DE892292C - Steuerschieberanordnung - Google Patents

Steuerschieberanordnung

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DE892292C
DE892292C DESCH3604D DESC003604D DE892292C DE 892292 C DE892292 C DE 892292C DE SCH3604 D DESCH3604 D DE SCH3604D DE SC003604 D DESC003604 D DE SC003604D DE 892292 C DE892292 C DE 892292C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
piston
pressure
cylinder
steam
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH3604D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Werle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Schmidtsche Heissdampf GmbH filed Critical Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE892292C publication Critical patent/DE892292C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/08Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Steuerschieberanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Stewerschieberanordnung für die Zylinder von zwei aufeinanderfolgenden Druckstufen, insbesondere für die beiden einseitig wirkenden Zylinder der oberen Druckstufen einer 1VIehrfachexpansions-Kolbenkraftmaschine, !bei welcher drei Steuerkolben vorgesehen sind, von denen der eine zur. Steuerung des Zylinders der Niederdruckstufedient, und bei der ferner die Steuerstangenstopfbüchse nur gegen den Ausströmidruck der Niederdruckstufe abzudichten ist. Die Erfindung :besteht darin, daß die Zu- und Ableitung des Arbeitsmittels um die Steuerkolben herum stattfindet und die Steuerung der ersten Stufe durch zwei hintereinander angeordnete Steuerkolben mit einer Steuerkante für den Eintritt des Arbeitsmittels an dem einen Kolben und einr_r Steuerkante für,den Austritt ides Arbeitsmittels an dem anderen Kolben erfolgt, wobei :der Schieberkastenraum oberhalb des ersten Steuerkolbens mit dem anderen Endteil des Schieberkastens durch eine Ausgleichleitung in Verbindung steht.
  • Ausgleichleitungen zwischen den Enden. von Steuerschieberkästen waren an sich bekannt, jedoch nicht in ;der Ausführung gemäß ,der Erfindung. Bei einer bekannten Kolbendampfmaschine stehen der unter dem Frischdampfdruck stehende Raum und der Endraum des Schieberkastens auf der Niederdruckseite miteinander in Verbindung. Infolgedessen herrscht in diesem letzteren Raum der gleiche hohe Druck wie in -dem Frischdampfraum, und diesem hohen Druck ist dann. auch die Stopfbüchse für die Schieberstange auf dieser Seite ausgesetzt. Hierbei handelt es sich weiterhin um eine doppelt wirkende D,ampfmäschine Wöolfscher Bauart, die im Gegensatz zu der Maschine gemäß der Erfindung vier Steuerkolben und zwei Albdichbungskol'ben besitzt. Bei der Maschine -gemäß der Erfindung braucht die Stopfbüchse dagegen nur gegen -den geringen Auspuffdruck der zweiten Maschinenstufe abgedichtet zu werden.
  • Bei einer anderen :bekannten, ebenfalls doppelt wirkenden Kolbendampfmaschine steht der Raum unterhalb des -Steuerschiebers tder zweiten Maschinenstufe zwar unter dem Druck -,des aus dem Niederdruckzylinder ausströmenden Dampfes, also unter einem geringen Dampfdruck, aber die beiden Enden :der Kolbenschidberanordnung stehen nicht unter Druckausgleich, denn auf die andere Seite des Kolbenschiebers wirkt der Druck -des aus. dem Hochdruckzylinder in den:- Niederdruckzylinder überströmenden Dampfes. Ein Dreckausgleich zwischen .den Enden des Schieberkastens ist also nicht vorhanden. Außerdem besitzt diese bekannte Maschine vier Steuerkolben und einen Abdichtungskolben, und die Steuerkolben sind hohl ausgebildet. Um einen genügenden Durchtrittsquerschnitt für .den Abdampf der Hochdruckstufe zu bieten, muß der tHohlschiebergrößer gewählt wenden als bei vollen Schieberkolben, wie sie bei der Anordnung gemäß :der Erfindung verwendet werden. Der Hohlschieber wird schwerer und die Beanspruchung des Steuergestänges demgemäß entsprechenid höher. Außer .dem größeren Gewicht und ,den größeren Herstellungskosten hat ,dieser bekannte Hohlschieber noch den Nachteil, @daß auf der Hochdruckseite des Hohlsehie!bers ein sehr unerwünschter schädlicher Temperaturausgleich der Dämpfströme entsteht; die sich beim Füllen und Leeren des Hochdruckzylinders, nur durch die ,dünne zylindrische Wand des Hohlzylinders getrennt, begegnen.
  • Eine ebenfalls bekannte einfach wirkende Zweifachexpansions-Kol:bendamp;fmaschine hat zwar nur drei Steuerkolben, aber liier Steuerschieber untersteht dauernd einem einseitigen Druck von der Hochdruckseite her, indem auf die eine Seite des rohrförmigen Steuerschiebers. der Aus,strömndruck der zweiten Stufe wirkt. Dieser Hohlschieber besitzt ferner ebenfalls die vorstehend erwähnten Nachteile. Unter Annahme sonst gleicher Verhältni@sse ergibt sich bei diesen bekannten- ein :das Steuergestänge zusätzlich belastender einseitiger Längsdruck, der ein Vielfaches des Längsdruckes bei einer Steuerschieberanordnung gemäß der Erfindung ausmacht.
