DE849093C - Biegsame Klebstoffolie zum Aufkleben auf Flaechengebilde aus Kunststoff, insbesondere zum Verstaerken oder Verbinden solcher Flaechengebilde - Google Patents

Biegsame Klebstoffolie zum Aufkleben auf Flaechengebilde aus Kunststoff, insbesondere zum Verstaerken oder Verbinden solcher Flaechengebilde

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DE849093C
DE849093C DEB3898A DEB0003898A DE849093C DE 849093 C DE849093 C DE 849093C DE B3898 A DEB3898 A DE B3898A DE B0003898 A DEB0003898 A DE B0003898A DE 849093 C DE849093 C DE 849093C
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DE
Germany
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adhesive
parts
plastic
vinyl chloride
adhesive film
Prior art date
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Expired
Application number
DEB3898A
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English (en)
Inventor
John Lincoln Perkins
Malcolm Seymour
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BB Chemical Co
Original Assignee
BB Chemical Co
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J7/00Adhesives in the form of films or foils
    • C09J7/20Adhesives in the form of films or foils characterised by their carriers
    • C09J7/21Paper; Textile fabrics
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09J7/30Adhesives in the form of films or foils characterised by the adhesive composition

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Biegsame Klebstoff olie zum Aufkleben auf Flächengebilde aus Kunststoff, insbesondere zum Verstärken oder Verbinden solcher Flächengebilde Die 1?rhiidung bezieht sich auf biegsame Klebstoffolien zum Aufkleben auf Flächengebilde aus Kunststoff, insbesondere zum Verstärken oder Verbinden solcher Flächengebilde.
  • Infolge ihres gefälligen Aussehens und. ihrer Dauerhaftigkeit haben Flächengebilde aus Kunststoff, insbesondere V invlliarz, verbreitete Verwendung gefunden, beispielsweise als Deckschichten, Wandbekleidungen, IZegenmantelstoffe und auch als Möbelbezüge an Stelle von Leder. Jedoch haben solche Gebilde den Nachteil, daß sie leicht reißen können. Selbst ein kleiner Riß verlängert sich schon bei der geringsten Spannung schnell. Dies erschwert <las \"erarbeiten, insbesondere auch das Verbinden solcher Flächengebilde miteinander oder finit Werkstücken nach dem üblichen Befestigungsverfahren (Täckse, Vernähen od. dgl.) ; denn die durch die Nahtstiche oder Täckse verursachten Löcher bilden die Ausgangsstellen für Risse. Man hat schon zum Beheben dieses Nachteiles die Flächengebilde mit einer Stofflage bekleidet, jedoch wurde das Erzeugnis hierdurch erheblich verteuert und seine Elastizität verringert.
  • Es sind auch schon Klebstoffe als Verbindungsmittel für Flächengebilde aus Kunststoff verwendet worden. Diese Klebstoffe haben sich als zufriedenstellend erwiesen. -,nenn die Klebverbindungen nicht gleich irgendeiner Spannung ausgesetzt oder die zu verbindenden Teile bis zum Abbinden des Klebstoffes durch Klemmen unter Druck gehalten wurden, was jedoch nicht immer praktisch ausführbar ist. Beispielsweise läßt sich beim Beziehen von Möbeln der Kunststoffbezug nicht entlang den Kanten eines Kissens durch Klemmen festlegen. Da die Flächengebilde aus Kunststoff nicht porös sind, nimmt es eine beträchtliche Zeitspanne in Anspruch, bis genügend Lösungsmittel zwischen den Verbindungsflächen entweichen kann, um das Abbinden des Klebstoffes zu gestatten, was natürlich sehr nachheilig ist. Ferner läßt sich der Klebstoffaufstrich nicht genau regeln, und infolgedessen gelangt oft Klebstoff auf Werlkstückteile, die nicht bestrichen werden sollen.
  • Die Erfindung bezweckt demgegenüber die Schaffung von biegsamen Klebstoffolien, die sich leicht auf Flächengebilde aus Kunststoff aufbringen lassen, z. B. in Form von Streifen, sofort stark an diesen anhaften und eine starke, biegsame Klebverbindung bilden.
