DE853560C - Schwungradlose Kolbenpumpe - Google Patents

Schwungradlose Kolbenpumpe

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DE853560C
DE853560C DEK151D DEK0000151D DE853560C DE 853560 C DE853560 C DE 853560C DE K151 D DEK151 D DE K151D DE K0000151 D DEK0000151 D DE K0000151D DE 853560 C DE853560 C DE 853560C
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DE
Germany
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piston
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piston rod
cylinder
pressure steam
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Expired
Application number
DEK151D
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English (en)
Inventor
Hans Peters
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KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/08Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
    • F04B9/12Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Schwungradlose Kolbenpumpe Die Erfindung bezieht sich auf schwungra#dlose Kolbenpumpen. insbesondere derjenigen bekannten Bauart, bei welcher der Pumpenkolben (Wasserkolben) mit den Dampfkolben (Hochdruck- und Niederdruckdampfkolben) auf gemeinsamer Kolbenstange angeordnet sind, wobei die Pumpen bei Lokomotiven, Schiff en u. dgl. in senkrecht stehender Anordnung aufgestellt sind.
  • Bei diesen bekannten Pumpen macht der Ausbau des Wasserkolbens zwecks Ausführung gelegentlicher Instandsetzungsarbeiten Schwierigkeiten. Es sind bereits Maßnahmen vorgeschlagen worden, um bei solchen Pumpen den Ausbau des Kolbensatzes zu vereinfachen. Aber auch bei Anwendung dieser Maßnahmen bleibt der Aushau ödes Wasserkolbens noch immer schwierig und zeitraubend genug. Der Deckel des oben befindliehenHochdruckdampfzylinders muß abgenommen werden, sodann muß der Hochdruckdampfkolben vori der Kolbenstange abgenommen werden, die zwischen Hoch- und NiederdruckdampfzylinderbefindlicheZwisAenstopfbüchse muß herausgehoben werden, derNiederdruckdampfkolben muß nach Abnehmen des Niederdruckzylinderdeckels entfernt werden, sodann muß die Kolbenstange mit dem daran befindlichen Pumpen-(Wasser-)Kolben nach oben verschoben werden, bis der Wasserkolben aus dem Wasserzylinder heraustritt, und dann erst kann das Abnehmen des Wasserkolbens von der Kolbenstange erfolgen, was immer noch schwierig und zeitraubend ist. Die Erfindung bezweckt nun, bei einer derartigen Kolbenpumpe den Ausbau des Wasserkolbens erlieblich zu vereinfachen. Das wird erfindungsgemäß durch die gleichzeitige Anwendung folgender Maßnahmen erreicht: Der größere Niederdruckdampfzylinder ist oberhalb des kleineren Hochdruckdampfzylinders angeordnet. Der Wasserkolben wird mit der Kolbenstange :durch eine schnell lösbare Verbindung, etwa durch einen Keil, verbunden; er wird mit einer in der axialen Richtung verlaufenden Teilfuge zweiteilig ausgeführt, wobei die Teile durch Schrauben miteinander verbunden werden. Die Kolbenringe werden ebenfalls geteilt ausgeführt. Das Pumpengehäuse wird oberhalb des Bewegungsbereiches des Wasserkolbens mit einer das Herausnehmen des Kolbens zulassenden, fensterartigenDurchbrechung versehen, die durch eine dicht aufzuschraubende Deckplatte abgedeckt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Pumpe nach der Erfindung ist in der Zeichnung im senkrechten Längsschnitt schematisch veranschaulicht, und zwar ist für die Darstellung eine Ptimpe mit in Verbundanordnung ausgeführtem Dampfteil gewählt, Der im oberen Niederdruckdampfzylinder a befindliche Niederdruckdampfkolben b, der im darunter befindlichen Hochdruckdampfzylinder c be- findliche Hochdruckdampfkolben d und der im Wasserzylinder e befindliche Wasserkolben f sind auf gemeinsamer KolbenstaInge g angeordnet. Zwischeu dem durch den oberen Zylinderdeckel i ab--eschlossenen Niederdruckdampfzylinder a und dem Hoch-druckdampfzylinder c befindet sich die bekannte Zwischenstopfbüchse h. Der Wasserkolbenf ist der Länge nach geteilt zweiteilig ausgeführt. Die Teile des Kolbens f werden durch quer durch sie hindurchgeführte, beiderseits der Kolbenstange g befindliche Schraubenbolzen k und 1 zusammengehalten. Die Verbindung des Wasserkolbens mit der Kolbenstange ist als leicht lösbare einfache Keilverbindungm ausgeführt.DerWasserzylinder e setzt sich nach oben hin in einen etwas erweiterten Gehäuseraum fort, der eine seitliche fensterartige Durchbrechung besitzt"diedurcheinen Schraub- oder Klemm-deckel n verschlossen ist. Die Dichtungsringe des Wasserkolbens f sind naturgemäß ebenfalls geteilt.
