DE843690C - Waschvorrichtung mit Schwingmembran - Google Patents

Waschvorrichtung mit Schwingmembran

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DE843690C
DE843690C DEST2413A DEST002413A DE843690C DE 843690 C DE843690 C DE 843690C DE ST2413 A DEST2413 A DE ST2413A DE ST002413 A DEST002413 A DE ST002413A DE 843690 C DE843690 C DE 843690C
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DE
Germany
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membrane
laundry
magnetic
double
thomas
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Expired
Application number
DEST2413A
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English (en)
Inventor
Gustav Steiner
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Individual
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F19/00Washing machines using vibrations for washing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Waschvorrichtung mit Schwingmembran
    Vom a11 den Kleinwaschmaschinen, die sich auf
    dein Markt befinden. hat sich in der Praxis der
    \\':ischestaml>fer crfolgreicli durchzusetzen ver-
    nloc ht.
    Die auf denn "I'liei-inosil)liotiprittzip beruhenden
    SI>rudc#Icil>liarate hallen den Nachteil, daß der Strö-
    intingsverlauf sich stets in gleicher Richtung voll-
    zieht und die Schinutzteilchenzwar vc»i einer Stelle
    gelöst und abgespült Nverden, sich aller an anderen
    Stellen im @\'äsrhege@@-elie festsetzen.
    Bei der Anwendung des Wäschestampfers ist dies i
    nicht <leg Fall, weil Saug- und Druckimpuls die
    Schmutzteilchen auf schonendste Art lösen und in
    der Sch,#x-cl>e halten. Der große Vorteil dieser'Wasch-
    methode liegt außerdem darin, ciaß der bei Wasch=
    mascliiuen Übliche \\":ischeversclnleiß durch das Hin
    niidlic#r\N-irlielit der Wäsche mehr oder weniger ih Wegfall kommt und die Handhabung des Wäschestainpfers außerdem weit geringeren Kraftaufwand als die Betätigung einer Waschmaschine erfordert.
  • hnmerhin wirkt auch diese Tätigkeit mit der zeit ermüdend.
  • Die Bauart des Erfindungsgegenstands entspringt dein Wunsch, allen Hausfrauen die Anschaffung eines brauchbaren, selbsttätigen Waschgeräts möglich zu machen.
  • Dabei ist eine Waschmethode entwickelt, bei der livdrostatische Saug- und Druckwellen, entsprechend <l er Stromfrequenz, auf die Wäsche einwirken.
  • Das dabei angewandte Prinzip ist an und für sich nicht »eu. I?s sind bereits verschiedene Kleinwaschmaschinell, welche mittels mechanischer Impulse, beispielsweise einer Schwingmembran, arbeiten, auf deni :Markt. Bei denen arbeitet jedoch die Membran ausnahmslos nur nach einer Seite hin.
  • l;ei dein -Erfindungsgegenstand handelt es sich ebenfalls um eine Waschvorrichtung mit Schwinginenibran, bei der jedoch die Druck- und Saugwellen tizicli zweit Seiten hin arbeiten und somit mit dein gleichen Energieeinsatz ein doppelter Reinigungserzielt wird.
  • 1)abci tritt noch ein zusätzlicher Effekt dadurch viii, tlaß die nach zwei Seiten verlaufenden Saug-und 1)rtickw elletl von der Gefäßwand zurückgeworieii weiden und ihr Zusammenprall auflockernd und srlunutzli>sen(1 wirkt. Die Erfindung besteht also im wesentlichen (Zarin, (Maß eine Magnetspule in der \\'a:ch@ orrichtung so befestigt ist, daß durch einen doppelt w irkenden Meinbrankörper sowohl Deckel w ie Hoden in periodische Schwingungen geraten.
  • 1#:s sei hier vorweg vermerkt, daß sich das angewandte Prinzip nicht nur zum \\-aschen, sondern auch beine Färben von Stoffen, zum Mischen von 1-' liissigkeiteli, zum Reinigen von Geschirr usw. vorteilhaft ausnutzen läßt.
  • fit der Beschreibung ist jedoch nur auf die Verwertuug auf dein Waschgebiet eingegangen.
  • 1)ie \\'asclivorriclitung ist in Fig. i bis 6 in den vel schied(#nsten Ausführungen dargestellt.
  • 1ii der Fig. i ist i der speichenartig ausgebildete Tragkörper für das Solenoid 2. Um diesen Körper foinut sich die doppelseitige Metnbranhülle 3, all deren Oberteil der rolirförinige, unten mit einem Flausch versehene Stiel .1 befestigt ist. Dieser trägt all (uni Oberteil eine Isolierbüchse 5 zur Einführung iles Zuleitungskabels für die -Magnetspule.
