DE722565C - Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb - Google Patents
Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer NetzspannungsbetriebInfo
- Publication number
- DE722565C DE722565C DEP79636D DEP0079636D DE722565C DE 722565 C DE722565 C DE 722565C DE P79636 D DEP79636 D DE P79636D DE P0079636 D DEP0079636 D DE P0079636D DE 722565 C DE722565 C DE 722565C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ignition
- discharge
- mains voltage
- electrode
- heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 23
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 claims description 8
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 8
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 2
- 150000002431 hydrogen Chemical class 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 241000463291 Elga Species 0.000 description 1
- JXBFBSYDINUVRE-UHFFFAOYSA-N [Ne].[Ar] Chemical compound [Ne].[Ar] JXBFBSYDINUVRE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 239000008280 blood Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
Landscapes
- Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
Description
- Einrichtung zum Zünden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtröhren für Netzspannungsbetrieb Zusatz zum Patent 714 740 Im Hauptpatent isteine elektrische, mit mittelbar geheizten Glühelektroden versehene Niederdruckentladungsröhre für Netzspannungsbetrieb beschrleben, bei der die Elektrodenheizdrähte der Entladuggsstrecke vorgeschaltet sind und zur Stromb:egrmmT#g dienen sowie in den Heizkreis einer odtr jeder Glühelektrode noch sein Zündglühdraht eingeschaltet ist, dex vom Heizstrom durch. Stromdtuchfluß oder durcheine Hilfsentladung auf Emissionstemperatur aufgeheizt wird. Diesels Aufheizen des Zündglühdrahtes erfolgt so .rasch, daß sich beim Einschalten der Röhre praktisch sofort eine Zündentladung ausbildet, :die so lange als Lichtquelle dient, bis :der über die Elektrodenheizdrähte fließende Strom :der Zündentladung die Glülielektroden auf Emissionstempieratur gebracht hat und von diesen. dann die Betriebsentladung ausgeht, Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform einer solchen durch Wirkung der Zündglühdrähte sofort aufleuchtenden Entladungsröhre ergibt sich, wenn erfindungsgemäß sowohl ein Eisenwaseerstoffividerstand dem einen Elektrodenheizdraht vorgeschaltet als auch ein noch zusätzlich vorgesehener Heiß-Leiterwiderstand entweder nur einen Zündglühdraht oder gleichzeitig _ diesem und einem Elektrodenheizdraht vorgeschaltet werden.
- Bei einer solchen nach der Erfindung ausgebildeten Entladungsröhre erfolgt im Betrieb die Begrenzung des Entladungsstromes in erster Linie durch die Heizdrähte der Glühelektroden, deren Summen-widerstandswert größer gewählt wird als der Widerstandswert des Eisenwasserstoffwidexstandes. Durch die Zuhilfenahme des verhältnismäßig kleinen Eisenwasserstoffivzderstandes wird jedoch in an sich bekannter Weise verhindert, daß N etzspannungsschw ankungen zu stark ausgeprägten Stromstärken- und Lichtleistungsänderungen führen. Die wirksame Herabsetzun,g der durch die Netzspannu4gsschwankungen verursachten Stromstärkenä.nderungenermöglicht :die Verwendung Beines größ:e;ren Elektrodenabstandes, der jetzt ohne Nachteil so groß gewählt werden kann, daß die Brennspannung der Entladungssäule mehr als 6o % .der Netzspannung beträgt.
- Dem meist aus oxydische n Stoffen aufgebauten, an sich bekannten Heißleiterwide,rstand fällt die Aufgabe zu, sofort nach dem Einschalten der Röhre und insbesondere während der Zeit vom Ansetzen der Entladung an den Zündglühdrähten bis zum übergehen der Entladung auf die Glühelektroden, also während der Aufheizzeit der beim Einsetzen der Zündentladung noch kalten und daher einen zu gerin,9en Ohmwert aufweisenden Elektro,denheizdrähte, den Strom der Zündentladung zu drosseln, so daß der Regelbereich des Eisenwassarstoftwiderstandes nicht unzulässig überschritten wird. Da,der Widerstandswert der Elektrodenheizdrähte beim Aufheizen um etwa 5o bis Zoo Ohm zunimmt, wird ein Heißleiroerwiderstand verwendet, der in umgekehrtem Sinne angenähert das gleiche Verhalten zeigt, dessen Widerstandswert also bei Erwärmung um etwa den. gleichen Betrag abnimmt. Der im Hauptpatent erwähnte Gedanke, .die Stromstärken der Zünd- und Hauptentladung gleich groß einzustellen, wird durch Vorsehen .des Heißleifierwiderstandes, dessen Widerstandsabniahme die Widerstandszunahme der Elektrodenheizdrähte während des Zündvorganges. ausgleicht, in besonders zweckmäßiger Weise verwirklicht.
