DE840280C - Bimetallglimmschalter, insbesondere fuer die Zuendung von Leuchtstoff-lampen mit vorheizbaren Gluehelektroden - Google Patents

Bimetallglimmschalter, insbesondere fuer die Zuendung von Leuchtstoff-lampen mit vorheizbaren Gluehelektroden

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DE840280C
DE840280C DEP3032A DE0003032A DE840280C DE 840280 C DE840280 C DE 840280C DE P3032 A DEP3032 A DE P3032A DE 0003032 A DE0003032 A DE 0003032A DE 840280 C DE840280 C DE 840280C
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DE
Germany
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glow
bimetallic
strip
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bimetal
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Expired
Application number
DEP3032A
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English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dr Helwig
Werner Tillack
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/06Starting switches thermal only
    • H05B41/08Starting switches thermal only heated by glow discharge

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Bimetallglimmschalter, insbesondere für die Zündung von Leuchtstofflampen mit vorheizbaren Glühelektroden Die Erfindung bezieht sich auf einen Bimetallglimmschalter, dessen meist Edelgasfüllung aufweisendes Glimmentladungsgefäß einen Bimetallstreifen enthält, der beim Auftreten einer Glimmentladung infolge seiner Durchkrümmung das Schließen der Schalterkontakte bewirkt. Solche Bimetallglimmschalter dienen vorzugsweise zum Zünden von elektrischen Entladungsröhren, insbesondere von an Netzspannung betriebenen Leuchtstofflampen, deren vorheizbare Glühelektroden durch den als Zündschalter wirkenden Bimetallglimmschalter beim Zündvorgang vorübergehend in Reihe geschaltet werden. Bei den üblichen Glimmzündschaltern erfolgt nach dem Schließen der Kontakte mit beginnender Abkühlung ihre Wiedertrennung so schnell, daß die Aufheizung der Glühelektroden der Leuchtstofflampe nocht nicht ausreicht und die Lampe erst nach wiederholtem Schließen und Öffnen des Glimmzündschalters unter Flackererscheinungen zündet. Bei diesen wiederholten vergeblichen Zündversuchen werden die nicht oder unzureichend vorgeheizten Glühelektroden der Lampe erheblich beansprucht, insbesondere werden die Oxydelektroden stark zerstäubt und verursachen dann schwarze Flecken auf der Rohrwand der Lampe. Dadurch tritt einerseits eine vorzeitige, die Lebensdauer verkürzende Oxydarmut der Glühelektroden und anderseits ein Lichtverlust der Lampe ein. Außerdem erweist sich vielfach, daß infolge zu geringen Kontaktdruckes der bisherigen Zünder die Kontaktberührung sehr labil ist und häufig wiederholte Funken- und Lichtbogenentladungen auftreten, welche die Kontakte frühzeitig zerstören und Rundfunkstörungen verursachen.
  • Diese Nachteile werden bei dem Bimetallglimmschalter nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die beiden Enden des Bimetallstreifens, der im Mittelteil den beweglichen Kontakt trägt, in ihrem gegenseitigen Abstand unter bogenförmiger Einspannung des Bimetallstreifens festgelegt sind und der Bimetallstreifen derart ausgebildet ist, daß er bei seiner Rufheizung durch die Glimmentladung wegen der Festhaltung seiner Enden ruckartig in einen Bogen der entgegengesetzten Form, aber von nur geringer Bogentiefe umspringt und dabei den Kontaktschluß herbeiführt. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß der Bimetallstreifen indirekt über ein Hilfsglied die Schalterkontakte zur Berührung bringt. Nach hinreichender Abkühlung infolge des Fortfalls der Glimmentladung springt der Bimetallstreifen unter ruckartiger Trennung in die Ausgangsstellung zurück, wobei in der meist verwendeten Vorschaltdrosselspule der Lampe ein kräftiger Induktionsstoß auftritt. Zweckmäßig ist der Bimetallstreifen zwischen Stützen oder Widerlager eingespannt, die beim Umspringen des Bimetallstreifens ein freies Verschwenken seiner Endteile zulassen. Beispielsweise kann der Bimetallstreifen durch einen draht- oder bandförmigen Haltebügel bogenförmig gespannt sein. Das Umspringen des Bimetallstreifens kann dadurch erleichtert werden, daß die Stützen etwas nachgiebig ausgebildet sind, indem beispielsweise der Haltebügel etwas federnd nachgibt, so daß unter dem Druck des sich ausdehnenden Bimetallstreifens sich dessen Einspannungsabstand kurzzeitig in geringen Grenzen vergrößert. Um einen gewissen Spielraum beim Justieren der Kontaktgabe zu haben, trägt der Bimetallstreifen vorzugsweise einen federnden Kontaktbügel, z. B. ein U-förmiges Kontaktdrähtchen; gegebenenfalls ist auch der Gegenkontakt federnd ausgebildet.