DE84673C - - Google Patents

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DE84673C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bahnen mit Theilleiterbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Stromzuleitungssysteme für elektrische Eisenbahnen, bei welchen ein am Fahrzeug angebrachter Magnet den in einem geschlossenen unterirdischen Kanal gelegenen biegsamen Hauptleiter anzieht und dadurch den Stromanschlufs vermittelt.
Bei vorliegendem System besitzen die den Kanal abdeckenden Theilleiter herabhängende Stromschlufsfortsätze, und der biegsame, unterhalb der Theilleiter liegende Hauptleiter hat Quecksilber enthaltende Vertiefungen, in welches die Theilleiterfortsätze beim Aufwärtsbewegen des Hauptleiters eintauchen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist dieses System in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Zwischen dem Geleise b (Fig. 2), auf welchem das Fahrzeug α (Fig. 1) rollt, ist, wie üblich, der innen isolirte Kanal c vorgesehen; dieser ist aber durch die freiliegenden, plattenförmigen Theilleiter d abgeschlossen, die von einander isolirt und gewöhnlich kürzer als die halbe Länge des auf dem Geleise laufenden Fahrzeuges sind. Unterhalb dieser Theilleiter ist in dem Kanal c der Länge nach der biegsame, bandförmige Hauptleiter g lose verlegt.
Jeder der Theilleiter d besitzt nun an seiner Unterseite einen oder mehrere abwärts vorspringende, feststehende Stromschlufsfortsätze h und unter jedem Fortsatz h hat das Band g einen Napf oder eine Vertiefung i, welche Quecksilber G (s. Fig. 3) enthält.
Jeder Quecksilbernapf besteht aus einem flachen Metallnapf i, der in eine Oeffnung des Bandes g eingesetzt ist und diese nach unten abschliefst. Der Napf i hat oben einen inneren ringförmigen Absatz, auf welchem ein Cylinder j aus isolirendem Material ruht, der durch Kitt oder in anderer Weise mit dem Napf verbunden ist. Dieser isolirende Cylinder erstreckt sich aufwärts, als Fortsetzung des Napfes, durch die Armirung k des Bandes g hindurch und noch etwas über sie hinweg, er umgiebt immer den zugehörigen Stromschlufsfortsatz h des freiliegenden Theilleiters d und isolirt diesen Fortsatz für gewöhnlich. Ferner hält der isolirende Cylinder j, in welchen der Fortsatz h stets hineinragt, die senkrecht bewegliche Armirung k immer in der richtigen Lage, so dafs die Fortsätze h in das Quecksilber eintauchen müssen, wenn die Armirungen von dem Fahrzeugmagneten f hochgezogen sind.
Das Band g kann ununterbrochen sein und die Linienleitung bilden (Fig. 1), oder es wird eine besondere stromführende Linienleitung I (Fig. 3 und 4) benutzt, welche mit dem Bande, das dann getheilt sein kann, durch biegsame Zuführungsdrähte Z1 in leitender Verbindung steht. Diese Leiter Z1 erlauben die freie senkrechte Bewegung der Armirungen oder Anker k
und speisen jeden Bandtheil von der Linienleitung aus.
Anstatt mehrere der senkrecht beweglichen Anker durch das biegsame Band mit einander zu verbinden, kann jeder Anker für sich mit der isolirten Linienleitung elektrisch verbunden werden, wie in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt ist.
Jeder Anker wird bei seiner senkrechten Bewegung aufser durch den Fortsatz h auch ' noch durch die Seitenwände des Kanals geführt.
Wenn sich das Fahrzeug auf dem Geleise entlang bewegt und mit seinen Stromabnehmern e (Fig. 1) auf den freiliegenden Theilleitern d schleift, so wird der Fahrzeugmagnet f die Anker nach einander anziehen und zum freiliegenden Leiter so weit heben, dafs die Fortsätze h in das Quecksilber der Näpfe einiauchen. Dadurch wird eine sehr vollkommene und zuverlässige elektrische Verbindung mit dem freiliegenden Leiter hergestellt, so dafs die Speisung des Wagenmotors mit nur geringem Verlust an Strom erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stromzuleitungssystem für elektrische Eisenbahnen derjenigen Art, bei welcher durch magnetische Anziehung eines biegsamen Leiters der Stromanschlufs vermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Kanal abdeckenden Theilleiter herabhängende Stromschlufsfortsätze besitzen, während der biegsame, unterhalb der Theilleiter liegende Hauptleiter mit Quecksilber enthaltenden Vertiefungen versehen ist, derart, dafs die Theilleiterfortsätze in das Quecksilber tauchen, wenn der Stromführer aufwärts bewegt wird, und hierbei den magnetischen Armirungen des Hauptleiters als Führung dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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