DE874045C - Elektrische Entladungslampe mit vorheizbaren Gluehelektroden - Google Patents

Elektrische Entladungslampe mit vorheizbaren Gluehelektroden

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DE874045C
DE874045C DEP3238D DEP0003238D DE874045C DE 874045 C DE874045 C DE 874045C DE P3238 D DEP3238 D DE P3238D DE P0003238 D DEP0003238 D DE P0003238D DE 874045 C DE874045 C DE 874045C
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DE
Germany
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glow
discharge lamp
switch
discharge
electrodes
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Expired
Application number
DEP3238D
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English (en)
Inventor
Richard N Thayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/54Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting
    • H01J61/545Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using an auxiliary electrode inside the vessel

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Elektrische Entladungslampe mit vorheizbaren Glühelektroden Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Entladungslampen mit vorheizbaren Glühelektroden, die über einen in der Ausgangsstellung geschlossenen Bimetallschalter in Reihe -geschaltet sind, der im Entladungsraum neben einer Glühelektrode angeordnet ist und durch ihre Heizwirkung betätigt 1: ird. Beim Einschalten einer solchen Entladungslampe fließt über den geschlossenen Bimetallschalter sofort ein Heizstrom, der die Elektroden auf Glühtemperatur erhitzt, worauf sich .dann der Bimetallschalter infolge der Heizwirkung der benachbarten Glühelektrode öffnet. Die jetzt zwischen den glühenden Elektroden auftretende volle Netzspannung führt, gegebenenfalls durch einen Induktionsspannungsstoß .der üblichen Vorscbaltdrosselspule unterstützt, die Zündung der Entladungslampe herbei. Im Betrieb hält die Heizwirkung der Entladung die Elektroden im Glühzustand; infolgedessen bleibt der Bimetallschalter in der Offenstellung, und der Elektrodenheizstromkreis ist während'.der ganzen Betriebszeit abgeschaltet.
  • Bei derart ausgebildeten Entladungslampen besteht die Gefahr, daß sich beim Trennen der Schalterkontakte nunmehr eine Entladung zwischen ihnen, statt zwischen den Glühelektroden der Entladungslampe ausbildet. Dies ist besonders bei Nie@derdruckentladungslampen zu befürchten, die außer etwas Quecksilber eine Edelgasfüllung von nur weni-genI#orr enthalten. ZurVermei,dung dieses Nachteiles hielt man es bisher in der Praxis für notwendig, den Bimetallschalter in ein besonderes Glasgefäß dicht einzuschließen, das ohne Rücksicht auf-. die Füllung,der Entladungslampe entweder entlüftet sein oder eine Gas- oder Dampffüllung von. solcher Zusammensetzung und so hohem Druck erhalten kann, @daß beim, Entfernen ;der Schalterkontakte keine Entladung zwischen, .ihnen- bestehen bleibt.
  • Nach der Erfindung gelingt die Unterdrückung, einer Entladung izwi@schen den sich trennenden Schalterkontakten wesentlich einfacher dadurch, dab die Kontakte des Bimetallschalters von einem mit dem Entladungsraum in kommunizierender Verbindung ,stehenden, vorzugsweise aus Glas bestehenden Isolierröhrchen: eng umschlossen werden. In: der kapillaren Bohrung eines solchen Isolierröhrchens ist bekanntlich die Ausbildung und Auf- rechterhaltung einer elektrischen Entladung nur bei wesentlich höheren Spannungen möglich als in einem weiten Entladungsgefäß. Es hat sich gezeigt, ,daß die lichte Weite eines solchen. Isolierröhrchens leicht so klein ausgeführt werden kann"daß sich die beim Trennen der Schalterkontakte auftretende Spannung .in. ,gewünschter Weise über die Glühelektroden und nicht über die Schalterkontakte ausgleicht.
  • In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele in den Abb: I -und 2 nach der Erfindung ausgebildete Entladungslampen teilweise im Schnitt dargestellt; Abb. 3 zeigt schaubildlich in starker Vergrößerung iidie Bauart,des dabei benutzten Bimetallschalters.