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines nach der Erfindung gestalteten Glimmzündschalters ist in der Zeichnung dargestellt. ' Fig. i zeigt den vollständigen Bimetallglimmschalter in etwas vergrößertem Maßstab; Fig. 2 veranschaulicht in stark vergrößertem Maßstab die eigentlichen Schalter- und Kontaktteile. Der Bimetallschalter i besteht aus einem entlüfteten oder mit Argon oder mit einem Argon-Neon-Gemisch von beispielsweise etwa 2o Torr gefüllten, etwa 20 mm langen Glasgefäß 2, in das zwei mit der nicht dargestellten Leuchtstofflampe verbundene Stromzuführungen 3, 4 eingeführt sind. An der Stromzuführung 3 ist vorteilhaft durch Verschweißen ein Haltebügel 5 aus Draht oder Band beispielsweise aus Molybdän befestigt, der auch bei der Erhitzung durch die Glimmentladung seine Form und Länge im wesentlichen beibehält bzw. nur in geringen Grenzen nachgiebig federt. In die durch abgebogene Enden des Haltebügels 5 gebildeten Stützen oder Widerlager 6 ist der mit der Stromzuführung 3 verbundene Bimetallstreifen 7 bogenförmig eingespannt. Um eine Halterung des mit seiner Stromzuführung 3 nicht verschweißten oder sonstwie starr verbundenen Bimetallstreifens 7 in der gewünschten Lage bei gleichzeitig freier Verschwenkbarkeit zu sichern, weist der Bimetallstreifen an seinen Endkanten Ausnehmungen $ auf, in welche die Stützen 6 des Haltebügels 5 eingreifen: An die Stromzuführung 4 ist der ortsfeste Gegenkontakt 9 beispielsweise durch Verschweißung angeschlossen. Am Mittelteil des Bimetallstreifens 7 ist ein Elektrodenkontaktstück io befestigt, das vorzugsweise als federnder Drahtbügel gestaltet ist.
  • Der neue Bimetallglimmschalter arbeitet in der Weise, daß der Bimetallstreifen 7 beim Anlegen der Netzspannung infolge der durch die Glimmentladung hervorgerufenen Erwärmung sich nach der entgegengesetzten Seite zu krümmen sucht. Nach Überwindung der mechanischen Vorspannung des bogenförmig zwischen den Widerlagern 6 des Haltebügels 5 gespannten Bimetallstreifens 7 springt dieser ruckartig in die entgegengesetzte Form, d. h. mit konkaver Wölbung auf den Gegenkontakt hin, um. Dabei tritt eine augenblickliche, zuverlässige Kontaktgabe zwischen den Kontakten 9 und io ein. Bei der Berührung der Kontakte erlischt die Glimmentladung und der Bimetallstreifen kühlt sich ab. Er muß aber jetzt infolge der Bogenspannung nach der Kontaktseite hin erst eine gewisse mechanische Vorspannung überwinden, um dann nach einiger Zeit, z. B. nach i Sekunde, wieder in die Ausgangslage zurückzuspringen, wobei die Kontakte 9 und io ruckartig unterbrochen werden. Die Sicherstellung einer festen Kontaktberührung für eine gewisse Zeit gewährleistet eine genügende Rufheizung der Glühelektroden der Lampe, so daß die Zündung der Lampe meist schon bei der ersten Unterbrechung der Kontakte des Bimetallglimmschalters erfolgt. Der neue Glimmzündschalter schont die Oxydüberzüge der Glühelektroden, vermeidet eine vorzeitige Lampenschwärzung und ergibt eine flackerfreie Zündung der Leuchtstofflampe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Bimetallglimmschalter mit in einem Glimmentladungsgefäß eingebautem Bimetallstreifen, der bei seiner Rufheizung durch die Glimmentladung infolge seiner Durchkrümmung den Kontaktschluß herbeiführt, insbesondere zur Zündung von netzspannungsbetriebenen Leuchtstofflampen mit vorheizbaren Glühelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des am Mittelteil einen festen oder beweglichen Kontakt tragenden Bimetallstreifens in ihrem gegenseitigen Abstand unter bogenförmiger Einspannung des Bimetall-Streifens festgelegt sind und der Bimetallstreifen derart ausgebildet ist, daß er bei seiner Rufheizung durch die Glimmentladung wegen der Festhaltung seiner Enden ruckartig in einen Bogen der entgegengesetzten Form umspringt und dabei den Kontaktschluß herbeiführt. z. Bimetallglimmschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen zwischen Stützen eingespannt ist, die beim Um-. springen des Bimetallstreifens ein freies Verschwenken seiner Endteile zulassen. 3. Bimetallglimmschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Bimetallstreifen durch einen beispielsweise draht- oder bandförmigen Haltebügel bogenförmig gespannt ist. 4. Bimetallglimmschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Bimetallstreifen einen federnden Kontakt, z: B. ein U-förmig gebogenes Kontaktdrähtchen, trägt und daß gegebenenfalls auch der Gegenkontakt federnd ausgebildet ist.
DEP3032A 1950-08-18 1950-08-18 Bimetallglimmschalter, insbesondere fuer die Zuendung von Leuchtstoff-lampen mit vorheizbaren Gluehelektroden Expired DE840280C (de)

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DE (1) DE840280C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001416B (de) * 1952-03-26 1957-01-24 Patra Patent Treuhand Glimmschalter, insbesondere zur Zuendung von bei einer Netzspannung von etwa 110 V betriebenen elektrischen Gas- oder Dampfentladungslampen
DE1054576B (de) * 1956-04-02 1959-04-09 Egyesuelt Izzolampa Glimmzuender zum Zuenden von Entladungslampen, insbesondere von Leuchtroehren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001416B (de) * 1952-03-26 1957-01-24 Patra Patent Treuhand Glimmschalter, insbesondere zur Zuendung von bei einer Netzspannung von etwa 110 V betriebenen elektrischen Gas- oder Dampfentladungslampen
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