DE84133C - - Google Patents

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DE84133C
DE84133C DENDAT84133D DE84133DA DE84133C DE 84133 C DE84133 C DE 84133C DE NDAT84133 D DENDAT84133 D DE NDAT84133D DE 84133D A DE84133D A DE 84133DA DE 84133 C DE84133 C DE 84133C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/10Alarm clocks with presignal; with repeated signal; with changeable intensity of sound

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung gehört zu jener Klasse von Weckeruhren u. dergl., welche dazu eingerichtet sind, zwei oder mehrere Weckrufe in kurzen oder langen Zwischenräumen gesondert ertönen zu lassen, je nachdem es verlangt wird. Aus der nachfolgenden Beschreibung nebst der beiliegenden Zeichnung ergiebt sich, wie die Erfindung für Weckeruhren gewöhnlicher Construction auszuführen ist.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht einer solchen Weckeruhr, welche genügt, um die Verbesserung zu zeigen. Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein theilweiser Verticalschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 und 5 sind Verticalschnitte nach den Linien 4-4 und 5-5 der Fig. 2, während Fig. 6 die Ansicht eines Theiles der Fig. 2 in dem Augenblick ist, wo die Auslösung eines Signals stattgefunden hat, das zweite Signal aber noch nicht ausgelöst ist. Fig. 7 und 8 dagegen stellen eine nachstehend ausführlich beschriebene Modification des Apparates dar.
Wie aus Fig. 1 bis 6 ersichtlich ist, hat die Curven- oder Daumenscheibe A eine Aussparung A1, Fig. 2 und 5, welche Aussparung einerseits durch eine senkrechte Wand oder einen Absatz A2, andererseits durch eine allmählich bis zur Scheibenoberfläche Ai ansteigende schiefe Fläche A3 begrenzt wird. Diese Curvenscheibe A ist mit dem Rad B verbunden und wird mit passender Geschwindigkeit, am besten einmal in 12 Stunden, gedreht. Im wesentlichen ist die Scheibe ebenso construirt wie die Curvenscheiben, welche für denselben Zweck, bei den bestehenden Weckeruhren gebraucht werden. Der Curvenscheibe gegenüber befindet sich eine einfache Scheibe C mit zwei oder mehr gegen die Curvenscheibe A gerichteten Siften, Absätzen oder dergl. C1 C"2. Einer oder der andere dieser Stifte stützt sich gewöhnlich gegen die Scheibe A, wenn der Wecker gestellt ist. Diese Stifte befinden sich nicht in derselben radialen Linie, sondern sind mehr oder weniger einer hinter dem anderen angeordnet, je nach den Pausen, in welchen die Signale gegeben werden sollen. Die Scheibe A und demgemäfs das Zahnrad B stecken lose auf der Welle D, auf der die Stiftscheibe C unwandelbar befestigt ist. Die Curvenscheibe kann auf der Rückseite mit einer Erhöhung'versehen sein, gegen welche sich ein durch Feder bethätigter Auslösemechanismus E anlegt, der so angeordnet ist, dafs er nur eine geringe Berührungsfläche mit dem Rade B besitzt, wodurch dasselbe Resultat wie durch die genannte Erhöhung erreicht wird, nämlich Verminderung der Reibung. Der Mechanismus E hat zwei Arretirungsvorsprünge E1 E2, von denen jeder ein besonderes Weckerwerk auslöst. Der Vorsprung E1 ist, was seine Beziehung zum Auslösehebelarm F, mit dem er zusammenarbeitet, betrifft, kürzer als der Vorsprung E'2, welcher zum Arm F1 gehört. Wenn der Einfallapparat um ein bestimmtes Stück sich nach aufsen bewegt, zieht er die Einfallklinke E1 vom Arm F zurück, doch bleibt Einfallklinke E'2 immer noch mit Arm F1 in Berührung, und diese Berührung wird, erst aufgehoben, nachdem der Einfallmechanismus sich um ein weiteres Stück auswärts bewegt hat.
Der Einfallmechanismus wird am besten aus einer flachen Feder E3 hergestellt, von der die untersten Enden des gegabelten Theiles irgendwie an der Platine G befestigt sind und deren oberer Theil seitwärts stehende Arme I?4 hat, an welche die Stifte E1 und E2 durch Löthung oder auf andere Weise befestigt sind. Die Feder E3 ist stets bestrebt, die Arretirungsstifte aufser Eingriff mit den Armen FF1 zu bringen.'
