DE852004C - Messerkopf fuer Holzbearbeitungsmaschinen mit auswechselbaren Messern - Google Patents
Messerkopf fuer Holzbearbeitungsmaschinen mit auswechselbaren MessernInfo
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Description
- Messerkopf für Holzbearbeitungsmaschinen mit auswechselbaren Messern
Für Holzbearbeitungsinaschinen sind Fräsköpfe mit auswechselbaren Messern bekannt, bei denen die -Messer in radialer oder tangentialer Richtung einstellbar sind. Diese Einstellung, die nach jedem Auswechseln der Messer erforderlich wird, ist bei den bekannten Messerköpfen jedoch umständlich und zeitraubend. Die Erfindung betrifft einen Messerkopf für Holzbearbeitungsmaschinen mit auswechselbaren Messern, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß am Messerkopfkörper in der Achsrichtung ver- laufende Ausnehmungen zur Aufnahme der dem Querschnitt der Ausnehmung entsprechenden Schäfte von Fräsmessern oder der Schäfte von Kehlmessern vorgesehen sind, wobei entweder in die Ausnellmung ein Fräsmesser eingesetzt und Fig.3 ist eine Stirnansicht einer Einlage zur axialen Feststellung der im Messerkopfkörper eingesetzten Kehlmesser; Fig. 4 ist eine Stirnansicht eines der Paßstücke, «-elche zur axialen Einstellung der Fräsmesser im Messerkopfkörper dienen; Fig. 5 ist eine teilweise Seitenansicht des Messerkopfes in Richtung des Pfeiles a in Fig. i ; Fig. 6 ist ein Teil der Draufsicht gemäß Fig. i, der eine Messernut des Kopfes leer zeugt, in kleinerem Maßstab; Fig. 7 zeigt ein Teilstück des Messerkopfes mit eingesetztem Messer gemäß seiner zweiten Ausführungsform; Fig. 8 zeigt eine Variante, bei der mehrere Einlageplättchen zur axialen Abstützung eines Kehlmessers verwendet sind; Fig. 9 zeigt ein solches Einlageplättchen in der Stirnansicht; Fig. io, i i und 12 zeigen von einer weiteren Variante ein als Paßstück- und als Einlageplättchen verwendbares Plättchen mit Einstellvorrichtung für ein Messer Fig. 13 ist eine Stirnansicht eines Fräsmessers bzw. eines Kehlmessers zur Verwendung mit dem in F ig. io bis 12 dargestellten Plättchen:; Fig. 14 ist ein axialer Schnitt durch ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemäßen Messerkopfes; Fig. 15 ist eine Draufsicht auf den Messerkopfkörper mit eingesetztem Fräsmesser; Fig. 16 ist ein Schnitt durch eine Ausnelimung des Messerkopfes mit eingesetztem Kehlmesser; Fig. 17 ist eine schaubildliche Ansicht eines Kehlmessers, und Fig. 18 und i9 zeigen Paßstücke zur Lagerung und Abstützung des Kehlmessers in der Ausnehmung.mittels in die Ausnehmungen einisetzbarer Paß- stücke in verschiedenen axialen Lagen in der Aus- nehmung feststellbar ist oder ein Kehlmesser in die Ausnehmung eingesteckt und durch mindestens eine in die Ausnehmung einsetzbare Einlage in axialer Richtung abgestützt werden kann. ':Mehrere Ausführungsformen des erfindungs- gemäßen Messerkopfes mit auswechselbaren Mes- sern sind in der Zeichnung beispielsweise dar- gestellt. Fig. i ist eine Draufsicht auf einen Messerkopf mit eingesetzten Fräs- und Kehlmessern bei ab- gehobener Deckplatte des Kopfes; Fig. a ist teilweise eine Seitenansicht des -fesserkopfes, teilweise ein Schnitt desselben längs der Linie 11-11 der Fig. i ; - Der in Fig. i bis 6 dargestellte umlaufende Messerkopf für Holzbearbeitungsmaschinen besitzt einen 1-lesserkopfkörper mit einem zylindrischen Teil i mit vier Ausnehmungen 2, welche an ihrem Grund je eine Vertiefung 3 aufweisen. Die AusnelimUngen 2 und Vertiefungen 3 erstrecken sich in Achsrichtung des Messerkopfes über die ganze Länge des zyl-indri-schen Teils i und sind an den beiden Stirnflächen des Teils i durch Deckplatten 4 bzw. 5 abgeschlossen. An Stelle des Teils i und der beiden auf den Teil i aufgeschraubten Deckplatten4 und 5 könnte der Messerkopfkörper aus einem einzigen Stück bestehen, wobei sic'h,die Ausnehmungen 2 und Vertiefungen 3 nicht bis zu den Stirnflächen erstrecken würden. Die Ausnehmungen und Vertiefungen besitzen ungefähr rechteckigen Querschnitt. Sie sind nicht radial, sondern ihre Längsmittelebenen verlaufen tangential zu konzentrisch zur 1'Iesserkopfachse gedachten Zylinderflächen.