  • DieQuecksilöerniederdruckentladungslampe nach Abb. i trägt auf der Innenwandung einen Leuchtstoffbelag i und enthält an jedem Ende eine wendelförmige Glühelektrode 2. Die Glühelektroden sind einerseits über die Kontaktstifte 3 und die VorschaltdrosselsPule q. an den Netzschalter 5 angeschlossen und andererseits über die Kontaktstifte 6 und: :die Brückenleitung 7 in Reihe geschaltet. Bei ,der links gezeichneten. Glühelektrode 2 ist in die zum Kontaktstift 6 führende Verbindungsleitung 8 der Bimetalls.chalter eingebaut. Wie die Abb. 3 erkennen läßt, besteht dieser Schalter aus dem die Glühelektrode :2 etwa halbkreisförmig umschließenden Bimetallstreifen 9, der an dem nach oben gebogenen Haltedraht iö der Glühelektrode2 befestigt isst und an seinem freien Ende .den Schalterstift i i trägt. Dieser taucht in Art eines Kolbens in dös oben: offene Glasröhrchen 1a des Quetschfußes 13. Im Bodenteil -des Glasröhrchens 12 ist .der Verbindungsfdraht 8 fest eingeschmolzen, der etwas in die Bohrung Ües Isolierröhrchens 12 hineinragt und den: festen Gegenkontakt des Bimetallschalters darstellt. Die Achse des Isolierröhrchens 12 ist so gestellt, daß' der mit geringem seitlichem Spiel in das Isolierröhrchen tauchende Schalterstift ii beim Schaltvorgang nicht klemmt. Bei kaltem Bimetallstreifen 9 sitzt der Schalterstift i i auf dem durch ,den Draht 8 :gebildeten Gegenkontakt auf und schließt .damit den Elektrodenheizstromkrels. Der Abstand des Bi.metallstreifens.9 von der benachbarten Glühelektrode :2 wird möglichst klein gewählt, um ein schnelles Ansprechen des Schalters zu ,erreichen. Die Abmessungen des Bimetallstreifens betragen, beispielsweise 2o X 6 X 2 mm. Bei einer lichten Weite,des Isolierröhrchens i2 von etwa i mm kann ein Schaltstift i i mit einem Durchmesser von etwa 0,7 mm verwendet werden.
  • ;Der rechts gezeichneten Glühelektrode 2, .der kein Bimetallschalter zugeordnet ist, sind in an sich .bekannter Weise ,zwei an :die Stromzuführungen der Glühelektrode angeschweißte oder .angelötete Hilf sanoden 1q. vorangestellt. Beider links gezeichneten Glühelektrode wird die zweite Hilfsanode durch .den Bimetallstreifen 9 und seinen Haltedraht zo ,dargestellt.
  • Die in Abb.2 dargestellte Lampe benötigt nur einen zweipoligen Schraubsockel, weil die Brückenleitung 7 ün Innern. des Lampengefäßes untergebracht ist. Sie wird ebenso wie die Stromzuführung 15 zu der im Kuppenteil der Lampe untergebrachten, Glühelektrode :2 von einem aus Glas oder Keramik bestehenden Isolierrohr 16 ümsdhlossen, das zweckmäßig an ,den Quetschfuß 13 ,der Lampe angeschmolzen ist.
  • Beim Einschaltender dargestellten Lampen fließt über den geschlossenen Bimetailschalter und die Glühelektroden 2 sofort ein -durch die VorschaltadrosselsPule q. begrenzter Heizstrom. Das Aufglühen der Elektroden; das Aufheizen des. Bimetallstreifens. 9 und das Trennender Schalterkontakte 8, i i erfolgen unter Zündung der Entladungslampe in weniger als 2 Sekunden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Entladungslampe mit vor'heiz-#baren Glühelektroden, Üie über: einen in der Ausgangsstellung ;geßchlossenenBimetallschalter in Reihe geschaltet sind, der im Entladungsraum neben einer Glühelektrode angeordnet ist und durch ihre Heizwirkung unter Zündung der Entladungsröhre geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, (däß die Kontakte (8, 11) des Bimetallschälters. in einem mit dem Entladungsraum in kommunizierender Verbindung stehen-,den engen Isolierröhrchen (12) untergebracht sind.
  2. 2. Entladungslampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise aus Glas bestehende Isolierröhrchen (12) an dem die Glühelektroden (2) tragenden tinschmelzfuß (13) angeschmolzen ist oder einen Bestandteil -des EinschmelzfuBes bildet.
  3. 3. Entladungslampe nach Anspruch i und 2, ,dadurch ,gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (9) die Glühelektrode (2) in Form eines Kreisbogens. umgibt und am freien Ende einen Schalterstift (ii) trägt, der mit geringem seitlichem Spiel in die Bohrung des Isolierröhrchens (12) taucht.
DEP3238D 1942-10-01 1942-10-01 Elektrische Entladungslampe mit vorheizbaren Gluehelektroden Expired DE874045C (de)

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DE (1) DE874045C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966812C (de) * 1949-12-20 1957-09-12 Ets Claude Paz & Silva Elektrische Entladungsroehre mit Gas- und bzw. oder Dampf-Atmosphaere

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966812C (de) * 1949-12-20 1957-09-12 Ets Claude Paz & Silva Elektrische Entladungsroehre mit Gas- und bzw. oder Dampf-Atmosphaere

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