DE849388C - Schaleisen fuer den Grubenausbau - Google Patents
Schaleisen fuer den GrubenausbauInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
(WlGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 15. SEPTEMBER 1952
Beim GrulxMiausbau. insbesondere in Abbaul
>etriel >en, l>ei dem das Hangende mit Hilfe von
Stempel und gelenkig miteinander verbundener Schaleisen unterstützt wird und der Gelenkkopf des
einen Schaleisens vom gabelförmig ausgebildeten Kopf des anderen Schaleisens umfaßt wird, hat sich
herausgestellt, daß insl>esondere dann, wenn die gelenkig miteinander verbundenen Schaleisen aus
Leichtmetall, wie Aluminium oder Leichtmetalllegierung, bestehen, gerade im Gabelkopf leicht
Brüche auftreten. Dieses ist darauf zurückzuführen, daß infolge der üblichen Herstellung der Schaleisen
durch Pressen der Gabelkopf zunächst, als volles Stück geschmiedet oder gepreßt wird, aus dem
nachträglich die Gabel durch spanabhebende Bearix-itung
hergestellt wird. Hierbei findet im Gal)elkopf infolge der Materialanihäufung gegenüber den
anderen Teilen des Schaleisens eine erheblich geringere Durchsehmiedung statt, welche schlechtere
Werkstoffeigenschaften zur Folge hat, durch die die vorstehend erwähnten Brüche im Gabelkopf hervorgeiufen
werden. Nachteilig ist hierbei fernerhin, daß bei der Herstellung der Gabel durch die verteuernde
spanabhebende Bearbeitung auch noch Werkstoff verlorengeht.
Die Erfindung betrifft demgegenüber ein Schaleisen mit einem Gelenkkopf an seinem einen Ende
und einem gabelförmig ausgebildeten Kopf am anderen Ende und besteht zur Beseitigung der geschilderten
Nachteile im wesentlichen darin, daß erfindungsgemäß die eine Wange der Gabel aus
einem mit dem Schaleisenprofil aus einem Stück
gefertigten Ansatz und die andere Wange aus einem
zusätzlichen Teil besteht.
Hierdurch wird es ermöglicht, die beiden Wangen der Gabel zunächst als voneinander getrennte besondere
Werkstücke gut diurchizuschmieden und hierbei in ihrem Gefüge und sonstigen Werkstoffeigenschaften
entsprechend zu verbessern, so daß dtie erwähniten Brüche im Gabelkopf vermiieden, werden
können und eine spanabhebende Bearbeitung dieses ίο Teiles'überhaupt erspart wird.
Bei der Verbindung der beiden Teile der Gabel ist darauf zu achten, daß alle beim Einbau der Schaleiseni
und deren Belastung auftretenden Kräfte zuverlässig und ohne örtliche Überbeanspruchiung aufgenommen
werden. Zu diesem Zweck können, gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Schaleisens
nach der Erfindung die beiden Teile der,Gabel zur
Aufnahme von in Längsrichtung wirkenden Kräften mit einem oder mehreren kreisförmigen oder eckigen
ao oder teistenförmigen Ansätzen ineinandergreifen. Fernerhin können die senkrechten Kräfte zweckmäßig
dadurch aufgenommeni werden, daß diie beiden Teile der Gabel in Längsrichtung geführt
sind, indem erfindungsgemäß die zusätzlich angeas ordnete Gelenkwange in den Flanschen des Profils
des Schaleisens geführt -ist, während die abhebenden
oder spreizenden Kräfte durch die Schrauben oder Niete aufgenommen werden, mit denen die beiden
Teile der Gabel miteinander verbunden sind. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine gelenkige Schaleisenverbindung mit Schaleisen nach der Erfindung im Seitenansicht und
Fig. 2 die Draufsicht auf eine derartige Verbhl·-
dung.
Die beiden Schaleisen ι und 7 sind durch den Gelenkbolzen
8 gelenkig miteinander verbunden, und zwar derart, daß das Ende des Schaileisens· ι das
Ende des Schaleisen® 7 gabelförmig umfaßt. Schaleisen
ι und 7 werden durch eine beliebige Spanntvorrichtung,
beispielsweise durch einen Horizontalkeil 9, in ihrer Schwenklage gegeneinander arretiert.