- In zwei der Ausnehmungen 2 des Messerkopfkörpers ist j e ein Fräsmesser 6 eingesetzt, die einen Schaft 7 aufweisen, der in der Querrichtung der Ausnefimung 2 genau in diese paßt. An der einen Seitenwand der Ausnehmung 2 ist ein Sicherungskeil 8 eingesetzt, der sich von einem Ende der Ausnehmung nicht ganz bis zum andern Ende erstreckt, Wie Fig.2 zeigt, so daß zwischen dem Ende des Keiles 8 und der Deckplatte 4 ein freier Raum io zum Einschieben des Schaftes 7 der Fräsmesser verbleibt. Der Schaft 7 besitzt eine Nut 9, in welche der Sicherungskeil 8 eingreift, um ein Herausfallen des Fräsmessers während der Arbeit zu verhindern. In die Ausnehmungen 2 sind eine solche Anzahl Paßstücke 11 eingelegt, daß das Fräsmesser 6 mit seinem Schaft 7 in Richtung der Achse des Messerkopfes in der gewünschten Lage in der Ausnehmung 2 eingestellt ist. Die Paßstücke i i besitzen je eine Nut 12, in welche der Keil 8 eingreift. Sie werden ebenfalls durch den freien Raum io in die Ausnehmung 2 eingeschoben und dann mit dem Keil 8 in Eingriff gebracht. Ein Loch 13 in der Außenwand der Paßstücke dient zum Einsetzen eines Werkzeuges, z. B. eines Stiftes od. dgl, um die Stücke in die Ausnehmung hineinzuführen und daraus hervorzuheben. Die Paßstücke i i und der eingesetzte Fräsmesserschaft 7 werden mittels einer in der Deckplatte 4 an der Stirnseite jeder Ausnehmung 2 angeordneten Schraube 14 mit Feststellmutter 15 in ihrer Lage gesichert. Es können in dieser Weise die in die Ausnehmungen eingesetzten beiden Fräsinesser 6 oder in allen vier Ausnehmungen eingesetzte Fräsmesser in genau gleicher oder in verschiedener axialer Lage eingestellt werden.
- Es können auch in jeder Ausnehmung zwei oder mehr Fräsmesser angeordnet werden, so daß selbst komplizierte Profile in einem einzigen Arbeitsgang und mit einem Werkzeugkopf erzeugt werden können.
- Zufolge der Anordnung der Vertiefungen 3 im Grund der Ausnehmungen 2 können im Messerkopf an Stelle des oder der F räsmesser auch flache Kehlmesser 16 eingesetzt werden. Die Vertiefungen 3 sind so angeordnet, daß die Kehlmesser 16 den günstigsten Schnittwinkel erhalten, und aus diesem Grunde stehen die Uingsmittelebenen einer Ausnehmung 2 und der zugehörigen Vertiefung 3 schief zueinander. Gemäß Fig. i sind in die Vertiefungen 3 der beiden andern Ausnehmungen 2 je ein Kehlmesser eingesetzt. Zur vorder- und rückseitigen Abstützung des Kehlmessers sind in der Ausnehmung 2 zu beiden Seiten des Messers keilförmige Einlagen 17 und 18 eingesetzt. Die Einlage 17 ist mit einer Längsnut versehen, in welche der Keil 8 eingreift. Die Einlage 18 besitzt an ihrem einen Stirnende eine Absetzung i9. Eine von der Deckplatte 4 getragene Schraube 2o wird gegen den abgesetzten Stirnflächenteil der Einlage 18 gepreßt und verhindert ein Herausschleudern der Einlage. Eine dritte Einlage 21 von gleicher Dicke wie das Kehlmesser 16 ist in die Ausnehmung und Vertiefung eingesetzt zur axialen Abstützung des Messers und wird mittels der Schraube 14, welche in eine Nut 22 der Einlage eingreift, gegen die Stirnseite des Kehlmessers 16 gepreßt.
