DE842769C - Auf Rollen parallelverschiebliches Lineal - Google Patents

Auf Rollen parallelverschiebliches Lineal

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DE842769C
DE842769C DEP49936A DEP0049936A DE842769C DE 842769 C DE842769 C DE 842769C DE P49936 A DEP49936 A DE P49936A DE P0049936 A DEP0049936 A DE P0049936A DE 842769 C DE842769 C DE 842769C
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rollers
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Kurt Heuer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/04Straightedges with rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Auf Rollen parallelverschiebliches Lineal Die Erfindung bezieht sich auf Lineale, die zur Parallelverschiebung auf der Zeichenfläche mit einer Rollenanordnung versehen sind, und bezweckt, ein solches Lineal zu einem Zeichengerät auszubilden, mit dem die Linien für Tabellen, Listen u. dgl. gezogen, aber auch technische Zeichnungen in der erforderlichen Genauigkeit und Maßstabtreue ohne Zuhlifenahme von Reißbrett, Reißschiene und Zeichenwinkel unter Wahrung der Handlichkeit eines einfachen Lineals angefertigt werden können. Insbesondere soll das neue Lineal zum Ziehen von parallelen Geraden überhaupt, wie auch in fortlaufenden, gleichbleibenden Abständen von beliebiger, praktisch vorkommender Größe, und zwar bei selbsttätiger Einhaltung des jeweiligen Abstandes, geeignet sein.
  • Es ist bereits ein Lineal bekannt, bei dem mit einer Achse aus einem Stück bestehende zylindrische Köpfe sich um einen so kleinen Winkel auf der Zeichenfläche abwälzen, wie die Schwenkung eines starr mit der Achse verbundenen Hebels beim Niederdrücken mit der Hand ausmacht. Dieses Lineal, dessen zuverlässige Handhabung fragwürdig ist und überdies von der Geschicklichkeit des Zeichners abhängt, kann nur für Schraffuren verwendet werden und hat sich nicht eingeführt. Bei einem anderen bereits bekannten Lineal ist eine Rollenanordnung vorgesehen, die lediglich ein paralleles Verschieben des Lineals auf der Zeichenfläche ermöglicht. Ein anderes bereits bekanntes Rolllineal mit einer Walze als Rollkörper trägt an dem einen Ende der Walze eine Skala, die entweder fest mit dieser verbunden oder auf ihr axial verstellbar, also in jeder Stellung auf die Nullmarke einstellbarist. Hierdurch ist es zwar möglich, die auf dem Papierbogen abgerollte Strecke an der Skala abzulesen; um aber gleiche Abstände der einzelnen parallelen Linien zu erreichen, muß jede neue Strecke wieder an der Skala abgelesen werden, so daß die Gleichheit der Linienabstände völlig von der Geschicklichkeit des Zeichners abhängt. Kommt es aber z. B. darauf an, eine bestimmte Strecke mit einer bestimmten Anzahl Linien gleicher Abstände zu unterteilen, so werden die unvermeidlichen Fehler addiert und damit die Linienabstände zunehmend größer oder kleiner. Bei diesem Rollineal ist auch die Zeitersparnis nur sehr gering, da das Ablesen und Einstellen der Skala bei jeder Linie von neuem Zeit erfordert.
  • Demgegenüber ist der Gegenstand der Erfindung ein auf Rollen parallelverschiebliches Lineal, das mit einer zweckmäßig als Wölbung an seiner Unterseite ausgebildeten Anlage versehen ist, mit der man es zum Ziehen der Striche unter Abheben der Rollen von der Zeichenfläche auf diese abstützen kann. Der Handhabung des Lineals nach der Erfindung sind somit zwei Abstützungsstellungen zugeordnet: Die Abstützung auf die Rollen, die man beim Parallelverschieben des Lineals vornimmt, und die Abstützung auf die an der Unterseite vorgesehene Anlage zum Zweck des Strichziehens. Bei der letzteren Stellung kommt dem Abheben der Rollen von der Zeichenfläche eine besondere Bedeutung zu, auf der die weitere zweckmäßige Ausgestaltung des Lineals gemäß der Erfindung beruht, worauf weiter unten näher eingegangen wird.
  • In seinen Einzelheiten, seiner Wirkungsweise und seinen Verwendungsmöglichkeiten ist das Lineal nach der Erfindung im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in der Zeichnung in verschiedenen Abbildungen veranschaulicht ist. Es zeigt Fig. i den mittleren Teil eines Lineals nach der Erfindung teilweise im mittleren senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 die zugehörige Oberansicht, Fig. 3 und 4 je eine Seitenansicht bei verschiedenen Stellungen.
  • Fig. 5 die Ober- und die Stirnansicht der'Ziehkante, Fig. 6 und 7 schematisch die Verwendung der Ziehkante und Fig. 8 den vergrößerten Schnitt nach A -B der Fig. 5. In größerem Maßstabe veranschaulichen Fig. 9 und 14 den rechten Teil der Fig. i im Längsschnitt und Fig. 1o bis 13 einige Einzelteile der Fig. 14 in Seitenansichten.
  • Wie aus Fig. i und 2 ersichtlich, ist das Lineal mit zwei, durch eine Achse i. starr verbundenen Rädern oder Rollen 2 au#:-estattet, die in zwei Lagerwinkeln 3 im Griffteil 4 drehbar gelagert sind. Um die Reibung der Räder 2 auf dem Papierbogen zu erhöhen, tragen sie auf ihrer Lauffläche einen Gummimantel 5 (Fig. 9). Das rechte Rad hat auf einem verlängerten Ansatz einen geschlitzten Skalenring 6 (Fig. i, 2, 9), der drehbar, aber leicht klemmend auf dem Ansatze sitzt. In der Mitte trägt der Skalenring 6 einen gerändelten Ring 7, mit dem man ihn nach Bedarf in beiden Drehrichtungen verstellen kann. Links und rechts vom Rändelring 7 ist je eine Skala 8, 9 (Fig. 2) mit einer Millimeterteilung und mit im Drehsinn entgegengesetzt fortlaufenden Zentimeterzahlen von o bis 6 versehen. Der einstellbare Skalenring 6 dient zum Ablesen der abgerollten Strecke in beiden Richtungen der parallelen Fortbewegung des Rollineals und ist vor allem bei der Anfertigung von technischen Zeichnungen vorteilhaft, da hierbei außer den parallelen Linien die senkrechten Linien zu zeichnen und deren Länge an der Doppelskala ablesbar sind. Bei der Anfertigung von technischen Zeichnungen und beim Ziehen von Linien im rechten Winkel zur Ziehkante können die Räder 2 ohne Begrenzung des Verschiebeweges des Lineals auf der Zeichenfläche abrollen. Die auf dem Skalenring 6 (Fig. 2) rechts liegende Skala 9 ist zum Ablesen der abgerollten Strecke von o n nac un en, iTe linke ka a ür--die Strecke von unten nac o en bestimmt. Für-die linkeSkälä befindet sich die Nullstrichmarke in der Mitte des kleinen Winkels io (Fig. i, 2, 9), der an der Radverkleidung befestigt ist; für die rechte Skala 9 befindet sich die Nullstrichmarke 12 auf dem Nullanschlagring ii (Fig. ii).
  • Bei der Anfertigung von Listen, Aufstellungen, Verzeichnissen, Tabellen usw., wo es also darauf ankommt, parallele Linien von gleichem Abstand zu zeichnen, wird der automatische Zeilenschalter nach Fig. 14 eingeschaltet. In Fig. 14 ist der Zeilenschalter in Freilaufschaltung dargestellt. Das Einrücken geschieht dadurch, daß man die Kordelmutter 13 zurückdreht, wodurch die Kupplungsachse mit der Kupplungsscheibe 14 durch die Kupplungsfeder 15 in die Kupplungslamellen 16 (Fig. 9 und io) des rechten Rades 2 hineingedrückt wird; hierbei läßt man das Rollineal auf dem Tisch eine kurze Strecke abrollen, bis die Kupplungslamellen 16 den Lamellenlücken 17 (Fig. 12) gegenüberstehen und einrasten. Das Zeilenschaltwerk ist nun eingeschaltet, die Räder 2 sind durch die Kupplungsscheibe 14, den Keil 18 der Mitnehmerbuchse ig und durch die hinter Nasen 40, 41 fassende Aufzugsfeder 20 mit dem Schaltgehäuse 21 (Fig. 13 und 4 verbunden. Durch die Federspannung liegt die Kupplungsscheibe 14 mit ihren Anschlagzapfen 22 (Fig. 12) in Drehrichtung gegen den Nullanschlag 3o des undrehbar gelagerten Anschlagringes ii (Fig. ii) an. Um eine anschauliche Darstellung zu geben, ist Fig. 14 in gespanntem Zustand gezeichnet, d. h. so, daß nach kurzem Abrollen der Räder die Kupplungsscheibe 14 (Fig. 4 mit ihrem Anschlagzapfen 22 in senkrechter Lage an dem Anschlagwinkel 23 (Fig. 14 und 13) des Schaltgehäuses 21 anliegt. Durch die am Schaltgehäuse angenietete Teilscheibe 24 (Fig. 14 und 2), die an ihrem Umfang eine der Millimeterskala_.g£_(Fig. 2) des Schaltgehäuses entsprechende Zahnteilung besitzt, wird das Schaltgehäuse 21 durch den Arretierhebel 26 (Fig. 2) in der jeweils gewünschten Stellung festgehalten. Das ganze Schaltgehäuse ist mit seiner Gehäuseachse 27 (Fig. 14) in einem am Linealkörper befestigten Lagerbock- 28 drehbar gelagert und wird durch Ringmuttern 29 im Lager gehalten. Auf diese «'eise ist der Zeilenschalter eingeschaltet, -so daß man parallele Linien gleicher Abstände zeichnen kann.
  • Man setzt nun das Rollineal auf den Papierbogen und stellt das Schaltgehäuse folgendermaßen ein: Mit dem Zeigefinger hält man das Schaltgehäuse 21 fest und drückt dann mit dem Daumen gegen den ArretierhebelknOpf 26 (Fig. 2), wodurch man die Arretierung der mit dem Schaltgehäuse fest verbundenen Teilscheibe 24 aufhebt. Dann dreht man das Schaltgehäuse mit dem Zeigefinger an der scharfen Verzahnung 24 so weit, bis die Millimeterteilung der Skala 25 an der Nullmarke 12 (Fig. ii und 2) den gewünschten Linienabstand anzeigt. In dieser Stellung läßt man den Arretierhebel 26 (Fig. 2 und i) durch die Feder 31 in die entsprechende Zahnlücke der Teilscheibe drücken, und das Schaltgehäuse ist blockiert. Jetzt setzt man das Rollineal an den oberen Rand des Papierbogens oder dorthin, wo man mit dem Linienzeichnen