DE84583C - - Google Patents

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DE84583C
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rings
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/88Take-up or draw-off devices for knitting products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Seit einer Reihe von Jahren ist man bestrebt, einen geeigneten selbstthätigen Waarenabzug für Rundwirkmaschinen und Rundstrickmaschinen zu schaffen als Ersatz für die allgemein gebräuchlichen runden Holzscheiben. Wohl sind anstatt der letzteren im Laufe der Zeit eine Anzahl Vorrichtungen für diesen Zweck in Vorschlag gebracht worden, dieselben haben aber keine allgemeine Aufnahme gefunden, weil sie, wenn zweckentsprechend, zu complicirt und kostspielig, oder, wenn einfach, den Anforderungen nur unvollkommen genügten.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dafs sie bei gröfster Einfachheit allen Anforderungen genügt, die an einen guten selbstthätigen Waarenabzug gestellt werden können. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs der Stoff von zwei Schnüren oder Bändern derart festgehalten wird, dafs die eine den Stoff freigiebt, während die andere ihn festhält und der Stoff dabei entweder einmal durch einen gegen ihn ausgeübten Druck gegen die Nadel zu gespannt, das andere Mal infolge des eigenen Gewichtes abgezogen wird, oder der Abzug durch schräg auf den Abzugsring bezw. die darauf liegende Waare geleitete Schnüre bewirkt wird.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Fig. i, 3 und 5 zeigen Ansichten im Vertical schnitt.
Fig. 2 stellt die Abzugsvorrichtung im Grundrifs dar (Schnitt x-x, Fig. 1).
Fig. 4 und 6 sind Grundrisse von den Fig. 3 und 5.
Fig. 7 ist ein Querschnitt von Fig. 3 und 4 nach der Linie Z-Z der Fig. 3.
Fig. 8, 10, 14 und 16 zeigen Ansichten.
Fig. 8 zeigt den Nadelring M und Ring g im Schnitt, den Ring K in der Ansicht.
Fig. 9, 11 und 15 stellen die Abzugsvorrichtung im Grundrifs dar.
Fig. 12 und 13 zeigen, wie die Schnüre in schräg auflaufender Richtung abwechselungsweise zu einander liegen.
Unterhalb des Nadelringes M sind zwei seilrollenartige Ringe g und k angebracht (Fig. 1 und 2), die auch als glatte Ringe verwendet werden können. Ueber diese Ringe legt sich die schlauchförmige Waare iv, welche an ihrer äufseren Seite durch Bänder oder Schnüre s sl und mm1 so festgehalten wird, dafs sich diese ■ um den gröfseren Theil des Schlauches legen und diesen gegen die Ringe g und k anpressen, während ein kleiner Theil freibleibt. Dadurch, dafs sich der Nadelring- M mit den Ringen g und k dreht, die Achsen der Rollen t und r diesen gegenüber ihre Lage behalten, wird der Reihe nach jede Stelle des Fabrikates von den Schnüren s s1 und uux freigegeben, d. h. nicht gegen die Ringe g und k gedrückt werden.
Das selbstthätige Abziehen geschieht nun in folgender Weise: Da, wo der Stoff vom unteren Ringe festgehalten wird, ist er am oberen Ringe lose. Zu gleicher Zeit spannt der Bügel b, eventuell an Stelle desselben auch eine Rolle oder Scheibe den Stoff in der Richtung gegen die Rotationsachse des Nadelringes M. Hierdurch wird der Stoff nach unten, also von den Nadeln η abwärts gezogen, indem der Stoff, unten am Ring k durch die Schnur u festgehalten, vom Bügel b nach innen gedrückt wird. In ähnlicher Weise wird an einer an-
deren Stelle der Stoff am oberen Ring g durch die Schnur s festgehalten und am unteren Ringe k lose und fällt dort infolge seines eigenen Gewichtes selbst ab.
