DE849574C - Elektrische Fernmeldeleitung - Google Patents

Elektrische Fernmeldeleitung

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DE849574C
DE849574C DEF4958A DEF0004958A DE849574C DE 849574 C DE849574 C DE 849574C DE F4958 A DEF4958 A DE F4958A DE F0004958 A DEF0004958 A DE F0004958A DE 849574 C DE849574 C DE 849574C
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DE
Germany
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cores
lacquer
communication line
telecommunication line
insulated
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Expired
Application number
DEF4958A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dr Ph Hilgendorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Non-Insulated Conductors (AREA)
  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Fernmeldeleitung, an welche insbesondere hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften besondere Anforderungen gestellt werden. Die Erfindung ist insbesondere für solche Leitungen gedacht, die im Grubenrettungswesen von Rettungstrupps benutzt werden können. Bei den von derartigen Trupps benutzten Rettungsgeräten kommt es in erster Linie auf ein geringes Gewicht der zur Verwendung gelangenden einzelnen Teile an, um die Trupps in ihrer an sich schon geringen Bewegungsfreiheit nicht noch weiterhin zu behindern. So ist es erforderlich, da,ß die zur Verwendung kommenden Leitungen nicht nur an sich ein besonders geringes Gewicht und geringe Abmessungen aufweisen, sondern daß sie auch ohne Zuhilfenahme besonderer Aufwickelvorrichtungen, wie Spulenkörper, sich selbsttragend aufgewickelt werden können. Andererseits müssen der aufgewickelte Draht und der Drahtkörper selbst so beschaffen sein, daß der Draht sich leicht und ohne Gefahr einer Beschädigung seiner Isolierung abwickeln und verlegen läßt. Hierfür ist vor allem eine glatte Isolierung hoher Abriebfestigkeit erforderlich.
  • Alle diese Forderungen werden von dem Draht nach der Erfindung erfüllt, indem die gegeneinander isolierten Adern der Fernmeldeleitung mittels einer Lackschicht mechanisch miteinander verbunden sind. Die Isolierung der Adern kann in beliebiger Weise vorgenommen sein. Es hat sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, die Adern mit einer Faserbespinnung und einer darauf angebrachten Lackschicht zu versehen. Die Adern werden sodann parallel miteinander verlaufend oder miteinander verdrillt durch ein Lackbad geführt, worauf der Lack in geeigneten Ofen getrocknet bzw. gebrannt wird. Zweckmä:ßdgerweise durchläuft der Draht dabei nach dem Eintauchen in das Lackbad einen oder mehrere Nippel, die den Draht in dem geeigneten Abstand halten und gleichzeitig die überflüssige Lackmenge abstreifen. Wenn es sich auch herausgestellt hat, daß diese Art der mechanischen Verbindung zweier Drähte durch eine dünne Lackschicht ausreicht, um den Draht gegenüber den folgenden Beanspruchungen genügend widerstandsfähig zu machen, so kann es in gewissen Fällen doch zweckmäßig sein, die Adern vor dem Eintauchen in dasLackbad mit einem in großerSchlaglänge verseilten Faden zu umwickeln. Die bei der Erfindung zur Verwendung gelangenden Kupferadern bestehen zur Erhöhung der Geschmeidigkeit des Drahtes zweckmäßig aus Kupferlitze. Die Drähte können dabei zwecks Erhöhung der Zugfestigkeit der Adern mit einer mehr oder weniger großen Anzahl dünner Stahldrähte durchsetzt sein. Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung von nur zwei Adern beschränkt, obwohl sie vorzugsweise hierfür zur Verwendung gelangt. Desgleichen ist die Erfindung keineswegs auf den eingangs angeführten Verwendungszweck beschränkt, sondern kann in derselben Weise überall da angewendet werden, wo die der Leitung eigenen Besonderheiten vorteilhaft zur Geltung kommen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die hier gezeigte Fernmeldeleitung besteht aus zwei Adern, von denen jede beispielsweise vier Kupferdrähte i und drei Stahldrähte 2 enthält, die miteinander verseilt sind und mittels der Faserbespinnung 3 und der Lackschicht 4 isoliert sind. Die auf diese Weise hergestellten Adern sind mittels der Lackschicht 5 verbunden. DieGröße der in denZwickelnverblie:benen Lackschicht 5 kann entsprechend den Erfordernissen reguliert werden und ist in der Zeichnung nur beispielsweise wiedergegeben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Fernmeldeleitung, bestehend aus gegeneinander isolierten Adern, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern mittels einer Lackschicht mechanisch miteinander verbunden sind.
  2. 2.. Fernmeldeleitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die einzelnen Adern mittels einer Faserhespinnung und darüber befindlicher Lackschicht isoliert sind.
  3. 3. Fernmeldeleitung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferadern aus Litzen bestehen und gegebenenfalls mit Stahldrähten vermischt sind.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung einer Fernmeldeleitung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel nebeneinanderliegenden oder miteinander verseilten Adern vor dem Eintauchen in das Lackbad mit einem mit großer Schlaglänge verseilten Faden umgeben werden.
DEF4958A 1950-11-03 1950-11-03 Elektrische Fernmeldeleitung Expired DE849574C (de)

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