  • Erweist es sich als notwendig, am Wass-erkolben eine Ausbesserunasarbeit vorzunehmen, etwa die durch Unreinigkeiten imWasser stark abgeschliffenen und daher undicht gewordenen Kolbenringe auszuwechseln, so wird nachAbnehmen des Deckels mit geeignetem Werkzeug der Kolbensatz b, d, f in die Höhe geschoben (Untergreifen unter einem schulterartigen Ansatz der Kolbenstange mittels geeigneten Werkzeugs). Sobald der Keil m in den über dem Wasserzylinder e'befindlichen, durch Ab- nehmen des Deckels n zugänglichen Gehäuseraum tritt, wird die Keilverbindung gelöst, und der Wasserkolben f kann nun auf der Kolbenstange g so in die strichpunktierte Lage verschoben werden, daß die geteilten Kolbenringe zugänglich werden und abgenommen werden können. Durch Lösen und Herausnehmen der Schraubenbolzen k und 1 können auch die Teile des Kolbens f herausgenommen werden, wenn dies erforderlich sein sollte. Ein Ab- nehmen des oberen Zylinderdeckels i ist nicht erforderlich.
  • Man erkennt, daß durch die gewählte Anordnung der Ausbau des NN'asserkolbens f gegenüber bekannten Pumpen außerordentlich erleichtert und vereinfacht ist. Die Anordnung des Niederdruckdampfzylinders oberhalb des Hochdruckdampfzylinders im Verein mit der geteilten Anordnung des Wasserkolbens bietet darüber hinausgehend den Vorteil, daß zum Ausbau des gesamten Kolbensatzes lediglichder Zylinderdeckel i und der Wasserkolben f in der oben angedeuteten Weise abgenommen zu werden brauchen. Man ist dann ohne weiteres inder Lage, nach Herausnehmen der Stopfbüchse h die Kolbenstange g mit dem daran befindlichen Kolben b und d nach oben herauszuziehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPBÜCHE-i. Schwungradlose Kolbenpumpe mit auf gemeinsamer Kolbenstange angeordneten Dampf-und Wasserkolben, dadurch gekennzeichnet, .daß das Pumpengehäuse oberhalb des Wasserzylinders (e) einen mit se 1 tlicher, fensterartiger, Ürch einen Deckel (n) geschlossener Wanddurchbrechung versehenen Raum besitzt, in den der in der Längsrichtung geteilte, zweiteilige Wasserkolben (f) nach Emporschieben des .Kolbensatzes (b, d, f) bei abgenommenem Gehäusedeckel (n) hineintritt und nach Lösen einer Verbindung(m) mit der Koll-"enstange(g) auf dieser so weit verschoben werden kann, daß er von außen zugänglich wird und auseinandergenommen und von der Kolbenstange (g) abgenommen werden kann.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der geteilte Wasserkolben(f) durch eine leicht lösbare Keilverbindung (m) mit der Kolbenstange (g) verbunden ist. 3. Pumpe nach den Ansprüchen i und 2' Mit in Verbundanordnung angeordneten Dampfzylindern, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederdruckdampfzylinder (a) oberhalb des Hochdruckdampfzvlinders (c) angeordnet ist. ,4.
  3. Pumpe nach Alen Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des ge- teilten Wasserkolbens (f) durch quer durch diesen beiderseits der Kolbenstange (g) befindliche Schraubenbolzen (k, 1) miteinander verbunden sind.
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