Die Welle D kann in gewöhnlicher Weise mit einem Endknopf Dl und einem Zeiger, der über dem Zifferblatt gleitet, versehen sein, um der Scheibe C jede beliebige Stellung zu geben, entsprechend der Zeit, zu welcher das Wecken erfolgen soll. Ebenso können irgend welche Mittel, wie z. B. eine Schalenfeder D-, dazu dienen, um den Stofs, welcher durch die Feder E3 auf Welle -D ausgeübt wird, aufzunehmen.
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Die Daumenscheibe A wird durch Bewegungsantrieb der Räder der Uhr gedreht und der Stift der Scheibe C mit Hülfe des Knopfes D1 oder auf andere Weise in diejenige Stellung gebracht, bei welcher das Wecksignal zur gewünschten Zeit ausgelöst wird.
' Bei Drehung
der Daumenscheibe A nähert sich die senkrechte Fläche A'2 den Stiften oder Absätzen C1 C2, und sobald ihr Absatz die Hinterseite von C1 überschreitet, welche bis dahin in Berührung mit Fläche A^ war, gleitet die DaunTenscheibe, die zuerst bis zu ihrer hintersten Stellung zurückgedrängt war, vorwärts, so weit es der Stift C2 gestattet. Dies hat zur Folge, dafs der Arretirungsstift E1 aus dem Bereich des Armes F zurückgezogen wird, so dafs der erste Weckermechanismus H und der Hammer H1, der das Gong oder die Glocke (welche in der Zeichnung nicht dargestellt ist) anschlägt, in gewöhnlicher Weise ausgelöst wird. Da die Curvenscheibe A fortfährt sich zu drehen, so passirt die Kante A- die Hinterkante des Stiftes C"2, so dafs die Scheibe A noch weiter vorwärts gleitet und der Arretirungsstift E2 sich dadurch von dem Arm Fl entfernt, wodurch der zweite1 Weckapparat ausgelöst wird und der Hammer H3 die Glocke anschlägt. Der Zeitraum zwischen beiden Vorgängen hängt davon ab, wie grofs der Abstand des Stiftes C1 von dem Stift C2 ist.
Es ist leicht einzusehen, dafs bedeutende Verschiedenheiten in den Einzelheiten der beschriebenen Uhr statthaben können, ohne dafs eine Abweichung von dem Geiste der Erfindung eintritt. So können z. B., wie Fig. 7 zeigt, die Arretirungsstifte E1 E2, anstatt (wie in Fig. ι bis 6 angedeutet) mit einander vereinigt zu sein, getrennt ausgeführt werden, oder statt dafs die Curvenscheibe A rotirt und die Stiftscheibe C feststeht, kann erstere feststehen und letztere sich drehen. Ferner kann man statt der vollen Scheibe eine Scheibe anwenden, die zu einem Ring ausgebildet ist, oder statt mit nur einer Absatzstufe, welche mit zwei oder mehr Stiften oder Absätzen C1 C2 zusammen arbeitet, kann die Scheibe mit zwei oder mehr solchen Stufen versehen sein, welche mit nur einem Stift oder Absatz (C1 oder C2J zusammen arbeitet. Ferner können die Arme FF1 (oder so viele nöthig sind) dicht neben einander angeordnet sein und in den gewünschten Zeitabschnitten durch ein und denselben Arretirungsstift ausgelöst werden, wie dies z. B. Fig. 8 zeigt. Dieser Arretirungsstift ist gleichwertig mit den beiden Stiften E1 E2, insofern er die Aufgabe beider übernimmt.
Die beiden Weckapparate H H1 können auch durch dieselbe Feder in gewöhnlicher Weise angetrieben werden. Die Art und Weise jedoch, wie die Kraft von dem Federhause auf die Weckvorrichtung übertragen wird, bildet keinen Theil der vorliegenden Erfindung.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Eine Weckeruhr mit mehreren Weckenverken, bei der einer der beiden üblichen Sperrtheile, Einfallkerb und Einfallstift, mit Abstufungen versehen oder mehrfach in abgestuften Gröfsen angeordnet ist, so dafs der Stufenzahl entsprechend eine Auslösung mehrerer Weckerwerke nach einander eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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