DE846791C - Einrichtung zum Fraesen von Zapfen - Google Patents

Einrichtung zum Fraesen von Zapfen

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DE846791C
DE846791C DESCH4936A DESC004936A DE846791C DE 846791 C DE846791 C DE 846791C DE SCH4936 A DESCH4936 A DE SCH4936A DE SC004936 A DESC004936 A DE SC004936A DE 846791 C DE846791 C DE 846791C
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DE
Germany
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milling
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knife
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Application number
DESCH4936A
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Hans Schlachter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/28Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of dowels or bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Einrichtungen zum Fräsen von Zapfen u. dgl. aus Holz u. dgl. durch gleichzeitige Anordnung mehrerer Messer an einem Fräskopf, insbesondere in Scheibenform, sind bekannt. Desgleichen ist deren Befestigung an schräg zur Fräsachse gerichteten Bolzen oder deren Verschwendbarkeit um diesen bekannt. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Einrichtungen durch Erzielung von besonders gutem Schnitt und langer Lebensdauer des Messers und besteht im wesentlichen darin, daß die Schneide des oder der, wie an sich bekannt, vorzugsweise zur Drehachse um einen Winkel geneigten scheibenförmigen Messer in deren Stirnfläche in Richtung einer Kreissekante verläuft, so daß sie einen ziehenden Schnitt ergibt. Bei diesem liegen die Messerschneiden vorteilhafterweise parallel zur Planscheibe des FräSkopfes und ragen zweckmäßig etwas über diese hinaus.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen der Erfindung. Die Fig. i bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel. Die Fig. 2 ist eine Draufsicht, die Fig. i ein Schnitt nach der Linie A-B und die Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2. Die Fig. 4 zeigt das Messer im unverbrauchten und die Fig.5 im verbrauchten Zustand. Die Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform mit drei Messern.
  • i ist der Fräskopf, der in üblicher Weise mittels des Gewindes 2 auf die Antriebswelle einer Holzbearbeitungsmaschine aufgesetzt wird. Auf der Planscheibe 3 des Fräskopfes sitzen zwei scheibenförmige Messer 4 und 5, die durch Bolzen 6, 7 festgelegt sind. 8 und 9 sind die Schneiden der Messer 4, 5. Das zu bearbeitende Werkstück io ist in einem nicht dargestellten Support eingespannt, und der angetriebene Fräskopf i wird axial an dieses herangeführt. Der Querschnitt des Werkstückes io kann beliebig beschaffen sein und insbesondere quadratische oder Rechteckform aufweisen. Im Zuge der Axialbewegung des Fräskopfes i fräsen nun die Messer 4, 5 aus dein Werkstück einen zylindrischen Zapfen io', dessen Länge von der Größe des Vorschubes des Fräskopfes und dessen Durchmesser vom Abstand der Messer 4, 5 abhängt. Der fertige Zapfen io' tritt durch eine Bohrung ii des Fräskopfes i, die zugleich eine Führung und Zentrierung für den Zapfen bilden kann. Die Schneiden 8, 9 der Messer 4, 5 liegen tangential zu dem herzustellenden Zapfen io'. Die Schnittverhältnisse sind so, daß bei Betrachtung eines Punktes 12 der auf das Werkstück io wirkenden Schneide 8 diese Schneide mit der Bewegungsrichtung 13 einen Winkel 14 einschließt. Die Schneide 8 arbeitet also mit ziehendem Schnitt. Das gleiche gilt für die Schneide 9. Zur Erzielung eines ziehenden Schnittes müssen die Schneiden übrigens nicht tangential zum Zapfen io' liegen, sofern nur der Winkel 14 ein von go Grad verschiedener bleibt. Die Schneide 8 bzw. 9 verläuft in Richtung einer Kreissekante.
  • Diese Arbeitsweise ergibt ein sehr sauberes Herausarbeiten der Zapfen io' aus dem vierkantigen N'erkstück io. Um das richtige Angreifen der Messer 4, 5 zu gewährleisten, sind deren Achsen um einen geringen Winkel 15 gegen die Drehachse des Fräskopfes geneigt. Dieser Winkel beträgt zweckmäßig ungefähr 4 Grad. Hierbei liegen die Schneiden 8, 9 parallel zur Planscheibe und ragen zweckmäßig ungefähr 0,3 bis o,5 mm darüberhinaus. Dadurch wird ein genaues Plandrehen der Zapfen erzielt. Die scheibenförmige Ausbildung derMesser 4, 5 gestattet es, sie fortlaufend nachzuschleifen, wobei die Schneide allmählich am Umfang des Messers verlagert wird, bis sie die in Fig. 5 dargestellte Lage einnimmt. Die Schneide 4 kann also fast zur Gänze aufgebraucht werden und muß erst durch eine neue ersetzt werden, wenn die Gestalt der Fig. 5 erreicht ist. 16 sind Kanäle in der Planscheibe 3 zum Ausstoßen der Späne.
  • Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung kann Holz, Kunstholz, vergütetes Holz, Preßstoff, Kunstharz und sonstige Kunststoffe usw. bearbeitet werden.
  • Der Ausführungsform mit zwei gegenüber befindlichen Rundmessern ist der Vorzug zu geben, doch kann auch von bloß einem Messer wie auch von mehr als zwei Messern Gebrauch gemacht werden.
  • Die Fig. 5 zeigt eine Anordnung von drei scheibenförmigen Messern 4, 5, 17, die gleichzeitig auf das Werkstück io wirken und aus diesem einen Zapfen io' herausarbeiten. Bei entsprechender Ausbildung des Kopfes 3 könnten die Messer auch in radialen Schlitzen (bei 18 gestrichelt angedeutet) verstellbar sein, so daß mit ein und demselben Fräskopf Zapfen verschiedenen Durchmessers hergestellt werden können. Für die Messer 4, 5 könnten statt der vollen Scheiben auch Teile von solchen, z. B. Halbscheiben oder sonst geeignete Formen, verwendet werden. hierdurch wird die Baugröße des Fräskopfe; kleiner.

Claims (3)

  1. PATGNTANSPRL'Cnr: i. Einrichtung zum Fräsen von Zapfen u. dgl. aus Holz und anderen Werkstoffen mit ein oder mehreren auf das Werkstück gleichzeitig einwirkenden scheibenförmigen Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (8 bzw. y) des oder der, wie an sich bekannt, vorzugsweise zur Drehachse um einen `'Winkel (15) geneigten Messer (4, 5 bzw. 4, 5, 17) in deren Stirnfläche in Richtung einer Kreissekante verläuft, so daß sie einen ziehenden Schnitt ergibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneiden (8, 9) bei der Arbeit parallel zur Planscheibe (3) des Fräskopfes (i) liegen und zweckmäßig etwas über diese hinausragen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe der Schneiden (8, 9) Ausstoßkanäle (16) im Fräskopf (i) für die Späne vorgesehen sind.
DESCH4936A 1950-10-11 1950-10-11 Einrichtung zum Fraesen von Zapfen Expired DE846791C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079823B (de) * 1953-04-09 1960-04-14 Karl Gold Rotierendes Schneidwerkzeug, insbesondere fuer die Holzbearbeitung
DE1229708B (de) * 1955-04-19 1966-12-01 Karl Gold Rotierendes Schneidwerkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079823B (de) * 1953-04-09 1960-04-14 Karl Gold Rotierendes Schneidwerkzeug, insbesondere fuer die Holzbearbeitung
DE1229708B (de) * 1955-04-19 1966-12-01 Karl Gold Rotierendes Schneidwerkzeug

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