- Auf der Zeichnung ist als -Ausführun;gsbeispiel eine nach- der Erfindung ausgebildete Quecksilberniederdruckleuchtröhre für eine Anschlüßspann:ung von 220 Volt schematisch dargestellt.
- - Die etwa i m lange und 30 mm weite Entladungsröhre i enthält eine Ed:elga,sfüllung von niedrigem Druck, etwa ein Neon-Argon-Gemisch von 2 bis i o Torr sowie eine kleine Menge im Betrieb verdampfbaren Quecksilbers.
- Die beiden in :der Achse der Entladungsröhre angeordneten, mittelbar geheizten Glühelektroden 2 bestehen aus Nickelhohlblechzylindern, dieetwa eine Länge von 2 cm bei einem Durchmesser von 2 mm aufweisen und mit stark elektronenemittierenden Stoffen überzogen sind. Im Innern jeder Glühelektrode 2 ist ein Heizdraht 3 isoliert untergebracht, der einerseits mit einem Netzpol und anderezseits mit der Glühelektrode 2 verbunden, also der Entladungsstrecke vorgeschaltet ist. Die Heizdrahtabmessun;gen sind beispielsweise so gewählt, daß bei einer Stromstärke von ioo mA an den beiden Heizdrähtenetwa ein Spannungsabfall von zusammen 4o Volt auftritt.
- Die Glühelektroden 2 sind durch eine Leitung q. überbrückt, die zweckmäßig längs der Entladungsröhre i auf der Außen-,vandung aufgelfltbet ist. In dieser überbrückungsleitung q. liegen der Bimetallschalter 5, der Hilfswiderstand 6, beide vorzugsweise in den Sockeln der Röhre eingebaut, sowie die beiden verschieden ausgebildeten Zündglühdrühte 7 und 8 und schließlich noch .der Heißleiterwiderstand 9. Der Zündglühd:raht 7 ist als freistehende Drahtwendel neben dem rückwärtigen Teil der Glühelektrode angeordnet, während der Zündglühdraht 8 auf die über den rückwärtigen Teil der Glühelektrode geschobene Isolierhülse i o aufgewickelt ist.
- In die Verbindungsleitungen der einen Glühelektrode 2 zum Netz ist ein Eisenwasserstoffwiderstand i i für einen Regelbereich von etwa 13 bis 39 Volt bei ioo mA eingeschal- i tet. Gegebenenfalls kann .auch dieser mit der Röhre vereinigt sein.
- Beim Einschalten der Röhre fließt über die Überbrückungsleitung q. ein durch die Heizdrähte 3, den Hilfswiderstand 6, den Heiß- i leiberwiderstand 9 und den Eisenwasserstoffwiderstand i i begrenzter Anheizstrom, der sofort die blanken oder mit aktivierenden Stoffen versehenen. Zündglühdrähte 7, 8 auf Emissionstemperatur aufheizt. Unmittelbar anschließend, etwa i Sekunde nach dem Einschalten der Röhre, wird durch selbsttätiges Öffnen des Bimetallschalters 5 die überbrückun,gsleitun;g unterbrochen, worauf der Entladungsbogen zwischen den Zündglühdrähten 7, 8 entsteht.
