DE853070C - Lehre zum Pruefen des Schliffes von Spiralbohrern - Google Patents

Lehre zum Pruefen des Schliffes von Spiralbohrern

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DE853070C
DE853070C DEST3036A DEST003036A DE853070C DE 853070 C DE853070 C DE 853070C DE ST3036 A DEST3036 A DE ST3036A DE ST003036 A DEST003036 A DE ST003036A DE 853070 C DE853070 C DE 853070C
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DE
Germany
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stop
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Expired
Application number
DEST3036A
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English (en)
Inventor
Albert Stolzenburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/09Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring cutting pressure or for determining cutting-tool condition, e.g. cutting ability, load on tool
    • B23Q17/0904Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring cutting pressure or for determining cutting-tool condition, e.g. cutting ability, load on tool before or after machining
    • B23Q17/0919Arrangements for measuring or adjusting cutting-tool geometry in presetting devices
    • B23Q17/0938Cutting angles of drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

  • Lehre zum Prüfen des Schliffes von Spiralbohrern Beim Anschleifen von Spiralbohrern ist es bekanntlich wichtig, daß je nach dem Verwendungszweck des Bohrers, z. B. zum Bohren von Stahl, Kupfer, Messing, Leichtmetall usw., ein ganz bestimmter Anschliffwinkel erreicht wird. Der Anschliff muß symmetrisch erfolgen, und auch der Hinterschliff der beiden Schneiden muß gleich sein und eine bestimmte Neigung haben, wenn der Spiralbohrer bei geringstem Kraftaufwand die höchste Schnittleistung haben soll.
  • Es sind bereits Lehren zum Prüfen des Anschliffwinkels, d. h. des Winkels, den die beiden Schneidkanten in der Axialebene des Bohrers miteinander einschließen, bekanntgeworden, die aber den Ansprüchen nicht voll genügen. Bei einer bekannten Ausführungsform ist eine Anschlagschiene für den Spiralbohrer mit einem im Winkel dazu einstellbaren Schenkel versehen. Hiermit ist es zwar möglich, verschiedene Anschliffwinkel zu prüfen, jedoch muß jede der beiden Schneidkanten für sich geprüft werden. Es ist daher keine Gewähr für genauen symmetrischen Schliff gegeben. Eine andere Ausführungsform einer Spiralbohrerlehre besteht aus zwei Schienen, die miteinander den gewünschten Anschliffwinkel einschließen und auf denen je ein Anschlag verschiebbar ist. Die beiden Anschläge sind durch ein zentrales kurbelartiges Getriebe so untereinander verbunden, daß sie sich gegenläufig um gleiche Beträge auf den Durchmesser des zu prüfenden Bohrers einstellen lassen. Hiermit ist zwar im Prinzip eine gleichzeitige Prüfung leider Schneidkanten auf Anschliffwinkel und Symmetrie des Anschliffes möglich. Jedoch ist diese Lehre nicht nur schwer mit ausreichender Genauigkeit herzustellen, sondern ihre Anwendung bereitet auch nicht unerhebliche Schwierigkeiten, zumal wegen der Kürze der Anschläge keine Gewähr dafür gegeben ist, daß der zu prüfende Bohrer in die Lehre symmetrisch eingesetzt wird. Beide bekannten Lehren ermöglichen außerdem keine ausreichende Prüfung des Hinterschliffes auf Neigung und Symmetrie.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben. Sie betrifft eine Lehre zum Prüfen des Schliffes von .Spiralbohrern Mit einer Anschlagschiene für den Bohrer und einem davon im Anschliffwinkel abstehenden Schenkel. Die Erfindung besteht dabei in einem auf dem Schenkel verschiebbaren Anschlag solcher Neigung, daß er mit dem Schenkel den gewünschten Anschliffwinkel einschließt.
  • Eine weitere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele.
  • In Fig. i ist i die Anschlagschiene und 2 der davon im Anschliffwinkel abstehende Schenkel. Auf diesem Schenkel ist ein Anschlag 3 verschiebbar, dessen Anschlagkante 4 mit der Kante 5 des Schenkels 2 den Ansehliffwinkel a einschließt. In bei Schublehren an sich bekannter Weise ist der Anschlag 3 durch eine Druckschraube 6 auf dem Schenkel 2 festklemmbar. Eine Skaleneinteilung 7 auf dem Schenkel 2 und/oder auf dem Anschlag 3, die vorteilhaft mit einer Noniusteilung versehen ist, ermöglicht die genaue Einstellung des Anschlages 3 auf die Stärke des zu prüfenden Spiralbohrers. Der zu prüfende Bohrer 8 w;rd, wie gestrichelt angedeutet, an der Schiene i zum Anschlag gebracht und in den von den Kanten 4 und 5 eingeschlossenen Winkel eingeschoben, so daß die Schneidkanten zur Anlage kommen. Es ist dann sofort zu erkennen, ob die angeschliffenen Schneidkanten den richtigen Winkel miteinander einschließen und ob der Schliff symmetrisch ist. Im Ausführungsbeispiel ist ein Anschliffwin.kel von etwa 12o° angenommen, wie er meistens zum Bohren von Stahl benutzt wird. Zum Prüfen von Bohrern für Kupfer, Messing usw. ist der Anschliffwinkel kleiner. Dementsprechend müßte die Neigung der Kante 5 zur Schiene i und der Kante 4 zur Kante 5 entsprechend gewühlt werden.
