DE843087C - Sichtkartei - Google Patents

Sichtkartei

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DE843087C
DE843087C DEF994A DEF0000994A DE843087C DE 843087 C DE843087 C DE 843087C DE F994 A DEF994 A DE F994A DE F0000994 A DEF0000994 A DE F0000994A DE 843087 C DE843087 C DE 843087C
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DE
Germany
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sleeve
longitudinal
front wall
sleeves
card
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Expired
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DEF994A
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English (en)
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DE1620477U (de
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Artur Vielhauer
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FILAP FILTER UND APP GmbH
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FILAP FILTER UND APP GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Sichtkartei Die Erfindung bezieht sich auf Sichtkarteien, bei welchen die in Karteiform festzuhaltenden Angaben (Anschriften. Fernsprechnummern, Kontonummern usw.) auf schmale Papierstreifen geschrieben, in flache Hülsen (sogenannte Kanülen) aus durchsichtigem Werkstoff (Celluloid od. dgl.) gesteckt und mit diesen in einen Halter geschoben werden, der eine Vielzahl solcher Hülsen aufzunehmen und an ihren Enden festzuhalten vermag.
  • Die Erfindung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch in Führungen der Hülsen längs verschiebbare Kennzeichnungsmarken, die sich vorzugsweise durch Farbe od. dgl. gegenüber den Hülsen unterscheiden. 1lierdurch ermöglicht es die Erfindung, aus der Vielzahl von Streifen einer Kartei einzelne Streifen durch verschiedene Farbgebung und Stellung der schieberartigen Kennzeichnungsmarken besonders hervorzuheben, wie dies bei den üblichen Blattkarteien durch das Aufsetzen fester Reiter geschah. Um zu verhindern, daß die Schieber benachbarter Hülsen einander gegenseitig beim Verschieben behindern, «-erden sie vorzugsweise so ausgebildet, daß jeder Schieber nur eine Längskante der Hülse umfaßt, die andere dagegen frei läßt. Eine bevorzugte Ausführungsform eines solchen Schiebers besteht z. B. aus einer auf der Hülsenvorderwand aufliegendem Vorderwand, welche um eine Längskante der Hülsenvorderwand herumgebogen und an ihrem zwischen der Vorder- und der Rückwand der Hülse liegenden Ende mit einer Kralle versehen ist, die ein Abziehen des Schiebers quer zur Längsrichtung der Hülse verhindert. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform, die zwischen den benachbarten Längskanten der Hülsen selbst dann, wenn man eine Kartei mit einer Vielzahl von Schiebern ausstattet, keinerlei Raumbedarf hat, wird gemäß der Erfindung dadurch gescliaften, daß man die Führung des Schiebers derart in <las Innere der Hülse Hineinlegt, daß nur ein Schenkel des vorzugsweise Z-fö rinigen Schiebers nach außen, und zwar hinter die Rückwand der Nachbarhülse zu liegen kommt. Auch wenn in diesein Fall die Hülsen <licht aufeinanderfolgend mit illi-en Lingskanten aneinander liegen, so sind sie gleichwohl elastisch genug, daß man mit einem flaclien oder spitzen Werkzeug in die Ritzen hineinfahren kann, um die Schieber von vorn her, ohne sie liei-ausnehnien zu müssen, in der fliilse längs zu verscliiel>en.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf mehrere in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt Fig. i eine Vorderansicht von drei in einem geineinsainen Halter befestigten Karteistreifen, wobei der 1 talter und die unterste Hülse zum Teil aufgebrochen sind, F i'. 2 einen waagerechten Querschnitt durch diese Kartei und eine Hülse mit drei in verschiedener lliilie geschnittenen Schiebern, 1# ig. 3 einen senkrechten Schnitt in größerem Maßtal> durch eine Hülse mit aufgeschobenem Schieber, F1 g. 4 einen Schnitt durch die Hülse allein, Feg. 5 einen Schnitt durch den Schieber allein, Fig. 6, 7, 8 bzw. 9, 1o, 1i bzw. 12, 13, 14 bzw. i@, 16, 17 bzW. 18, 19, 17 ähnliche Schnitte wie I# ig. 3 bis 5 durch andere Ausführungsformen der l'rtindung, wobei in Fig. 15 und 18 zugleich die benachbarten Enden der Nachbarhülsen mit eiligezeichnet sind.
