DE8397C - Selbsttätige Regulirung resp. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen - Google Patents
Selbsttätige Regulirung resp. Dampfabsperrung für DampfmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/002—Valves, brakes, control or safety devices for steam engines
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
1879.
Klasse 14.
A. KÖLLNER in NEUMÜHLEN bei KIEL. Selbstthätige Regulirung bezw. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1879 ab.
Diese selbstthätige Dampfabsperrung soll ein Durchgehen der Maschine verhindern, dieselbe
bei plötzlich eintretendem gröfseren Kraftverbrauch, als der gewöhnliche Betrieb erfordert,
zum Stillstand bringen und von beliebigen Orten aus eine schnelle Absperrung von Hand ermöglichen.
Dieselbe ist für Ventil- und Corlifsmaschinen bestimmt.
In der Zeichnung ist eine Ventilmaschine gewöhnlicher Construction angenommen, α ist
das Gehäuse des Dampfeinlafsventils, welches von dem Ventilheber b an dem Ventilkeil c erfafst
und bei normalem Betrieb gehoben wird, bis der Ventilheber an den mit dem Regulator
in Verbindung stehenden Daumen d anstöfst und ausgelöst wird.
Die Dampfabsperrungsvorrichtung besteht aus den Winkelhebeln e und /, welche ihre Drehpunkte
in g und h haben und mit einander scharnierartig verbunden sind. Die Stange i
steht mit dem Regulator in Verbindung, und zwar so, dafs beim Steigen desselben, d. h. bei
zunehmender Geschwindigkeit der Maschine, der Schieber k die in der Zeichnung angegebene
Lage erhält und den Ventilheber so lange hindert, den Ventilkeil zu erfassen, bis der Regulator
seine normale Stellung wieder einnimmt.
Sinkt der Regulator so weit herunter, dafs er mehr als die bestimmte Füllung giebt, welche
die Maschine im höchsten Fall haben darf (dieses kann durch das Warmlaufen der Lager,
Verfressen der Mühlsteine, Arbeitsmaschinen, oder durch sonstige Umstände herbeigeführt
werden, wodurch im Betrieb Brüche entstehen können), so wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich,
die schräge Fläche t der Stange u, welche mit dem Regulator in Verbindung steht,
an der mit r 'bezeichneten schrägen Fläche des Winkelhebels m entlang gleiten und dadurch
den Winkelhebel m, welcher seinen Drehpunkt in s hat, so bewegen, dafs er durch die Verbindungsstange
η den Winkelhebel e auf gleiche Weise bewegt, wie dies durch die Stange i
beim Steigen des Regulators geschieht. Es wird dadurch der Schieber k ebenfalls die in
der Zeichnung angegebene Lage erhalten und den Ventilheber b hindern, das Dampfeinlafsventil
zu öffnen und so die Maschine zum Stillstand bringen.
Wenn beim Anlassen der Maschine eine gröfsere Füllung gebraucht wird, so können die
Schnecken 0 (welche in der Zeichnung aufeinanderstellen) ineinandergeschraubt werden; hierdurch
wird die Verbindungsstange η verkürzt, wobei sich der Winkelhebel m so viel um
seinen Drehpunkt drehen kann, dafs die schrägen Flächen t und r nicht aneinandertreffen
können und sonach der Schieber k den Ventilheber auch nicht hindern kann, das Dampfeinlafsventil
zu öffnen. Ist die Maschine richtig im Gange, so dafs der Regulator seine normale
Stellung erreicht hat, dann werden die Schnecken wieder auseinandergedreht und die Wirkung der
Absperrung erfolgt wie vorher beschrieben.
Der Schieber k kann durch den Handhebel p von Hand in die in der Zeichnung angegebene
Lage gebracht werden. Aufserdem kann der Schieber k dieselbe Lage erhalten durch ein
beliebiges Zugorgan, welches mit dem Winkelhebel e in Verbindung gebracht wird, wodurch
die Maschine von beliebigen Orten, z. B. in einer Fabrik von jeder Etage aus, sofort angehalten
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anordnung an Ventilmaschinen, durch welche der Dampfzutritt zum Cylinder durch den Regulator bei zunehmender Geschwindigkeit der Maschine so lange abgesperrt wird, bis die normale Geschwindigkeit wieder eintritt, durch welche ferner bei plötzlich eintretendem gröfseren Kraftverbrauch, als der gewöhnliche Betrieb erfordert, die Maschine durch den Regulator zum Stillstand gebracht wird und durch welche von Hand die Maschine an beliebigen Orten schnell angehalten werden kann, wie vorstehend gezeichnet und beschrieben.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8397C true DE8397C (de) |
Family
ID=285922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8397D Active DE8397C (de) | Selbsttätige Regulirung resp. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8397C (de) |
-
0
- DE DENDAT8397D patent/DE8397C/de active Active
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