DE84904C - - Google Patents

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DE84904C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/08Arrangements for setting-up or taking away pins

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Kegelaufsetzplatte ist bei dieser Vorrichtung zum Richtigsetzen der Kegel wie gewöhnlich fest und mit der Kugellaufbahn in einer Ebene liegend gelagert. Sie kann zweckmäfsig aus zwei Blechplatten al und a'2 bestehen, welche eine weiche, den Schall dämpfende Füllmasse aB in sich einschliefsen. Die somit als Verbundplatte hergestellte Aufsetzplatte ist um jeden Kegelplatz herum mit mehreren Einschnitten versehen, in welche Klauen bl einer unter der Aufsetzplatte befindlichen Schiebeplatte b hineinragen und, falls letztere angehoben ist, über der Aufsetzplatte vorstehen und um jeden Kegelplatz eine Umschlufsfläche oder Tülle für die Kegel bilden. Nachdem in jede Tülle ein Kegel eingesetzt ist, werden die Klauen mittelst ihrer Trageplatte unter die Oberfläche der Aufsetzplatte zurückgezogen, so dafs die Kegel vollkommen frei genau auf ihren vorgeschriebenen Plätzen stehen.
Die nöthige Führung und Bewegung der Klauenplatte b wird zweckmäfsig durch Hülsen b2, welche über feste Bolzen a4 an der Verbundplatte al a2 as gleiten, und durch ein mittelst Hebelwerk zu bethätigendes Zahngetriebe erzielt. Das Zahngetriebe besteht aus einer kurzen Zahnstange c an der Klauenplatte und einem Zahnbogen c\ welcher auf einer Welle c2 sitzt. Damit die ganze Vorrichtung unabhängig von besonderen Verhältnissen der wesentlich gleichen Kegelbahnen in der Werkstatt hergestellt werden kann, erhält die Welle c2 eine ein tür allemal festgesetzte Länge und an einem Ende ein Vierkant, auf welches ein den jeweiligen Verhältnissen einer Kegelbahn angepafstes Hebelwerk d d1 aufgesetzt werden kann. Durch letzteres läfst sich alsdann die Klauenplatte b heben und senken, und damit werden, wie vorbeschrieben, die Kegelplätze von den Klauen b1 umgrenzt und nach Aufsetzen der Kegel wieder verlassen.
Da die Klauenplatte b während der Zeit des Kegelaufsetzens angehoben erhalten werden mufs, ist als Sperrglied ein Daumen oder Excenter e auf der Welle c2 angebracht, welcher die angehobene Klauenplatte unterstützt..
Im Gegensatz zu dieser Vorrichtung leidet die in der Patentschrift Nr. 12359 dargestellte Einrichtung an mehreren Uebelständen, welche durch die Beweglichkeit der Aufsetzplätte veranlafst sind. Zwischen Aufsetzplatte und Laufbahn der Kugel ist nämlich ein Spalt vorhanden, welcher trotz sorgfältigen und genauen Anpassens der Aufsetzplatte an die Laufbahn den Lauf der Kugel beeinflufst und sich mit der Zeit allmählich vergröfsert. Da das Kugelaufsetzen im gehobenen Zustande der Aufsetzplatte geschehen mufs, wird ferner durch das unvermeidliche Auftreten auf die schwebende Platte diese höchst ungünstig einseitig belastet und verliert bald ihre sichere und richtige Führung. Dieser Umstand hat den weiteren Nachtheil im Gefolge, dafs die Platte beim Niederlassen auf die Ränder der Laufbahn, sowie auf' die Teller aufsetzt, welche die Kegel-
plä'tze bestimmen, und alsdann die Einrichtung ihren Dienst versagt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Richtigsetzen der Kegel auf Kegelbahnen, dadurch gekennzeichnet, dafs in der festliegenden, gegebenen Falles mit einer den Schall dämpfenden Schicht versehenen Aufsetzplatte, und zwar an den Rändern der Kegelplätze Schlitze angeordnet sind, durch welche die an der auf- und abzubewegenden Trageplatte (b'J befestigten, zur zeitweisen Begrenzung der Kegelfüfse bestimmten Klauen (b1) treten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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