DE840433C - Heizapparat fuer fluessigen Brennstoff - Google Patents

Heizapparat fuer fluessigen Brennstoff

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DE840433C
DE840433C DEA3316D DEA0003316D DE840433C DE 840433 C DE840433 C DE 840433C DE A3316 D DEA3316 D DE A3316D DE A0003316 D DEA0003316 D DE A0003316D DE 840433 C DE840433 C DE 840433C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
wicks
container
ring
combustion chamber
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Expired
Application number
DEA3316D
Other languages
English (en)
Inventor
Adriaan Marius Isaac Hoogendam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anglo Saxon Petroleum Co Ltd
Original Assignee
Anglo Saxon Petroleum Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Anglo Saxon Petroleum Co Ltd filed Critical Anglo Saxon Petroleum Co Ltd
Priority to DEA3316D priority Critical patent/DE840433C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE840433C publication Critical patent/DE840433C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/02Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
    • F24C5/04Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type
    • F24C5/06Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Heizapparat für flüssigen Brennstoff Die Erfindung bezieht sich auf Heizapparate, wie z. B. Kochgeräte, für flüssigen Brennstoff derjenigen Art, bei denen aus dem Brennstoff gebildete Gase und/oder Dämpfe in einen ringförmigen Raum aufsteigen, der seitlich durch gelochte Wände begrenzt wird, durch deren Öffnungen Verbrennungsluft in diesen Raum eintritt, und bei denen die Brennstoffzufuhr aus einem unter diesem Raum befindlichen Behälter mittels den Brennstoff ansaugenden Materials stattfindet. Bei derartigen Apparaten wird der Verbrennungsraum vielfach durch konzentrische, durchlochte, zylindrische oder kegelförmige Mäntel gebildet, die den Raum oberhalb eines ringförmigen Dochtes seitlich begrenzen.
  • Erfindungsgemäß führt demgegenüber eine Anzahl gesonderter Dochte vom Brennstoffbehälter aufwärts zum gemeinsc'haftlic'hen Verbrennungsraum, und die gesonderten Dochte sind derart in gegenseitiger Entfernung voneinander angeordnet, daß zwischen ihnen, in der Höhe zwischen dem Behälter und dem Verbrennungsraum, offene Räume für den Durchtritt der Luft zum zentralen, von der inneren durchlöchten Wand umschlossenen Raum bleiben. Durch diese Anordnung läßt sich eine Anzahl von Vorteilen bezüglich der Zufuhr der Verbrennungsluft, der Kühlung des Behälters und der Regelbarkeit erzielen, die .im nachstehenden näher erläutert werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i ist ein senkrechter Querschnitt desselben, und Fig. 2 eine Draufsicht eines Teiles der Vorrichtung nach Fig. i.
  • Der Brennstoffbehälter i ist mit einem Deckel 2 versehen, auf dem in einem Kreis eine Anzahl, beispielsweise acht oder zehn, Dochtführungsrohre 3 angebracht sind, durch welche die Dochte 18 herausragen. Die Rohre 3 tragen am oberen Ende geineinsam eine ringförmige Rinne .4 (Fig.2), auf der zwei konzentrische, durchlochte Zylinder und 6 angebracht sind. Der innere Zylinder 5 ist am oberen Ende durch ein Blech 7 abgeschlossen. Der so gebildete Brennerkopf ist von einem zylindrischen Mantel 8 umgeben, der auf dem Deckel 2 ruht und mit Öffnungen 2o versehen ist, durch welche Luft ins Innere des Zylinders eintreten kann. Ferner trägt dieser Mantel zwei horizontale Ringplatten 9 und io, die zwischen sich und dem äußeren durchlochten Zylinder 6 je einen Luftschlitz frei lassen. Auf dem oberen Ring 9 können Stiftzen oder Rippen für Kochgeschirr od. dgl. angebracht sein.
  • Die Dochte 18 werden im Innern des Behälters durch einen Ring 12 mit Dochtrohren i i gehalten, so daß durch Verschiebung des Ringes 12 in vertikaler Richtung die Wärmeerzeugung reguliert und abgestellt werden kann. Der Ring wird mittels einer Stange 14 betätigt, die durch ein Auge der Rippe 13, die an diesem Ring befestigt ist, gesteckt ist. Die Stange 14 ist hei 15 hochgelogen und ragt mit dein mit Gewinde versehenen Ende über eine auf dem Deckel befestigte Hülse 17 hinaus. Eine Feder i9 übt einen abwärts gerichteten Druck auf die Stange aus; mittels der Mutter 16 wird die Höhenverstellung des Ringes 12 bewirkt.
  • Statt einer ?Mutter gemäß der Abbildung kann für die vertikale Verstellung der Dochte auch eine Zahnstange mit Zahnrad verwendet werden, wobei die Zahnstange vorzugsweise im Mittelpunkt des Ringes 12 nach oben ragend befestigt ist und das Zahnrad an einer durch den Mantel 8 hindurch sich horizontal erstreckenden Stange angebracht ist.
