DE837573C - Verfahren zur Herstellung von Entladungslampen, insbesondere Leuchtstoffroehren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Entladungslampen, insbesondere Leuchtstoffroehren

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DE837573C
DE837573C DEP1384A DE0001384A DE837573C DE 837573 C DE837573 C DE 837573C DE P1384 A DEP1384 A DE P1384A DE 0001384 A DE0001384 A DE 0001384A DE 837573 C DE837573 C DE 837573C
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PINTSCH ELECTRO GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/06Main electrodes
    • H01J61/09Hollow cathodes

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Entladungslampen, insbesondere Leuchtstoffröhren Die Erfindung betrifft dampf- oder/und gasgefüllte Entladungslampen, insbesondere Leuchtstoffröhren, mit wenigstens einer mit einem aktivierenden Überzug versehenen (aktivierten) Elektrode. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung der Entladungslampen bzw. Leuchtstoffröhren.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Herstellung in der Weise, daß die mit dem aktivierenden Überzug zu versehende (zu aktivierende) Elektrode, z. B. Drahtwendel oder Doppelwendel, sich in einem Hohlzylinder aus Metall, wie z. B. Nickel, befindet und daß aus einer innerhalb des Hohlzylinders vorgesehenen Tasche heraus aktivierendes Material verdampft wird. Zweckmäßig kann nach der Erfindung die zur Aufnahme des zu verdampfenden aktivierenden Materials dienende Tasche von einem Teil des Hohlzylinders und einem von diesem tungebcnen Hohlzylinder (Taschenzylinder) gebildet werden, so daß eine ringförmige Tasche entsteht. An Stelle des Taschenzylinders, in Form eines Kreiszylinders, kann, gegebenenfalls ein Hohlkörper von der Form eines Kegelstumpfes treten, dessen kleinere Grundfläche dem Innenraum des Hohlzylinders zugekehrt ist. Der Taschenzylinder oder der eben erwähnte kegelstumpfförmige Hohlkörper kann so bemessen werden, daß er sich in axialer Richtung über einen beträchtlichen Teil, vorzugsweise etwa ein Drittel der axialen Länge des Hohlzylinders erstreckt. Auf diese Weise kann eine gewünschte Führung des verdampfenden Aktivierungsmaterials erzielt werden.
  • Vorzugsweise befindet sich nach der Erfindung die zu aktivierende Elektrode, z. B. Wendel, in dem Hohlzylinder an dessen einem Ende, während die Tasche am anderen Ende des Hohlzylinders vorgesehen ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der die zu aktivierende Elektrode enthaltende Hohlzylinder an dem Ende, an dem sich die zu aktivierende Elektrode befindet, durch einen Deckel, vorzugsweise metallisch, abgeschlossen. Es kann so in besonderem Maße erreicht werden, daß das verdampfende Aktivierungsmaterial nicht aus .dem Hohlzylinder herausgelangt. Stromzuführungsdrähte der zu aktivierenden Elektrode können in Röhrchen aus Isolierrnaterial aus dem Hohlzylinder herausgeführt werden, gegebenenfalls durch den erwähntenDeckel hindurch.
  • Ein besonderer Erfindungsgedanke liegt darin, daß als zu aktivierende Elektrode der Tasche in axialer Richtung abgewandte Teile der Innenfläche des Hohlzylinders dienen, vorzugsweise zusammen mit einem an dem der Tasche abgewandten Ende des Hohlzylinders angebrachten Deckel aus Metall, wie z. B. Nickel. Auf diese Weise kann eine nach dem Aufdampfverfahren aktivierte Hohlkathode (Großflächenkathode) erzielt werden, welche insbesondere als Hauptelektrode bei Leuchtstoffröhren mit kalten Kathoden vorteilhaft zu verwenden ist.
  • Bei den bekannten Leuchtstofflampen mit kalter Kathode hat man die Kathode bereits mit einer Schicht aus Erdalkalimetall versehen, und zwar in Form von Carbonaten, Oxyden, Aziden usw. bzw. entsprechenden Pasten, die auf das Trägermetall aufgetragen werden. Nach dem Einbau in die fertige Lampe oder Röhre wird diese Schicht durch Erwärmung aktiviert. Hierbei tritt eine Reibe voll Schwierigileiten auf: Das Trägermetall finit seiner zu aktivierenden Schicht muß auf eine verhältnismäßighohe"der Aktivierung entsprechende Temperatur gebracht werden. Die Aktivierungsternperatur muß gleichmäßig die gesamte zu aktivierende Fläche erfassen. Der Aktivierungsvorgang muß zweckmäßig in bestem Vakuum oder reinsten Edelgasen vorgenommen werden. Besonders die Aktivierung in Edelgas, welche durch Gasentladung unter Ionen'bombardement vor sich geht, ist 'kritisch, weil hierbei sehr leicht Fremdgase aus dem Innern der Lampe auftreten, welche die spätere Aktivität der Kathodenschicht stark vermindern. Die auf der Kathode befindliche Schicht kann sich, besonders im Falle einer stärkeren Schichtdicke, leicht beim Betrieb der Lampe durch Ionenbombardernerit von ihrer Unterlage ablösen.
