DE83809C - - Google Patents
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- DE83809C DE83809C DENDAT83809D DE83809DA DE83809C DE 83809 C DE83809 C DE 83809C DE NDAT83809 D DENDAT83809 D DE NDAT83809D DE 83809D A DE83809D A DE 83809DA DE 83809 C DE83809 C DE 83809C
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- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/24—Roundabouts with seats performing movements in a horizontal plane, other than circular movements
Landscapes
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachbeschriebene Erfindung kennzeichnet ein Ringelspiel, bei welchem die Fahrzeuge
(Wagen, Thiere, Schiffe oder dergl.) auf wellenförmigen und auf gleicher Höhe sich kreuzenden,
in sich zurückkehrenden und Schlangenlinien bildenden Bahnen nach gleicher Richtung
bewegt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. ι eine Ansicht mit theilweisem Schnitt und Fig. 2
einen Grundrifs des neuen Ringelspieles.
Wie hieraus ersichtlich, besteht dasselbe aus einer wellenförmigen Plattform a, auf welcher
ein in sich zurückkehrender schlangenlinienförmiger Schienenweg b angeordnet ist.
Dieser Schienenweg b wird von einem zweiten Schienenweg c von 'gleichen Eigenschaften
in gleich grofsen Zwischenräumen durchkreuzt.
In vorliegender, durch die Zeichnungen dargestellter Ausführungsform wurde die Gröfse
und Form dieser Schienenwege b und c so gewählt, dafs zwölf Fahrzeuge nach gleicher
Richtung darauf bewegt werden können, welche in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise gruppirt
sind.
Es sind hierbei Wagen d bezw. e angenommen, von denen die Wagen d am Schienenweg
b und die Wagen e am Schienenweg c sich bewegen.
Die einzelnen Wagen d und e sind mit den Jochbalken u des Ringelspieles in geeigneter,
später erläuterter, gelenkiger Verbindung, so dafs beim Antrieb des diese Jochbalken u
tragenden Radkranzes ^ die Wagen des einen Schienenstranges abwechselnd die Wagenabstände
des anderen Schienenweges durchkreuzen.
Die Fahrzeuge werden somit eine sich kreuzende, schlangenlinienförmige Bewegung ausführen,
wobei sie vermöge der wellenförmigen Plattform α abwechselnd Erhöhungen (Berge)
und Vertiefungen (Thäler) durchlaufen..
Damit die Wagen d e bei der Vielseitigkeit ihrer Bewegung die ihnen vorgeschriebenen
Bahnen nicht verlassen können, sind die für diese letzteren verwendeten Schienen von
|_j-eisenförmigem Querschnitt mit verhältnifsmäfsig hohen Seitenkanten.
Bei den Ueberkreuzungen
einem
einem
die Schienenstränge in
schneiden sich nahezu rechten Winkel (Fig. 2), so dafs ein Ueberspringen der
Fahrzeuge in ein fremdes Geleise unmöglich ist.
Damit die Wagen die kurzen Curven ohne merkliche Stöfse durchlaufen, sind dieselben
folgendermafsen eingerichtet.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 3 eine Unteransicht und Fig. 4 einen Längsschnitt eines
solchen Wagens.
Fig. 5 zeigt eine Stirnansicht und Fig. 6 eine Oberansicht der Anzugvorrichtung desselben.
Jeder Wagen besitzt zwei unabhängig von einander um Verticalzapfen h h drehbare Radstühle
f und g, von denen in Fig. 7 die auseinandergenommenen
Theile des Radstuhles f dargestellt sind.
Wie aus den benannten Figuren ersichtlich, hat jeder dieser Radstühle drei Räder i k1 k'2,
von denen das Rad i an dem einen Achsenende des Radstuhles drehbar ist, während die
beiden anderen gegenüberliegenden Räder k1 k2
in einem Rahmenstück / drehbar gelagert sind.
Dieses Rahmenstück / ist am anderen Achsenende m des Radstuhles drehbar befestigt, so
dafs die Wagen bei Neigungen bezw. Senkungen (Berg und Thal) nachgeben und sich der
Krümmung entsprechend anschmiegen können, was nachstehend besser erläutert ist.
Es zeigt Fig. 8 die Stellung eines Wagens beim Fahren auf einem Wellenberg. In diesem
Falle liegen die Drehzapfen der Räder &1 k'2
tiefer als der des Rades z, da letzteres von der Wölbung des Weges etwas gehoben ist.
Wie aus Fig. 9, mit punktirten Linien angegeben, ersichtlich, neigen sich alsdann sämmtliche
Räder Hc1Ic2 nach /C1P hin.
Bei Stellung eines Wagens in einem Wellenthal
nach Fig. 10 kommen die Rahmenrä'der klk2
dagegen in eine höhere Lage als die Räder i i. Dadurch werden sämmtliche Räder des Wagens
eine nach / hin geneigte Stellung einnehmen, wie in Fig. 11 mit punktirten Linien angedeutet.