  • Der wichtigste Vorteil, der mit der Erfindung erzielt wird, liegt darin, da'ß zwischen dem aus dem Ring 4 und den Mänteln 5 und 6 bestehenden Brennerkopf einerseits und dem Behälter i andererseits reichlich bemessene Durchgänge (s. die Pfeile in Fig. i und 2) für die Luft zwischen den Dochtfiihrungsrohren 3 verbleiben, durch welche die Verbrennungsluft Zutritt zu dem von dem Zylinder 5 umschlossenen zentralen Luftraum erlangt. Infolge des Vorhandenseins dieser Durchgänge wird die Wärmeübertragung vom Brennerkopf nach dem Brennstoffbehälter behindert und dadurch verhütet, daß letzterer eine zu hohe Temperatur annimmt. Zur Verbesserung -der Wärmeabgabe an die entlang streichende Luft können die Rohre 3 noch mit Kühlrippen versehen sein. Bei dieser Anordnung der Dochte ist es nicht mehr, wie bei Verwendung umlaufender Dochte, erforderlich, den Brennstoffbehälter selbst mit einem zentralen vertikalen, durchgehenden Luftkanal für die Luftzufuhr zu dem innerhalb des Mantels 5 liegenden Raum zu versehen, was eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion bedeutet. Auch hinsichtlich der Dochte selbst wird -durch die Erfindung eine Vereinfachung erzielt, da man einfache runde Dochte verwenden kann, wozu sogar ein aufgerollter Streifen Baumwolle dienen kann. Man kann statt runder Dochte selbstverständlich auch schmale, flache Dochte verwenden. Der Abstand der Dochte wird vorzugsweise so bemessen, daß die Flamme eines Dochtes sich den benachbarten Dochten mitteilt. Zwischen nebeneinanderliegenden Dochten kann in der ringförmigen Rille absorbierendes Material angebracht werden, das von den Dochten Brennstoff empfängt. " Außer . durch Auf- und Herunterdrohen der Dochte läßt sich eine Regelung des :Apparates auch durch Beeinflussung der durch die durchlochten Mäntel zum Verbrennungsraum zugelassenen Luftmengen erzielen. -Zu diesem Zweck kann beispielsweise an der unteren Seite des vom Mantel 5 umschlossenen Raumes einLuftrost aus zwei gegeneinander drehbaren, mit Öffnungen versehenen Scheiben angebracht werden, von denen die eine fest mit dem Apparat verbunden ist, und deren Öffnungen durch Drehung der beweglichen Scheibe mehr oder weniger zum Überdecken gebracht werden können. Auch der Schlitz zwischen dem Ring 4 und der Platte 1o kann mit einem solchen regelbaren Luftrost versehen werden. Man `kann auch den Durchgang der Öffnungen 20 im Mantel 8 regelbar machen.
  • Der Verbrennungsraum braucht in Draufsicht nicht kreisförmig gestaltet zu sein, sondern kann z. B. auch die Form einer Ellipse, eines Rechtecks usw. aufweisen. Mehrere Verbrennungsräume kÖnnen aus einem gemeinschaftlichen Behälter gespeist werden, wobei die Verbrennungsräume, falls sie ringförmig ausgeführt sind, konzentrisch angebracht sein können.
  • Schließlich können die durchlochten Wände statt flach auch ganz oder teilweise derart vertikal gewellt ausgeführt werden, daß neben einem Docht eine Ausbuchtung der `Fand nach außen liegt und zwischen je zwei Dochten der Abstand zwischen den Wänden verringert ist. Hierdurch wird auch dann eine gute Verbrennung erzielt, wenn nicht alle Dochte angezündet sind.
  • Es kann ferner von Vorteil sein, innerhalb des von den durchlochten Wänden gebildeten Verbrennungsraumes ein Prellblech oder einen Spreizring anzuordnen, wie durch das Bezugzeichen 21 angedeutet, um eine gleichmäßigere Verteilung der Flammen über den Verbrennungsraum zu erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heizapparat für flüssigen Brennstoff, bei dem aus dem Brennstoff gebildete Gase und/ oder Dämpfe in einen ringförmigen Raum aufsteigen, der seitlich von durchlochten Wänden begrenzt wird, durch deren Öffnungen Verbrennungsluft in diesen Raum eintritt, und bei dem die Brennstoffzufuhr aus einem unter dem Verbrennungsraum befindlichen Behälter mittels den Brennstoff ansaugenden Materials erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl gesonderter Dochte (i8) vom Brennstoffbehälter (i) nach dem gemeinschaftlichen, ringförmigen Verbrennungsraum (zwischen den Zylindern 5 und 6) führt, die in derartigem gegenseitigem Abstand voneinander angeordnet sind, daß zwischen ihnen, in der Höhe zwischen dem Behälter (i) und dem genannten Verbrennungsraum, freie Räume für den Durchtritt der Luft zum zentralen, von der inneren durchlochten Wand (5) umschlossenen Raum verbleiben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Behälters (i) ein Ring oder eine Platte (i2) mit Vorrichtungen (ii) zum Halten sämtlicher Dochte (i8) angebracht ist, ,der oder die (der Ring oder die Platte) mit einer Vorrichtung (i3 bis 17) zum Verstellen in senkrechter Richtung versehen ist.
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