DE85403C - - Google Patents

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DE85403C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/523Wear protection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Construction von biegsamen Röhren oder Schläuchen, welche für die Förderung von Getreide und anderen körnigen oder feinpulverigen Massen mittelst eines Luftstromes gebraucht werden, und findet auch bei der Construction des Ablaufmundstücks zum Abliefern der so beförderten Massen Anwendung. .Der Zweck der Neuerung ist der, den Schlauch und sein Mundstück mit einer biegsamen metallischen inneren Verkleidung zu versehen, durch welche die innere Oberfläche des Gummis vollständig von der Reibung des Getreides frei bleibt, und welche gleichfalls das Zusammenfallen des Schlauches unter dem Druck der äufseren Atmosphäre bei der Verwendung eines Saugluftstroms verhindert.
Wesentlich ist hierbei, dafs durch eine innere Ausrüstung die Biegsamkeit des Schlauches oder Mundstückes sich nicht vermindern darf und dafs sie die innere Oberfläche auf ihrem ganzen Umfang auch dann schützen mufs, wenn der Schlauch gebogen ist, d. h. sie darf an keiner Stelle an den Verbindungspunkten mehrerer Stücke offen stehen und die Gummiwand Schädigungen aussetzen; auch darf sie keine Möglichkeit einer Klemmung der äufseren Gummiwandung an den Zusammenfügungsstellen und dabei Reibung und Verschleifs derselben bieten. Weiter aber darf die Bekleidung bei der Erfüllung dieser Erfordernisse dem durchgehenden Getreide keinen solchen Widerstand bieten, dafs dasselbe beschädigt oder der Durchgang wesentlich verzögert wird. In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 ein Stück des Vorderschlauches mit dem Mundstück, theilweise im Schnitt und zur Verwendung von Prefsluft bestimmt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 3 ein entsprechendes Stück eines Längsschnitts.
A ist eine Schlauchlänge mit einer inneren Auskleidung von dünnem Stahl oder ähnlichem Metall in Form einer Gelenkgliederröhre, aus einer Reihe von kurzen, mit einander verbundenen Rohrstücken oder Abschnitten α gebildet, deren Enden leicht in einander passen und sich an den Verbindungskanten so weit übergreifen, um eine Biegung bis zu dem nöthigen Grad zu gestatten, ohne dafs eine Spalte klafft. Zu diesem Zweck sind die Rohrabschnitte mit einer kleinen Konicität angefertigt, so dafs das dünnere Ende des einen Stückes in das weitere des nächsten eintritt. Ferner sind sie mit einander durch Längsstreifen b in Form von gewebten oder geflochtenen Bändern, vorzugsweise von der als Weaver's webbing bekannten Art, in nicht geringerer Zahl als vier und in gleichen Abständen von einander angeordnet, verbunden. Jedes Stück α ist durch Niete c mit Unterlagscheibe d an diesen Bändern befestigt. Durch den Gebrauch von vier oder mehr solchen Verbindungsstreifen werden die Rohrabschnitte immer am richtigen Platz gehalten, so dafs die Ununterbrochenheit des Innenbelags gesichert ist und keine Spalten an der Aufsenseite von Curven, in welche der Schlauch gebogen wird, entstehen können, während die Rohrabschnitte an der Innenseite sich noch weiter übergreifen, wie in Fig. 1 in punktirten Linien gezeichnet ist.
Die Verhältnisse und der Grad der Konicität, die sich für die Rohrabschnitte passend herausgestellt haben, sind io cm Länge, 1,5 mm Dicke, ι 5 cm äufserer Durchmesser am weiteren Ende und 14,3 cm am engeren Ende, ohne dafs andere Verhältnisse ausgeschlossen wären.
Die biegsame Schlauchwand e soll als inneren Durchmesser ungefähr den gröfsten äufseren Durchmesser der Rohrabschnitte α haben, so dafs nach der Vereinigung der Rohrabschnitte das so hergestellte Gliederrohr in den äufseren Schlauch e dicht anschliefsend hineingezogen werden kann. Der Schlauch oder das Rohr e kann von Gummi und Leinen in der gewöhnlichen Weise hergestellt werden, aber ohne die gewöhnlich angewendete Einlage von Spiraldraht. Die Wanddicke braucht nur so grofs zu sein, dafs der Gummi durch den äufseren Luftdruck nicht in die Fugen zwischen den Rohrabschnitten α eingeprefst werden kann.
Damit das Getreide sich nicht an den Kanten der inneren Rohrabschnitte stöfst oder verletzt, mufs die Förderrichtung durch das Rohr von dem weiteren nach dem schmäleren Ende des Konus hingehen, wie durch den Pfeil angedeutet ist. Die so eingeführte Ausrüstung oder Bekleidung wird durch Befestigung an den Endstücken oder Kuppelungsstücken des Schlauches an ihrem Platz gehalten. Die Verbindung mit der Kuppelung / wird durch das Rohrstück a hergestellt, welches ein einhalb mal so lang als die übrigen und von verhältnifsmäfsig gröfserem Durchmesser an seinem weiteren Ende sein kann und deshalb in sich das Anschlufsstück/1 einer gewöhnlichen Kuppelung aufnehmen kann. Die äufsere Schlauchwandung e ist an diesem Anschlufsstück in der gewöhnlichen Weise befestigt. Am anderen Ende einer Schlauchlänge wird der Rohrabschnitt a% in dem Anschlufsstück der Kuppelung η aufgenommen oder von einem Anschlufsstück der Erweiterung oder des Mundstücks N. Dieses Mundstück N ist ein Schlauch von gröfserem Durchmesser als der Förderschlauch, dessen Fortsetzung es bildet. Die Construction der inneren Ausrüstung dieses Mundstücks ist dieselbe wie die des Förderschlauches. Der erste Rohrabschnitt aa ist an seinem weiteren Ende mit dem Anschlufsstück «2 der Kuppelung η verbunden, welche das Mundstück mit dem Schlauch A verbindet. Alle Rohrabschnitte haben ihre engeren Enden nach dem Ausfiufsende des Mundstücks zu gerichtet. Die äufsere Wandung des Mundstücks kann aus Leinwand hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein biegsamer Schlauch mit innerer Auskleidung, vornehmlich zur Beförderung von Getreide oder anderen körnigen oder staubförmigen Massen mittelst eines Luftstromes, ge-' kennzeichnet durch die Anordnung konischer, in einander greifender Röhrabschnitte aus Metall oder einem anderen festen Material, welche durch aufsen aufgesetzte Bandstreifen verbunden sind und in einen Gummischlauch dicht eingeschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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