DE855653C - Orgelpfeifenventil mit Huelsengehaeuse - Google Patents
Orgelpfeifenventil mit HuelsengehaeuseInfo
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- DE855653C DE855653C DE1949P0033766 DEP0033766D DE855653C DE 855653 C DE855653 C DE 855653C DE 1949P0033766 DE1949P0033766 DE 1949P0033766 DE P0033766 D DEP0033766 D DE P0033766D DE 855653 C DE855653 C DE 855653C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B24B41/00—Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
- B24B41/06—Work supports, e.g. adjustable steadies
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
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- G10B3/06—Valves; Sleeves
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Description
- Orgelpfeifenventil mit Hülsengehäuse Die Erfindung betrifft ein Orgelpfeifenventil nach Patent 841 253.
- Gemäß der Erfindung des Hauptpatentes ist das Orgelpfeifenventil in eine Hülse eingebaut, die unmittelbar unter dem Pfeifenfuß oder dem Pfeifenkondukt in den Windladendeckel gesteckt wird. Das erfindungsgemäße Ventil des Hauptpatentes kann unmittelbar die Bohrung im Pfeifenfuß öffnen bzw. schließen. Ferner ist gemäß der Erfindung des Hauptpatentes zwischen Pfeifenfuß und Ventil ein beispielsweise trichterförmig ausgebildetes Zwischenstück angeordnet, das verschiedene Weiten und Öffnungen je nach Pfeifengröße Klang-Wirkung, Winddruck usw. aufweisen und in Einzelfällen auch die Hülse überragen kann.
- Durch die Bohrungsweite dies Zwischenstückes kann die Windmenge der Größe und dem Charakter der Pfeife weitestgehend angepaßt werden, so daß die Hülse selbst nur in ganz wenig Weiten ausgeführt zu werden braucht.
- Es ist auch leicht möglich, dem Zwischenstück z. B. für Mixturchöre mit kleinen Pfeifen mehrere Pfeifenfußöffnungen zu geben.
- Besonders sinnfällig sind die Vorteile der Erfindung gemäß dein Hauptpatent bei elektrischer Traktur, obwohl sie auch bei pneumatischer Traktur hervortreten. Für die elektrische Traktur bevorzugt die Erfindung gemäß dem Hauptpatent,sogenannte Solenoide. DerVentilkörper kann dabei pilzartig sein und ist dann vorteilhaft kugelig oder kegelig ausgebildet. Er sitzt an einem Stiel aus Weicheisen oder einem anderen paramagnetischen Stoff, der in die Spule hineinragt.
- Bei Stromschluß wird der Stiel tiefer in die Spule hineingesaugt, wodurch dem Wind der Weg zur Pfeife freigegeben wird. Die Spule wird entweder zentrisch auf den Hülsenboden gesetzt, und zwar an ihrem unteren, windseitigen Ende, oder sie wird an ihm hängend befestigt. Sie kann auch mit dem Hülsenboden aus einen Stück hergestellt werden. Die Hülse kann oben einen Flanschring oder eine konische Erweiterung erhalten. Zwischen Ladendeckel und Hülse kann man dichtende Ringe legen. Die Stromzu- und -abführung verlegt man vorteilhaft außen auf den Ladendeckel, wobei man stromführende Futter; Klemmschrauben und Lötverbindungen wählen kann.
- Dic Stromzuführung zum Magneten kann auch durch die Hülse selbst erfolgen, oder die Hülse kann mit einer stromleitenden Manschette an ihrem oberen Ende umkleidet werden.
- Zur Stromabführung kann auch das Zwischenglied und/oder die Pfeife benutzt werdien. Stromzuführung und Stromabführung können selbstverständlich auch vertauscht werden. Gegenstand der vorliegenden. Erfindung sind einige Verbesserungen in der usführung des Hülsenmagneten des Hauptpatentes. Als praktisch und billig hat es sich herausgestellt, die Hülse gemäß dem Hauptpatent aus einem Werkstoff im Gußverfahren herzustellen.
