DE855007C - Getriebe zur Verstaerkung von Messwerten, insbesondere fuer Regelzwecke - Google Patents

Getriebe zur Verstaerkung von Messwerten, insbesondere fuer Regelzwecke

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DE855007C
DE855007C DEH1908A DEH0001908A DE855007C DE 855007 C DE855007 C DE 855007C DE H1908 A DEH1908 A DE H1908A DE H0001908 A DEH0001908 A DE H0001908A DE 855007 C DE855007 C DE 855007C
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DE
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DEH1908A
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Inventor
Leo Dr-Ing Hegedorn
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/02Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using mechanical means
    • G01D5/10Applying external forces to increase force available for operation of indicating or recording part
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Getriebe zur Verstärkung von Meßwerten, insbesondere für Regelzwecke Bei mittelbar wirkenden Reglern sind zwischen Meßwerk und Stellglied ein oder mehrere Verstärker eingeschaltet, die die zur Verstellung des Stellgliedes erforderliche Arbeit einer Hilfsenergiequelle entnehmen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein insbesondere für Regelzwecke bestimmtes Getriebe zur Meßwertverstärkung, das sich dadurch kennzeichnet, daß einem oder mehreren stufenlos regelbaren Geschwindigkeitsgetrieben, vornehmlich Reibkugelgetrieben, mit ständig wirksamem Hilfsantrieb eine Vergleichseinrichtung vorgeschaltet `ist, der der Meßwert in solcher Weise zugeleitet wird, daß der Abtrieb des Geschwindigkeitsgetriebes in Drehung versetzt wird. Dabei ist die Drehung oder deren Auswirkung auf die Vergleichseinrichtung rückgeführt, wodurch der Steuervorgang von der Größe des N'Ießwertes abhängig wird. Als Vergleichseinrichtung kann ein Differentialgestänge dienen, dessen eines Ende z. B. fest auf den einzuhaltenden Sollwert eingestellt wird, und dessen anderes Ende durch das Meßwerk gesteuert ist. Die Differenz zwischen Meß- und Steuerwert gelangt dann als Schwenkbewegung an das Reibkugelgetriebe. Die vom Abtrieb des Getriebes erzeugte Drehbewegung kann unmittelbar zum Verstellen des Reglerstellgliedes dienen.
  • Entspricht dem Meßwert eine Umlaufbewegung, so läßt sich das Drehmoment in Ausbildung der Erfindung verstärken, indem die den Meßwert darstellende Drehung mit der Abtriebsdrehung des Geschwindigkeitsgetriebes durch ein Zahnraddifferentialgetriebe verglichen wird.
  • An Hand der Zeichnung werden im folgenden zwei Ausführungsbeispiele erläutert: Fig. r zeigt eine Ansicht eines Mengenreglers mit teilweise geschnittener Darstellung; Fig. 2 und 3 stellen zwei zueinander senkrechte Querschnitte durch das verwendete Reibkugelgetriebe dar; Fig.4 zeigt ein weiteres Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • In Fig. i ist a ein Rohr, durch welches die zu steuernde Flüssigkeitsmenge stetig zufließt. Dieses Rohr ist mit einem Drehventil b ausgerüstet, das die Möglichkeit gibt, den Zufluß zu verändern oder aber ganz zu drosseln. Unterhalb des Drehventils ist das Rohr unterbrochen. Die Lücke wird durch ein nach Art eines Venturirohres geformtes Rohrstück c ausgefüllt. Dieses Venturirohr ist in den Lenkern d, e, f gelagert. Der Hebel f ist dabei nach Art eines Waagebalkens gestaltet. Der Hebel d ist gleichzeitig einTeil des eigentlichen, rechnenden Lenkergetriebes. Der Lenker g verbindet ihn mit den Lenkern h und i. Der Lenker i wird durch das Segment k auf einem Kreisbogen geführt. Dieses Segment ist durch die Schnecke Z auf einen bestimmten, an einer Skala ablesbaren Wert A einstellbar. Der Lenker h verbindet das rechnende Lenkergetriebe seinerseits mit dem Steuerrohr m eines Reibkugelgetriebes, das in Fig. 2 und 3 näher beschrieben ist.
  • Das Steuerrohr ist um die Achse BB um einen bestimmten Winkelbetrag ± b (Fig. i) schwenkbar. Es trägt .in seinem Innern zwei Reibrollen n, die zwischen sich eine Reibkugel o halten. Dabei steht eine der beiden Reibrollen unter Federdruck.
  • In der zur Achse BB senkrechten Ebene, also in der Bildebene der Fig. i, wird die gleiche Reibkugel o durch drei Reibrollen p, q und r@gehalten. Von diesen drei Rollen ist eine, und zwar zweckmäßigerweise die Rolle r durdh Federdruck angepreßt. Es handelt sich also um ein reibschlüssig arbeitendes, hochtourig laufendes Getriebe, da im vorliegenden Beispiel die Rolle r unmittelbar eine hochtourige Antriebsdrehzahl zugeleitet bekommt. Als Abtriebsrollen dienen die Rollen p und q. Ihre Drehzahlen werden über das Differentials der Welle t mitgeteilt, die über die Zahnräder u und v das Drehventil b in der Rohrleitung a verstellt. Die Waage f trägt noch einen Registrierstift, der auf einem gleichmäßig angetriebenen Diagrammstreifen w den tatsächlichen Verlauf der gesteuerten Arbeitsbewegung, im vorliegenden Beispiel also die in der Zeiteinheit zufließende Flüssigkeitsmenge registriert.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise dieses erfindungsgemäßen Beispiels sei noch auf folgendes hingewiesen: Reibkugelgetriebe in der oben beschriebenen Form haben bestimmte Bewegungsgesetze. Die Antriebsrolle r ist in Fig. i nach jeder Seite um 135'°' gegen die Rollen p und q versetzt, die also ihrerseits in zwei zueinander senkrechten Ebenen laufen. Die beiden in Fig.2 und 3 über und unter der Reibkugel angeordneten und unter sich in der gleichen Ebene laufenden Rollen n werden als sog. Steuerrollen bezeichnet. Sie zwingen der Kugel eine Drehrichtung derart auf, daB die Kugeldrehachse CC (Fig. i) stets parallel zu den auch unter sich parallelen Drehachsen der Steuerrollen n liegt. Wird nun die Rolle r angetrieben, so treibt sie ihrerseits die Reibkugel o an. Die Drehzahl der Reibkugel ist dabei abhängig einerseits vom Durchmesserverhältnis der Antriebsrolle r und der Kugel o, andererseits von der winkelmäßigen Stellung der Kugeldrehachse CC zu der Ebene der Rolle r. Für die Drehzahl der Kugel o gilt folgende Beziehung: Hierin bezeichnet a den Winkel zwischen der Kugeldrehachse CC und der aufi der Ebene der Roller senkrecht stehenden Kugelachse. Dieser Winkel ist gleichbedeutend mit dem Winkel zwischen der Laufebene der Steuerrollen n und der Laufebene der Antriebsroller.
  • Für die Drehzahl der Abtriebsrolle p gilt die Beziehung Wählt man die Durchmesser derAbtriebsrollen p und q gleichgroß, so ergibt sich, unabhängig vom Übersetzungsverhältnis des Differentials s und der übrigen Zahnrädet, für die Welle t eine Drehzahl nach folgender Form Die Wirkungsweise der gesamten Einrichtung ist folgende: Beim öffnen des Drehventils b strömt durch das Rohr a die Flüssigkeit und trifft bei c auf einen verengten Querschnitt im Venturirohr. Der dadurch entstehende Flüssigkeitsdruck bewirkt ein Absinken des in Lenkern aufgehängten Venturirohres c so lange, bis durch das steigende Gewicht des Waagebalkens f der Ausgleich eintritt. Dabei senkt sich der Lenker d um den Winkel ß. Dieser Winkel f3 wird durch das rechnende Lenkergetriebe mit dem vorgeschriebenen Wert y verglichen. Das Lenkergetriebe ist so ausgebildet, daß mit hoher Genauigkeit ein etwa vorhandener Winkelunterschied über den Lenker h dem Steuerrohr m mitgeteilt wird und dort als Winkel a in Erscheinung tritt.
  • Ist ß = y, so ist infolge der vorliegenden Lenkerabmessungen der Steuerwinkel a = o.
  • Aus der im vorhergehenden dargelegten Entwicklung der Drehzahlwerte für die Abtriebswelle t geht hervor, daß bei a = o die Abtriebswelle t keine Drehbewegung erhält. Über diese Nullstellung hinaus ergibt sich für positive oder negative Größen des Winkels a Rechts- oder Linksdrehung an der Welle t. Die Übertragungszahnräder u und v sind sinngemäß so angeordnet, daß das Drehventil b weiter geöffnet wird, wenn der Winkel ß kleiner als der Winkel y ist, während das Drehventil weiter geschlossen wird, wenn das Umgekehrte der Fall ist.
  • Der Vorteil der gemäß dieser Erfindung getroffenen Anordnung liegt im folgenden: Die Messung sowie der Vergleich der Steuergrößen erfolgt mit sehr genau arbeitenden Lenkern, wobei die zu bewegenden Massen auf ein Mindestmaß herabgesenkt werden. Demgegenüber steht als Steuerbewegung eine hochtourige Drehzahl mit eigener Energiequelle zur Verfügung, wodurch störende Rückwirkungen auf das Meß- und Vergleichsgetriebe ausgeschaltet werden. Darüber hinaus gibt die für das Reibkugelgetriebe gewählte Ausführung mit Steuerrohr die Möglichkeit, den Anpreßdruck zwischen den Steuerrollen n innerhalb des Rohres abzufangen, so daß die Schwenkachse BB des Steuerrohres von jeglichem Anpreßdruck entlastet und dadurch eine Steuerung mit geringsten Massenkräften. möglich ist.
  • Fig. 4 zeigt eine andere Art der Anwendung des Erfindungsgegenstandes. Bei steuerungstechnischen Aufgaben tritt häufiger der Fall ein, daß eine Drehzahl gemessen wird und dieser gemessene Drehzahlwert dann für weitereSteuerungsaufgaben verwendet werden soll. Solche Drehzahlwerte sind meist mit sehr geringem Drehmoment ausgestattet, so daß sie nicht zur Betätigung weiterer Steuervorgänge mit Erfolg und vor allem mit genügender Genauigkeit verwendet werden können. Leitet man eine solche Drehzahl n (Fig. 4) über ein Zahnraddifferential D einem Reibkugelgetriebe zu, so hat man die Möglichkeit, die gleiche oder verhältnisgleiche Drehzahl mit wesentlich größerem Drehmoment an der Welle A wieder abzunehmen. Die Drehzahl der Welle A wird über ein Zahnrad B dem Gehäuse des Differentials 1? zugeführt. Die vom Differential zum Kugelgetriebe führende Welle C führt eine Drehbewegung aus, die der Drehzahldifferenz der Wellen A und E entspricht. Die Drehbewegung der Welle C wird über die Schnecke F dem Steuerkopf G des Kugelgetriebes zugeleitet. Sobald die Drehzahl der Welle A den Drehzahlwert der Welle E erreicht hat, bleibt der Steuerkopf des Kugelgetriebes stehen, so daß die Abtriebsdrehzahl unverändert bleibt. Ändert sich die Eingangsdrehzahl n der Welle E in zunehmender oder abnehmender Weise, so beginnt das Spiel von neuem.
  • Für die Wirkungsweise des Reibkugelgetriebes gelten die gleichen Gesichtspunkte und Gesetzmäßigkeiten, die bereits an Hand der Fig. 1, 2 und 3 entwickelt wurden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Getriebe zur Verstärkung von Meßwerten, insbesondere für Regelzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß@ einem oder mehreren stufenlos regelbarenGeschwindigkeitsgetrieben, vornehmlich Reibkugelgetrieben, mit ständig wirksamem Hilfsantrieb eine Vergleichseinrichtung vorgeschaltet und dieser der Meßwert in solcher Weise zugeleitet ist, daß der Abtrieb des Geschwindigkeitsgetriebes in Drehung versetzt wird, und daß diese Drehung oder deren Auswirkung auf die Vergleichseinwirkung zurückgeführt ist, wodurch der Steuervorgang von der Größe des Meßwertes abhängig wird.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Vergleichseinrichtung ein Lenkerdifferential (d bis a) dient, das die Differenz von Meß- und Steuerwert als Schwenkbewegung (a) an das Kugelgetriebe (,»i bis r) weiterleitet.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch i zur Übertragung von Drehungen unter Verstärkung des Drehmoments, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vergleich der den Me&wert darstellenden Drehung mit der Abtriebsdrehung Zahnraddifferentiale verwendet sind (Fig.4).
  4. 4. Getriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrollen (n bis q) des Reibkugelgetriebes in einem gemeinsamen Steuerrohr (m) zusammengebaut sind.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch 1, 2 oder q, dadurch gekennzeichnet, daß an die Vergleichseinrichtung eine Registriervorrichtung angelenkt ist.
DEH1908A 1950-03-07 1950-03-07 Getriebe zur Verstaerkung von Messwerten, insbesondere fuer Regelzwecke Expired DE855007C (de)

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