DE853033C - Elektronenstrahlroehre mit einem Eisenhohlkegel und einem Glasschirm und Verfahren zur Herstellung einer solchen Roehre - Google Patents

Elektronenstrahlroehre mit einem Eisenhohlkegel und einem Glasschirm und Verfahren zur Herstellung einer solchen Roehre

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DE853033C
DE853033C DEN3283A DEN0003283A DE853033C DE 853033 C DE853033 C DE 853033C DE N3283 A DEN3283 A DE N3283A DE N0003283 A DEN0003283 A DE N0003283A DE 853033 C DE853033 C DE 853033C
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DE
Germany
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cone
enamel
tube
hollow
iron
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Expired
Application number
DEN3283A
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English (en)
Inventor
Theodorus Hagenberg
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C27/00Joining pieces of glass to pieces of other inorganic material; Joining glass to glass other than by fusing
    • C03C27/04Joining glass to metal by means of an interlayer
    • C03C27/042Joining glass to metal by means of an interlayer consisting of a combination of materials selected from glass, glass-ceramic or ceramic material with metals, metal oxides or metal salts
    • C03C27/044Joining glass to metal by means of an interlayer consisting of a combination of materials selected from glass, glass-ceramic or ceramic material with metals, metal oxides or metal salts of glass, glass-ceramic or ceramic material only

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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 20. OKTOBER 1952
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronenstrahlröhre mit einem Metallhohlkegel und einem Glasschirm, insbesondere auf eine solche Röhre mit aus Flußeisen hergestelltem Kegel, bei der auf dem Glasschirm eine durch Sedimentation oder Absetzen entstandene Fluoreszenzschicht angebracht ist, und weiter auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Röhre.
Elektronenstrahlröhren mit einem Metallkegel werden bereits häufig verwendet. Der Kegel wurde anfangs aus Chromeisen hergestellt. Da jedoch dieses Material besonders kostspielig ist, wird erfolgreich danach gestrebt, einen Hohlkegel aus Flußeisen zu verwenden, mit dem ein häufig aus einer besonderen Glasart bestehendes Fenster unter Anwendung einer hochschmelzenden Emaille verschmolzen wird. Als Emaille wird zu diesem Zweck ein glasartiger Stoff mit verhältnismäßig hohem Schmelzpunkt (etwa 9000) verwendet, dessen Zusammensetzung praktisch derjenigen der für Pfannen od. dgl. verwendeten Emaille entspricht. Diese Emaille dient zur Sicherung einer guten Haftung des Glases am Eisen.
Bei der Verwendung eines Eisenhohlkegels tritt jedoch die Schwierigkeit auf, daß das Eisen vom Suspendiermittel der Sedimentierflüssigkeit angegriffen wird, da während der Absetzung der Fluoreszenzteilchen die Flüssigkeit während mehrerer Stunden mit dem Eisen in Berührung bleibt. Es ergaben sich infolgedessen Rostflecke auf dem Fluoreszenzschirm.
Die Anbringung einer Schutzschicht auf dem Eisen ist besonders schwierig, da die Röhre vor dem Auftragen des Schirms besonders gründlich
durch mechanische und chemische Mittel, wie Bürsten, Reiben und Beizen, gereinigt werden muß. Schutzhäute auf der Innenseite des Hohlkegels wurden infolgedessen stets ganz oder teilweise entfernt.
Die erwähnte Schwierigkeit wird nun durch die vorliegende Erfindung praktisch völlig vermieden, indem bei einer Elektronenstrahlröhre mit einem Eisenhohlkegel, mit dem ein Glasfenster unter ίο Zwischenfügung einer hochschmelzenden Emaille verschmolzen ist, wobei das Fenster einen durch Sedimentieren entstandenen Fluoreszenzschirm trägt, gemäß der Erfindung die Emailleschicht sich über die Anschmelzstelle des Fensters hinaus im Innern des Kegels über einen Streifen fortsetzt, der breiter ist als die Höhe, zu der die Sedimentierflüssigkeit im Hohlkegel während der Anbringung des Fluoreszenzschirmes angestiegen ist. Der große Vorteil der vorliegenden Erfindung ist der, daß zum Anschmelzen des Glasschirms die Verwendung der Emaille sowieso erforderlich ist, so daß sich die Anbringung des breiten Emaillestreifens gleichzeitig mit dem Anbringen der Emaille an der Anschmelzstelle vollziehen kann. Auch das Schmelzen der Emaille zum Emaillieren des Eisens kann ohne weiteres während der Heizung des Hohlkegels zwecks Schmelzung der Emaille in der Anschmelzzone und während des Anschmelzvorganges selbst durchgeführt werden.
Die mittels eines Trichters in den Kegel hineingeführte Sedimentierflüssigkeit läßt man häufig bis zu einer Höhe von 6 bis 8 cm im Kegel ansteigen. Der mit Emaille überzogene Streifen kann dabei eine Breite von 7 bis 9 cm haben. In diesem Fall tritt noch keine Schwierigkeit auf beim Heizen des Streifens zum Schmelzen der Emaille, da der Hohlkegel beim Heizen der Anschmelzzone im allgemeinen über eine solche Breite hinreichend heiß wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, deren Figur eine Röhre nach der Erfindung während der Anbringung des Fluoreszenzschirms darstellt.
In der Figur ist das Glasfenster mit 1 bezeichnet, der Eisenhohlkegel mit 2. Die Innenseite des Hohlkegels ist über eine Breite α von etwa 3 bis 12 cm, in Abhängigkeit von der Höhe, zu der die Sedimentierflüssigkeit in der Röhre ansteigt, mit einer Emailleschicht 3 überzogen. Diese wird auf bekannte Weise in Form eines Breis aufgebracht, und zur Herstellung einer Röhre nach der Erfindung ist es somit nur erforderlich, diesen Brei über einen breiteren Streifen auf der Innenseite des Kegels anzubringen. Beim Heizen der Anschmelzzone des Hohlkegels wird der ganze Streifen hinreichend heiß, um die Emaille zum Schmelzen zu bringen. Die Sedimentierflüssigkeit 4, die nach dem Anschmelzen des Fensters durch einen Trichter in die Röhre hineingeführt wird, ist durch die Emailleschicht 3 ganz vom Eisen des Kegels getrennt. Eine niedrigschmelzende Emaille hat sich für diesen Zweck als nicht so gut geeignet erwiesen, da sie während der Reinigung des Hohlkegels und der Absetzung des Fluoreszenzmaterials ganz oder teilweise beschädigt und angegriffen werden kann. Bei der Verwendung eines Chromeisenkegels tritt der erwähnte Angriff des Kegels nicht auf, aber ein solcher Chromeisenkegel ist besonders kostspielig. Erst durch Anwendung der vorliegenden Erfindung wird die Verwendung eines aus Flußeisen hergestellten Hohlkegels möglich unter Beibehaltung der vorteilhaften Eigenschaften eines durch Sedimentierung entstandenen Fluoreszenzschirms. Das Fenster 1 kann aus sogenanntem Eisenglas, d. h. einer an sich bekannten Glasart mit hohem Ausdehnungskoeffizienten, bestehen; es ist jedoch auch möglich, unter Berücksichtigung bestimmter Vorkehrungen bei solchen Röhren auch andere Glasarten zu verwenden. Nachdem der Schirm fertiggestellt ist, kann die Flüssigkeit aus'der Röhre herausgegossen werden. Die kurze Zeit, während welcher die Flüssigkeit dabei mit dem Eisenkegel in Berührung ist, genügt nicht zur Herbeiführung eines Angriffs, wobei etwa gelöstes Eisen unmittelbar mit der Flüssigkeit mit aus der Röhre entfernt wird und somit die Güte des Fluoreszenzschirms nicht mehr beeinflussen kann.