- In der Deckplatte 5 des Messerkopfes ist gegenüber der Stirnseite jeder Ausnehmung 2 und zugehörigen Vertiefung ,3 eine Bohrung 23 vOrge-
sehen, ixt «clclier ein als @ci]raulienmutter all, gebildeter Schieber 24 auf der Schraube 25 längs beweglich ist. Der Schieber 24 trägt einen Mit- nehmer 26, der in eine Quernut 27 an der ihm zugekclirten Stirnfläche des Kehlmessers 16 ein- greift. Die Schraube 25 ist in ihrer axialen Lage durch einen Querstift 28 gesic11ert (Fig. 5 und 6), der in eine Ringnut 29 des Jcliraul>erikopfes ein- greift. Durch Prelien der Schraube 25 kann das Kehlmesser i6. nach Lösen der Klemmschraube i4, nach auswärts oder einw:irts verschoben werden, zwecks genauer Einstellung in seiner Arbeitslage. Der in die Ntit 27 einreifende 1litnel]tner 26 dient zugleich als Sicherung gegen 1-litiausschleudern des Messers. Wenn Fräsmesser 6 in Ausnehmungen des Meß- kopfkürl>ers eingesetzt werden, so werden die Jlit- nelimer 26 bei den betrettenden Ausnehmungen in die \-ertiefunget] 3 Hinein verschoben, uni die Aus- nehinung 2 zur Aufnahme des Fräsmesserschaftes 7 freizugeben. Andererseits wäre es natürlich auch inöglicli, in der -bei eingesetztem Fräsmesser der Schraube 25 zugekehrten Stirnfläche des Fräs- niesserscliaftes 7 eine Quernut zur Aufnahme des Mitnehmers 26 vorzusehen, der dann auch zur Nach- stellung der Fräsmesser verwendet werden kann. Das :\usfüliruti-sbeispiel geinüß Fig. 7 ist ähn- lich wie das Beispiel nach Fig. i bis 6, nur besitzt die Vertiefung 3o der Attstielimungeti 2 die gleiche Achsrichtung wie die Ausnehn]ung 2 und hat mit der Ausnehmun- eine -eineinsame Seitenfliiche, so daß leim Einsatz eines Kelilinessers 16 nur auf der einen Seite desselben eine Einlage 31 erforderlich wird. Die Fräsinesser 6 werden in gleicher Weise in .die Ausnehmungen 2 eingesetzt wie in Fig. i und mittels Paßstücke gemäß Fi-. 2 und 4 in axialer Richtung eingestellt und mittels eines Keiles 8 gegen lterausfalleti gehalten. Die Kehlmesser sind ebenfalls ausgeführt wie in F ig. i und besitzen eine Quernut, in welche der 1\litnehmer 26 der Ein- stellscliraube 25 eingreifen kann; zu ihrer axialen Abstiitzting ini Messerkopfkörper dient wieder eine Einlage gemäß Fi-. 3, die mittels der Klemm- schraube 14 in der Deckplatte 4 am entgegengesetz- ten Stirnende gegen das Kehlmesser gepreßt wird. Wenn zur Feststellung der Kehlmesser 16 seit- liche Einlagen 31 verwendet werden, so müssen die Kelilniesser eine genau vorbestimmte Dicke be- sitzen, um mit der Einlage ohne seitliches Spiel in Gier Ausneliniung gehalten zu werden. Nun be- sitzen aber die Schreinereien häufig Kehlmesser verschiedener Dicke, die zur Verwendung im dar- gestellten Messerkopf geeignet wären. Zu diesem Zwecke sind gemäß Fig.7 quer zur Jlesserkopf- achse gerichtete Schrauben 32 vorgesehen, welche vom Grund einer Vertiefung 3o aus in die nächst- folgende Austiehmung 2 einschraubbar sind, um dort das Kehlmesser 16 seitlich festzuklemmen. In dieser Weise ist es möglich, im Messerkopf bei- spielsweise zwei Kehlmesser 16 von der Weite der Vertiefung entsprechender Dicke mittels der Ein- lagen 31 und zwei