  • Wie schon ausgeführt wurde, ist es bei einem Spiralbohrer aber nicht nur wichtig, daß die Schneidkanten den für den jeweiligen Zweck geeigneten Anschliffwinkel miteinander einschließen und symmetrisch zur Achse des Bohrers liegen, sondern es muß auch der Hinterschliff der beiden Schneiden gleichmäßig sein und eine bestimmte Größe haben.
  • In Fig.3 ist eine Draufsicht auf eine Bohrerspitze schematisch dargestellt. 9 und io sind die beiden Schneidkanten des Bohrers B. Bei richtigem Hinterschliff dieser Schneiden ergibt sich eine ganz bestimmte Winkellage der sogenannten Querschneide i i zu den .beiden Schneidkanten bzw. zu einer zu diesen parallelen Ebene 12. Bei Stahlbohrern mit einem Anschliffwinkel von etwa i2o° ist dieser Winkel ß beispielsweise etwa 55°. Hat somit dieser Querschneidenwinkel ß dieseGröße, so ergibt sich automatisch, daß der Hinterschliff die erforderliche Größe hat. Zur Prüfung dieses Hinterschliffwinkels ß sind an der Schmalseite der Anschlagschiene i Kerben 13, 114 vorhanden, welche einen zum Einsetzen der Querschneide i@i geeigneten dreieckigen Querschnitt haben, und zwar ist vorteilhaft, wie aus der teilweisen Seitenansicht in Fig. 2 zu ersehen ist, zum Prüfen von rechts- und von linksgängigen Bohrern mindestens je eine Kerbe vorhanden, die sich durch ihre Winkellage unterscheiden. Die Kerbe 13 ist dabei für rechtsgängige und die Kerbe 14 für linksgängige Bohrer bestimmt. Setzt man den Bohrer in die entsprechende Kerbe 13 oder 14 mit seiner Querschneide i i ein, so läßt sich an :der Lage der Vorderschneidkanten 9 und io (Fig.3) zu den Seitenkanten der Anschlagschiene i ohne weiteres erkennen, ob -der Hinterschliff die richtige Größe hat.
  • In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform dar-' gestellt, die sich von der Fig. i im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß der Schenkel 5 relativ zur Schiene i parallel verschiebbar ist, so daß die Anschlaglänge an diese Schiene beliebig eingestellt werden .kann. Zu diesem Zweck ist der Schenkel 5 an einem Schieber 15 befestigt, der auf der Anschlagschiene i gleitet und in bei Schiebelehren üblicher Weise durch eine Druckschraube 16 feststellbar ist. 3 ist wieder der auf dem Schenkel s verschiebbare Anschlag, dessen Kante 4 mit der Schenkelkante 5 den Anschliffwinkel a einschließt. Bei dieser Lehre kann somit die Anschlaglänge an der Schiene i beliebig groß gewählt werden, so daß es möglich ist, auch Spezialbohrer mit verstärktem Schaft zu prüfen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lehre zum Prüfen des Schliffes von Spiralbohrern mit einer Anschlagschiene für den Bohrer und einem davon im Anschliffwinkel abstehenden Schenkel, gekennzeichnet durch einen auf :dem Schenkel verschiebbaren Anschlag solcher Neigung, daß er mit dem Schenkel den Anschliffwinkel (a) einschließt.
  2. 2. Lehre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel und/oder der verschiebbare Anschlag mit einer Maßeinteilung zum Einstellen des letzteren auf .den Durchmesser des zu prüfenden Bohrers versehen ist.
  3. 3. Lehre nach Anspruch i oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Anschlag in bei Schiebelehren an sich bekannter Weise auf dem Schenkel feststellbar ist.
  4. 4. Lehre nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel .auf der Anschlagschiene parallel verschiebbar und vorzugsweise in bei Schiebelehren an sich bekannter Weise feststellbar ist.
  5. 5. Lehre nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prüfung des sich aus der Größe des Hinterschliffes ergehenden Winkels (ß) zwischen der Querschneide und den Schneidkanten des Bohrers, vorzugsweise auf einer Schmalseite der Acisclilagschiene,Kerben mit zumEinsetzen der Querschneide geeignetem dreieckigemQuerschnitt vorhanden sind, die mit den Kanten der Anschlagschiene den Querschneidenwinkel (ß) einschließen.
  6. 6. Lehre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je eine Kerbe für rechts- und für linksgängige Bohrer vorhanden ist.
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