DE845182C - Gummielastische Textilware, z. B. fuer Unterkleidung - Google Patents
Gummielastische Textilware, z. B. fuer UnterkleidungInfo
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- DE845182C DE845182C DES3083A DES0003083A DE845182C DE 845182 C DE845182 C DE 845182C DE S3083 A DES3083 A DE S3083A DE S0003083 A DES0003083 A DE S0003083A DE 845182 C DE845182 C DE 845182C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B17/00—Selection of special materials for underwear
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Description
- Gummielastische Textilware, z. B. für Unterkleidung Die Erfindung betrifft Textilstoffe, bei denen für den Aufbau gummielastische Fäden verwendet werden. Die Bindungstechnik ist dabei ohne Bedeutung. Vielmehr können die verschiedenen Arten und Weisen der Fadenverkreuzung, wie Weben, Wirken, Stricken, Flechten und Häkeln, in Betracht kommen.
- Für solche Stoffe wurden bisher als elastisches Fadenelement Gummifäden von beliebigem Querschnitt mit oder ohne Umspinnung oder Umflechtung verwendet. Je nach dem Verwendungszweck der aus den Stoffen hergestellten Gegenstände, wie z. B. Unterkleidung, Bänder, Binden, Hüftgürtel, Korsette, Strümpfe, und der für sie geeigneten Elastizitätsgröße richtete sich die Stärke der elastischen Fäden und deren Anordnung und Verarbeitung.
- In vielen Fällen zeigte sich z. B., daß die erforderliche Dehnbarkeit nicht in ein richtiges Verhältnis zur Kompressionselastizität zu bringen ist, ohne die Stärke der eingearbeiteten Gummifäden zu verändern. In dieser Hinsicht sind aber Grenzen gesetzt. 1-7-in stärkerer Gummifaden ist in manchen Fällen, wo es beispielsweise auf eine weichere oder härtere Elastizität ankommt, gar nicht zu verwenden. Stärkere Gummifäden wirken leicht hart. Das aus ihnen hergestellte Gebilde wird schwer von Gewicht, fest und steif und dadurch stark auftragend. Aus ihnen gefertigte 'Hüfthalter, Korsette u. dgl. schnüren ein, haben schlechten Sitz und wirken auch rein gewichtsmäßig wie ein Panzer.
- Auch beim Vernähen und Absteppen ergeben sich leicht Schwierigkeiten, vor allem wenn Nähte dicht nebeneinanderliegen. Die Gummifäden werden durch die Nähmaschinennadeln durchstochen oder anderweitig verletzt, so daß sie nach kurzem Gebrauch reißen und ihren Zweck, dem betreffenden <Gegenstand die notwendige Dehnbarkeit und Spannkraft zu verleihen, nicht mehr erfüllen.
- .311e diese Schwierigkeiten gibt es bei der Textilware nach der Erfindung nicht. Bei ihr wird als elastisches Fadenelement ein unter der Bezeichnung Zellenkautschuk oder auch Zellengummi bekanntes Material in vulkanisierter Form verwendet. Dieses Material besitzt auf Grund seiner Struktur eine hervorragende Elastizität und Dehnbarkeit bei ganz niedrigem spezifischem Gewicht. Es ist aus einer Unzahl von untereinander nicht verbundenen, zusammenhängenden hohlen, mit Gas gefüllten Zellen aufgebaut, deren von dünnen Häutchen gebildete Trennwände in Vielfalt als durchgehende, einheitliche elastische Haut wirken.
- Aus diesem Material hergestellte Fäden, deren Gewicht nur rund '/1o des Gewichts von Gummifäden gleicher Stärke beträgt, sind weich und nachgiebig und in jeder Richtung, also auf Zug, Druck, Biegung und Verdrehung, stark beanspruchbar. Sie bieten die Möglichkeit einer Verwendung in größerer Stärke, ohne daß ihnen die Nachteile stärkerer Gummifäden gebräuchlicher Art anhaften.