dünnere Kehlmesser mittels der Schraubet] 32 seitlich festzulegen. stellschraube 25 nachgestellt werden kann. Die Schraube 25 kann im Plättchen auch so angeordnet sein, daß der Mitnehmer auf der entgegengesetzten Seite aus dem Plättchen hervorragt, und dann kann eine OOuernut an der vorderen Stirnfläche des Messerschaftes angebracht sein.Gemäß Fig. 8 ist in einem Messerkopf ein Kehl- inesser 16 zwischen den beiden Stirnenden der Ver- tiefurrg 30 in irgendeiner Zwischenlage einstellbar. Zti diesem Zwecke werden an Stelle einer Einlage 2 1 (F11. 5) zur axialen Abstützung des Kehl- niessers mehrere in die Vertiefung passende Ein- lagel>l:ittclien 33 verwendet. Diese Plättchen 33 besitzen je eine Quernut 34 und -feder 35, mittels welchen die nebeneinander in den Messerkopf- kö rher eingesetzten Paßplättchen ineinandergrei- fen. In der Fig. 8 befindet sich das Kehlmesser 16 am bei der Einstellschraube 25 liegenden Ende der Vertiefung und greift mit seiner Quernut über den Mitnehiner 26 der Einstellschraube 25. Das Kehl- messer 16 und die verschiedenen Plättchen 33 wer- den durch den Druck der Schraube 14 axial fest- gekleinnit. Das Kehlmesser 16 kann auch in die \ ertiefung 30 zwischen zwei Plättchen 33 einge- setzt werden. Die Quernut 34 des darin am vor- erwähnten Ende der Vertiefung befindlichen Plätt- chens greift nun über den Mitnehmer 26 und die Quernut 27 des Kehlmesserschaftes über den \'or- sprutig 35 des ihr benachbarten Plättchens, so daß das Messer vor- und zurückverstellt werden kann und in seiner Lage gesichert ist. Im Beispiel nach Fig. io Abis 13 ist der Teil i des Messerkopfes ähnlich ausgebildet wie in Fig. 7. Er besitzt axiale Ausnehmungen 2 mit je einer sich einwärts erstreckenden axialen Ver- tiefung 30 zur Aufnahme der Messerschäfte. Der Schaft Gier zugehörigen Fräsmesser 6 besitzt je- doch an einem in die Ausnehmung passenden Teil 44 einen Ansatz 45, welcher in die Vertiefung 30 des Nlesserkopfkörpers zu ragen bestimmt ist. Ent- sprecliend der Form des Messerschaftes 44, 45 werden als Paßstück und als Einlageplättchen ver- wendbare Plättchen 46 verwendet, welche (las gleiche Profil wie die Ausnehmung 2 mit der Ver- tiefung 3o aufweisen. Um das Fräsmesser 6 in irgendeiner axialen Lage in der Ausnehmung 2 be- quem nachstellen zu können, sind derart geformte Plättchen 46 mit einer Bohrung 47 versehen, die von seiner Außenfläche bis in den in die Ver- tiefung 30 passenden Ansatz reicht und in welcher eine Einstellschraube 25, gleich wie in Fig. 2, dreii- bar gelagert ist. Diese Schraube trägt eine in der Bohrung verstellbare Schiebemutter 24 mit einem Mitnelimer 26, der aus einem Längsschlitz 48 an einer Stirnseite des Plättchens vorsteht. Im Schaft- teil 45 des Frästnessers befindet sich an tierhinteren Stirnfläche eine Quernut 49. Ein Plättchen 46 mit der Schraube 25 wird in der Ausnehmung 2 und Vertiefung 3o jeweils unmittelbar neben der ge- nuteten Stirnfläche des Messerschaftes angeordnet. In dieser Weise kann das Fräsmesser mittels der Schraube 25 bezüglich seines Vorstehens aus dem Messerkopfkörper eingestellt werden, Auch die in die Vertiefungen 