beginnen will und führt das Rollineal in der Stellung nach Fig. 3 am Griff 4 so weit nach unten, also in Richtung zum Körper, wie die Räder ablaufen. Dann kippt man das Rollineal nach vorn, bis es auf seiner Vorderkante liegt (Fig. 4) und hebt die Räder vom Papierbogen ein wenig ab, so daß diese sich unter der Wirkung der Feder 2o bis zum Nullanschlag zurückdrehen. Nach dem Zeichnen der ersten Linie zieht man das Rollineal in der Stellung nach Fig. 3 am Griff 4 wieder in Richtung zum Körper, wobei die Räder 2 wiederum auf den Papierbogen aufsetzen und die nächste Strecke bis zur Anlage des Zapfens 22 am Gehäuseanschlag23 (Fig. 13) abrollen. Dieser Vorgang kann nun beliebig wiederholt werden, da sich die Aufzugfeder 20 (Fig. 14) beim Zurückdrehen der Räder 2 jedesmal wieder entspannt. Die Schaltung geschieht also automatisch in dem Augenblick, in dein man zum Zeichnen der Linie <las Rollineal mit der Vorderkante auflegt (Fig. 6) und die Kippbewegung etwas darüber hinaus bis zum Abheben der Räder ausführt. Um das Kippen des Rolllineals zu erleichtern, 'hat man an seiner Unterseite nahe der Ziehkante eine Wölbung 32 (Fig. 8) vorgesehen, und damit es nicht auf dem Papierbogen rutscht, hier mit rauhem Stoff oder Gummistreifen od. dgl. beklebt. Die größte Länge der Strecke, die die Räder abrollen können, also der größte Abstand zweier paralleler Linien, entspricht fast dem Umfang der Räder 2 ; er hängt somit von deren Größenbemessung ab und läßt jeden gewünschten Bereich zu. Der gerändelte Ring 7 (Fig. i) und das Gehäuse 21 mit der Teilscheibe 24 sind im Durchmesser kleiner als die Räder 2, wodurch eine unnötige Reibung oder sogar Beschädigung des Papierbogens vermieden wird.
  • Ist die Benutzung des Zeilenschalters, vor allem für die Anfertigung von Listen, Tabellen u. dgl. von Vorteil, so kann man ihn aber auch bei technischen Zeichnungen sehr gut anwenden. Denn beim Zeichnen der senkrechten Linien braucht man dann nicht auf die Freilaufmillimeterskala 6 (Fig. i und 2) zu achten, sondern kann sein Augenmerk auf die Zeichnung selbst richten. Will man z. B. nach dem Zeichnen der senkrechten Linie und etwa anschließend einer waagerechten wieder eine senkrechte Linie von unten nach oben zeichnen, so läßt man die Räder 2 nicht zurücklaufen, indem man das Rollineal nicht so stark über seine Vorderkante kippt, daß die Räder sich von der Zeichenfläche heben, sondern man rollt das Rollineal in seine Ausgangsstellung zurück. Soll das Rollineal wieder auf Freilauf geschaltet werden, so zieht man nur die Kupplungsscheibe 14 (Fig. 4 an der Rändelmutter i3 heraus und fixiert diese Stellung durch Rechts drehen der Rändelmutter. Da der Anschlag 22 (Fig. 4 der Kupplungsscheibe 14 hierbei die Anlage an dem Nullanschlag 30 (Fig. ii) nicht verliert, kann sich die Aufzugfeder 2o nicht völlig entspannen.
