DE841191C - Prothese fuer amputierte Finger - Google Patents

Prothese fuer amputierte Finger

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DE841191C
DE841191C DEM1848A DEM0001848A DE841191C DE 841191 C DE841191 C DE 841191C DE M1848 A DEM1848 A DE M1848A DE M0001848 A DEM0001848 A DE M0001848A DE 841191 C DE841191 C DE 841191C
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DE
Germany
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hand
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cuff
prosthesis
palm
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DEM1848A
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DE1681684U (de
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Johannes Moersch
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Prothesen für amputierte Finger sind bekannt. In der Regel handelt es sich jedoch um Vorrichtungen, die zwar für einzelne Verwendungszwecke hinreichend sein mögen, jedoch keinesfalls die Kraft und Beweglichkeit der natürlichen Finger ersetzen können.
  • Die Erfindung schlägt demgegenüber eine Prothese vor, die beim Vorhandensein von Fingerstümpfen jeden einzelnen Finger wieder voll beweglich und kräftig ersetzt. Sind auch die Fingerstümpfe, unter Umständen die Mittelhandknochen amputiert, so wird durch die Erfindung eine Ersatzhand mit einzelnen Fingern geschaffen, die mit genügender Kraft schließbar ist, um auch schwere Arbeiten mit Erfolg wieder ausführen zu können.
  • Gemäß der Erfindung wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß das Endglied der Prothese vorzugsweise durch einen Doppelzug, der mit Manschetten verbunden ist, beim Beugen des Handgelenkes und/oder beim Beugen eines Fingerstumpfes betätigbar ist.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in Abb. I bis 4 dargestellt, beschränkt sich jedoch nicht auf die dargestellten Einzelheiten, sondern ist sinngemäß auch auf andere Fälle anwendbar.
  • Abb. I zeigt eine Seitenansicht einer linken Hand mit einer Prothese gemäß der Erfindung, Abb. 2 die Hand mit Prothese in Fauststellung, Abb. 3 die Prothese allein in Draufsicht auf den Handrücken und Abb. 4 die Ansicht der Handfläche.
  • Die Prothese besteht I, 2 vorzugsweise aus Leder, die durch Schnalle 3, 4 oder Druckknöpfe geschlossen werden. Die Befestigung kann auch durch Schnürsenkel erfolgen. Auf der Oberseite befinden sich für jeden Finger je eine Öse 5, 6, 7, welche zum Einhaken der Züge 8, 9, 10 bestimmt ist. Die Manschette 2 umschließt den Handteller. Je nach Fingerverlust ist diese Handtellermanschette nicht nötig.
  • Auch diese Manschette besteht aus Metall oder \N'erkstoff, je nachdem ob für leichte oder schwere Beanspruchung. Auf der Oberseite sind für jeden Finger eine Führungsöse 11, 12, I3 für je zwei Züge angebracht. Diese Handmanschette 2 kann auch durch Verlängerung der Handgelenkmanschette I ersetzt werden, je nach Gliedverlust und Kraftaufwand.
  • An die Manschette 2 schließen die Fingerprothesen an, die je nach Verletzung jeweils aus einem, zwei oder drei Gliedern 14, I5, I6 bestehen. Diese Glieder sind an der Handtellermanschette 2 beim dritten Glied 14 durch ein Schiebescharnier 17, in den anderen Gliedern durch Scharniergelenke I8, 19 verbunden. Das Scharnier I7 gleicht die beim Faustmachen bedingte Verkürzung aus, wenn das Glied 14 um das Gelenk 25 gebeugt wird. Die Glieder können aus Metall, Metall mit Leder, Holz, Gummi oder Werkstoff gefertigt werden.
  • Auf der Oberseite der Fingerglieder liegt eine Zugfeder 20, durch welche das Strecken der Glieder erfolgt. Diese Spiralfeder kann auch durch Gummizug oder Blattfeder ersetzt werden, je nach den gegebenen Erfordernissen.
  • Besonders wichtig sind die Züge X, 9, IO und deren Führungen. Die Züge können aus Darm, Metallsaiten, Perlon oder ähnlichen zugfesten Stoffen bestehen. Sie sind an der Innenseite des ersten Gliedes I6 verdeckt befestigt, laufen dann vom ersten über das zweite Glied 15 zum dritten Glied 14. Dort ist an der Innenseite eine Öse 21 oder Rolle angebracht, über welche die Züge zwischen dem zweiten und dritten Glied I5, I4, also zwischen den Gelenken über den Rücken des dritten Gliedes 14 durch eine oder mehrere Führungsösen 22 zu der jeweiligen Befestigungsöse laufen. Zu diesem Zweck ist am Ende eines jeden Zuges ein verstellbarer Haken 23 angebracht, um Dehnungsunterschiede auszugleichen.
  • Die ganze Prothese ist je nach Wunsch oder Tätigkeit mit Leder oder Gummi usw. gepolstert.
  • Für leichte Tätigkeit fällt die Handtellermanschette 2 fort, und die Fingerprothesen werden auf die Fingerstumpfe aufgeschoben, und die Züge werden unmittelbar an die Handgelenk- bzw. Unterarmmanschette angeschlossen.
  • Das Beugen des Fingerstumpfes bzw. bei dessen Fehlen des Handgelenkes oder das Beugen beider zusammen hat eine Zunahme der Handrückenlänge zur Folge, so daß die Züge angespannt werden und das Abwickeln der Prothesenglieder I4, I5, I6 entgegen der Rückholfeder 20 vor sich geht.
  • PATENTASSPCIIE: I. Prothese für vollständig oder teilweise amputierte Finger, gekennzeichnet durch ein Endglied (I6), das vorzugsweise durch Doppelzug betätigt ist, der am Rücken der Hand an Manschetten einstellbar befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Prothese nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zug eines Endgliedes an einer Manschette (2), die den Handteller umfaßt, der zweite Zug an einer Manschette (I), die oberhalb des Handgelenkes befestigt ist, einhängbar ist.
    3. Prothese nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Glied (I4) um eine Achse (25) drehbar ist, die parallel zur Handinnenfläche verläuft.
    4. Prothese nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ein Glied bewegenden Züge von der Manschette zunächst am Handrücken entlang durch Führungsösen (11, I2, 13, 22, 21) zwischen dem ersten Glied (I4) und dem zweiten Glied (I5) hindurch an der Handinnenseite entlang zum Endglied (I6) geleitet sind.
    5. Prothese nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von nur zwei Gliedern die Züge vor dem der Hand zunächstgelegenen Glied vom Handrücken zur Handfläche wechselnd geführt sind.
    6. Prothese nach den Ansprüchen I bis 5, gekennzeichnet durch eine Gleitführung (17) des ersten Gliedes (I4) zum Längenausgleich beim Beugen des Gliedes um das Gelenk (25).
DEM1848A 1950-02-10 1950-02-10 Prothese fuer amputierte Finger Expired DE841191C (de)

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DE841191C true DE841191C (de) 1952-06-13

Family

ID=7291417

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DE (1) DE841191C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2867819A (en) * 1954-05-07 1959-01-13 Lloyd E George Artificial fingers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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