DE84703C - - Google Patents

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DE84703C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/008Structurally associated with fluid-fuel burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei einigen elektrischen Gaszündern wird bekanntlich der Zutritt des Gases zu dem Brenner mittelst eines von einer elektrischen Leitung umgebenen Ventilkörpers aus weichem Eisen regulirt, der durch die Vermittelung eines oberhalb liegenden Magneten gehoben wird, welcher letztere entweder direct auf den Ventilkörper wirkt, wenn dieser von einem durch die umgebende Leitung passirenden Strom magnetisirt worden ist, oder der auf einen von dem Ventilkörper hervorstehenden Arm wirkt, bei dessen Drehung der Ventilkörper gehoben oder gesenkt wird. Bei der ersteren dieser Einrichtungen hat es sich jedoch gezeigt, dafs dieselbe eine genaue und verhältnifsmä'fsig beschwerliche Jüstirung erfordert, um vollständig zuverlässig zu werden, während die letztere Einrichtung complicirt und aufserdem unzuverlässig ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Anordnung eines zuverlässigen elektrischen Gaszünders, der keine besondere Justirung erfordert und auf Grund seiner Einfachheit nicht so leicht aufser Thätigkeit gerathen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiger Brenner in verticalem Längendurchschnitt in vergröfsertem Mafsstabe in Fig. 1 und in horizontalem Durchschnitt nach x-x (Fig. 1) in Fig. 2 veranschaulicht, während Fig. 3 ein Detail darstellt.
d ist der von einer elektrischen Leitung g umgebene Ventilkörper und y der von demselben hervorstehende Arm. Ueber diesem liegt ein Kern aus weichem Eisen, und das Ganze wird wie gewöhnlich von einem Mantel oder einer Kapsel α umschlossen, die an ihrem oberen Ende den eigentlichen Brenner trägt.
Um den Ventilkörper herum und in der Bahn, welche von dem ArmjK bei der Drehung des Ventilkörpers um seine Achse beschrieben wird, liegt eine Rinne oder Spalte %, deren oberer Rand mit Zähnen mit einer geraden und einer schrägen Seite versehen ist, während der untere Rand der Spalte, der ebenfalls gezahnt ist, Hl - förmige Zähne hat, deren Spitzen in Beziehung auf die Zahnspitzen an der oberen Reihe verschoben sind, wie aus Fig. 3, wo ein Theil der Rinne oder Spalte verdeutlicht ist, hervorgeht. Die M-förmigen Zähne an der Unterkante der Rinne oder Spalte sind durch Einkerbungen i getrennt, welche tiefer sind als die Einkerbung (k) in jedem Zahn, und deren Boden so liegen mufs, dafs das Ventil völlig gesenkt und der Gaszutritt zu dem Brenner also geschlossen ist, wenn der Army auf dem genannten Boden aufruht. Die eine Seite jedes Zahnes mufs aufserdem schräg sein, so dafs der Arm beim Heruntergleiten längs desselben seitlich gedreht wird.
So lange das Gas ausgelöscht ist und das Ventil seine niedrigste Lage hat, liegt der Arm y in einer der Einkerbungen i; wenn das Gas angesteckt werden soll, wird ein elektrischer Strom durch die Leitung g geleitet, wodurch der Ventilkörper d magnetisirt und gegen den Kern b gehoben wird. Hierbei schlägt der Arm y gegen die schräge Seite des darüber liegenden Zahnes in der Ober-
kante der Rinne oder Spalte und wird gezwungen, an dieser Seite entlang bis an das innere Ende der Einkerbung / zu gleiten, wobei das Ventil um seine Achse gedreht wird. Wenn der Strom aufhört, so hört auch der Magnetismus des Ventilkörpers auf und der Ventilkörper fällt herab, wobei der Armj^ auf Grund der eben erwähnten Drehung nicht in dieselbe Einkerbung i wie vorher, sondern in die nächst dieser befindliche Einkerbung k herunterfällt, welche nicht so tief ist als die Einkerbung z, wodurch das Ventil hängend gehalten wird, so dafs es den Gaszutritt nicht absperren kann. Soll die Flamme ausgelöscht werden, so wird ein neuer Strom um den Ventilkörper herumgeleitet, der dann wieder gegen die Stange b gehoben wird, wobei der Arm y wieder längs der darüber liegenden schrägen Seite des Zahnes nach dem inneren Ende der Einkerbung / gleitet, indem er gleichzeitig das Ventil dreht. Wenn der Strom aufhört, kann das Ventil in seine niedrigste Lage herabfallen und den Gaszutritt absperren, weil der Army jetzt in die hinter der Einkerbung k liegende tiefe Einkerbung i herabsinkt, während er gleichzeitig durch die schräge Seite dieser Einkerbung gedreht wird, so dafs er an der Spitze des darüber liegenden Zahnes vorbeikommt und bei der nächsten Hebung nicht wieder in dieselbe Einkerbung / wie vorher kommt. Es ist einleuchtend, dafs die beiden gezahnten Kanten nicht wie in Fig. ι bis 3 an einander zu liegen brauchen, sondern mehr getrennt werden können, so dafs sie zwei getrennte Führungen bilden, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, in welchem Falle der Ventilkörper jedoch mit zwei Armen j/·, einem für jede Führung, versehen werden mufs. Ebenso ist es möglich, diese Führung oder Führungen am Umkreise des Ventilkörpers anzubringen, da der Arm oder die Arme y natürlich auch an irgend einem Theile der festen Umhüllung statt am Ventilkörper befestigt werden können, so dafs sie in die Führung oder Führungen eingreifen können. Diese Anordnung dürfte jedoch weniger zweckmäfsig sein. Die Entzündung des aus dem Brenner herausströmenden Gases wird durch irgend eine der gewöhnlich benutzten Anordnungen gleichzeitig mit der Hebung des Ventils vermittelt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei solchen elektrischen Gaszündern, wo die Einrichtung für das Anlassen des Gases zu dem Brenner oder das Absperren desselben von dem Brenner aus einem über dem Gaseintritt liegenden, von einer elektrischen Leitung umgebenen Ventilkörper aus weichem Eisen besteht, der mittelst eines radialen Armes (y) um seine Achse gedreht werden kann, eine Anordnung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ende des radialen Armes in einer mit der Achse des Ventilkörpers concentrischen Führung oder Rinne (%) liegt, deren obere Kante mit Zähnen mit einer schrägen Seite versehen ist und dessen untere Kante M-förmige Zähne mit dazwischen liegenden Einkerbungen (i) hat, die tiefer als die Einkerbungen (k) in jedem M-Zahn sind, wobei die Spitzen der M-Zähne in Beziehung auf die Spitzen in der Oberen Kante versetzt sind.
2. Bei Gasanzündern von der in Patent-Anspruch ι bezeichneten Art eine Abänderung, darin bestehend, dafs zwei über einander gestellte radiale Arme vorhanden sind, von denen der eine in die obere, der andere in die untere Zahnreihe einfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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