DE842003C - Abstreifervorrichtung, insbesondere an Lichtpausmaschinen - Google Patents

Abstreifervorrichtung, insbesondere an Lichtpausmaschinen

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DE842003C
DE842003C DEM7742A DEM0007742A DE842003C DE 842003 C DE842003 C DE 842003C DE M7742 A DEM7742 A DE M7742A DE M0007742 A DEM0007742 A DE M0007742A DE 842003 C DE842003 C DE 842003C
Authority
DE
Germany
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scrapers
cylinder
wiper device
pins
axis
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Expired
Application number
DEM7742A
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English (en)
Inventor
Herbert Stegenwalner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschb Ing H Stegenwalner K G
Original Assignee
Maschb Ing H Stegenwalner K G
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Publication date
Application filed by Maschb Ing H Stegenwalner K G filed Critical Maschb Ing H Stegenwalner K G
Priority to DEM7742A priority Critical patent/DE842003C/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/22Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by stretching over a curved surface

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Abstreifervorrichtung, insbesondere ari Lichtpausmaschinen Es sind Abstreifervorrichtungen an Lichtpausmaschinen bekannt, die aus einer schwenkbaren Schiene von der Länge der Arbeitsbreite der Maschine bestehen. Zu dem gleichen Zweck sind auch Abnahmeleisten bekannt, die elastisch an der Zylinderwandung anliegen. Man kennt auch Abstreifer, die aus Gummileisten bestehen.
  • Demgegenüber bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Abstreifervorr.ichtungen, bei denen mehrere Abstreifer unabhängig voneinander beweglich an der Umfangsfläche eines Zylinders anliegen und die Bogen, z. B. das Pausgut von dem Zylinder abheben. Solche Abstreifer sind bisher in Abständen voneinander angeordnet worden. Hierbei sind die Abstände der einzelnen Abstreifer untereinander so groß, daß die Gefahr von Zerstörungen beim .Abheben der Bogen besteht. Diese Nachteile vermeidet die vorliegende Erfindung. Bei allen Maschinen, bei denen die Abstreifervorrichtung unzugänglich innerhalb der Maschine angeordnet ist und demzufolge Störungen nicht ohne weiteres beobachtet und behoben werden können, muß man .bestrebt sein, die Abstreifer so nahe wie möglich aneinander anzuordnen und Vorkehrurigen zu treffen, daß jeder Abstreifer frei füf sich beweglich ist. Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß die Abstreifer aneinandergereiht auf einer über die Arbeitsbreite des Zylinders sich erstreckenden Rundstange gelagert und durch mehrere, über die Länge dieser Stange verteilt angeordnete Stellringe in Gruppen unterteilt sind, deren Abstreifer innerhalb .der Gruppe ein axiales Spiel haben. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Abstreifer so dicht wie möglich angeordnet sind, so daß sich ihre Führungsstücke unmittelbar berühren. Trotzdem ist die freie Beweglichkeit aller Abstreifer durch die Unterteilung in kleinere Gruppen von beispielsweise zehn Abstreifern durch Zwischenschaltung von Stellringen gesichert, da innerhalb jeder Gruppe von Abstreifern ein axiales Spiel durch die entsprechende Stellpng der Stellringe eingestellt werden kann. Es'; kann also nicht der Nachteil in Erscheinung treten; daß beim Durchhang einer langen Führungsstange alle Abstreifer durch ihr Eigengewicht zur 'Mitte des Durchhanges hin rutschen und klemmen, da sie ihre freie Einstellung durch die Summierung ihrer Eigengewichte behindern, so daß .dadurch die auf der mittleren Arbeitsbreite angeordneten Abstreifer unbeweglich sind.
  • Die Erfindung ermöglicht es ferner, verhältnismäßig dünne Führungsstangen frei tragend über die ganze Arbeitsbreite der Maschine zu verwenden, ohne daß besondere Abstützungen oder Halterungen notwendig sind. Dadurch wird auch der Ein- und Ausbau der Abstreifervorrichtung vereinfacht.
