DE268014C - - Google Patents

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DE268014C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/18Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 268014 KLASSE 13 b. GRUPPE
Zusatz zum Patent 245044.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1913 ab. Längste Dauer: 2. März 1926.
Die Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 245044, bei welchem eine Regelung der Umdrehungszahl der Antriebsmaschine von Kesselspeisepumpen mit schwankendem Gegendruck abhängig von der Kesselspannung dadurch erreicht wird, daß die in bekannter Weise in einem stärkeren Maße als der Pumpendruck auf das Regelungsorgan der Antriebsmaschine übertragene Kesselspannung entgegen der Wirkung des Pumpendruckes auf Erhöhung der Umdrehungszahl der Antriebsmaschine wirkt. Bei Anwendung dieses Verfahrens auf mehrere parallel geschaltete, von einer gemeinsamen Pumpenanlage gespeiste Dampfkessel wurde bisher insbesondere bei Schiffsbetrieb der auf die Regelungsvorrichtung der Speisepumpenantriebsmaschine wirkende Dampfdruck derjenigen Dampfleitung entnommen, welche den Hilfsmaschinen Dampf zuführt, da die Hauptdampfleitung beim Hafenbetrieb abgeschaltet ist. Wenn nun bei verschärftem Betrieb sämtliche Hilfsmaschinen von dieser Hilfsdampfleitung Dampf empfangen, so tritt naturgemäß in dieser Leitung und demzufolge in der Regelungsvorrichtung ein Druckabfall ein. Eine Verminderung der Spannung des Regelungsdampfes hat aber eine Verminderung des Pumpendruckes zur Folge, was vermieden werden muß, da sich die Spannung in den Kesseln selbst gar nicht oder doch nur unwesentlich verändert hat. Um nun trotz eintretenden Spannungsabfalls des aus der Hilfsdampfleitung entnommenen Regelungsdampfes eine dauernde Kesselspeisung zu gewährleisten, hat man die Regelungsvorrichtung der Antriebsmaschine der Kesselspeisepumpe so eingerichtet, daß der Pumpendruck etwa das 1,25 fache der Regelungsdampfspannung beträgt. Dieser hohe Pumpendruck war erforderlich, weil z. B. bei verstärkter Fahrt der ölkessel infolge des höheren Heizwertes seines Brennstoffes eine schnellere Dampfbildung und infolgedessen einen höheren Dampfdruck als die mit ihm parallel geschalteten Kohlenkessel besitzt. Dieser höchste Dampfdruck nebst Rohrleitungswiderstand müssen überwunden werden, um auch dem ölkessel dauernd genügend Speisewasser zuführen zu können. Nach dem Kommando »Stopp« werden fast gleichzeitig an sämtlichen Kesseln die Speiseventile geöffnet, so daß der Rohrleitungswiderstand sinkt. Da andererseits der Dampfdruck in der Hilfsdampfleitung infolge geringerer Dampfentnahme steigt, so wird in diesem Falle durch den erhöhten Regelungsdampf-
*) Frühere Zusatzpatente: 252440 und 259435..
druck die Umdrehungszahl der Antriebsmaschine der Kesselspeisepumpen häufig derart erhöht, daß der Sicherheitsregler anspricht. Diese Übelstände werden nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß bei Speisung mehrerer parallel geschalteter Kessel die Dampfspannung desjenigen Kessels zur Regelung der Umdrehungszahl der Antriebsmaschine verwendet wird, welcher zur Zeit die höchste
ίο Dampfspannung besitzt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
α und b bezeichnen parallel geschaltete Kessel-Speisepumpen, welche von nicht dargestellten Dampfturbinen angetrieben werden. Die Treibmittelzufuhr zu den Antriebsmaschinen der beiden Pumpen α und b wird durch Ventile c und d geregelt, und die Steuerung dieser Ventile erfolgt durch je einen Differentialkolben β und f, auf deren obere größere Fläche der in einem Verteilungsrohr g herrschende Dampfdruck, und auf deren untere kleinere Fläche der Pumpendruck einwirkt. Das Verteilungsrohr g ist durch mit Rückschlagventilen h versehene dünne Rohrleitungen i, k, I und m an vier verschiedene Dampfkessel I, II, III und IV angeschlossen. Dadurch, daß in den Anschlußleitungen i, k, I und m Rückschlagventile h vorgesehen sind, wird erreicht, daß immer nur die Dampfspannung desjenigen Kessels auf die Regelungsvorrichtung der Kesselspeisepumpen einwirkt, welcher zur Zeit die höchste Dampfspannung besitzt. Gemäß der Zeichnung sind die Rückschlagventile h der Verbindungsleitungen«, I und m geschlossen, während das in der Leitung k eingebaute Rückschlagventil infolge des in dem Kessel II herrschenden Überdruckes geöffnet ist.
Das Flächen Verhältnis der beiden Differentialkolben ist so gewählt, daß die zusätzliche Pumpe b erst bei Überlastung der bereits in Betrieb befindlichen Pumpe α selbsttätig zugeschaltet wird.
Durch Verstellung eines in die Verbindungsleitung η der unter dem Pumpendruck stehenden Steuerungskammern der Kraftkolben β und f eingebauten Dreiwegventils 0 können die beiden Pumpen α und b unabhängig voneinander gemacht werden und jede für sich je zwei Kessel speisen. Zu diesem Zwecke müßte dann ein in dem Verteilungsrohr g zwischen den Leitungen k und I vorgesehenes Abschlußorgan q geschlossen werden.
Durch Schließen von Ventilen ft können die Kraftkolben e und f dem Einflüsse des einen oder anderen Kessels entzogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Verfahren zur Regelung der Umdrehungszahl der Antriebsmaschine von Kesselspeisepumpen mit schwankendem Gegendruck nach Patent 245044, dadurch gekennzeichnet, daß bei Speisung mehrerer parallel geschalteter Kessel die Dampfspannung desjenigen Kessels zur Regelung der Umdrehungszahl der Antriebsmaschine herangezogen wird, welcher zur Zeit die höchste Dampfspannung hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744759C (de) * 1940-04-21 1944-11-17 Askania Werke Ag Einrichtung zur Auswahl des jeweils kleinsten der in mehreren Raeumen herrschenden Druecke, insbesondere zur Steuerung des Speisedruckes
DE877148C (de) * 1940-06-17 1953-05-21 Sulzer Ag Regelvorrichtung fuer Anlagen mit mindestens zwei Dampferzeugern
DE1122271B (de) * 1954-11-26 1962-01-18 Continental Elektro Ind Ag Einrichtung zum selbsttaetigen stetigen Auswaehlen und Zurwirkungbringen des dem Betrag nach groesseren von an zwei Messstellen gleichzeitig anfallenden Messwerten
DE1122548B (de) * 1960-07-11 1962-01-25 G S T Ges Fuer Selbsttaetige T Einrichtung zur Regelung der Speisung einer Dampferzeugungsanlage mit mehreren parallel geschalteten Dampfkesseln
US5299505A (en) * 1992-03-25 1994-04-05 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. Ballast tamping machine having pivotable and extendable auxiliary lifting and lining unit for branch track
US6733989B1 (en) 1988-02-24 2004-05-11 Dade Behring Marburg Gmbh Structural phosphoprotein (pp28) of human cytomegalovirus (HCMV), the preparation and use thereof

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