Der am Schaleisen' 1 angeordnete Gabelkopf besteht, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, aus der
mit dem Schaleisem 1 aus einem Stück bestehenden
Gelenkwange 2 und einer weiteren Gelenkwange 3, welche als besonderes Werkstück für sich durch
Schmieden oder Pressen hergestellt ist und mit der Gelenkwange 2 verbunden wird. Die Verbindung der
Gelenkwange 3 mit dem Teilen 1 und! 2 erfolgt derart,
daß Kräfte in allen Richtungen: ohne örtliche Verformung aufgenommen werden können. Zu diesem Zweck sitnd Kräfte in Längsrichtung zweck
mäßig durch ein oder mehrere kreisförmige, eckige oder lei'stenförmige Ansätze aufzunehmen, mit
denen dlie Gelenkwanigeni 2 und 3 ineinandergreifen.
In dem gezeichneten Ausiühnungsbeispiel ist hierfür
nur ein kreisförmiger Ansatz 4 an der Gelenkwange 3 vorgesehen, welcher in eine entsprechende
Vertiefung der Gelenkwange 2 eingreift. Die durch eine senkrechte Belastung auftretenden, Verdrehungskräfte
werden von den Profilflanschen, 5 des Schaleisens 1 aufgenommen, wenn die Gelenkwange
3 gut schließend eingepaßt oder eingepreßt oder sonstwie mit möglichst geringem Spiel eingebettet
ist. Kräfte, welche die Gabel aufzubiegen versuchen, werden durch d'ie zur Verbindung der beiden
Wangen der Gabel dienenden Niete oder Schrauben (zweckmäßig drei) aufgenommen. Die
Schrauben oder Niete 6 sind jedoch von sonstigen Kräften durch den kreisförmigen Ansatz 4 bzw.
die Anlage der Gelenkwange 3 an die Flansche 5 entlastet.
Wenn die Vorteile einer geteilten Gabel auch vor-,
nehmlich bei Schaleisen zutreffen, welche aus Alumimium oder Leichtmetallegierungen durch Pressen
oder Schmieden hergestellt werdem, so ist die Erfindung
jedoch auch auf Schaleisen aus Stahl oder Stahlguß mit gleichem Vorteil anwendbar. Für die
Erfindung ist es gleichgültig, wie die Gelenkverbindung im einzelnen ausgestaltet ist. Inisbesondere
können Form und Anordnung der Arretierung 9 der beiden Schaleisen beliebig und auch innerhalb
der Profile der beiden Schaleisen 1 und 7 angeordnet
sein.
Claims (3)
1. Schaleisem für den Grubenausbau mit einem
Gelenkkopf an seinem einen Ende und einem gabelförmig ausgebildetem Kopf am anderen
Ende, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wange der Gabel aus einem mit dem Schaleisenprofil
aus einem Stück gefertigten: Ansatz und dlie andere Wange aus einem zusätzlichen, Teil
besteht.
2. Schaleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teile der Gabel zur Aufnahme von in Längsrichtung wirkendien
Kräften mit einem oder mehreren Ansätzen ineinandergreifen,
3. Schalleisen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich angeordnete
Gelenkwange (3) in den Flanschen des Profils des Schaleisens geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
0 5359 9.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR849388X | 1948-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE849388C true DE849388C (de) | 1952-09-15 |
Family
ID=9314702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP13759A Expired DE849388C (de) | 1948-09-20 | 1948-10-02 | Schaleisen fuer den Grubenausbau |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE849388C (de) |
| FR (1) | FR1010620A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938366C (de) * | 1952-06-18 | 1956-01-26 | Ernst Tosch | Gelenkkappe zum starren Vorpfaenden |
-
1948
- 1948-09-20 FR FR1010620D patent/FR1010620A/fr not_active Expired
- 1948-10-02 DE DEP13759A patent/DE849388C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1010620A (fr) | 1952-06-13 |
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