  • Um zu verhindern, d.aß die Abstreifer durch zufälliges Aufbäumen der Führungsstange sich rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig zur Umfangsfläche des Zylinders, auf dem sie gleiten, einstellen und in dieser Stellung infolge der Federung der Führungsstange sperren oder auf die gegenüberliegende Seite geschwenkt werden, in der sie wirkungslos sind, ist nach der Erfindung unterhalb der die Abstreifer tragenden Stange innerhalb des Schwenkungsbereiches der Abstreifer eine als Anschlag dienende Leiste angeordnet, welche an Buchsen befestigt ist, die an den Enden der Stange außerhalb der Arbeitsbreite des Zylinders dreheinstellbar befestigt sind. Die Leiste kann mit einfachen Mitteln parallel zu allen Abstreifern so eingestellt werden, daß sie von den Abstreifern beaufschlagt wird, bevor diese eine Stellung einnehmen können, in der sie sperren. Dadurch wird die Betriebssicherheit der Abstreifervorrichtung erhöht.
  • Die Erfindung besteht ferner darin, daß die Abstreiferaus Rohrabschnrittenhergestellte ausgesparte Führungsstücke besitzen, .deren. Ränder geschlossene Rundführungen bilden, und zu Auflagen zugeschärfte, tangential in die Zylinderfläche eingesetzte Stifte besitzen. Dabei sind die Stifte kegelförmig bis zu einer Spitze zugeschärft, die von .der Oberseite her schräg zur Längsachse des Stiftes und parallel zur Achse des Führungsstückes abgeschliffen ist. In besonderen Fällen können die Stifte an Stelle der Spitze eine parallel zur Achse des Führungsstückes liegende Schneide aufweisen.
  • Durch die Aussparung an den Führungsstücken, derart, daß lediglich die Ränder der Rohrabschnitte geschlossene Rundführungen Ntden, wird bereits auf .die Führungsstücke als solche ein Drehmoment ausgeübt, das durch das Gewicht der tangential eingesetzten Stifte und deren Länge (1-lel)elarm) vergrößert wird. Diese Formgestaltung des Führungsstückes bezweckt, den Anpreßdruck der Spitze des Stiftes, der an der Umfangsfläche des, rotierenden Zylinders anliegt, zu vergrößern. Dadurch ist es möglich; den Stiften verhältnismäßig kleine Abmessungen zu geben und sie kurz auszubilden, so daß eine gedrängte Bauweise erzielt wird. Man kann daherdieAbstreifervorrichtung auch zwischen zwei nahe beieinanderliegende Umlenkrollen für eine Transportdecke unterbringen, die den Zylinder näbezu 36o° umschlingt.
  • Die Abstreifervorrichtung kann überall da Verwendung finden, wo Papierbogen od. dgl. von ,einem Zylinder, um den sie gefördert werden, abgehoben werden.
  • -Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Ausführungsform einer Lichtpausma-schine dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch eine Lichtpausmaschine mit Abstreifervorrichtung, Fig.'2 eine . Seitenansncht der Abs.treifervorrichtung nach Figur i, Fig. 3 die Abstreifervorrichtung in Ansicht und Schnitt, Fig. 4 zwischen zwei Stellringen befindliche Abstreifer, Fig. 5, 6 und 7 einen Abstreifer in Vorderansicht, Seitenansicht und Rückansicht, Fig. 8 eine andere Ausführungsform des Abstreifers mit schneidenförrniger Auflage.
  • Die Lichtpausmaschine besitzt .den rotierenden Pauszylinder i; der in der Transportdecke 2, die ihn nahezu umschließt, frei aufgehängt ist. Die Transportdecke ist über die Walzen 3 und 4, die sich auf der Oberseite des Glaszylinders befinden, geführt und läuft über die unterhalb des Glaszylinders im Maschinengestell gelagerten Walzen 5 und 6. Der Anlagetisch 7 tangiert die Walze 4 oben, die von dem Leitblech 8, das zur Führung des zugeführten Bogens dient, umgeben ist. Die Walze 3 ist von dem Leitblech 9 umgeben, das zur Führung der von dem Zylinder abgehobenen Bogen dient, bis diese in die nicht dargestellte Auffangmulde fallen.
  • Zwischen den Walzen 3 und 4 befindet sich die Abstreifervor.rnchtung. Sie besteht aus einer Vielzahl von nebeneinander auf der Rundstange io angeordneten Abstreifern i i. Die Rundstange ist in den Seitenwänden 12 durch Schrauben 13 befestigt und an ihren beiden Enden mit Buchsen 14 versehen, die durch Madenschrauben 15 auf der Rundstange io in einer bestimmten Stellung befestigt sind. Die Buchsen haben auf ihrer Unterseite Aie Abflachung 16, an der die Leiste 17 durch .Sehrau= ben 18 befestigt ist. Auf der Rundstange io sind .in gleichmäßigen Abständen voneinander mehrere Stellringe i9 durch Madenschrauben 20 befestigt. Die zwischen zwei Stellritlgen befindlichen Albstrei= fer i r haben ein geringes axiales Spiel, das in der Fig. q Mit 21 bezeichnet ist.