- Die Hülse gemäß vorliegender Erfindung erhält oben keinen Rand wie beim Hauptpatent, sondern wird nach oben leicht konisch auslaufend verstärkt. Dadurch wird die Hülse erstens stabiler, zumal wenn sie aus Kunstharz oder einem ähnlichen Werkstoff hergestellt ist, und zweitens dichtet sie durch diese Ausführung ganz einwandfrei gegen die Lade. Die konische Hülse kann leicht drehend in die Öffnung der Lade Mneingedrückt werden, so daß sie ganz fest und unbedingt dichtend darin sitzt.
- Das im Hauptpatent beschriebene Einsatzstück zwischen Hülse und Magneten wird gemäß vorliegender Erfindung aus einem einfachen zylindrischen Gummischlauchstück gebildet. Das hat den Vorteil, daß sowohl das Ventil als auch die Pfeife vollkommene Dichtung erhalten. Gummi kann nach dem heutigen Stand der Technik so präpariert werden, daß er seine Elastizität auf lange Dauer behält.
- Erfindungsgemäß kann das Einsatzstück auch mit dem oberen Teil des Hülsenkörpers (Kopf) zu einem Stück vereinigt werden. Das Ventil wird dann zylindrisch und kann von unten durch die Spindelbohrung eingeschoben werden. Das besondere Einsatzstück und die Dichtung fallen dann weg. Der obere Teil des Hülsenkörpers kann dann sehr einfach aus Spritzguß in"einem Stück hergestellt werden. Für sehr kleine Pfeifen kann man bei dieser einsparenden Ausführung auf sehr geringe Ladenbohrungen kommen (bis etwa ro mm).
- Um" sogenannte Heuler zu vermeiden, ist es zweckmäßig, einen Weg zu schaffen, durch dien evtl. vorhandener Leckwind ins Freie entweichen kann: Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung ein Schlitz oder Einschnitt in der Pfeifensitzfläche oder -kante vorgesehen. Etwa vorhandener Leckwin.d wird, den Weg des geringsten Widerstandes wählend, dann am Pfeifenfuß vorbei ins Freie treten.
- Zür%Stromzu- und -a'bführung können gemäß dem Hauptpatent ein Draht oder Teile des Orgelventils benutzt werden, wenn sie aus leitendem Metall bestehen. Besteht jedoch die Hülse aus einem nichtteitenden Werkstoff, so ist für die Zu- und Ableitung je ein Draht erforderlich. Diese beiden Drähte können in Schlitzen verlegt werden, die in die Lade gefeilt oder gesägt werden müssen. Um diese zeitraubende Arbeit zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die beiden Drähte in die Hülse hinein verlegt. Es kann dann eine Nut für beide Drähte oder je eine Nut für jeden Draht vorgesehen werden. Wenn der Körper aus einer isolierenden Masse besteht, können die Drähte bei der Herstellung gleich in die Hülse mit eingepreßt werden. Die Drahtenden werden dann in kleinen Schraubennippeln befestigt.
- Zur Verbilligung der Herstellung kann bei Verwendung von Spritzguß der feste Ankerkern gemäß der Erfindung in die Masse gleich mit eingepreßt werden.
- Aus dem gleichen Grunde kann als beweglicher Anker, also als Ventil, ein normaler Weicheisenniet verwendet werden. Diese Ausführung hat auch besonders, gute magnetische Eigenschaften.
- An Stelle dies Pfeifenkonduktes kann auch eine Leitung Verwendung finden, die zu mehreren Pfeifen führt, die ein und derselben Taste zugeordnet sind, bei der jedoch pneumatische Zwischenglieder für die einzelnen Register vorgesehen sind.
- Aus den Abb. r und 2 der Zeichnung ist ein Aus- i führungsbeispiel der Erfindung ersichtlich. Abb. t stellt einen Schnitt durch ein Orgelpfeifenventil, Abb. 2 eine Ansicht des Ventils dar.