Tritt also der vordere Radstuhl in eine Senkung, wie in Fig. 10, so neigen sich seine
sämmtlichen Räder, wie in Fig. 11 punktirt, nach i; der hintere Radstuhl desselben Wagens
ist aber noch auf der Erhöhung, wie in Fig. 8. Es werden sich somit seine Räder i kl k2
nach k1 k2 neigen, wie in Fig. 9 punktirt.
Es würden also die Räder der beiden Radstühle dieses Wagens nicht auf den Schienen
aufliegen, da infolge dieser verschiedenen Lage die Räderachsen der beiden Radstühle eine
windschiefe Lage zu einander einnehmen.
Diesem Uebelstande wird dadurch abgeholfen, dafs man, wie aus Fig. 9 ersichtlich, einen der
beiden Radstühle, zweckmäfsig den hinteren g; derart construirt, dafs ein seitliches Nachgeben
ermöglicht wird, was man entweder durch ein Kugelgelenk, wie in der Zeichnung angegeben,
oder durch eine sonst geeignete Einrichtung erreicht.
Fig. 12 zeigt die Stellung der Räder bezw.
der Radstühle f und g bei einer Curve, wobei die Verficalzapfen h h zur Geltung kommen.
Durch die beschriebene Construction der Wagen d bezw. e wird ein Nachgeben derselben
nach allen Richtungen gegenüber den Schienenwegen ermöglicht.
Der Antrieb der Fahrzeuge bezw. der Wagen erfolgt wie bisher von einem Radkranze ^ aus,
der die Kraft auf die damit verbundenen, strahlenförmig auslaufenden Jochbalken u überträgt.
An jedem dieser Jochbalken u ist genau über der Mitte der Schienenwege b und c
mittelst eines Bolzens t1 eine' Gabel t befestigt,
in welcher eine Zugstange s drehbar ist.
Diese Stange s trägt an ihrem unteren Ende ein um einen Zapfen q- schwingendes Gelenkstück
q und dieses ist mittelst eines Bolzens r mit dem freien Ende eines bei ρ am Fahrzeuge
d e drehbar befestigten Hebels η drehbar gekuppelt (Fig. 1, 2, 4, 5 und 6).
Dieser Hebel η wird in einer am Fahrzeuge befestigten Coulisse 0 geführt, so dafs beim
Anzug der Zugstange s durch den betreffenden darauf wirkenden, im Kreise beweglichen Jochbalken
u das Fahrzeug mitgenommen wird, wobei die Zugstange s den seitlichen Curven der
Bahnen entsprechend eine pendelartige Bewegung ausführt, beim Auf- und Ablaufen des
Fahrzeuges jedoch infolge der wellenförmigen Plattform α der Hebel η durch Heben oder
Senken nachgiebt (Fig. 1).
Das den Curven bezw. der schlangenlinienförmigen Bewegung des Fahrzeuges entsprechende
Nachgeben wird durch das Gelenkstück q bewirkt.
Um die Zugstangen s bei der starken Inanspruchnahme entsprechend den auf sie einwirkenden
Kräften geeignet zu verstärken, damit ferner die Entfernung der einzelnen Fahrzeuge unverändert bleibt und diese letzteren
beim Bergauf- oder Bergabfahren den vorgeschriebenen Weg nicht verlassen, wodurch
einem Aufeinanderstofsen der Fahrzeuge vorgebeugt wird, ist ein Ausleger ν angeordnet.
Dieser ist bei y in einer an der Zugstange s drehbaren Gabel gelenkig befestigt.
Mit seinem oberen Ende ist dieser Ausleger v, wie aus den Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich,
in einem Gelenkstück w drehbar, welches mittelst eines Bolzens wx mit dem zunächst
davor liegenden Jochbalken u wieder drehbar gekuppelt ist, so dafs derselbe der pendelartigen
Bewegung der damit gekuppelten Zugstange s entsprechend folgen kann (Fig. 2).
Es ist somit auch ein geeignetes Nachgeben der Fahrzeuge gegenüber den nicht gelenkig
befestigten Jochbalken u während des Betriebes unter Sicherung gröfstmöglicher Stabilität geschaffen.
Erwähnt sei noch, dafs die Radstühle fg statt mit drei Rädern auch mit vier solchen
versehen sein können, wobei dann selbstverständlich jedes Räderpaar in einem geeigneten,
drehbar mit der Radstuhlachse gekuppelten Rahmen gelagert ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Ringelspiel mit zwei wellenförmig und in Schlangenlinien verlaufenden, in sich zurückkehrenden Fahrbahnen, welche sich an mehreren Stellen, aber stets in gleicher Höhe kreuzen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83809C true DE83809C (de) |
Family
ID=356095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83809D Active DE83809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83809C (de) |
-
0
- DE DENDAT83809D patent/DE83809C/de active Active
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