  • Die vorteilhafte Verwendung des neuen Lineals beschränkt sich nicht nur auf das Ziehen von Linien entlang seiner Ziehkante, sondern restreckt sich auch auf das Ziehen von geraden Querlinien, d. h. von solchen, die rechtwinklig zur Ziehkante verlaufen, und zwar unter Beibehaltung derselben Lage des Lineals in bezug auf das Zeichenblatt, also in den meisten Fällen parallel zum unteren Rande des Blattes. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß an der zur Führung des Zeichenstiftes bestimmten Front des Lineals zwei Ziehkanten übereinander angeordnet sind, von denen die obere glatt und die untere gezahnt ausgebildet ist. Wie Fig. 8 erkennen läßt, bildet die Vorderfront des Linealkörpers eine Schrägfläche, die mit seiner oberen Fläche einen stumpfen Winkel einschließt, so daß die hier entstehende Kante 34 hinter der unteren Kante 33; die die Vorderfront mit der Wölbung 32 der Unterfläche des Lineals bildet, etwas zurückliegt. Die obere Kante 34 hat den üblichen glatten Verlauf und dient zur Führung des ieichenstiftes beim Ziehen von Längsstrichen; hierbei stützt man das Lineal, wie Fig. 4 und 6 zeigen, mit der Wölbung 32 auf die Zeichenfläche ab. Die untere Kante 34 hingegen ist mit einer Zahnung oder Kerbung 36 versehen, die zweckmäßig mit der Millimeterteilung 35 der Linealoberfläche übereinstimmt (s. besonders Fig. 5), und dient zum Ziehen gerader Linien in Querrichtung. Zu diesem Zwecke wird das Lineal mit seiner Vorderfront ein wenig angehoben (s. Fig. 7 und 8), so daß es sich leicht rollen läßt. In dieser Stellung steht die untere gekerbte Kante 33 vor; der Zeichenstift wird an der erforderlichen Stelle in die entsprechende Kerbe gelegt und findet dort einen Halt in der Längsrichtung. Beim Zeichnen von waagerechten Längslinien hingegen legt man das Lineal auf 'seine gewölbte j Unterfläche (Fig. 6), in der es eine nach vorn geneigte Lage hat, so daß die vordere Frontfläche eine ungefähr i senkrechte Stellung (Fig. 6) einnimmt und die untere gekerbte Kante 33 nicht mehr vorsteht. Der ungefähr senkrecht angelegte Zeichenstift berührt jetzt nur noch die obere glatte Kante 34, so daß an ihr das Ziehen der Längsstriche unbehindert möglich ist. Das Lineal nach der Erfindung gestattet somit das Ziehen von Längs- wie auch von Querlinien im rechten Winkel ohne Zuhilfenahme eines Zeichendreiecks oder -winkels und ohne Änderung seiner Lage auf der Zeichenfläche.
  • Der Körper des Rollineals hat ungefähr in der Mittellinie zwei Ausnehmungen 37 (Fig. 2) für die Räder 2, von denen die rechte für die Aufnahme des Zeilenschalters erweitert ist. Dadurch wird der Linealkörper an diesen Stellen etwas geschwächt, doch sieht die Erfindung hiergegen folgende Abhilfe vor: Die beiden Ausnehmungen 37 werden durch einen verlängerten Durchbruch 38 (Fig. i und 2) miteinander vereinigt, so daß man die beiden durch die Achse i starr verbundenen Räder 2 samt den Lagerwinkeln 3 von der Unterseite des Lineals einbauen kann. Hierdurch ist es möglich, den Griff 4 mit der Radverkleidung über die ganze Länge der gesamten Ausnehmung hinweg als Verstärkung aus einem Stück mit dem Linealkörper herzustellen. Diese Lösung ist besonders günstig bei Verwendung von Kunstpreßstoffen als Material für den Linealkörper. Zur besseren Handhabung hat der Griff 4 auf der Vorderseite eine Hohlkehle 39 (Fig. 2) für den Daumen. Im praktischen Gebrauch des Rollineals nach der Erfindung erweist es sich als sehr vorteilhaft, daß durch die Kupplung 14 (Fig. 14) das Schaltwerk als an sich abgeschlossene Einrichtung nach Belieben mit den Rädern verbunden oder von ihnen getrennt werden kann. Wenn man z. B. zum Zeichnen von parallelen Längslinien gleicher Abstände die automatische Schaltung benutzt, so kann man nach Beendigung dieser Arbeit ohne Richtungsveränderung des Rollineals anschließend senkrechte Linien ohne Begrenzung zeichnen, indem man durch Ziehen der Kupplung das Schaltwerk wieder von den Rädern 2 trennt; die Führung des Zeichenstiftes durch die Kerbeinschnitte 36 an der Vorderfront des Rolllineals ermöglicht das Einhalten genauer Maßabstände der senkrechten geraden Liniere.

