DE847271C - Druckfuellbleistift - Google Patents

Druckfuellbleistift

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Publication number
DE847271C
DE847271C DEO69A DEO0000069A DE847271C DE 847271 C DE847271 C DE 847271C DE O69 A DEO69 A DE O69A DE O0000069 A DEO0000069 A DE O0000069A DE 847271 C DE847271 C DE 847271C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mine
jaws
clamping
pencil according
pliers
Prior art date
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Expired
Application number
DEO69A
Other languages
English (en)
Inventor
Gregor Miltner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
Priority to DEO69A priority Critical patent/DE847271C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE847271C publication Critical patent/DE847271C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/22Writing-cores gripping means, e.g. chucks

Landscapes

  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Druckfüllbleistift
    fiekaiinte hruckfüllbleistifte mit einer Kleinni-
    zange, die ain vorderen Hiide eifies verschiebbaren
    iNTinenfiilirun"srolii-es ;iiigeordiiet und durch den
    Spitzeiil:üiher des Pruckfül(bleistiftes schließbar
    ist, besitzen eine @liiienfördei-zange, die finit einer
    Klennnliiilse zusaninienwirkt und deren Klemm-
    backen durch ässchlitze des Minenführungs-
    rohres greifen.
    Da bei solchen Stiften stets die Gefahr des Ab-
    driickens der :Mine durch die Klemmbacken der
    Minenförderzarige besteht, hat man die sie be-
    tätigende hlemnihülse bereits elastisch ausgebildet,
    z. B. durch _\nordnung von Schlitzen. Diese An-
    ordnung liat wohl eine Verringerung jedoch keine
    Beseitigung der Bruchgefahr gebracht.
    Die Erfindung bezweckt raun, ein Abdrücken der
    _Nlinc- dni-(-li die \linenfürilerzange unbedingt zu
    vermeiden und außerdem die Reibung zwischen Minenförderzange und Klemmring zu vermindern. Die bekannten Ausführungen leiden nämlich daran, daß die Minenförderzange sich an der Kleininhi.ilse abnutzt, so daß nach einiger Zeit kein genaue Arbeiten dieser beiden Teile mehr möglich ist und der Stift unter Umständen unbrauchbar wird.
  • Zur Erreichung der genannten Zwecke ist die die Minenförderzange betätigende Klemmhülse entgegen der `'Wirkung einer Feder längs verschiebbar. Hierdurch wird erreicht, daß die Klemmhülse, wenn der von ihr auf die Minenförderzange ausgeübte Druck eine bestimmte Größe erreicht hat, zusammen mit dem Minenführungsrohr nach vorwärts gleitet, so daß bei der weiteren Vorwärtsbewegung keine Vergrößerung des Klemmdruckes mehr eintritt. Ferner werden auf diese Weise sowohl Ungenauigkeiten in der Minenstärke als auch Ungenauigkeiten zwischen den Backen der Minenförderzange und dem Klemmring selbsttätig ausgeglichen, so daß die Zusammenarbeit von Klemmhülse und 'Minenförderzange auch dann noch gesichert ist, wenn sich die beiden Teile ' infolge längeren Gebrauches abgenutzt haben.
  • Die Klemmhülse mit der auf sie einwirkenden Wickelfeder ist zweckmäßig in einem Nippel untergebracht, auf dem die Stiftspitze aufgeschraubt ist. Hierdurch wird eine gedrängte Bauweise erzielt, die es ermöglicht, den Minenfüllraum groß zu halten.
  • Sollte gleichwohl eine Mine brechen, z. B. durch hartes Aufschlagen des Druckfüllbleistiftes, so ist trotzdem durch die weitere Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes die Betriebsfähigkeit des Stiftes gesichert. Die Sehlitze im Minenführungsrolir für die Klemmbacken der Minenförderzange haben nämlich geringere Breite als sie der Minenstärke entspricht, so daß kleine Minenbruchstücke aus (lern Schlitz nicht austreten und die Vorschubeinrichtung des Stiftes nicht behindern können. Zur Sicherung des Minenvorschubes auch bei eingetretenem Bruch sind die Klemmbacken der Minenförderzange besonders lang ausgebildet, und zwar besitzen sie eine Länge, die geeignet ist, solche Bruchstellen zu überbrücken. Die Länge der Schlitze im Minenführungsrohr ist der Länge der Klemmbacken selbstverständlich angepaßt. Da die Klemmbacken der Minenförderzange gleichzeitig das Ende des vorderen Minenbruchstückes und den Anfang des hinteren Minenbruchstückes fassen, treten keine Hemmungen beim Vorschieben der Mine ein.