  • Zur Vermeidung der bisherigen Nachteile besteht gemäß der Erfindung die Klebstoffolie aus einer Stofflage und einer innig mit ihr verbundenen o,i bis 0,4 mm dicken Klebstoff lage aus ioo Gewichtsteilen eines 25 bis 45% Akrylnitril enthaltenden Butadienakrylnitrilmischpolymerisats und 25 bis 6o Gewichtsteilen eines den Klebstoff zähplastisch gestaltenden Mittels, wie chloriertem Kautschuk, einem 85 bis 93% Vinylchlorid enthaltenden Vinylchloridvinylacetatmischpolymerisat oder einer Mischung der beiden letzteren.
  • Die gewehte oder ungewebte Stofflage kann aus Baumwollzeug, Filz oder Papier bestehen. Wichtig ist, daß die Klebstofflage eine Dicke von o,1 bis 0,4 mm hat. Ferner muß sie zum Erhalten der erwünschten Klebkraft sowohl weich wie nähplastisch sein. Klebstofflagen aus Butadienakrylnitrilpolymerisaten mit einem Akrylnitrilgehalt von zwischen 25 und 45 % haben die erwünschte Weichheit, und der Klebstoff bildet unter Zug oder Spannung Fäden, die jedoch bei fortgesetzter Spannung sich immer mehr Strecken und schließlich brechen. Durch Hinzufügung von 25 bis 6o Gewichtsteilen eines polymeren, Zähigkeit verleihenden Mittels, wie chlorierter Kautschuk mit einem Chlorgehalt von etwa 671/o, ein 85 bis 93% Vinylchlorid enthaltendes Vinylchloridvinylacetatmischpolymerisat oder eine Mischung dieser auf Zoo Gewichtsteile des Butadienakrylnitrilmischpolym-erisats, wird der Klebstoff so nähplastisch, daß sich bei der Ausübung von Spannung dicke Fäden bilden, die sich unter fortgesetzter Spannung nicht immer weiter dehnen, sondern die zu verbindendenTeile zusammenhalten.
  • Die Klebstoffolie gemäß der Erfindung kann in der Weise hergestellt werden, daß eine 0,3 bis 0,4 mm dicke Klebstoffschicht in der Form einer Lösung mit einem Gehalt von 20 bis 35% an festen Stoffen, die aus ioo Gewichtsteilen eines 25 bis 45% Akrylnitril enthaltenden Butadienakrylnitrilmischpolymerisats und 25 bis 6o Gewichtsteilen eines den Klebstoff nähplastisch gestaltenden Mittels, wie chloriertem Kautschuk mit einem Chlorgehalt von etwa 670/0, einem 85 bis 93% Vinylchlorid enthaltenden Vinylchloridvinylacetatmischpolymerisat oder einer Mischung der letzteren in einem flüchtigen, organischen Lösungsmittel besteht.
  • Der Klebstoff kann auf irgendeine beliebige Weise mit der Stofflage verbunden werden, beispielsweise durch Aufstreichen, Kalandern oder Auftragen mittels eines Messers. Um dabei Blasenbildung zu vermeiden und doch eine Klebstofflage der gewünschten Dicke zu erhalten, wird der Klebstoff als flüchtige organische Lösung in mehreren Schichtelf aufgetragen und nach dem Auftragen jeder Schicht trocknen gelassen. Zum Beispiel können drei Schichten aufgetragen werden. Jede Schicht ist beim Auftragen etwa 0,3 bis 0,4 mm dick und wird nach dein Auftragen trocknen gelassen, wobei Blasenbildung beim Trocknen vermieden werden muß, so daß ein glatt verlaufender Film erhalten wird.
  • Die Stofflage kann nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten mit einer Klebstofflage versehen werden.