  • Die \\@irl;tingsweise ist folgende: Sobald der Strom eingeschaltet wird, schwingen beide Membraiwii entsprechend der Periodenzahl des Stroms finit und erzeugen infolge ihrer lebhaften Bewegung #1aiiz el)el-gisclie Saug- und ,Druckwellen, durch \Kelche die \Väsche abwechselnd geknetet und auf-@elockert wird. Der der Wäsche anhaftende Schmutz wird so freigespeilt und in das Waschwasser abgeführt. Die Ausführung nach Fig. i wird dort anwo es sich uni die Bewältigung größerer \\':isclicmeiigen handelt, und zwar wird die Vorrichtuug in Halber Wäschewasserhöhe eingeführt, da sie gleichzeitig nach oben und unten arbeitet.
  • ach Fig. 2 ist die Magnetspule unmittelbar an der unbeweglichen Ilaube 6 befestigt, deren hochgezogener Rand den eigentlichen Membrankörper 7 mittels Hördelverbindung aufnimmt.
  • Der Satig- und Druckeffekt wirkt sich bei dieser .\tisfiilirung in (lern satignapfartigen Teil voll 6, 7 aus. Diese Ausführung wird einfach auf die Wäsche aufgesetzt und der Standort jeweils so verändert, daß die franze Mische finit der Zeit der Einwirkung der \'orriclituug ausgesetzt wird. Die Vorrichtung ist speziell fier kleinere Wäschemengen geeignet.
  • ""#. 3 stellt eine Ausführungsform dar, bei der der l 1, Sangnapf tilit der Membran mitschwingt. Diese Bauart wirkt mehr periphal, da sich zu der Saugnapftvirktii)g niicli ein zusätzlicher Effekt gesellt, (furch die Preß- und Saugwirkung zwischen Saugnapf 8 und Membran g.
  • Fig..l ist wieder eine Ausführung mit Doppeltnembran zum Hochkanteinführen in (las Wäschegut. Die Vorrichtung wird vorteilhaft dort angewandt, wo es sich tun liocligescliiclitete Wäsche handelt.
  • Fig.5 weist zwei charakteristische Sonderheiten auf. Erstens ist bei dieser Konstruktion die Magnetspule außerhalb des Membratikörpers angebracht; zweitens ist der Stampfer als Wäscheeinsatz ausgebildet. Der Magnetimpuls wird in diesem Fall durch einen verlängerten Magnetkern 13 übertragen. Es ist io der Waschkessel, i i der perforierte Membrankiirper iliit den Durchbrüchen 12 am Bodenteil, 13 die als Stiel ausgebildete Verl:ingerung des Magnetkerns. Bei dieseln Modell "wird das in dem Meml)rankörper eingeschlossene Waschwasser bei der Abwärtsbewegung der Membrali (furch die Perforierung des Innenteils der Membran gepreßt, wodurch (las ganze Wäschegut hochgetrieben und unmittelbar danach wieder arigesatigt wird. Dieser Effekt gibt den Schmutzteilchen Gelegenheit, sich im unteren Teil des Einsatzes abzulagern. F ig. 6 stellt die Ausführung nach Fi".2 tnit außenliegenden Solenoid dar.
  • Die Einfachheit der ;\usfiilirtilig und Anwendung des Erfindungsgegenstand:, sein niederer Anschaffungswert, der erstaunliche keinigungseffekt bringt auch der auf äußerste Sparsamkeit angewiesenen Hausfrau .die so lang ersehnte l'.ntlastung zum Waschtag.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. \\'aschvorrichtung finit elektromagnetisch erregter Schwiunnembran, dadurch gekennzeichnet, daß eine Magnetspule in der Vorrichtung so befestigt ist, daß durch einen doppelt wirkenden ,\leinbrankörper sowohl Deckel wie Boden in periodische Schwingungen geraten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der 1\leinbrankörper nach der Peripherie zu abfällt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, (Maß stur die untere, sich in einem feststehenden, saugnapfartigen Unterteil befindliche Membran mitschwingt. d.
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, (Maß der Saugnapf mit der Membran mitschwingt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der doppelt wirkende Nlembrankörper so angeordnet ist, daß er hochkant in das Wäschegut einsetzbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule außerhalb des Membrankörpers angebracht ist und der magnetische Effekt durch eine als Stiel ausgebildete Magnetkernverläugerung übertragen wird.
  7. 7. Vorrichtung nach den :\nsprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, (Maß der Oberteil eines Einsatzes oder der Boden des Waschkessels selbt in periodische Schwingungen versetzt w i rd. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, claß der verlängerte \lag»etker» unten in eineu Polschuh ausläuft. Angezogene Druckschriften: Prospekte der Ultrakust - Vertrieb G. m. b. H., ltuhmannsfelden über das Waschgerät »Pulsette« und der Firma Thomas-Alleinverkauf, München 22 über das 1-Vaschgerät »Thomas Vibro«.
DEST2413A 1950-09-29 1950-09-29 Waschvorrichtung mit Schwingmembran Expired DE843690C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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