  • Diese Schwierigkeiten bzw. Nachteile werden bei der erfindungsgemäßen Anwendung des Aufdampfverfahrens vermieden. Zur Vermeidung von Lichtverlusten ist es außerordentlich wesentlich, daß der bei der Verdampfung des Erdalkalimetalls im Innern ,des !beim Erfindungsgegenstand verwendeten Hohlzylinders auftretende Metalldampf nicht auf Stellen der Röhre (Lampe) kondensieren kann, welche zum Leuchten verwendet werden können. Ferner bietet sich der Vorteil, daß die aktivierende Schicht eine sehr geringe Dicke erhalten und gewünschtenfalls sogar eine äußerst düririe Schichtdicke (bis zu einer monoatomaren Schicht) aufgedampft @verden kann, welche sich nicht ablöst. Fremdgase, wie sie beim Aktivieren der erwähnten Paste-Kathoden (z. B. Barium-Strontium-Carbonat) infolge chemischen Verfalls auftreten, sind vermieden. Ferner bietet der Erfindungsgegenstand die Möglichkeit, in einfacher Weise zu erreichen, daß der Teil bzw. die Flächen, die mit aktivierendem Material (Erdalkalimetall) bedeckt werden sollen, zur Kondensation des Metalldampfes verhältnismäßig kiilil bleiben, während die Dampfquelle selbst verhältnismäßig stark erhitzt werden kann. Dieses ist besonders wichtig, wenn zum Auslösen der Verdampfung Wirbelstromheizung (mittels Glühsender) benutzt wird.
  • Als Dampfquelle kommen beim Erfindungsgegenstand insbesondere Azide der Erdalkalimetalle oder Mischungen dieser Metalle nach dem Thermitverfahren in Betracht, vorzugsweise jedoch ein Metallröhrchen (z. B. aus Eisen oder Nickel), in dessen Innerem sich das gewünschte zu verdampfende Erdalkalimetall befindet.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung seien an Hand der Abb. i und 2 _lusführungsbeispiele 1rescliriel.en, und zwar im besonderen für den Fall, daß Teile der Innenfläche des beim Erfinidungsgegenstand vorgesehenen Hohlzylinders die aktivierte Elektrode bilden, zusammen mit einem den Hohlzylinder abschließenden Deckel.
  • In der Abb. i ist mit 6 das eine Ende des Glasrohres einer Gasentladungslampe bezeichnet. In die Stirnfläche der Glasrohrwandung 6 ist ein Stromzuführungsdralit oder -stal) 5 eingeschmolzen, der einen Hohlzylinder 2 aus Metall, z. B. Nickel; trägt, welcher an seiner der Entladungsbahn zugekehrten Stirnseite offen ist, während seine andere Stirnseite durch eine ebenfalls aus Nickel bestehende Scheibe 3 abgeschlossen ist. Die längs ihres Randes mechanisch und elektrisch (metallisch) mit dem Rande des Hohlzvliliders 2 verbundene Metallscheibe 3 ist in ihrer '\Iitte an dem Stromzuführungsdraht 5 angebracht. Die der offenen Stirnseite abgewandten Teile der Innenfläche des Hohlzylinders 2 sollen zusammen mit der Innenfläche der Metallscheibe 3 die aktivierte Kathode bilden, von der aus die die Lichtaussendung bewirkende Entladung zu einer am anderen, nicht gezeichneten Rbhrenende befindlichen Gegenelektrode übergeht, welche bei Gleichstrombetrieb als Anode ausgebildet ist oder bei VG'echselstrombetrieb eine identisch ausgebildete Elektrode (wie 2, 3) ist.