Claims (3)

Patentansprüche·.
1. Elektronenstrahlröhre mit einem Eisenhohlkegel, mit dem ein Glasfenster, das einen durch Sedimentierung entstandenen Fluoreszenzschirm trägt, mittels hochschmelzender Emaille verschmolzen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Emailleschicht sich über die Anschmelzstelle des Fensters hinaus im Innern des Kegels über einen Streifen fortsetzt, der breiter
ist als die Höhe, zu der die Sedimentierflüssigkeit im Hohlkegel während der Anbringung des Fluoreszenzschirms angestiegen ist.
2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des mit der Emailleschicht überzogenen Streifens auf der Innenseite des Hohlkegels etwa 9 cm beträgt, von dem Glas des Einschmelzrandes an gerechnet.
3. Verfahren zur Herstellung einer Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anbringen der Anschmelzemaille an der Anschmelzstelle des Fensters und des Kegels gleichzeitig ein Streifen der Innenseite des Kegels mit Emaille bis zu einer größeren Breite als der Höhe überzogen wird, bis zu der die Sedimentierflüssigkeit zum Anbringen des Fluoreszenzschirms in der Röhre eingebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN3283A 1949-12-19 1950-12-16 Elektronenstrahlroehre mit einem Eisenhohlkegel und einem Glasschirm und Verfahren zur Herstellung einer solchen Roehre Expired DE853033C (de)

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GB (1) GB691132A (de)
NL (1) NL74003C (de)

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CH288870A (de) 1953-02-15
BE500101A (de)
FR1029824A (fr) 1953-06-08
GB691132A (en) 1953-05-06
NL74003C (de)

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