  • Zum Verstärken oder Verbinden von Flächengebilden aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyvinylchlorid und Vinylidenchloridpolymeren oder Mischpolymerisaten von Vinylchlorid und Vinylacetat oder Vinylidenchlorid, wird der Klebstoff der Klebstoffolie durch ein Lösungsmittel aktiviert und die Folie gegen das Flächengebilde angepreßt, wobei sie sofort an dem betreffenden Flächengebilde haftenbleibt. Der Klehstoffbetrag der Kleb Stoffschicht ist genügend. groß, so daß der Klebstoff durch das Lösungsmittel nicht flüssig gemacht wird. Versucht man, die Klebstoffolie nach ihrem Aufbringen auf das Kunststoffflächengebilde von dieser abzuziehen, so bildet der Klebstoff dicke Fäden. Hierdurch wird die zum Abziehen ausgeübte Spannung über eine ziemliche Fläche der Flächengebildes verteilt. Infolge der Dicke der Klebstofflage werden die Klebstoffäden nicht übermäßig gestreckt und halten die Klebstoffolie mit dem Kunststoffflächengebilde fest verbunden.
  • Zum Aktivieren des Klebstoff es kann das Lösungsmittel auf die Klebstofflage aufgestrichen werden, oder die Klebstofflage kann über eine das Lösungsmittel enthaltende Filzschicht gezogen oder auch in das Lösungsmittel eingetaucht werden. Die aktivierte Klebstofflage wird dann fest gegen die Oberfläche des Kunststoffflächengebildes gedrückt. Gegebenenfalls können zwei solcher Flächengebilde zum Herstellen eines fortlaufenden Stückes miteinander verbunden werden. Zu diesem Zweck werden sie nebeneinandergelegt, und es wird eine streifenförmige Klebstoffolie gegen die Oberflächen der beiden Flächengebilde längs den nebeneinanderliegenden Kanten gepreßt. Geeignete Lösungsmittel für den Klebstoff sind u. a. Methyläthylketon, Methylisobutylketon, Cyclohexanon und Aceton. Beispielsweise besteht das Lösungsmittel aus 2o Volumteilen Cyclohexanon und 8o Volumteilen Methyläthylketon. Die aktivierte Klebstoffolie wird während der ersten 4o Sekunden nach dem Auftragen des Lösungsmittels, vorzugsweise 20 Sekunden nach dein .\tiftragen, gegen die Fläche des Kunststoffflächengel)ildes gepreßt. Durch Erhöhen des Cyclohexanonanteiles auf 5o% kann eine A'ktiviertligs(latier von 5 Minuten erhalten werden. Wie schon erwähnt, haftet die Klebstoffolie sofort stark an denn Flächengebilde an, und die Klebverbindung verstärkt sich während der nächsten Stunden. Nach 24 Stilldon ist eine Zugkraft von über 6 kg zum Abziehen der Teile voneinander erforderlich.
  • Die erfindungsgemäßen Klebstoffolien können weit verlireitete\'ertvendung finden. Sollen Flächengebilde aus Kunststoff z. B. als Möbelbezüge verwendet werden, so können die Randteile der Gebilde durch Streifen aus Klebstoffolien verstärkt und diese verst:irkteli Randteile <Lurch Stiche, Nägel, Täckse oder Klebstoff dann mit dem zu bekleidenden Möbelstück verbunden werden. Die Klebstoffolien kiiniic-n auch zu Scheiben -zerschnitten werden und auf Kunststofffl:ichengebilden als ringförmige Verst:irkungen voi l,öclierri dienen, durch die z. B. Quasten gesteckt \\-erden. IrgendwelcheAusschnitte in den I@ l:irhengel>ilden können durch entsprechend zugeschnittene "Feile von Klebstoffolien verstärkt werden. Einschnitte in den so verstärkten Gebildeteilen Ballen einen Reißwiderstand bis zu 18,5 kg im Vergleich zu einem Reißwiderstand von nur etwa 3 kg in nicht verstärkten Gebilden. Ist die Klebstottolie auf beiden Seiten mit .einer Klebstoffso l:(*intien "Feile desselben Gebildes oder auch ühereinanderliegeildeGebilde miteinander vei-1>tilicleii werden. 1>1e so gebildete Verbindung ist auch wasserdicht.