  • Auch die im Spitzenkörper angeordnete Klemmzange kann einen Bruch der Mine herbeiführen, wenn sie die Mine einseitig oder zu stark drückt. Utn auch in diesem Bereich einen Minenbruch zu vermeiden, ist die Klemmzange in vier Backen geschlitzt, die weich federnd und so schwach keilförmig sind, daß nur ein geringer Druck beim Einklemmen der 'Mine entsteht, obgleich die Klemmbacken infolge ihrer Verteilung und ihrer Elastizität die Mine doch fest und allseitig umschließen. Um trotz dieser weich federnden Ausführung der Klemmzange deren dauerhafte Befestigung im Minenführungsrohr zu sichern, besitzt die Klemmzange einen als Anschlag dienenden Ring oder einen Bund, und sie ist mit dem Minenführungsrohr durch Gewinde oder Bördelung fest verbunden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F ig. i ein erstes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, Fig.2 den vorderen Teil in größerem Maßstab, Fig. 3 den gleichen Teil in Vorschubstellting, Fig.4 den vorderen Teil eines zweiten Ausfiihrungsbeispieles in Schreibstellung, Fig. 5 den gleichen Teil in Vorschubstellung, Fig.6 die zugehörige Klemmzange in anderer Ausführung und
    Fig. 7 die Klemmzange in einer weiteren Aus-
    führung.
    An eine Mantelhülse i, die vorn verjüngt ist,
    schließt sich in bekannter Weise. ein Spitzen-
    körper 2 an. Dieser ist mit Gewinde 3 auf einem
    Nippel .4 aufgeschraubt, der seinerseits mit einer
    Hülse 5 verbunden ist. Die Hülse ; sitzt fest in der
    Mantelhülse i. Ein Minetifiihrtingsrohr 6 ist mit
    einem kolbenartigen Teil 7 fest verbunden, an dem
    ein Vorschubrohr 8 angreift, (las in der Mantel-
    hülse und der Hülse 5 zwischen deren Anschlägen
    24, 25 längs verschiebbar ist und durch einen
    Druckknopf 9 betätigt werden kann. Die Mantel-
    hülse i trägt an ihrem hinteren Ende einen
    Klipp 10.
    Das Minenführungsrohr 6 besitzt zwei Schlitze
    ti, in welche die lacken 12 der Minenförder-
    zange 13 eingreifen, welche an einem Riiig 1 Be-
    festigt ist. Die Minenförderzange 13, 14 arbeitet
    mit einer Klemmhülse i_5 zusammen, die unter der
    Wirkung einer Feder 16 gegen einen Anschlag 17
    des Nippels 4 anliegt. Das Minenführungsrohr 6
    trägt an seinem vorderen l?n(ie ein Gewinde 18, in
    das die Klemmzange ic mit einem rohrförmigen
    Teil 20 eingeschraubt ist. Sie besitzt vier federnde
    Backen 21, die leicht koniscb und weich federnd
    ausgebildet sind. Das \Iinenfiihrungsrohr 6, das
    unter der Wirkung einer Rückliolfeder 22 steht.
    nimmt die Schreibmine 23 111 sich auf.
    Beim Druck auf den Knopf 9 wird das Mitien-
    führungsrolir 6 unter Vermittlung des Vorschub-
    rohres 8 vorgeschoben. Hierdurch wird zunächst
    die Klemmwirkung der Kle tnmzange 21 aufgehoben,
    und nachdem das Minenführungsrohr 6 einen ge-
    wissen Weg zurückgelegt hat, stoßen die hinteren
    Kanten der im Minenführungsrohr angebrachten
    Schlitze i i gegen die Backen 12 der M inenförder-
    zange 13. Beim weiteren Vorschub nimmt das
    Minenführungsrohr 6 die Minenförderzange 13
    mit, wobei diese sich durch die Wirkung der
    Klemmhülse 15 schließt und gegen die Mine 23 zur
    Anlage kommt. Die Schließbewegung der Zatige 12
    wird beendet, sobald der Druck auf die Nline 23 so
    groß geworden ist, (laß die unter ihrem Druck-
    stehende Klemmhülse 15 den Druck der Feder 16
    überwindet und mit vorgeschoben wird.
    Die Breite der Schlitze i i im Minenführungs-
    rohr 6 ist geringer als die Minenstärke, so daß etwa
    abgebrochene kleine Minenstücke nicht durch die
    Schlitze herausfallen können. Außerdem sind die
    Backen 12 der Minenförderzange 13 so lang, dafli
    sie bei einem Bruch der Mine 23 gleichzeitig das
    hintere Ende des vorderen Minenstückes und das
    vordere Ende des hinteren Minenstückes erfassen
    können. Es tritt daher auch hei Bruch der #line
    keine Betriebsstörung auf.
    Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß den
    Fig. 4 und 5 entspricht im wesentlichen dem ersten
    Ausführungsbeispiel, doch ist die Klemmzange in
    anderer Weise ausgebildet, und zwar ist hier ein
    Gewindering 26 auf dem rohrförmigen Teil 20 der
    Klemmzange angebracht. Dieser Gewindering er-
    möglicht ein festes Einschrauben der Kleinin-
    zange 2o. 21 in <las Miiienfiihrungsrohr 6 und zeigt
    insoweit die gleichen Vorteile wie <las weitere Aus-
    fiihrungsheisl)iel der Klemmzange gemäß Fig.6,
    bei dem ein Riiig 27 mit der Klemmzange 28 aus
    einem Stück besteht. Fig. 7 schließlich zeigt eine
    vierte Form der Kleinnizaiige. und zwar besitzt
    diese eine Nut in welche der vordere Rand 3o
    des @I inenfiihrungsrohres hinenigebiirdelt ist.