3o einsetzbaren Kehlmesser 16 sind am Schaft mit einer Nut 49 versehen, so daß auch ein Kehlmesser mittels Plättchen 46 in der Vertiefung 3o axial einstellbar ist und mittels eines unmittelbar an der genuteten Stirnfläche des Messerschaftes eingesetzten Plättchens 46 mit Ein- - Natürlich kann auch bei dieser Ausführungsform wie in Fig. 2 eine Einstellschraube 25 in der Deckplatte 5 des Messerkopfes vorgesehen werden, so daß die Messer in ihrer Endlage an der Platte 5 durch die Schraube in der Deckplatte und in den übrigen axialen Lagen durch die Schraube eines Einstellplättchens 46 nachstellbar sind.
- Im Beispiel nach Fig. 14 und 15 besitzt der Messerkopf wieder einen zylindrischen Messerkopfkörper i mit aufgeschraubten Deckplatten .4 und 5. Der zylindrische Körper i besitzt vier Ausnehmungen 2', deren Längsm;ittelebenen tangential zu einer konzentrisch zur Messerkopfdrehachse gedachten Zylinderfläche verlaufen. In diese Ausnehmungen können die Schäfte 7 von Fräsmessern 6 lösbar eingesetzt werden. Jeder Fräsmesserschaft 7 besitzt an seinem hinteren Ende einen Vorsprung 5o mit abgerundeten Kanten, der in eine axial verlaufende Nut 51 an der Seitenwand der Ausnehmung eingreift. Die Breite der Nut ist größer als die Breite des Vorsprunges 50, um entsprechend dem Nachschleifen der Brustfläche des Messers eine radiale Verstellung des Fräsm,essers zu gestatten.
- Zur axialen Einstellung des Fräsmesserschaftes in der Ausnehmung 2' werden auswechselbare Paßstücke in die Ausnehmung eingelegt, analog dem in Fig. 4 dargestellten Paßstück, welche aber dem Querschnitt der Ausnehmung 2' entsprechen, d. h. einen Vorsprung aufweisen, der genau in die Nut 51 des Messerkopfkörpers paßt. Zur Sicherung des Fräsmessers in seiner Lage in der Ausnehmung werden der Schaft, und die eingesetzten Paßstücke durch den Druck der in die Deckplatte 4 eingeschraubten Klemmschraube 14 mit Feststellmutter 15 festgeklemmt.
- Der vorspringende Teil 52 der Seitenwand der Ausnehmung 2', hinter welchem die Nut 5 i gebildet ist, erstreckt sich nicht über die ganze axiale Höhe des Mittelteils i, so daß ein Durchgang 53 zum Einschieben der Fräsmesserschäfte 7 und der Paßstizcke in die Ausnehinun- 2' entsteht.
- Fig. 16 zeigt die Benutzung des Messerkopfes mit Kehlmesser 16. Dieses Messer ist zwischen zwei in die Ausnehmung 2' eingelegte Paßplättchen oder Einlagen 54 und 55 abgestützt, und die drei Teile sind mittels der Schraube i4 mit Feststellmutter 15 festgeklemmt. Die Grundrißform des Paßplättchen entspricht dem Querschnitt der Ausnehmungen 2', indem ein vorspringender Teil 56 jedes Plättchens passend in die Nut 51 am Messerkopfkörper eingreift. Ein nach oben bzw. unten vorspringender Teil 57 bzw.58 der Paßplättchen legt sich gegen die eine Seitenfläche des Kehlmessers, welche in dieser Weise zwischen der einen Seitenwand der Ausnehmung 2' nach den vorspringenden Teilen 57 und 58 seitlich festgehalten ist. Die untere Kante des Kehlmesserschaftes ist mit einer Quernut 27 versehen, die über einen Stift 59 des Paßplättchens 54 greift, womit das Kehlmesser in seiner Lage im Messerkopf gesichert ist.