- Der über den Heißleiterwiderstand 9 und die Heizdrähte 3 fließende Strom der Zündentladung heizt jetzt die Glühelektroden 2 auf, die dann nach etwa 2o bis 30 Sekunden den Entladungsbogen übernehmen. Gleichzeitig steigt auch die Temperatur des Heißleiter- Widerstandes g. Während dabei der Widerstandswert .der Elektrodenheizdrähte 3 erheblich ansteigt, fällt in dem gleichen Zeitraum der Widerstandswert des Heißleiterwiderstandes stark gab, beispielsweiee von etwa 6o Ohm auf 6 Ohm. Durch diesen Widerstandsausgleich wirderreicht, daß die Röhxenstromstärke in dem zulässigen Strombereich gehalten wird. Im Betriebszustand treffen bei den dargestellten Leuchtröhren auf die Entladungssäule etwa I55 Volt, den Eis,enwasserstoffwiderstand ii etwa 25 -bis 30 Volt und die beiden Elektroidenheizdrähte 3 zusammen etwa 40 Volt. Der Heißleiterwiderstand g wird in diesem Falle nicht vom Betriebsstrom durchflossen, da er nur dem Ziind;glühdraht 7 vorgeschaltet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Zünden von. elektrischenNiederdruckentladungsleuchtröbren für N:etzspannungsbetrieb mit der Entlad,un;gsstrecke vorgeschalteten Elektroden:-heizdrähten -und mit im Elektrodenheizkreis liegenden Zünd,grühdrähben, die beim Einschalten der Röhre sofort eine Zündentladung herbeiführen, nach Patent 714740, gekennzeichnet durch einen dem einen Elektrodenheizdraht (3) vorgeschalteten Eisenwassierstoffwiderstand (I I) und einen noch zusätzlich vorgesehenen He2ßleiterwiderstand (g), der entweder nur einem Zündglühdraht (7) oder gleichzeitig diesem und einem Elektrodenheizdraht (3) vorgeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP79636D DE722565C (de) | 1939-07-14 | 1939-08-19 | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP79436D DE714740C (de) | 1939-07-14 | 1939-07-14 | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb |
| DEP79636D DE722565C (de) | 1939-07-14 | 1939-08-19 | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE722565C true DE722565C (de) | 1942-07-17 |
Family
ID=7393587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP79636D Expired DE722565C (de) | 1939-07-14 | 1939-08-19 | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE722565C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124603B (de) * | 1959-05-15 | 1962-03-01 | Patra Patent Treuhand | Hochdruck-Entladungslampe mit einem Fuelldruck gleich oder kleiner als 2 at |
| DE1132657B (de) * | 1959-05-15 | 1962-07-05 | Patra Patent Treuhand | Hochdruckentladungslampe mit im Entladungsraum parallel zur Entladung angeordneter Zuendwendel |
-
1939
- 1939-08-19 DE DEP79636D patent/DE722565C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124603B (de) * | 1959-05-15 | 1962-03-01 | Patra Patent Treuhand | Hochdruck-Entladungslampe mit einem Fuelldruck gleich oder kleiner als 2 at |
| DE1132657B (de) * | 1959-05-15 | 1962-07-05 | Patra Patent Treuhand | Hochdruckentladungslampe mit im Entladungsraum parallel zur Entladung angeordneter Zuendwendel |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69007314T2 (de) | Schaltanordnung. | |
| DE2935207C2 (de) | Hochdruck-Metalldampfentladungslampe | |
| DE2744500A1 (de) | Induktives vorschaltgeraet fuer eine entladungslampe | |
| DE722565C (de) | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb | |
| DE2718166A1 (de) | Elektrische anordnung mit einem als entladungsrohr ausgefuehrten schalter | |
| DE714740C (de) | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb | |
| DE748387C (de) | Anordnung zum Betrieb von wenigstens zwei parallel geschalteten gas- oder dampfgefuellten Entladungsroehren | |
| DE707765C (de) | Schaltung zum Zuenden einer gasgefuellten elektrischen Gluehelektrodenentladungsroehre | |
| DE746201C (de) | Elektrische Bestrahlungseinrichtung mit einer als Ultraviolettstrahler dienenden Metalldampfhochdrucklampe und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehkoerper | |
| DE658264C (de) | Insbesondere zum Aussenden von Strahlen dienende gasgefuellte Entladungsroehre | |
| DE918585C (de) | Elektrische Hochdruckentladungslampe fuer Netzspannungsbetrieb und Leistungsaufnahme von weniger als 200 Watt | |
| AT131329B (de) | Zündeinrichtung für elektrische Leuchtröhren. | |
| DE1124603B (de) | Hochdruck-Entladungslampe mit einem Fuelldruck gleich oder kleiner als 2 at | |
| DE859923C (de) | Elektrische Hochdruckentladungslampe mit zwei mittelbar geheizten Gluehelektroden | |
| DE945100C (de) | Zuend- und Betriebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren | |
| DE961123C (de) | Elektrische Hochdruckentladungslampe | |
| DE717525C (de) | Kugelfoermige elektrische Hochdruckentladungslampe | |
| CH222067A (de) | Einrichtung mit mindestens einer elektrischen Entladungsröhre. | |
| DE528020C (de) | Elektrische Leuchtroehre | |
| DE559053C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Leuchtroehren mit Gluehelektroden | |
| DE925900C (de) | Zuend- und Betriebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren | |
| DE2138793A1 (de) | Quecksilberdampfniederdruckentladungslampe mit amalgam | |
| DE757108C (de) | Elektrische Hoch- und Hoechstdruckmetalldampfentladungsroehre | |
| DE1639089C3 (de) | Zünd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe | |
| DE693059C (de) | Elektrische Mischlichtlampe, bestehend aus einer Hochdruckentladungsroehre und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehdraht |