DE315271C - - Google Patents

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DE315271C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/5083Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using a wedge

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

Zur Verbindung von Eisen-, Kupfer- oder Aluminiumseilen für elektrische Freileitungsanlagen benutzt man sogenannte Nietver-
, binder, bei welchen zur Sicherung der angestrebten Zugfestigkeit und einer guten elektrischen Leitung mehrere Niete zwischeti die in einer gemeinsamen Hülse liegenden Leitungseile nach vorhergegangener Trennung der Seile durch einen Dorn getrieben
ίο und von Hand oder mittels einer Nietpresse angezogen werden. Diese Verbindung hat den Übelstand, daß. beim Durchtreiben des Domes, aber auch der Niete, in den meisten Fällen die Seile selbst beschädigt werden, wodurch die Zugfestigkeit der Leitungen eine Einbuße erleidet. Überdies ist bei Herstellung von 'Leitungsverbindungen dieser Art, nach der Anbringung der Seile oben am Mast, ζ. B. bei Post- und Bahnkreuzungen, besonders das Vernieten sehr unbequem und verleitet zu Pfuscharbeit. Dabei ist die Verbindung unlöslich, d. h. die Entfernung der Nietverbinder ist nun nach Durchschneiden der Hälse und1 Entfernung der Niete möglich.
Ferner sind Keilverbindungen, bei welchen die zu verbindenden Leitungsenden durch einen oder mehrere Keile in einer die Drahtteile umgebenden geraden Hülse verkeilt sind, bekannt geworden; indessen genügt die durch Verkeilung der geraden Drahtenden entstehende Pressung weder hinsichtlich der. Festigkeit noch der elektrischen Leitfähigkeit strengen Anforderungen.
Nach der Erfindung werden sowohl die den Nietverbindern wie auch den bekanntgewordenen Keilverbindern anhaftenden. Mängel vermieden, insbesondere ist der neue Keilverbinder geeignet für die in großem Umfange als Ersatzleitungen verwendeten Eisenseile, welche eine wesentlich geringere Zähigkeit als Kupferseile besitzen.
Der neue Keilverbinder besteht ebenfalls aus einer geschlossenen oder offenen Hülse zur Aufnahme der. Seile (Fig. 1), welche je nach den an die Festigkeit der Verbindung gestellten Ansprüchen zwei, vier oder sechs Kröpfungen besitzt; dazu kommt ein Paßstück mit mehreren den Kröpfungen entsprechend ausgebildeten Ausbuchtungen (Fig. 2) und einem oder zwei Keilen (Fig. 3). Zwischen die Leitungen wird zunächst das Paßstück geschoben und alsdann durch Eintreiben des oder der Keile nach beiden Seiten gespreizt, wobei die Leitungen in die Kröpfungen gepreßt werden. Die Keile können durch Hammerschläge mittels einer geeigneten Zange oder auch durch eine Druckspindel eingetrieben werden. Fig. 4 zeigt eine fertige Verbindung für Leitungseile von 35 qmm Querschnitt und eine hohe Zugbelastung in geschlossener Hülse mit vier Kröpfungen im Längsschnitt, in der Seiten- und Stirnansicht. Fig. 5 zeigt eine fertige Verbindung für geringere Zugbelastung (z. B. bei Doppelaufhängungen anwendbar) in Längs- und Stirnansicht mit offerier Hülse und zwei Kröpfungen zur Herstellung eines Abzweigs von einer durchgehenden Hauptleitung. Soll eine derartige Verbindung ge-

Claims (1)

  1. löst werden, so sind lediglich die Keile, welche zu diesem Zwecke mit Nasen versehen sind, zu entfernen und das Paßstück herauszuziehen.
    Die hohe Zugfestigkeit der neuen Verbindung wird dadurch erreicht, daß die Leitungsenden infolge der Pressung durch das ■ Paßstück eine wiederholte Richtungsänderung erfahren, ohne daß sie verletzt oder geschwächt werden.
    ■Patent-Anspruch:
    Keilverbinder für elektrische Leitungen, bei welchem die zu verbindenden Leitungen durch einen oder mehrere Keile in die Kröpfungen einer Metallhülse gepreßt werden, gekennzeichnet durch ein mit den Kröpfungen entsprechenden Ausbuchtungen versehenes Paßstück, welches durch den oder die Keile auseinandergespreizt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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