- ,Mit den beschriebenen -_NIesserköpfen können infolge der vielgestaltigen Einstellbarkeit der Messer und der Möglichkeit der gleichzeitigen Anordnung mehrerer Fräs- und/oder Kehlmesser z. B. ganze Fensterprofile für Faas, d. 1i. z. B. 2o° abgeschrägt, oder Stab mit Kittfalz und Wetterschenkel oder auch Doppelverglasungsprofile in einem Arbeitsgang und mit einem einzigen Werkzeug gekehlt werden. Auch können ganze Sockelprofile für Möbel, z. B. Buffets, in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden.
- Die gezeichnete Messerform gestattet das Nachschleifen der einzelnen Fräsmesser in einfacher Weise an der Brust, wobei das Schnittprofil nicht verändert wird.
- Die Herstellung des Werkzeuges ist einfacher als diejenige der bekannten, aus einem einzigen Stück bestehenden Holzprofilfriiser, indem die einzelnen Fräsmesser der beschriebenen Messerköpfe nicht hinterschliffen werden müssen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Messerkopf für Holzbearbeitungsmaschinen mit auswechselbaren Messern, dadurch gekennzeichnet, daß am Messerkopfkörper in der Achsrichtung verlaufende Ausniehmungen zur Aufnahme der dein Ouerschnitt der Ausnehniung entsprechenden Schäfte von Fräsmessern oder der Schäfte von Kehlmessern vorgesehen sind, wobei entweder in die Ausnehmung ein Fräsmesser eingesetzt und mittels in die Ausnehmungen einsetzbarer Paßstücke in verschiedenen axialen Lagen in der Ausnehmung feststellbar ist, oder ein Kehlmesser in die Aussparung eingesteckt und durch mindestens eine in die Ausnehmung einsetzbare Einlage in axialer Richtung abgestützt werden kann.
- 2. Messerkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehrnungen (2) für die Messerschäfte wenigstens annähernd rechteckigen Querschnitt aufweisen und daß die Längsmittelebenen der Ausnehmungen ta.ngential zu einer konzentrisch zur -.\lesserkol>fdrehachse gedachten Zylinderflache verlaufen. 3. Messerkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fr:ismesserschäfte (7) und die Wandung der Ausnehmungen (2), in die sie eingesetzt sind, ineinandiergreifende Teile aufweisen, uni die Fräsmesser im Messerkopf gegen Herausschleudern zu sichern. 4. Messerkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Fräsmesserschaft eine Nut (9) vorgesehen ist, in die ein fester Stift (8) am Messerkopf mit Spiel eingreift, damit der Fräsmessersehaft längs verstellbar ist. 5. Messerkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Fräsniesserschaftes ein Vorsprung (5o) vorgesehen
ist, der mit Spiel in eine Nut (51) in der Wand der @us1lehmu11g (2') eingreift. 6. Messerkopf nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß das in die Ausnehmung (2') eingesetzte Kehlmesser zwischen Einlagen (54, 55) abgestutzt ist, welche das Kehlmesser in axialer Richtung festhalten und seitlich um- fassen, wobei einerseits die Einlagen und die Wandung der Ausnehmungen (2') und ander- seits das Kehlmesser und wenigstens eine Ein- lage (54) ineinandergreifende Teile (56, 52 1)zw. 27, 59) aufweisen. 7. Messerkopf nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß er einen zylindrischen llesserkopfkörper (i) und an dessen beiden Stirnenden je eine Deckplatte (4, 5) aufweist, welche die in Achsrichtung des Messerkopf- körpers verlaufenden Ausnehniungen abschließt. wobei die eine Deckplatte (4) Schrauben (14) trägt, mit denen die Messer in den Ausnehmun- geti festgeklemmt sind. B. Messerkopf nach Anspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, daß der in den Fr<isinesserschaft (7) eingreifende Teil (8 bzw. 52) sich nicht Tiber die ganze axiale Länge der Ausnehinung erstreckt, uni bei aufgeschraubter Deckplatte (4) das Einführen der Messerschäfte in die Austielimung zu ermöglichen. 