DE83889C - - Google Patents

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DE83889C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B7/00Auxiliary devices
    • B02B7/02Feeding or discharging devices

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt das selbstthätige Oeffnen und Schliefsen einer oder mehrerer Klappen ah rotirenden Trommeln von Müllereimaschinen, zur Einführung der in denselben zu verarbeitenden Materialien bezw. zum Auslassen dieser Materialien nach der Verarbeitung.
Da beide Functionen ein und dieselbe Construction bedingen, so ist der Einfachheit halber nur die Entleerung und als Beispiel ein Graupenschälgang gewählt.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht eines solchen Ganges dar, Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch denselben, während die Figuren 2, 3 und 5 bis 8 Constructionseinzelheiten geben.
Die Trommel A (Fig. 1 bis 8) ist mit ihren Hohlzapfen B B (Fig. 4) drehbar gelagert. Sie wird von der Hauptwelle C mittelst der Riemscheiben D und E, der Vorlegewelle F, dem Zahnrade G und dem Zahnkranz H in Umdrehung gesetzt (Fig. 1 und 4).
An der Trommel A befindet sich die Klappe J (Fig. 4 bis 8), die an ihrem einen Ende in Scharnieren α (Fig. 5 bis 8) drehbar gelagert ist, während sich an ihrem anderen Ende der in den Kloben b sitzende Bolzen c befindet (Fig. 4 bis 8). An diesen Bolzen greifen die mit langen Schlitzen versehenen Hebel d, welche auf der bei e und f (Fig. 4) gelagerten Welle g festsitzen.
Aufserdem trägt die Welle g den festen Hebel h, der durch die Zugstange i und den Zapfen k mit dem Winkelhebel / drehbar verbunden ist (Fig. 4 bis 8). Winkelhebel / mit seinem Zapfen ν ist in einem Gehäuse m (Fig. 2, 7, und 4), welches an der Trommel A befestigt ist, drehbar gelagert. Innerhalb des Gehäuses m ist auf dem Zapfen ν die Bremsscheibe w befestigt (Fig. 4), an welcher der Deckel η vermittelst Schrauben mehr oder weniger angeprefst werden kann (Fig. 2 bis 8).
In einem beliebig gestalteten Bock K (Fig. 1 bis 3) ist die Welle L gelagert, die von der Trommel A vermittelst der auswechselbaren Zahnräder M und N, der Welle T, der Schnecke O und dem Schneckenrade P in Umdrehung gesetzt wird (Fig. 1 bis 3). Auf dem einen Ende der Welle L ist der Daumen 0 festgekeilt, dem gegenüber der mit Gewicht Q. versehene Winkelhebel ρ drehbar gelagert ist. Aufserdem befindet sich an dem Bock K der verschiebbare Riegel r, welcher durch den Stift s mit dem Winkelhebel ρ verbunden ist (Fig. 2 und 3). Die Stifte s, und sn begrenzen die Bewegung des Riegels r.
Der Vorgang des Oeffhens und Schliefsens der Klappe J spielt sich nun in folgender Weise ab:
Nachdem die Trommel A in Drehung versetzt ist, wird auch der Daumen 0 durch die Wechselräder M und N und das Schneckengetriebe O P in der Pfeilrichtung gedreht. Hierbei trifft der Daumen 0 auf die Nase t des Winkelhebels ρ (Fig. 2), der durch den Stift 5 den Riegel f so lange vorwärts schiebt, bis der Daumen 0 über die Nase t hinweggeglitten ist. Während dieser Bewegung trifft der Arm I1 des sich mit der Trommel A drehenden Winkelhebels /, In auf den Riegel r und wird von diesem zurückgehalten (Fig. 5). Während nun die Trommel A weiter rotirt, wird der Winkelhebel I1 In mit seinem Zapfen ν und der Brems-
scheibe n> so lange in der Pfeilrichtung gedreht, bis der Arm I1 an dem Riegel r vorbeigeglitten ist (Fig. 7).' Durch den Zapfen k, welcher an dem Winkelhebel I1 In befestigt ist, wird nun während seiner soeben beschriebenen Bewegung die Zugstange i angezogen und öffnet mittelst der Hebel h und d die Klappe /. Die Bremsscheibe w, welche, wie schon vorhin gesagt, durch Anpressen des Deckels η mehr oder weniger geklemmt werden kann, dient dazu, die Klappe in geöffnetem Zustande zu erhalten.
Sobald das völlige Oeffnen der Klappe erist, ist auch der Daumen ο über die Nase t hinweggeglitten, und nun zieht das frei gewordene Gewicht Q. den Riegel r wieder in seine Anfangsstellung zurück.
Als letztes Glied der Bewegung dient der Anschlag R (Fig. 2 bis 8), welcher an dem Gehäuse S der Trommel A (Fig. 1 und 4) befestigt ist; derselbe kann auch, wo solches fehlt, in beliebig anderer Weise seinen Stützpunkt finden.
Bei der weiteren Drehung der Trommel A greift nämlich der Arm In des Winkelhebels I1 In gegen Anschlag R (Fig. 6), gleitet an demselben hin und vollzieht die vorstehend beschriebene Bewegung in entgegengesetzter Richtung, schliefst also die Klappe J (Fig. 8), welche durch die Bremswirkung der Scheibe w bis zum nächsten Spiele zugehalten wird. Um nun das Oeffnen und Schliefsen der Klappe J in beliebig zu verändernden Zeitabschnitten zu ermöglichen, sind die Zahnräder M und N auswechselbar angeordnet und werden in einem solchen Verhältnifs zu einander gewählt, dafs während des Drehens der Trommel A die Bewegung der Klappe J in den gewünschten Zeitabschnitten erfolgt. Zu diesem Zwecke können statt zwei eine beliebige Anzahl Wechselräder eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen von Klappen an Drehtrommeln für Müllereimaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Klappe (J) mit einem aufserhalb der Trommelachse an der Trommel drehbar gelagerten und in seinen Stellungen gebremsten Winkelhebel (I1 In) gekuppelt ist, gegen dessen einen Arm I1 in geeigneten Zeitabschnitten ein im Trommelgestell verschiebbar gelagerter Riegel r anschlägt und damit die Drehung des Winkelhebels und das Oeffnen der Klappe veranlafst, sobald durch einen geeignet gedrehten Daumen (0) ein mit Anschlag if versehener Hebel (p) den Riegel (r) vorgeschoben hat, während ein im Trommelgestell gelagerter Anschlag (R) bei weiterer Umdrehung der Trommel gegen den anderen Arm (In) des Winkelhebels (lf In) anschlägt und unter Rückdrehung des letzteren die Schliefsung der Klappe J be-wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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