DE849388C - Schaleisen fuer den Grubenausbau - Google Patents

Schaleisen fuer den Grubenausbau

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DE849388C
DE849388C DEP13759A DEP0013759A DE849388C DE 849388 C DE849388 C DE 849388C DE P13759 A DEP13759 A DE P13759A DE P0013759 A DEP0013759 A DE P0013759A DE 849388 C DE849388 C DE 849388C
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shell iron
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DEP13759A
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Inventor
Wilhelm Kleinschmidt
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

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  • Forging (AREA)

Description

(WlGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 15. SEPTEMBER 1952
Beim GrulxMiausbau. insbesondere in Abbaul >etriel >en, l>ei dem das Hangende mit Hilfe von Stempel und gelenkig miteinander verbundener Schaleisen unterstützt wird und der Gelenkkopf des einen Schaleisens vom gabelförmig ausgebildeten Kopf des anderen Schaleisens umfaßt wird, hat sich herausgestellt, daß insl>esondere dann, wenn die gelenkig miteinander verbundenen Schaleisen aus Leichtmetall, wie Aluminium oder Leichtmetalllegierung, bestehen, gerade im Gabelkopf leicht Brüche auftreten. Dieses ist darauf zurückzuführen, daß infolge der üblichen Herstellung der Schaleisen durch Pressen der Gabelkopf zunächst, als volles Stück geschmiedet oder gepreßt wird, aus dem nachträglich die Gabel durch spanabhebende Bearix-itung hergestellt wird. Hierbei findet im Gal)elkopf infolge der Materialanihäufung gegenüber den anderen Teilen des Schaleisens eine erheblich geringere Durchsehmiedung statt, welche schlechtere Werkstoffeigenschaften zur Folge hat, durch die die vorstehend erwähnten Brüche im Gabelkopf hervorgeiufen werden. Nachteilig ist hierbei fernerhin, daß bei der Herstellung der Gabel durch die verteuernde spanabhebende Bearbeitung auch noch Werkstoff verlorengeht.
Die Erfindung betrifft demgegenüber ein Schaleisen mit einem Gelenkkopf an seinem einen Ende und einem gabelförmig ausgebildeten Kopf am anderen Ende und besteht zur Beseitigung der geschilderten Nachteile im wesentlichen darin, daß erfindungsgemäß die eine Wange der Gabel aus einem mit dem Schaleisenprofil aus einem Stück
gefertigten Ansatz und die andere Wange aus einem zusätzlichen Teil besteht.
Hierdurch wird es ermöglicht, die beiden Wangen der Gabel zunächst als voneinander getrennte besondere Werkstücke gut diurchizuschmieden und hierbei in ihrem Gefüge und sonstigen Werkstoffeigenschaften entsprechend zu verbessern, so daß dtie erwähniten Brüche im Gabelkopf vermiieden, werden können und eine spanabhebende Bearbeitung dieses ίο Teiles'überhaupt erspart wird.
Bei der Verbindung der beiden Teile der Gabel ist darauf zu achten, daß alle beim Einbau der Schaleiseni und deren Belastung auftretenden Kräfte zuverlässig und ohne örtliche Überbeanspruchiung aufgenommen werden. Zu diesem Zweck können, gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Schaleisens nach der Erfindung die beiden Teile der,Gabel zur Aufnahme von in Längsrichtung wirkenden Kräften mit einem oder mehreren kreisförmigen oder eckigen ao oder teistenförmigen Ansätzen ineinandergreifen. Fernerhin können die senkrechten Kräfte zweckmäßig dadurch aufgenommeni werden, daß diie beiden Teile der Gabel in Längsrichtung geführt sind, indem erfindungsgemäß die zusätzlich angeas ordnete Gelenkwange in den Flanschen des Profils des Schaleisens geführt -ist, während die abhebenden oder spreizenden Kräfte durch die Schrauben oder Niete aufgenommen werden, mit denen die beiden Teile der Gabel miteinander verbunden sind. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine gelenkige Schaleisenverbindung mit Schaleisen nach der Erfindung im Seitenansicht und Fig. 2 die Draufsicht auf eine derartige Verbhl·- dung.
Die beiden Schaleisen ι und 7 sind durch den Gelenkbolzen 8 gelenkig miteinander verbunden, und zwar derart, daß das Ende des Schaileisens· ι das Ende des Schaleisen® 7 gabelförmig umfaßt. Schaleisen ι und 7 werden durch eine beliebige Spanntvorrichtung, beispielsweise durch einen Horizontalkeil 9, in ihrer Schwenklage gegeneinander arretiert. Der am Schaleisen' 1 angeordnete Gabelkopf besteht, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, aus der mit dem Schaleisem 1 aus einem Stück bestehenden Gelenkwange 2 und einer weiteren Gelenkwange 3, welche als besonderes Werkstück für sich durch Schmieden oder Pressen hergestellt ist und mit der Gelenkwange 2 verbunden wird. Die Verbindung der Gelenkwange 3 mit dem Teilen 1 und! 2 erfolgt derart, daß Kräfte in allen Richtungen: ohne örtliche Verformung aufgenommen werden können. Zu diesem Zweck sitnd Kräfte in Längsrichtung zweck mäßig durch ein oder mehrere kreisförmige, eckige oder lei'stenförmige Ansätze aufzunehmen, mit denen dlie Gelenkwanigeni 2 und 3 ineinandergreifen. In dem gezeichneten Ausiühnungsbeispiel ist hierfür nur ein kreisförmiger Ansatz 4 an der Gelenkwange 3 vorgesehen, welcher in eine entsprechende Vertiefung der Gelenkwange 2 eingreift. Die durch eine senkrechte Belastung auftretenden, Verdrehungskräfte werden von den Profilflanschen, 5 des Schaleisens 1 aufgenommen, wenn die Gelenkwange 3 gut schließend eingepaßt oder eingepreßt oder sonstwie mit möglichst geringem Spiel eingebettet ist. Kräfte, welche die Gabel aufzubiegen versuchen, werden durch d'ie zur Verbindung der beiden Wangen der Gabel dienenden Niete oder Schrauben (zweckmäßig drei) aufgenommen. Die Schrauben oder Niete 6 sind jedoch von sonstigen Kräften durch den kreisförmigen Ansatz 4 bzw. die Anlage der Gelenkwange 3 an die Flansche 5 entlastet.
Wenn die Vorteile einer geteilten Gabel auch vor-, nehmlich bei Schaleisen zutreffen, welche aus Alumimium oder Leichtmetallegierungen durch Pressen oder Schmieden hergestellt werdem, so ist die Erfindung jedoch auch auf Schaleisen aus Stahl oder Stahlguß mit gleichem Vorteil anwendbar. Für die Erfindung ist es gleichgültig, wie die Gelenkverbindung im einzelnen ausgestaltet ist. Inisbesondere können Form und Anordnung der Arretierung 9 der beiden Schaleisen beliebig und auch innerhalb der Profile der beiden Schaleisen 1 und 7 angeordnet sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaleisem für den Grubenausbau mit einem Gelenkkopf an seinem einen Ende und einem gabelförmig ausgebildetem Kopf am anderen Ende, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wange der Gabel aus einem mit dem Schaleisenprofil aus einem Stück gefertigten: Ansatz und dlie andere Wange aus einem zusätzlichen, Teil besteht.
2. Schaleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Gabel zur Aufnahme von in Längsrichtung wirkendien Kräften mit einem oder mehreren Ansätzen ineinandergreifen,
3. Schalleisen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich angeordnete Gelenkwange (3) in den Flanschen des Profils des Schaleisens geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
0 5359 9.52
DEP13759A 1948-09-20 1948-10-02 Schaleisen fuer den Grubenausbau Expired DE849388C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR849388X 1948-09-20

Publications (1)

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DE849388C true DE849388C (de) 1952-09-15

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ID=9314702

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DEP13759A Expired DE849388C (de) 1948-09-20 1948-10-02 Schaleisen fuer den Grubenausbau

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DE (1) DE849388C (de)
FR (1) FR1010620A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938366C (de) * 1952-06-18 1956-01-26 Ernst Tosch Gelenkkappe zum starren Vorpfaenden

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Publication number Publication date
FR1010620A (fr) 1952-06-13

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