Claims (1)

  1. PATE\TA\SPRCCIIE: i. l)ruckfüllbleistift mit einer am vorderen I#:nde eines verscliIchbaren llinenführungs- roilires angeordneten, durch den Spitzenkörper scliließl>aren Klemmzange und einer mit einer Kleniniliiilse zusaninienwirkenden Nlinenförder- zange, deren Klenunliacken durch Längsschlitze des Minenfi.ilirungsro@hres greifen, dadurch ge- kennzeichnet, claß die Klemmhülse (t 5) für die @linenfiirderzange (12, 13) entgegen der Wir- kung einer ledcr (i(,) Dings verscliiel)1)ar ist. 2. l)ruckfüllbleistift nach Anspruch t, da- cItircli gekenllzeicliiiet, daß die Kleminliülse (t .5) liebst der auf sie wirkenden Wickelfeder (t6) in einem Nippel (4) untergebracht ist, auf welchem der Spitzenkörper (2) aufgeschraubt ist. 3. I)ruckfiillbleistift nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, claß die Breite der Schlitze (I 1 ) für die Kleininbacken (t2) der
    Minenförderzange (i3) geringer als die Stärke der Minen (23) ist. Druckfiillbleistift nach Anspruch t his 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (t2) der Nfinenförderzange (i3) so lang sind, daß sie bei einem Bruch der Mine (23) gleich- zeitig (las hintere Ende des vorderen :Minen- stückes und das vordere Ende des hinteren Minenstuckes festhalten können. ;. Druckfüllbleistift nach Anspruch t his dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmzange (20. 21 oder 28) einen als Anschlag dienenden Ring (26) oder Bund (27) besitzt und mit dem Minenführungsrohr (6) durch Gewinde oder 13ördelung (30) fest verbunden ist. 6. Druckfüllbleistift nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klenirnzange (20, 2[ oder 28) vier Backen (2t) besitzt, die außen, und zwar vorzugsweise schwach bzw. mit etwa 3 bis ;°.`o Steigung, konisch aus- gebildet sind und beim Einschieben von dem als Hohlkonus ausgebildeten Spitzenkörper (2) gegen die Mine (23) gepreßt werden und die so federn, claß sie beim Heraussc'hieben aus dem SI»tzetikörper (2) die Mine (23) freigeben.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 664 007, 655 438; USA.-Patentschrift Nr. 2 48o 0r4.
DEO69A 1949-10-30 1949-10-30 Druckfuellbleistift Expired DE847271C (de)

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DEO69A DE847271C (de) 1949-10-30 1949-10-30 Druckfuellbleistift

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DEO69A DE847271C (de) 1949-10-30 1949-10-30 Druckfuellbleistift

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DE847271C true DE847271C (de) 1952-08-21

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ID=7349014

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DEO69A Expired DE847271C (de) 1949-10-30 1949-10-30 Druckfuellbleistift

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DE (1) DE847271C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085793B (de) * 1954-01-29 1960-07-21 Karl Heinrich Heinz Druckfuellstift

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE655438C (de) * 1938-01-15 Montblanc Simplo Gmbh Fuellbleistift
DE664007C (de) * 1934-12-02 1938-08-18 Montblanc Simplo Gmbh Druckfuellbleistift mit im Spitzenkoerper angeordneter, unter der Wirkung eines Klemmgliedes stehender, geschlitzter, huelsenfoermiger Klemmzange
US2480014A (en) * 1946-01-17 1949-08-23 Caran D Ache Crayons Changeable propelling pencil

Patent Citations (3)

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DE655438C (de) * 1938-01-15 Montblanc Simplo Gmbh Fuellbleistift
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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