  • Jede der Hülsen bestellt aus einer Rückwand i, einer Längsleiste 2, einer Vorderwand 3 und einer gegen die Rückwand gerichteten zweiten Läingsleiste 4, die zwischen sich und der Rückwand i einen scllillaleil Spalt offen läßt (s. z. 13. die Fig. 4, 7 u. 1o). In diese all sich bekannten, aus einem Stück bestelienden hülsen wird ein mit den Karteiangaben beschriebener Papierstreifen 5 eingeschoben; er ist Hierdurch gegen Verschmutzen geschlitzt. Die mit <lern Schrift- oder Karteistreifen versehene Hülse kann nun in einen Halter geschoben werden, der im wesentlichen aus einer tafelförmigen Riickwand 6 sowie nach Zorn und innen umgebogenen Seitenleisteil7 bestellt, welche die Enden der Hülsen zwischen sich festhalten (Feg. i und 2).
  • Um bestimmte Karteiangaben voneinander zu unterscheiden oder um einige besonders hervorzulieben, kann man erfindungsgemäß auf jede oder einzelne der beschriebenen Hülsen eine vorzugsweise farbige Kennzeichnungsmarke oder einen Schieber aufschieben, dessen Vorhandensein, besondere Farbe oder Stellung eine ganz bestimmte Bedeutung hat. l>ei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. i bis ii bestellt jeder Schieber aus einer auf der Vorderwail<1 3 der Hülse aufliegenden N"orderwand 8, einer »acli rückwärts gerichteten, um die freie Randleiste 4 der I lülse herumgreifenden Umbiegung 9 und einer ;in diese angebogenen, wieder nach vorn gerichteten Kralle lo, die ein Abziehen des -Schiebers quer zur Längsrichtung der Hülse verhindert. In Fig. 3, 5 bzw. 6, 8 übergreift die Kralle iö die freie Randleiste 4 der Hülse und in Fig. 9, i i den in die Hülse eingeschobenen Schriftstreifen 5. Um ein sattes Anliegen der Vorderwand 8 des Schiebers auf der Vorderivand 3 der Hülse zu erzielen und um zu verhindern, <laß der Schieber sich um die von seiner Umbiegung 9 umfaßte Längskante 4 der Hülse verschwenkt, wird an der Kralle i o vorzugsweise ein Sporn i i angebracht, der all die Kralle io angebogen ist und parallel zur Vorderwand 3 innerhalb der Hülse verläuft, wobei er sich gemäß Fig. 6, 8 gegen die Innenseite dieser Vorderwand oder gemäß Fig. 9, io gegen die Rückseite des Schriftstreifens 5 legt. In beiden Fällen wird jede Kraft, -,velche den Schieber um die freie Randleiste 4 der Hülse zu verschwenken sucht, durch eine Gegenkraft aufgehoben, welche durch den von innen gegen eine Hülsenwand gerichteten Druck des Sporns i i hervorgerufen wird. Die Schieber können jederzeit leicht an der flachen Vorderwand erfaßt und auf der Hülse in jede gewünschte Stellung längs verschoben werden.
  • Bei der Ausführungsforen gemäß Fig. 12 bis 14 ist der Schieber 18 in das Innere der Hülse i, 2, 3, 4 hineingelegt und mit seiner unteren, nach hinten abgewinkelten Kante auf der unteren Längskante 4 der Hülse geführt. Gegenüber dieser Ausführungsform hat das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 15 bis 17 den Vorteil, daß der in diesem Fall Z-förmig abgewinkelte Schieber 28, 29 mit seinem unteren Schenkel aus dem Innern der Hülse herausgeführt ist, so daß er selbst dann, wenn er im wesentlichenvon der sich anschließenden Rückwand i der Nachbarhülse verdeckt ist, trotzdem von außen verschoben werden kann, ohne daß man die Hülsen aus dein Rahmen 6, 7 herauszunehmen braucht. Man kann nämlich einen spitzen oder flachen Gegenstand, z. B. einen Brieföffner 27, in den schmalen Spalt zwischen den beiden Nachbarhülsen hineinstecken und hierdurch den unteren Schenkel 29 so seitwärts drüVken, daß sich der Schieber in der Hülse längs verschiebt. Während sich bei der Ausführung gemäß Fig. 15 bis 17 der Schenkel 29 flach auf den die Höhe der Hülse überragenden Abschnitt der Rückwand der gleichen Hülse auflegt und vor die-Rückwand der Nachbarhülse zu liegen kommt, ist bei der Hülsenform nach Fig. 18 und i9 der überstehende Teil der Hülsenrückwand fortgelassen. In diesem Fall liegt der Schenkel 29 unmittelbar zwischen der tafelförmigen Rückwand 6 des Rahmens 6, 7 und der Rückwand i der Nachbarhülse.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sichtkartei, bei welcher die mit Karteiangaben versehenen, vorzugsweise aus Papier bestehenden Karteistreifen in Hülsen eingelegt sind, gekennzeichnet durch in Führungen der Hülsen längs verschiebbare Kennzeichnungsmarken (8), die sich vorzugsweise durch auffallende Farbe od. dgl. gegenüber den Hülsen unterscheiden.
