DE839564C - Pruefmaschine - Google Patents

Pruefmaschine

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DE839564C
DE839564C DEB1723A DEB0001723A DE839564C DE 839564 C DE839564 C DE 839564C DE B1723 A DEB1723 A DE B1723A DE B0001723 A DEB0001723 A DE B0001723A DE 839564 C DE839564 C DE 839564C
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DE
Germany
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attached
stand
elongated
press
dial gauge
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Expired
Application number
DEB1723A
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English (en)
Inventor
Walther Dipl-Ing Pieckert
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Prüfmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Prüfmaschine.
  • Die Gestelle doer Ständer der Prüfmaschinen nehmen bekanntlich die den 1 Prüfkräften entsprecllende Gegenkräfte auf, sie liefern diese Gegenkräfte.
  • Bisher wurden die Prükräfte teils durch waagenartige Anordnungen ermittelt, teils durch Messung des Öldruckes. wenn nämlich ciii hydraulischer Antrieb vorhanden war. Die Messung des Öldruckes gal) mitunter zu Fehlern \nlatl, da zur Erzeugung gleicher Prüfkräfte der Öldruck verschieden groß war, je nachdem, welche Reibungswidderstände in der Maschine anftraten.
  • Es sind auch schon Prüfmaschinen bekannt, liei denen die l)urchliieguug geeigneter. zur Maschine gehöriger uiid mit der Meßvorrichtung selbst gekuppelter Bauglieder zur Kraftmessung verwendet wird.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß bei eienr Prüfmaschine mit geschlossenem, aus durch langgestreckte Teile verbundenen Querhäuptern bestehendem Ständer, der durch die Prüfkräfte gedehnt wird, die elastische Dehnung mindestens des einen der langgestreckten Ständerteile als Maß für die Prüfkräfte benutzt ist. Zweckmäßig sind an ausreichend weit voneinander entfernten Punkten des durch die Gegenkräfte elastisch gedehnten langgestreckten Ständerteils Anschläge angebracht, deren Abstände vorteilhaft einstellbar und die so ausgebildet sind, daß sie gegehenenfalls über den Abstand verringernde Zwischenglieder eine Meßuhr zwischen sich halten. Dadurch, daß die Anordnung so getroffen ist, daß die üblichen, im Handel erhältlichen Meßuhren verwendet werden können, wird erreicht, daß mit einer verhältnismäßig billigen Einrichtung genaue Meßergebisse erzielt werden.
  • Gegebenenfalls sind mit den Anschlägen an dem zruMessung benutzten, elastisch verformten Ständerteil Zwischenglieder verbunden. deren Enden sich übergreifen, so daß beim Entfernen der Anschläge voneinander die Enden der Zwischenglieder sich einander nähern und somit geeignet sind, auf den Fühlstift einer zwischen ihnen angebrachten Meßuhr zu drücken.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß bei einer Prüfpresse der Ständer ein in sich geschlossenes Stahlband ist, das zwei langgestreckte gleichlaufende Längsabschnitte aufweist, die durch z. B. halhkreisförmig gebogene Querabschuitte miteinander verhunden sind und welches in einen Fuß eingesetzt ist, wobei der untere Querabschnitt einen Einsatz enthält, der einen mechanischen Preßplattenantrieb, z. B. ein Schneckenradgetriebe, trägt, während im oberen Querabschnitt ein weiterer Einsatz die Gegenplatte für die untere Preßplatte hält und wobei die Querabschuitte so mit ihren Einsätzen verbunden sind, daß sie an den elastischen Dehnungen der Längsabschnitte nicht merklich teilnehmen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibullg eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • Fig. I ist eine Stirnansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten l'rüfpresse, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht, ebenfalls teilweise im Schnitt.
  • Der Hauptteil des Maschinenständers ist das in sich geschlossene Stahlband I, dessen beide geraden Längsteile 2 und 3 durch einen unteren halbkreisförmigen Bogen 4 und einen oberen halbkreisförmigen Bogen 5 miteinander verbunden sind. Das Band I ist genügend steif, um sich selbst und die darin befestigten Teile der Presse zu tragen. Mit dem unteren Bogen 4 ist es in einen Fuß 6 eingesetzt.
  • Der untere Bogen 4 enthält einen Einsatz 9, der durch Radialrippen 10 und eine Nlittelrippe II versteift ist und Außenwände 12 und I3 besitzt. Dieser Einsatz trägt eine obere Platte 14, auf der eine Grundplatte 15 befestigt ist. In einem mittleren Vierkantausschnitt dieser Platte ist ein starker Bolzen I6 mittels des Ansatzes I7 höhenverstellbar geführt. Der Bolzen I6 trägt auf seinem Umfang Gewinde I8. Um einen mittleren Ringansatz 19 der Grundplatte 15 ist eine Mutterhülse 20 drehbar, deren Gewinde mit dem Gewinde I8 des Bolzens I6 im Eingriff steht, derart, daß durchDrehendergegen Heben und Senken festgehaltenen Hülse 20 der Bolzen I6 gehoben und gesenkt werden kann. Mit der Hülse 20 ist ein Schneckenrad 2I durch Zapfen 22 ZU einem Ganzen verbunden; beide Teile zusammen ruhen auf einem Druckkugellager 7, das seinerseits in der Grundplatte 15 angebracht ist. Von oben her ist das Schneckenrad durch den Flansch 23 gehalten, der in eine Platte 24 eingesetzt ist. Das Schneckenrad steht mit einer Schnecke 25 im Eingriff, die auf der Antriebswelle 26 angebracht ist.
  • Unter Zwischenlage einer Kugelkappe 27 trägt der Bolzen 16 die Druckplatte 28.