  • 1>1e folgenden Beispiele erl:iuterli das Verfahren zum herstellen der Klebstoffolien sowie das Verfahren zum \'erst:irken \#n Fl:ichengeb lden aus Ktlliststo@t mittels tlci- Folien. Beispiel 1 looTeilc c1 nes@utad@cnakrv@n@trilin@schpo@yinerisats, <las 33"/() _11;rvhiitril entil:ilt, und 4o Teile eitles 8@ bis Q8°/0 \-invlclilorid enthaltenden Vinylc111ori@Ivinylaretatinisch11o1vmerisats wurden in einer Löstingsmittc#lniischung aus 70 Volutnteilen Toluol tilld 30 \`c>ltlinteilen @letlivlisolititylketon aufgelöst. 1)1e Lösung wurde auf einen Festgehalt von 26°/o eingestellt. \uf eine Baumwollschicht oder Lage wurde itin durch ein Messer eine o,4 min dicke Lage der Klebstofflö sutig aufgetragen und dann in einem Ofen 6 Minuten lang 1>e1 ":irrer Temperatur von 71 1)1 *,; 77#getrocknet. Z weiweitere Lagen der Lösung wurden auf dieselbe Weise aufgetragen und jede ebenso getrocknet. Die Dicke des so auf der 13atiimvollscliiclit gebildeten Klebstoffilms betrug ungefähr o.2 mni und war, obgleich trocken, ziemlich «eich, so daß die Folie äußerst biegsam war. Die Folie \\-tircle dann in 2,54c111 ]>reite Streifen zerschnitten. 1?iti Lösungsmittel aus 20 Volumteilen Cyclohexanon tind 8o Volunlteilen. Methyl-:ithvlketon wurde dann auf einen Streifen aufgestrichen. Nach 2o Sekunden wurde dieser aktivierte Streifen gegen einen entsprechend breiten Streifen eines Flächengeb kies, (las aus einem plastiziertenVinvlchlori<lvinvlacetatmischpolymerisat mit ungefähr 95 °/o Vinylchlorid bestand., gepreßt und durch ein geeignetes Werkzeug, beispielsweise eine Handwalze, fest gegen das Gebilde aasgearbeitet. Nach 24 Stunden bedurfte es einer Zugkraft von 7 kg, uni die Teile auseinanderzuziehen, und oder Klebstoff bildete dabei dicke, lange Fäden.
  • Beispiel 1I Es wurde eine Lösung zubereitet aus ioo Teilen eines 26°/o Akrylnitril enthaltenden ButadienakrylnitrilmischpolymeriSats, 25 Teilen eines mineralischen Füllmittels, ro Teilen eines feinverteilten Siliciumdioxydgels, 5o Teilen eines chlorierten Kautschuks mit einem Chlorgehalt vtan 67% und einer Viskosität von 125 Centipoisen und ioTeilen eines 88,5 bis go,5% Vinylchlorid enthaltenden Vinylchloridvinylacetatmischpolymerisats in einem Lösungsmittel aus 75 Volumteilen eines Mineralöllösungsmittels und 25 Volumteilen Cyclohexanon. Die Lösung wurde auf einen Festgehalt von 250/0 eingestellt. Wie im Beispiel I beschrieben, wurde eine Klebstoffolie mit einem ungefähr o,2 mm dicken Klebstoffilm gebildet und in 2,54 cm breite Streifen zerschnitten. Nach Aktivierung des Klebstoffes auf einem Streifen durch ein Lösungsmittel wurde dieser nach dem Verfahren des Beispiels 1 gegen einen gleich ]>reiten Vin.ylchloridviiiylidenchloridstreifen gepreßt. Nach 24 Stunden war eitre 7u,-kraft von 7 kg erforderlich, um die Teile auseinanderzuzieben.