  • Die Abstreifer besitzen aus einem Rohrabschnitt hergestellte Führungsstücke 22. Die Aussparung ist mit 23 bezeichnet., die so groß ist, daß an den beidenEndendieRundführungen 24 stehengeblieben sind. Die Zylinderfläche 25 dient zur Aufnahme des Stiftes 26, der so eingesetzt ist, daß die Or6erseite 27 des Stiftes die Zylinderfläche 25 nahezu tangiert. Der Stift 26 ist bei 28 kegelförmig zur Spitze 29 zugeschärft. Die Spitze ist von der Oberseite her schräg zur Längsachse des Stiftes und parallel zur Achse des Führungsstückes zu einer Fläche 3o abgescliliffen. Dadurch wird eine einwandfreie spitze Auflage jedes Stiftes 26 geschaffen. Die Fläche 30 ist nur sehr klein und in der Zeichnung vergrößert dargestellt.
  • Die in der Fig. 8 dargestellte Ausführungsform des Abstreifers besitzt am Ende .des Stiftes 26 die Schneide 31, die parallel zur Achse des Führungsstückes liegt. Diese Abstreifer lassen sich bei Pauszylindern aus durchsichtigen, kratzempfindlichen Kunststoffen verwenden. Es genügt bereits eine schmale, an der Auflage wenig abgerundete Schneide, um den spezifischen Auflagedruck des Abstreifers so weit herabzumindern, daß ein Zerkratzen des Zylinders nicht eintritt. Wenn man die Abstreifer bei Siebzylindern von Entwicklungsmaschinen benutzt, ist die Breite der Schneide 31 etwas größer als der Durchmesser der Löcher in dem Siebzylinder, damit die Abstreifer über die Löcher hinweggleiten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstreifervorrichtung, insbesondere an Liclitpausmaschinen, bei der mehrere Abstreifer unabhängig voneinander beweglich an der Umfangsfläche eines Zylinders anliegen und die Bogen, z. B. das Pausgut, von dem Zylinder ablieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (ii) aneinandergereiht auf einer über die Arbeitsbreite des Zylinders (i) sich erstreckendenRundstange (io) gelagert und durch mehrere über die Länge dieser Stange verteilt an, geordnete Stellringe (i9) in Gruppen unterteilt sind, deren Abstreifer innerhalb jeder Gruppe ein axiales Spiel (2i) haben:
  2. 2. Abstreifervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der die Abstreifer tragenden Stange (io) innerhalb des Schwenkungs.bereiches der Abstreifer (ii) eine, als Anschlag dienende Leiste (i7) angeordnet ist, welche an Buchsen (i4) befestigt ist, die an den Enden der Stange (io) außerhalb der Arbeitsbreite des Zylinders dreheinstellbar befestigt sind.
  3. 3. Abstreifervorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (ii) aus Rohrabschnitten hergestellte ausgesparte Führungsstücke (22), deren Ränder geschlossene Rundführungen (24) bilden, und zu Auflagen zugeschärfte, tangential in den Rohrmantel (25) eingesetzte Stifte (26) besitzen.
  4. 4. Abstreifervorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Stifte (26) kegelförmig zugeschärft und an ihrer Spitze (29) von der Oberseite her schräg zur Längsachse des Stiftes (26) und parallel zur Achse ihres Führungsstückes abgeschliffen sind.
  5. 5. Abstreifervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (26) an Stelle der Spitze (29) :eine parallel zur Achse des Führungsstückes liegende Schneide (3i) aufweisen.
  6. 6. Abstreifervorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (22) der Abstreifer (i i), welche den Stellringen (io) benachbart sind, auf dieser Seite, um die halbe Breite des Stellringes schmaler sind, so daB die Stifte aller Abstreifer gleiche Abstände voneinander haben.
DEM7742A 1950-12-02 1950-12-02 Abstreifervorrichtung, insbesondere an Lichtpausmaschinen Expired DE842003C (de)

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DE (1) DE842003C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088809B (de) * 1957-03-22 1960-09-08 Siemag Feinmech Werke Gmbh Einrichtung zum Herstellen von Kopien auf elektrofotografischem Wege

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