser liegt der Gewinde- stift t i. in (le"#sen freiem E'nde die Feder 12 angreift und Lage durch die Schrauhmutter 13 in der Klaninier io festgulegt wird. Die Feder 12 ist -.in der Grundplatte r4 der Vorrichtung befestigt. Herrscht in (Icin keifen der i#orinale Druck, dann befindet sich die Vorrichtun,- in dur in Abb. 2 dargestellten Lage, da der auf druckcinpfindlichen Organ .5 lastende Druck dieses so weit nach oben drückt, daß der He- bel 7 nach links wird und der Gewinde- s ti ift i i in k#r#!ich der Steuerstange C, i 5 kommt. Dics#, 1.<t init cinein \I)satz 16 versehen. in den der i i eInschnappt, werin die Stange eilt- (lein Druck (1,cr Feder 17 in Richtung des Pfeilvs 18 gedriickt wird. In dieser Lage wird die Stenürstan- ,#u i .3. die mit ihrem oberen Ende über das Gehäusv 14 hinausragt, wie in Abb. 3 angeLleutet ist, gehalten. F:dIt der Druck, dann verschiebt sich beiln Zusammenziehen des druckempfindlichen Or- "ans t' 3 duz- Gewindestift ii. bis er schließlich den Absatz io d#ur Steti,-rstaii"e i gibt, so daß diese , _3 frei 1' 1 unter dein Druck der Feder 17 nach außen gedrückt wird. 1 )ic der Stati-e ist durch einen An- schlag ig, der schließlich der Führt111- 2o der Stange anliegt, 1)c"u,-iizt. Der Steuerstangei5 liegt, wie #1)1).3 zeigt, ein Schalter21 gegenüber, der an der Radachse "-- befestigt ist. Dabei ist der Schalter beispielsweise eiticrseits -an Nfasse, angedeutet durch die Leitung 23, und andererseits über die Leitung 2-1 an das Warn,#ysteni angeschlossen. Wenn die Stange is aus der Vorrichtung herausgetreten ist, wirft Sie (IC11 Schalthebel 2.# des Schalters aus der einen in die andere. Dabei kann der Schalter so aii"eordnet sein, daß er in Z, t' der Koiitaktstelltiiil" außerhalb des Bereiches der II #3 ]legt, so daß der Wagen dann auch Stetierstango i fahrün kann, oliiie daß der Schalthebel 25 zurückgedrückt wird. - Dio l,Cittill#124 führt zu dein Warnsignal 26 der Tafel 27 (las andererseits über den nicht gezeich- neten Ziiiidsti-otiikr(!is und den Schalter 2 8 aM POSi- tiven Pol der Batterie 29 angeschlossen ist. Nach dein Auffüllen des Reifcndruckes kann der Steuerhebel 15 zurückgedrückt werden, wobei er schließlich, da der Gewindestift ii dem Steuerhebel allliegt- 'J)cim Einrasten des Stiftes ii in den Ab- satz 16 gehalten wird.
Claims (1)
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PATENTANSPRÜCHE: i. Reifendruckkontrollvorrichtung nach Pa- tetit 841 io6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerstange (15), in Ruhestellung unter Feder- druck stehend, von einer Sperre (8) gehalten wird, die von dem druckempfindlichen Organ (5) beim Unterschreiten des Reifendruckes unter einen bestimmten Druck freigegeben wird. 2, Reifendruckkontrollvorrichtung nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperre (8) und/oder an dem druckempfindlichen Organ (5) eine oder mehrere Federn (12, 17) angreifen, deren Spannung vorzugsweise mittels als Gegenlager dienende Schrauben (ii) ver- #;tellbar ist. 3. lZeifendruckkontrollvorrichtung nach An- spruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (7) in Kontaktstellung außer- halb des Bereiches der Steuerstange (1 5) liegt. -[. Reifendruckkontrollvorrichtung nach An- spruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des druck-empfindlichen Organs (5) bzw. der von ihm gesteuerten Bauteile durch einen schla- (ig) begrenzt ist. 5. Reifendruckkontrollvorrichtung nach An- spruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis (24) Mit dem Zündstromkreis ein- geschaltet wird. 6. Reifen#druckkontrollvorrichtung nach An- spruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Reifen oder für eine Gruppe mehrerer Reifen ein gesonderter Stromkreis (24) Mit Warnsignal vorgesehen ist. I 7. Reifendruckkontrollvorrichtung nach An- spruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie init einem vorzugsweise verstellbaren Über- druckventil ausgerüstet ist. 8. Reifendruckkontrollvorrichtung nach An- spruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dein druckempfindlichen Organ (5) in Ver- bindung -stehende Bauteil (15) in einer Endstel- lung d urch eine Sperrklinke (8) festgehalten wird, die von dein druckempfindlichen Organ (5) beim Unter- bzw. Überschreiten über einen be- stimmten Druck freigegeben wird. An--ezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 255 597.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE855809C true DE855809C (de) | 1952-11-17 |
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Family Applications (1)
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| DEC2130A Expired DE855809C (de) | 1949-12-04 | 1950-09-12 | Reifendruckkontrollvorrichtung |
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH255597A (fr) * | 1946-12-21 | 1948-06-30 | Abel Marcel | Dispositif de contrôle de la pression des bandages pneumatiques. |
-
1950
- 1950-09-12 DE DEC2130A patent/DE855809C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH255597A (fr) * | 1946-12-21 | 1948-06-30 | Abel Marcel | Dispositif de contrôle de la pression des bandages pneumatiques. |
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