  • Beispiel 111 1?ilie Klehstoffolie wurde nach (lern Verfahren des Beispiels 1 hergestellt und ein 5 cm langes und breites Viereck aus ihr ausgeschnitten. Ein Lösungsmittel aus 20 Volut1iteilen Cyclohexanon und 8o Voluniteilen Metliyläthylketon wurde auf die Klebstofffläche aufgetragen und das Viereck darin an der Ecke eines Kunststoffflächengebildes gegen dieses gepreßt und aufgewalzt. Nach 24 Stunden wurde ein rechteckiger Ausschnitt an der verstärkten Ecke gemacht, und .es war eine Kraft von 18,5 kg erforderlich, um das Gebilde an dem Scheitel des von dein Ausschnitt gebildeten Winkels einzureißen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Biegsame Klebstoffolie zum Aufkleben auf Flä chengeb lde aus Kunststoff, insbesondere zunn Verstärken oder Verbinden solcher Flächengebilde, bestehend aus einer Stofflage und einer innig mit ihr verbundenen o,i bis o,4mm dicken Klebstofflage aus iooGewichtsteilen eines 25 bis 45 % Akrylnitril enthaltenden Butadienakrylnitrilmischpolymerisats und 25 bis 6o Gewichtsteilen eines den Klebstoff zähplastisch gestaltenden Mittels, wie chloriertem Kautschuk, einem 85 bis 93% Vinylchlorid enthaltenden Vinylcliloridvinylacetatmischpolymerisat oder einer Mischung der beiden letzteren.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen einer biegsamen Klebstoffolie gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine 0,3 bis o,.I mni dicke Klebstoffschicht in der Form einer Lösung mit einem Gehalt von 2o bis 35 % an festen Stoffen, die aus roo Gewichtsteilen eines 25 bis 45°/o Akrylriitril enthaltenden Butadienakrylnitriltnischpolyrnerisats und 25 Iris 6o Gewichtsteilen eines den Klebstoff zähplastisch gestaltenden Mittels, wie chloriertem Kautschuk, einem 85 bis 93 °/o Vinylchlorid enthaltenden Vinylchloridvinylacetatmischpolymerisat oder Mischung der letzteren in einem flüchtigen, organischen Lösungsmittel besteht, auf eine Stofflage aufgetragen und trocknen gelassen wird und dann zwei weitere, entsprechende Schichten der Lösung aufgetragen und jeweils trocknen gelassen werden, so daß auf der Stofflage eine innig mit ihr verbundene, weiche, durch ein Lösungsmittel aktiv ierbare Klebstofflage gebildet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g.2- kennzeichnet, daß beide Seiten der Stofflage mit Klebstofflagen versehen -,verden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel aus 7o Volumteilen "foluol und 30 Volurnteilen Methylisobutylketon besteht.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß die auf die Stotilage aufgetragene Lösung bei Temperaturen Von 71 Iris 77° getrocknet wird.
  6. 6. Verfahren zum Verstärken oder Verbinden von Flächengebilden aus Kunststoff mittels der Klebstoffolie gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff der gegebenenfalls in Form von Streifen verwendeten. Klebstoffolie durch ein Lösungsmittel aktiviert und die Folie 1>zw. der Streifen gegen das Flächengebilde gepreßt wird.
DEB3898A 1949-06-28 1950-05-26 Biegsame Klebstoffolie zum Aufkleben auf Flaechengebilde aus Kunststoff, insbesondere zum Verstaerken oder Verbinden solcher Flaechengebilde Expired DE849093C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011102B (de) * 1954-07-05 1957-06-27 Dunlop Rubber Co Klebstoff aus einem Butadien-Mischpolymerisat und einem die Zaehigkeit des Klebstoffs erhoehenden Polyvinylkunstharz, wie einem Polyvinylester
DE1034297B (de) * 1957-09-21 1958-07-17 Continental Gummi Werke Ag Verfahren zum Verbinden von Teilen aus Elastomeren bzw. Vinylpolymeren oder Elastomere bzw. Vinylpolymere enthaltenden Mischungen
DE1104722B (de) * 1957-12-19 1961-04-13 Ibm Deutschland Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungstraegers
DE1262016B (de) * 1960-08-26 1968-02-29 Metallgesellschaft Ag Lagerbestaendiges Bindemittel zum Verbinden von Kautschuk mit Metallen

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DE1011102B (de) * 1954-07-05 1957-06-27 Dunlop Rubber Co Klebstoff aus einem Butadien-Mischpolymerisat und einem die Zaehigkeit des Klebstoffs erhoehenden Polyvinylkunstharz, wie einem Polyvinylester
DE1034297B (de) * 1957-09-21 1958-07-17 Continental Gummi Werke Ag Verfahren zum Verbinden von Teilen aus Elastomeren bzw. Vinylpolymeren oder Elastomere bzw. Vinylpolymere enthaltenden Mischungen
DE1104722B (de) * 1957-12-19 1961-04-13 Ibm Deutschland Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungstraegers
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