  • In dem oberen Bogen 5 des Ständers ist ein Einsatz 29 angebracht, der ähnlich ausgebildet ist, wie der Einsatz 9 im unteren Bogen. Unter Zwischenlage einer Kugelkappe 30 trägt er an Federn 42 die obere Gegendruckplatte 3I.
  • Auf dem geraden Ständerteil 3 ist unten ein Haltebügel 32 befestigt, z. B. angenietet, in den von unten her eine Schraube 33 als einstellbarer Anschlag eingeschraubt ist, Auf der Schraube 33 ruht eine Fühl- oder Druckstange 35, die von einem Rohr 36 umgeben ist, das in den Halter 32 eingesteckt ist. Dieses Rohr reicht in einen Ansatz 37 eines zweiten Halters 38, der seinerseits am oberen Ende des langgestreckten Ständers 3 angebracht, z. B. angenietet ist. Die Stange 35 ragt bis in den Teil 37 hinein, in welchem eine Aussparung 39 zum Einsetzen einer nicht gezeichneten Meßuhr vorgesehen ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Fühlstift der Meßuhr auf dem oberen Ende der Stange 35 aufruht. An der gegenüberliegenden Seite ist das Gehäuse der Meßuhr durch einen an dem Halter 38 angebrachten einstelllaren Anschlag 40 gehalten, der eine Aussparung 41 zum Einsetzen eines Ansatzes des Meßuhrgehäuses enthält.
  • Die Einsätze g und 29 sind mit den Bogen 4 und 5 des Ständerbandes I an den Stellen 8 mehrfach fest verbunden, z. B. verschweißt. Hierdurch ist dafür gesorgt, daß die Bogen 4 und 5 an einer elastischen Dehnung, wie sie auftritt, wenn ein Prüfling zwischen den Platten 28 und 31 unter Druck gesetzt wird, nicht merklich teilnehmen. Die Dehnung der langgestreckten Ständerteile 2 und 3 ist daher den zwischen den Platten 28 und 3I ausgeübten Druckkräften unmittelbar proportional. Auch in den Fällen, in denen eine solche Verhältnisgleichheit nicht besteht, läßt sich die erfindungsgemäße Meßanordnung verwenden; jedoch ist dann die Meßuhr besonders zu eichen. Auch in anderen Fällen empfiehlt es sich, auf der Skala der Meßuhr unmittelbar die der Anzeige entsprechenden Prüfkräfte einzutragen.
  • Wenn auch die Verwendung einer Meßuhr den Vorteil bietet, die zu messenden Formänderungen auf billige Weise genau zu ermitteln, so ist gleichwohl die Erfindung nicht an die Verwendung einer Meßuhr gebunden; es ist auch möglich, die auftreten den Ständerverformungen in anderer Weise zu messen, z. B. mittels einer Kippspiegel-Lichtstrahlanordnung od. dgl.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Prüfmaschine mit geschlossenem, aus durch langgestreckte Teile verbundenen Querhäuptern bestehendem Ständer, der durch die Prüfkräfte gedehnt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Dehnung mindestens des einen der langgestreckten Ständerteile als Maß für die Prüfkräfte benutzt is't.
  2. 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an ausreichend weit voneinander entfernten Punkten des durch die Gegenkräfte elastisch gedehnten langgestreckten Ständerteils Anschläge angebracht sind, deren Abstände zweckmäbig einstellbar und die so ausgebildet sind, daß sie, gegebenenfalls über den Abstand verringernde Zwischenglieder, eine Meßuhr zwischen sich halten.
  3. 3. Alaschille nach \tis1ruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Anschlägen sich übergreifende Zwischenglieder verbunden sind, so daß beim Entfernen der Anschläge voneinander die Enden der Zwischenglieder sich einander nähern und somit geeignet sind, auf den fühlstift einer zwischen ihnen angebrachten Meßuhr zu drücken.
  4. 4. Maschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem am unteren Teil des langgestreckten Ständerteils befestigten Bügel ein Rohr gehalten ist, dessen Halter auch eine Einstellschraube trägt, auf der eine von dem Rohr umgehende Fühl- oder Druckstange ruht, während das obere Ende des Rohres in einer zweiten Halterung geführt ist, die oben an dem langgestreckten Ständerteil befestigt, z. B. angenietet ist und einen zweckmäßig als Einstellschraube ausgebildeten Gegenanschlag für eine zwischen die Fühlstange und den Gegenanschlag einzusetzende Meßuhr trägt.
  5. 5. Prüfpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer der Presse aus einem in sich geschlossenen Stahlband besteht, das zwei langgestreckte gleichlaufende Längsabschnitte aufweist, die durch z.B. halbkreisförmig gebogene Querabschnitte miteinander verbunden sind, und welches in einen Fuß eingesetzt ist, wobei der untere Querabschnitt einen Einsatz enthält, der einen mechanischen Preßplattenantrieb, z.B. ein Schneckenradgetriebe, trägt, während im oberen Querabschnitt ein weiterer Einsatz die Gegenplatte für die untere Preßplatte hält und wobei die Querabschnitte so mit ihren Einsätzen verbunden sind, daß sie an den elastischen Dehnungen der Längsabschnitte nicht merklich teilnehmen.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 446 738; österreichische Patentschrift Nr. 89 282.
DEB1723A 1950-01-26 1950-01-26 Pruefmaschine Expired DE839564C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958512C (de) * 1953-03-28 1957-02-21 Schenck Gmbh Carl Wechsellastpruefmaschine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT89282B (de) * 1920-06-21 1922-08-25 Roman Ottenschlaeger Selbsttätige Gleichgewichtssteuerung für Luftfahrzeuge.
DE446738C (de) * 1925-11-13 1927-07-09 Mohr & Federhaff Ag Pruefmaschine mit Messvorrichtung

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