- Die Zellenkautschukfäden können beliebigen Querschnitt 'haben. Sie können als Band schraubenförmig gedreht sein oder auch als Kernfällen in üblicher Weise eine dünne Textilumspinnung oder -umflechtung besitzen. Eine solche Umspinnung drückt sich leicht in die weiche Wandung ein und kann nicht wandern.
- Die Verarbeitung der Zellenkautschukfäden zu der elastischen Textilware ist in jeder Bindungstechnik unbegrenzt möglich, gleich ob es sich dabei um Webware, Wirk- und Strickware als Kulier-oder Kettenware oder auch um Flechtware handelt. Die Zellenkautschukfäden können, beispielsweise angeführt, als KulierschuBfäden die Maschen durchlaufen oder auch zur Befestigung in die Maschenköpfe eingebunden sein. Die elastische Textilware kann sowohl aus.der Verbindung von Textilfäden mit Zellenkautschukfäden aufgebaut sein, sie kann aber auch ganz aus letzteren bestehen. Das richtet sich nach dem V er-,vendungszweck und der Bestimmung der aus dem gummielastischen Stoff herzustellenden Gegenstände.
- Elastizität in Längs- und Querrichtung ist gleich gut erzielbar. Wegen der Weichheit und Nachgiebigkeit des Zellenkautschukmaterials kann eine Fadenstärke gewählt werden, wie sie bei Gummifäden der bisherigen Art nicht möglich war, die sich aber z. B..zur Erzielung einer gewünschten mehr oder weniger weichen oder harten Elastizität als durchaus zweckmäßig erweist. Elastische Zellenkautsehukfäden enthaltende Gegenstände sind nicht fest und steif wie manche mit Gummifäden hergestellte, sondern schmiegsam und, bei guter Formhaltung, sich anpassend.
- Das Vernähen der Ware mit Zellenkautschukfädea- macht keine Schwierigkeiten. Infolge der durch die Struktur bedingten weichen Nachgiebigkeit und Elastizität des Materials innerhalb der einzelnen Zellen entstehen durch das Durchstechen der Nähnadel keine schädlichen Verletzungen, so daß alle durch Nähen herzustellenden Befestigungen und Verbindungen möglich sind.
- In Betracht kommen für die Zellenkautschukfäden, die in vulkanisierter Form Verwendung finden, als Grundstoff, neben \ aturkautschuk mit entsprechenden Zuschlägen, auch synthetischer Kautschuk sowie sonstiges Jl aterial auf Kunststoffbasis, sofern das Enderzeugnis in Struktur und Eigenschaften den bekanntgegebenen Erfordernissen entspricht.
Claims (1)
- P A T I : N T A N S P R U C H Gummielastische Textilware, z. B. für Unterkleidung, gekennzeichnet durch Zellenkautschukfäden oder Fäden aus einem Material auf Kunststoffbasis mit gleicher Struktur und gleichen Eigenschaften als elastisches Fadenelement.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES3083A DE845182C (de) | 1950-05-03 | 1950-05-03 | Gummielastische Textilware, z. B. fuer Unterkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES3083A DE845182C (de) | 1950-05-03 | 1950-05-03 | Gummielastische Textilware, z. B. fuer Unterkleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE845182C true DE845182C (de) | 1952-07-28 |
Family
ID=7469949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES3083A Expired DE845182C (de) | 1950-05-03 | 1950-05-03 | Gummielastische Textilware, z. B. fuer Unterkleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE845182C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208480B (de) * | 1960-06-03 | 1966-01-05 | Werner Simon | Verfahren zur Herstellung von Verbundkoerpern aus textilem Material und Kunstschaumstoff-Schichten |
-
1950
- 1950-05-03 DE DES3083A patent/DE845182C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208480B (de) * | 1960-06-03 | 1966-01-05 | Werner Simon | Verfahren zur Herstellung von Verbundkoerpern aus textilem Material und Kunstschaumstoff-Schichten |
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