  • Ein weiterer Vorteil dier Anordnung gemäß der Erfindung ;besteht in einer baulichen Verienn fachung des Schiebers, in der Verringerung der Baulänge des Schiebers, der Anzahl ,der Fensterreihen in den Schieberibüchsen und der Anzahl der Z.wischen--dichtungen und der Kolbenringe.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einem senkrechten Schnitt durch den Schieberkasten und den Hochdruckteil der Zylinderanordnung dar. - In der Zeichnung --bezeichnet i -den Hochdruckzylinder, z. B. den Hochdruckdampfzylin,d2r, mit dem Kolben z. Der erste Mitteldruckzylinder ist mit 3 und :dessen Kolben mit q. bezeichnet. Der Steuerschieberkasten 5 ist von der Zylinderanordnung getrennt ausgeführt und mit dem Hochdruckzylinder i durch eine Leitung 6 und -mit dem ersten Mitteldruckzylinder 3 durch eine Leitung 7 verbunden. In dem Schieber1castenggehäuse 5 befinden sich zwei von den Enden des Gehäuses 5 aus eingesetzte Schie'berlaufbüehsen 8 und 9. Für die Steuerung des Treibstoffes, z. B. .des H:ochdruckdampfes, der an -der Stelle io in dias Gehäusie 5 eintritt, ist ein Doppelkolben 11, 12 vorgesehen. Die untere Kante 13 des Kolbens i i steuert dien Einlaß des Hochdruckdampfes aus dem Stutzen io über ,die Fenster r4. ,der Büchse 8 und die Leitung 6 nach dem oberen Ende des Hochdruckzylinders@ i, während die Kante 15 des Kolbens 12 den aus dem Zylinder i austretenden Dampf nach dem ersten Mitteldruckzylinder 3 steuert. Dieser Dampf tritt zunächst in eine Zwischenkammer 16 und strömt aus dieser durch die Leitung 7 nach dem Zylinder 3 unter den Kolben q., wenn die Steuerkante 17 des Kolbens 18 die Kanäle oder Fenster i9 der unteren Schieberlaufbüchse g freigibt. Die untere Kante 2o des Kolbens 18 steuert den Ausl:aß ,des Dampfes aus ,dem Zylinder 3 über die Leitung 7 und die Fenster i9 und 2,1 nach dem Auslaßstutzen 22. Das, untere Ende ,des Sch.ieberkasbens; 5 ist durch eine Stopfbüchse 23 abgeschlossen. Das obere Ende des Schieberkastens:5 ist gegen den Hochdruckteil durch das obere Ende des Kolbens i i abgedichtet und ,durch einen Deckel 25 abgeschlossen. Der Raum oberhalb,des Kolbens i i ist mit denn unteren Ende des Schieberkastens bzw. dien Austrittsstutzen 22 ,durch eine Ausgleichleitung 26 verbun--den. Die Ausgleichleitung könnte, anstatt außen, auch ,durch die Verbindungsstange der beiden .Steuerschieberkolben hindurch verlegt werden. Dne beiden Enden des Schiebergehäuses stehen durch -die Ausgleichleitung 26 unter ,dem gleichen, verhältnismäßig niedrigen Druck, undi ,.das Schiebergestänge ist von einselig in :der Längsrichtung wirkenden Kräften entlastet.
  • Der Verlauf des Dampfes ist durch ausgezogene Pfeile 27 ,und in strichpunktierten Linien ange-,deutete Pfeile 28 erkenntlich. Die Stellungen der Steuerkolben sind in entsprechenden Linien angedeutet. Bei :der Stellung, in der die Steuerkolben mit ausgezogenen Linien ,gezeigt sind, strömt der Dampf entsprechend den Pfeilen 27 aus . dem Stutzen io über d.fe .Fenster 1.¢ und die Leitung 6 in den Raum oberhalb des Hochdruckkolbens 2, während der Dampf unterhalb dies ersten Mitteldruckkolbens ¢ ,durch ;die Deitung 7 über die Fenster i9 und 21 in den Stutzen 2.2 tritt, um zum zweiten nicht dargestellten Mitbeldruckzylinder zu strömen: Nach erfolgter Expansion des Dampfes im Hochdruckzylinder i strömt der Dampf im Sinne der Pfeile 28 über die Leitung 6; die unteren Fenster 14. und die Zwischenkammer 1-6 durch die Fenster z9 in den Raum unterhalb des ersten-.Mitteldruckkolbens 4.. Die Steuerkolben nehmen alsdann die mit strichpunktierten Linien angedeutete Lage ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerschieberanordnung für die Zylinder von zwei-- aufeinanderfolgenden Druckstufen, insbesondere für -die beiden einseitig wirkenden Zylinder der oberen Druckstufen einer Mehrfachexpansions-Kolbenkraftm:aschine, bei welcher drei Steuerkolben vorgesehen sind, von denen der eine zur Steuerung,des Zylinders der Niederdruckstufe dient, und bei Bier ferner die Steuerstangenstopfbüchse nur gegen den Ausströmdruck der Nielderdruckstufe abzudichten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Ableitung des Arbeitsmittels um ,die Steuerkolben herum stattfindet und die Steuerung der ersten Stufe .durch zwei hintereinarnd@er angeordnete Steuerkolben (1i, 1a) mit einer Steuerkante (13) für den Eintritt des Anbeitsmittels an (dem einen Kolben (f i) und einer Steuerkante (15) für den Austritt des Arbeitsmittels an dem anderen Kolben (12) erfolgt, wobei der Schieberkastenraum oberhalb .des ersten Steuerkolbens (i I) mit dem anderen Endteil des Scbieberkastensdurch eine Ausgleichleitung (26) in Verbindung steht.
DESCH3604D 1940-06-01 1940-06-01 Steuerschieberanordnung Expired DE892292C (de)

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