Claims (9)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Auf Rollen parallelverschiebliches Lineal, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer zweckmäßig als Wölbung an seiner Unterseite ausgebildeten Anlage (32) versehen ist, mit der man es zum Ziehen der Striche unter Abheben der Rollen (2) auf die Zeichenfläche abstützen kann.
  2. 2. Lineal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der zur Führung des Zeichenstiftes bestimmten Front des Lineals zwei Ziehkanten (34, 33) übereinander angeordnet sind, von denen die obere glatt und die untere gezahnt ausgebildet ist, wobei die Zahnung (36) zweckmäßig eine (Millimeter-) Teilung besitzt.
  3. 3. Lineal nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Rollenanordnung (2) ein Träger für eine verdrehbar auf ihn angeordnete Skalenwalze (6) mit zwei in entgegengesetztem Drehsinne verlaufenden Skalen starr verbunden ist, an denen der Verschiebeweg des Lineals in jeder der beiden Verschieberichtungen abgelesen werden kann.
  4. 4. Lineal nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenanordnung (2) mit einer Vorrichtung (21, 22, 23) zur einstellbaren Begrenzung des Verschiebeweges lösbar verbunden ist.
  5. 5. Lineal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn eines mit der Rollenanordnung umlaufenden Anschlages (22) ein längs einem Kreise verschiebbarer Gegenanschlag (23) angeordnet ist.
  6. 6. Lineal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem umlaufenden Anschlage (22) und der Rollenanordnung (2) eine ein-und ausrückbare Kupplung (16, 14, 17, ig) angeordnet ist, die zweckmäßig durch eine in axialer Richtung wirksame Andruckfeder (15) in ihrer eingerückten Stellung gehalten wird.
  7. 7. Lineal. nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenanordnung (2) bei eingerückter Kupplung unter dem Einfluß einer entgegengesetzt zur Verschieberichtung des Lineals wirksamen Feder (20) steht. B.
  8. Lineal nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Gegenanschlag (23) an einem drehbar gelagerten Zylinder (21) angeordnet ist, der mit einer Einstellvorrichtung (24, 26) und mit einer die Verschiebeweglänge anzeigenden Skala (25) versehen ist.
  9. 9. Lineal nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn des umlaufenden Anschlages (22) ein Anschlag (30) für die Nullstellung der den Verschiebeweg begrenzenden Vorrichtung angeordnet ist. io. Lineal nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (2) in miteinander verbundenen Ausnehmungen des Linealkörpers laufen und oberhalb der Ausnehmungen und ihrer Verbindung (38) in einem Gehäuse (4) gelagert sind, das zugleich den Griff des Lineals bildet. ii. Lineal nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Ausnehmungen (37) derart vergrößert ist, daß sie außer der Rolle (2) die Skalenwalze nach Anspruch 5 und die Vorrichtung nach Ansp:uch 7 aufnehmen kann, wobei das Gehäuse (4) zweckmäßig mit Verstärkungsrippen bis in den Bereich der Ausnehmung verlängert ist.
DEP49936A 1949-07-26 1949-07-26 Auf Rollen parallelverschiebliches Lineal Expired DE842769C (de)

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DE (1) DE842769C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004970B (de) * 1955-09-06 1957-03-21 Svend Helge Kristiansen Parallelfuehrungsvorrichtung fuer Zeichengeraete
DE1010417B (de) * 1956-03-08 1957-06-13 Hans Priess Roll-Lineal
DE1032125B (de) * 1956-03-16 1958-06-12 Chi Liang Cho Zeichengeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1004970B (de) * 1955-09-06 1957-03-21 Svend Helge Kristiansen Parallelfuehrungsvorrichtung fuer Zeichengeraete
DE1010417B (de) * 1956-03-08 1957-06-13 Hans Priess Roll-Lineal
DE1032125B (de) * 1956-03-16 1958-06-12 Chi Liang Cho Zeichengeraet

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