- A ist der Pfeifenfuß, der in das aus einem einfachen tylindrischen Gummischlauchstück bestehende Zwischenstück B gesetzt ist, das seinerseits wieder in die Hülse C gesteckt wird. Das Zwischenstück B kann auch mit dem oberen Teil der Hülse C aus einem Stück gebildet sein. Die Hülse C ist nach oben verstärkt und konisch erweitert. Sie wird in die Windlade E eingesetzt. Die öffnung M verbindet sie mit dem Windraum E. Die Elektromagnetspule F hängt am Boden der Hülse C. Das Ventil G ist oben kugelig ausgebildet und kann aus einem normalen Weicheisenniet bestehen. Sein Stiel H ragt in die Spule F hinein. Die Feder I sorgt für leichtes Andrücken des Ventils auf die Sitzfläche im Zwischenstück B. K ist der feste Anker, der mit dem Hülsenkörper C auch aus einem Stück hergestellt werden kann. L ist ein schalldämpfendes Polster. Die Stromzu- und -ableitung erfolgt durch Drähte, die l:ei der Herstellung auch gleich in den Hülsenkörper mit eingelegt werden können. In Abb. i ist ein eingelegter Draht P eingezeichnet.
Claims (8)
- PATENTANSf'Iil (,I-IE: 1. Orgelpfeifenventil nach Patent 841 253, dadurch gekennzeichnet, daß es in einer nach oben konisch auslaufend verstärkten Hülse (C) untergebracht ist, in die der Pfeifenfuß (A) bzw. Pfeifenkondukt winddicht gesteckt wird und die in das Innere der Windlade führt.
- 2. Orgelpfeifenventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Pfeifenfuß (A) und Hülse (C) ein Einsatzstück (B) eingeschaltet ist, das aus einem einfachen zylindrischen Schlauchstück besteht.
- 3. Orgelpfeifenventil nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (B) mit dem Kopf des Hülsenkörpers (C) zu einem Stück vereinigt ist, wobei das nun zylindrische Ventil von unten durch die Spindelbohrung eingeschoben wird. .
- 4. Orgelpfeifenventil nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Pfeifensitzfläche bzw. -kante ein Schlitz oder ein Einschnitt vorgesehen ist, so daß etwa vorhandener Leckwind am Pfeifenfuß (A) vorbei ins Freie entweicht.
- 5. Orgelpfeifenventil nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte zur Stromzu- und -ableitung in Nuten der Hülse (C) liegen, und zwar je eine Nut für beide Drähte zusammen oder je eine Nut für jeden Draht.
- 6. Orgelpfeifenventil aus isolierendem Material nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieDrähte für dieStromzu-und -ableitung bei der Herstellung in den Hülsenkörper (C) eingepreßt werden.
- 7. Orgelpfeifenventil nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Ankerkern (K) mit dem Hülsenkörper (C) aus einem Stück besteht.
- 8, Orgelpfeifenventil nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der beweglicht Anker (Ventil) aus einem normalen Weicheisenniet besteht. g. Org@elpfeifenventil nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Hülse (C) Kunstharz oder ein ähnlicher Werkstoff verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0033766 DE855653C (de) | 1949-02-10 | 1949-02-10 | Orgelpfeifenventil mit Huelsengehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE855653C true DE855653C (de) | 1952-11-13 |
Family
ID=580194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0033766 Expired DE855653C (de) | 1949-02-10 | 1949-02-10 | Orgelpfeifenventil mit Huelsengehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE855653C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014418B (de) * | 1955-12-19 | 1957-08-22 | Alfred Tischler Dipl Ing | Elektromagnetisches Pfeifenventil fuer Orgeln |
| DE1024320B (de) * | 1955-11-19 | 1958-02-13 | Alfred Tischler Dipl Ing | Spielventil fuer Tonkanzellenorgeln |
| DE1291977B (de) * | 1966-07-05 | 1969-04-03 | Eule Hans | Verbindung zwischen Pfeifen und Pfeifenstock bei Windladen an Orgeln |
-
1949
- 1949-02-10 DE DE1949P0033766 patent/DE855653C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024320B (de) * | 1955-11-19 | 1958-02-13 | Alfred Tischler Dipl Ing | Spielventil fuer Tonkanzellenorgeln |
| DE1014418B (de) * | 1955-12-19 | 1957-08-22 | Alfred Tischler Dipl Ing | Elektromagnetisches Pfeifenventil fuer Orgeln |
| DE1291977B (de) * | 1966-07-05 | 1969-04-03 | Eule Hans | Verbindung zwischen Pfeifen und Pfeifenstock bei Windladen an Orgeln |
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