9. Messerkopf nach Anspriiclien i, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf- körper Ausnehmungen (2) zur Aufnahme der Schäfte von Fräsmesserii und am Boden der :\usnehmungen in deren Längsrichtung lau- fende Vertiefungen zum Einschichten der Schäfte von Kehlmessern aufweist. io. Messerkopf nach Anspruch 9, dadurch gekeiii1zeiclinet, daß die Längsmittelebenen einer Ausliehmung (2) für den Fräsmesser- scllaft (7) und der zugehörigen Vertiefung (3) für den Schaft des Kehlmessers (16) schief zu- einander stehen. i i. Messerleopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die L:ingsmittelebenen einer Austielimung für den Fräsinesserschaft und der zugehörigen Vertiefung für den Kelil- inesserschaft parallel zueinander sind. 12. ':Messerkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Stirnende des Nlesserkopfkörpers gegenüber der Stirnseite jeder Austiehniung und zugehörigen Vertiefung eine Bohrung (23) vorgesehen ist, längs welcher ein von einer Einstellschraube getragener Mit- tiehmer (26) verschiebbar ist. der in eine 0uer- nUt (27) eines eingesetzten Kehlmessers einzu- greifen liestiinmt ist. utn durch Drehen der Schraube das Vorstehen des Messers aus dem Messerkopfkörper verändern zu können. 13. 'Messerkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, tim in die Ausnehmungen (2) und Vertiefungen (30) im Messerkopfkörper Kehlmesser ver- schiedener Dicke einspannen zu können. 14. Messerkopf nach Anspruch 13, dadurch aekerinzeiclinet, daß das in eine Vertiefung (30) eitige:etzte Kehlmesser mittels einer Klemm- schraube (32) quer zur Messerkopfachse fest- klemmbar ist, die durch die benachbarte Ver- tiefung hindurch zugänglich ist. 1.3. Messerkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Abstützung eines Kehlmessers nebeneinanderliegende, in den Messerkopfkörper eingesetzte und in die Vertiefung passende Einlageplättchen (33) mit- tels Feder (35) und Nut (34) ineinandergreifen. 16. 'Messerkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Abstützung eines Kehlmessers dienende, in die Vertiefung passende Einlageplättchen mit einer Quernut verseben sind, damit ein am erwähnten Stirn- ende des lfesserkopfkörpers in einer Ausneh- mung und Vertiefung eingesetztes Plättchen mit dem Mitnehmer der Einstellschraube in Eingriff gelangen kann. 17. Messerkopf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß als Paßstücke und als Ein- lageplättchen für ein in eine Ausnehmung ein- gesetztes Fräsmesser bzw. ein in eine Vertie- fung eingestecktes Kehlmesser dienende Plätt- chen (46) einen dem Querschnittsprofil der Ausiiehmung entsprechenden Teil und einen in die Vertiefung (3o) der Ausnehmung passenden Teil aufweisen. 18. Messerkopf nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Plätt- chen (46) eine von seiner äußeren Fläche bis in den in die Vertiefung passenden Teil reichende Bohrung (47) aufweist, in welcher eine Schraube drehbar ist, die einen längs der Bohrung ver- scIiiel>l>aren und über die eine Stirnfläche des Pl:ittclieiis hervorragenden 1Mitriehmer trägt. i9. Messerkopf nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft der Fräsmesser einen in die Ausnehmung (2) des Messerkopf- körpers passenden Schaftteil (44) und ah die- sem einen in die Vertiefung des Körpers ein- zudringen bestimmten Ansatz (45) aufweist, welcher mit einer Quernut (49) zum Eingriff des Mitnehmers (26) der Verstellschraube eines mit diesen Einstellorganen ausgerüsteten Plätt- clietls (46) versehen ist.
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