DE855673C - Mundstueck fuer Strangpressen - Google Patents

Mundstueck fuer Strangpressen

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DE855673C
DE855673C DEB15080A DEB0015080A DE855673C DE 855673 C DE855673 C DE 855673C DE B15080 A DEB15080 A DE B15080A DE B0015080 A DEB0015080 A DE B0015080A DE 855673 C DE855673 C DE 855673C
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DE
Germany
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mouthpiece
clay
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Expired
Application number
DEB15080A
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Inventor
Josef Braun
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • B28B3/26Extrusion dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • B28B3/26Extrusion dies
    • B28B3/2672Means for adjusting the flow inside the die, e.g. using choke means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein Ziegelmundstück für Strangpressen der Grobkeramischen Industrie für alle im Strang herstell-baren Fabrikate, hauptsächlich zur Herstellung von Lochsteinen.
  • Mundstücke- allgemeiner Bauart aus Holz, G.ußeisen oder Stahl sind in der Ziegelindustrie bekannt. Bei der großen Verschiedenartigkeit des verwendeten Rohstoffes ergeben sich jodoch Schwierigkeiten be;i der Formung des Tonstranges, denen Mundstücke gewöhnlicher Bauart nicht @gewachsen sind. Auch die Zuhilfenahme von Wasserschmierung kann nicht alle Mängel beheben. Um einen gut ausgepneßten Formling zu erhalten, d st es notwendig, mit dem zu verwendenden Mundstück eine über den ganzen Querschnitt des Tonstranges gleichmäßig-,- Pressung des Tones zu erzeugen. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand- schematisch dar, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt ,durch ein Mundstück, Fig. a eine Ansicht in Strangfließrichtung; Kernbügel f ist weggelassen, Kernhalter g geschnitten angedeutet; Fig. 3 stellt das Ausführungsbeispiel eineswährend des durchlaufenden Preßbetriebes von außen regelbaren Mundstückes dar, darin sind die verstellbaren Schieber d und deren Verstellschrauben 1, die Vorsetzplatte b und das Mundstück c sichtbar; Fig.4 zeigt die Verstellvorrichtung eines Kernsatzes, darin sind b die Vorstellplatte, c das Mundstück, h die Kerne, g die Kernhalter, f der Kernbügel und 1 dessen Verstellschrauben.
  • Die ihrer beschriebene Erfindung betrifft, ein Mundstück, das regelnde Schieber besitzt, in Sonderfällen auch verstellbare Klappen, wodurch die verlangte gleichmäßige Pressung des Toneis im ganzen Strangquerschnitt erreicht wird.
  • Am Pressenmund a (Fig. i) sitzt auf einer Vorsetzplatte b das Mundstück c. Bevor der Ton durch die Öffnung der Vorsetzplatte b in den Einlauf des Mundstückes c eintritt, muß er die einstellbaren Regel.schielyer d passieren. Wenden die Regelschieber d in Richtung auf den Tonstrang zu verstellt, ragen diese also in die freie Öffnung der Vorsetzplatte b hinein, so entsteht zwischen diesen Regelschiebern d und dem Mundstückeinlauf ein sozusagen toter Raum e, der sich mit Ton zusetzt, welcher aber an der Vorwärtsbewegung des von der Presse angetriebenen Tonstranges nicht mehr teilnimmt.
  • An der Berührungsfläche von Tonstrang und stehendem Ton e findet nun ein ständiges Haften und, Trennen von Tonteilen statt mit dem Ergebnis, daß an dieser Stelle des Mundstückquersahnitts das Vordringen des Tonstranges verlangsamt wird. Ordnet man nun z. B. bei einem Mundstück für Vielloch.steine, dessen Kernsatz dem herausquellenden Tonstrang einen großen Widerstand entgegensetzt, rings an dem Rand 4 Rege@lschiel>er d an (s. Fig. z), so kann man den an den nlundstückwäiroden. leichter vordringenden Ton durch deren Verstellen zurückhalten, bis die Mitte und die Außennvände des Tonstranges, einen gleichmäßig-en Vorschub aufweisen. Dadurch wird der F-Formling gleichmäßig, ausgepreßt und enthält keine innerem Spannungen, welche zu Trockenbruch führen können.
  • In entsprechender Weise kann der Leitgedanke dieser Erfindung auch auf die an einem Bügel f mittels Kernhalter g befestigten Kerne 1i ang,e.wendet werden.
  • Vor dem Kern. h ist auf dem Kernhalter g ein verstellbarer Aufsatz i angeordnet. Durch dies Vorschieben des Aufsatzes i dem Tonstrang entgegen wird wieder ein. toter Raum k erzeugt, der sieh mit Tonmasse füllt und den vorbeistreichenden Tonstvang an diesver Stelle verlangsamt. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß mit dieser Vorrichtung und Reguliereinrichtung jeder Formling gleich welcher Art gleichmäßig ausgepreßt wird, was auch für ein Material in Frage kommt, fett oder mager, kurz oder lang. Der Bau dieses Mundstückes ist somit für jedes Material geeignet und, als Einheitismundstück für die .gesamte Grobküramik anzusehen. Zeigensich etwahei@mTrocknen des Formlings noch sog. Kern- oder Bügelrisse, so kann der ganze Kernsatz in seiner Längsrichtung vor oder zurück verstellt werden. Die ganze, Einrichtung kann auch so ausgeführt werden., daß die Regulierung ohne Abstellen der Ziege:lpres-s-e vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mundstück für Strangpressen zur Herstellung grobkeramischer Fabrikate, dadurch gckennze:ichnet, daß an seiner Einla:ufseite verstellbare Schieber oder Klappen angeordnet sind, durch die der Einlauf vergrößert oder verkleinert werden kann. a. Mundstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelorgane so verstellt werden können, daß zwischen Regelschieber od. dgl. und Mund stück ein toter Raum entsteht, in dem sich Ton ansammelt. 3. :Mundstück nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß auch :die Hahlräume im Strang bildenden Kerne einen verstellbaren Aufsatz erhalten und,daß der Kernsatz vor und zurück verstellt werden kann. 4. Mundstück nachAnispruch i bis 3, dadurch geWnnzeiolinet, daß die Regulierung so angeordnet ist, daß ohne Abstellen der Presse jede Einstellung gemacht werden kann,
DEB15080A 1951-05-22 1951-05-22 Mundstueck fuer Strangpressen Expired DE855673C (de)

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DE (1) DE855673C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091929B (de) * 1957-09-17 1960-10-27 Heinz Schmalz Dr Ing Strangfertiger zum kontinuierlichen Herstellen von Betonfertigteilen

Cited By (1)

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