  2. 2. Sichtkartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede als Schieber ausgebildete Kennzeichnungsmarke (8) nur eine Längs- kante (4) der E liilse umgreift, die andere Längs- kate (2) dagegen frei läßt. 3. Sichtkartei nach Anspruch i und 2, deren I lülsen mir entlang einer Längskante geschlos- seii, entlang ihrer zweiten Längskante aber offen sind, dadurch geken@tzeichnet, claß die mit ihrer \"ordei-wand (8) auf der Hülsenvorderwand (3) aufliegeti<len Sc'hieliur um die freie Längs- katite (4) der 1hilsenvorderwand nach rückwärts unigelogen und all ilirein zwischen den H-ülsen- \V:itideii (t, 3) liegenden Ende mit einer Dralle ( i o) verseben sind, die eilt Abziehen des Scliit#lier, quer zur Läugsrichtung der Hülse ver- liitidert. Sichtkartei nach .\nspruch i bis 3, dadurch @el;eiiiizeiclinet, daß die Kralle (io) die freie I.:itigsleiste (4) der liiilse hakenartig übergreift. ;. Sichtkartei nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kralle (to) den in die I liil;e eingescholtenen Schriftstreifen (j) haken- artig übergreift. (i. Sichtkartei nach Anspruch i bis .4# dadurch gel;etitizeiclitiet, daß die Kralle (to) mit einem slic» -eiartigen I~ ortsatz (i i) versehen ist, der eirein \-erschwenken des Schiebers um die freie L:ingsleiste (.4) der Hülse entgegenwirkt, indem er :ich gegen einen Teil der Hülse hzw. den ein- gesch<ihenenKarteistreifen abstützt. ;. Sichtkartei nach Anspruch t, dadurch ge- keniizeichnet, daß die flachen Kennzeichnungs-
    marken oder Schieber (28) mit ihrer Vorderseite hinter der flachen durchsichtigen Vorderwand(3) der Hülse angeordnet und mit ihren Längskanten an den schmalen inneren Längskanten der Hülse geführt sind. B. Sichtkartei nach Anspruch 7, deren Hülsen nur entlang einer Längskante geschlossen, entlang ihrer zweiten Längskante aber offen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (28) einen Z-förmigen Querschnitt hat, dessen einer flacher Schenkel innerhalb der Hülse zwischen dem Karteistreifen (5) und der durchsichtigen Hii.lsenvorderwand (3) liegt, während der mittlere Stegteil an einer Längskante (.4) der Hülse aus deren Innerem herausgeführt ist und der andere freie Schenkel (29) derart ausgebildet ist, claß er sich gegebenenfalls hinter die Rückwand (i) der benachbarten Hülse legen kann. 9. Sichtkartei nach Anspruch 7 und 8, deren Hülsen nur entlang einer Längskante geschlossen, entlang ihrer zweiten Längskante aber in der Weise offen sind, daß die eine 'Längskante durch eine nach hinten abgebogene Abwinkelung der durchsichtigen Vorderwand gebildet wird und die Rückwand höher ist als die Vorderwand der Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß der Z-förmig ausgebildete Schieber mit seinem freien, aus dem Innern der Hülse herausragenden Schenkel auf dem über die Vorderwand (3) überstehenden Abschnitt der aufliegt.
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