Statt der zwei Ringe g und k kann man auch nur einen Ring g anordnen, während der zweite Ring k durch Rollen bezw. Scheiben m ersetzt wird, welche durch den Ring g und eine Frictionsscheibey (Fig. 3 und 4) oder durch die Schnur s und die Rolle r, welche mit der Rolle ρ durch eine Hülse h verbunden ist, angetrieben werden (Fig. 5 und 6). Der Antrieb dieser Rollen r und ρ kann aber auch in beliebiger anderer Weise durch die Ringe g oder den Nadelring M mittelst Zahnräder, Kettengetriebe etc. bewirkt werden. Ueber die Rollen ρ und q ist ein endloses Band bezw. eine Schnur ν gelegt, welche den Stoff an dem äufseren Umfange der Scheibe m festhält, und zwar unterhalb der Stelle, wo der Stoff an dem oberen Ringe g freigegeben und durch den Bügel b gespannt wird. Die Fig. 7 zeigt, wie der Stoff durch die Schnur ν und die Rolle m gehalten wird.
Das selbsttätige Abziehen der Waare kann auch dadurch erzielt werden, dafs der Bügel b weggelassen und die Schnüre s und u so geleitet werden, dafs sie sich, schräg auflaufend, gegen die obere schräge Fläche der Ringnuth legen (Fig. 8 und 9), den Stoff gegen dieselbe drücken und durch ihr Bestreben, in den tiefsten Theil der Nuth zu gelangen, den Stoff mit nach abwärts ziehen.
Dieses gleiche Verfahren läfst sich aber auch nur mit einem Ringe g (Fig. 10 und 11) dadurch bewirken, dafs, indem man die beiden Schnüre s und u gekreuzt, also oben schräg auf- und unten schräg ablaufend, um den Ring legt, wobei das schräge Auflaufen der Schnüre durch schräg gelegte Führungsrollen r und t in der in der Zeichnung angegebenen Weise bewirkt wird. Die Fig. 12 und 13 zeigen, wie einmal die Schnur u unten in tiefer Lage und die Schnur s oberhalb derselben gegen die schräge obere Fläche drückt und erst" im weiteren Verlauf in die tiefere Lage gelangt, und das andere Mal die Schnur s unten und u oberhalb liegt.
Eine weitere Ausführung zeigen Fig. 14 und 1 5. Bei dieser ist um den Ring g nur eine Schnur s gelegt und in gleicher Weise ab- und zugeleitet, wie bei den beiden vorhergehend beschriebenen Arten. Der Abzug der Waare wird dadurch erreicht, dafs da, wo die Schnur s die Waare an dem Ringe g freigiebt, eine weitere endlose Schnur d so über die Rollen ptq und den Ring g geleitet ist, dafs auch an dieser Stelle der Stoff gespannt erhalten bleibt und ein Zurückgleiten infolge seiner eigenen Elasticität ausgeschlossen ist, bis er durch die Schnur s wieder erfafst und von neuem abgezogen wird.
Statt der Ringe g k mit Nuthen lassen sich, wie schon oben erwähnt, auch solche mit cylindrischem oder anders profilirtem Mantel anwenden. Die Fig. 16 zeigt einen cylindrischen Ring f, welcher den Ring g ersetzt. Ueber diesen Ring sind zwei Schnüre s und u, wie bei Fig. 10 und 13, geführt; diese werden mittelst Rollen c c\ Halter oder dergl. an beliebigen Stellen mehr oder weniger nach abwärts gedrückt, wodurch die Waare mitgenommen und stetig mehr oder weniger stark abgezogen wird. Statt eines Ringes f lassen sich auch, wie bei Fig. 1, 2, 8 und 9, zwei oder eine gröfsere Anzahl Ringe anwenden, auch kann der Ringy in gröfserer Breite gewählt und die Schnüre 5 u und Rollen c c\ Halter oder dergl. können je in verschiedener Höhe angeordnet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Abzugsvorrichtung für Rundwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Abführung der Waare von den Nadeln mit Hülfe zweier Schnurläufe erfolgt, welche die Waare unterhalb des Nadelringes an zwei über einander liegenden, gegen einander versetzten Stellen ihres Umfanges festhalten, während die Waare gleichzeitig da, wo der obere Schnurlauf dieselbe nach den Nadeln hin freigiebt, eine Anspannung in der Längenrichtung erfährt.
2. Eine Abzugsvorrichtung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Anspannung der Waare in der Längenrichtung mit Hülfe zwischen den Schnurläufen (u s) liegender Bügel (b) erfolgt.
3. Eine Abzugsvorrichtung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Anspannung der Waare in der Längenrichtung durch die Schnurläufe selbst dadurch herbeigeführt wird, dafs dieselben auf die Abzugsringe (g) bezw. (f) anstatt tangential schräg von oben nach unten auflaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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