  • Um die aktivierende Schicht 'herzustellen, ist an der offenen Stirnseite des Hohlzylinders 2 mit Hilfe des von diesem umgebenen und getragenen Hohlzylinders 4 aus Metall (Nickel) eine kreisringförmige Tasche i gebildet, die sich über einen beträchtlichen Teil, z. B. etwa ein Drittel der axialen Länge des Zylinders 2 erstreckt. Auf dem Boden der Tasche i ist als Dampfquelle ein mit Erdalkalimetall gefülltes Metallröhrchen i' vorgesellen. Mit Hilfe eines Glühsenders wird das mit der ringförmigen Tasche i versehene Ende des Hohlzylinders 2 genügend stark erhitzt, wodurch ein Verdampfen des Erdalkalimetalles eintritt. Zweckmäßig wird nicht der ganze Zylinder 2, sonderst nur bzw. hauptsächlich die Stelle, wo sich die Dampfduelle befindet, mittels des Glühsenders erhitzt. Daher können die auftretenden Metalldämpfe auf dein Boden 3 des Hohlzylinders 2 und diesem Boden zunächstliegenden Teilen der Innenfläche des I-Idlilzylinders 2 kondensieren, wodurch diese Fläche die gewünschten aktiven Flächen werden. Der Zylinder :I hat außer der Taschenbildung die Aufgabe, zu verhindern, daß Metalldämpfe aus der vom Hohlzylinder 2 mit Boden 3 gebildeten I=Iohlkat1iode austreten und die Glaswand 6 treffen. Dadurch, claß der dem Boden 3 zugewandte Teil des Zylinders 2 weniger erhitzt wird, wird das Unterdrücken des Austretens von Metalldämpfen begünstigt.
  • Die zum Verdampfen des Erdalkalimetalls notwendige \\'änne kann anstatt mit Hilfe eines Glühsenders (Wirbelstromheizung) durch Stromdurcligang erfolgen. Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt die Abb. 2. Dort ist in der Tasche i ein 1 falbring 7 aus einem Metallrührc'hen, in dessen Innerem sich Erdalkalimetall befindet, eingebracht und mit Hilfe der Stromdurchführung 8, 9 gehalten. Durch Stromzuleitung über die Stromdurchführtingen 8, 9 kann der halbkreisförmige Ring 7 zum Glühen gebracht werden, wobei das l:r(lalkitliniet<tll aus dessen Innerem herausdampft und sich in der schon beschriebenen Weise niederschlägt.
  • An Stelle eines mit Erdalkalimetall gefüllten Metallröhrchens kann in die Tasche i auf deren Boden ein Ring oder ein Preßteil aus einem Gemisch vmi Erdal'kalimetalloxyd und Aluminiumpulver eingebracht und durch Wirbelstrome r hitzwig zum Verdampfen gebracht werden.
  • In dem Ausführungsbeispiel stellt die gemäß der Erfindung nach (lern Aufdampfverfahreti aktivierte 11öhlelektrode eine Haupteiektrode dar, wie sie in den sog. Leuchtstoffröhren mit kalt°r Kathode verwendet werden kann, wo die Kathode nicht durch Fremd@beheizung oder durch den fließenden Entladungsstrom auf Emissionst:inperatur gebracht bzw. gehalten wird. Die akticieretide Schicht hat dabei also nur den Zweck, denKathodenfall an den betreffendenTnnenflächenteilen der Elektrode herabzusetzen. In dieser Funktion und Betriebsweise können die Elektroden nicht nur als Hauptelektrode, sondern statt dessen oder zusätzlich als ITilfselektrode vorgesehen werden, um eine llilfsentladung zu einer Hauptelektrode oder zu einer anderen Hilfselektrode zu erzeugen, insbesondere um die Zündung der Entladungslampe bei der Inbetriebnahme zu erleichtern ulld die hierbei @-orhan<iene. verhältnismäßig sehr liolie Zündspannung herabzusetzen.
  • Ein weiteres Anwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes sind Entladungslampen, insbesondere Leuchtstoffröhren, mit Glühkathode, also mit l:lektrod.ets, die entweder durch Fremdbeheizung oder den fließenden Entladungsstrom auf Emissionstenipe rattir gebracht und gehalten werden.
  • Beisliiels@#,-eise kann bei einer Anordnung, die im übrigen mit der nach der Abb. i übereinstimmt, innerhalb des Hohlzylinders 2 .in der Nähe des Bodens 3 eine Elektrode, beispielsweise in Form einer Drahtwendel, angeordnet sein, deren Längsausdehnung z. B. im wesentlichen parallel zur Ebene des Bodens 3 verläuft. Sie kann mit zwei Stromzuführungsdrähten versehen sein, die, z. B. in Röhrchen aus Isoliermaterial, isoliert durch den Boden 3 hindurchgeführt sind und durch die Glaswand (etwa wie 5) nach außen führen. Statt dessen kann eines der Enden der Elektrode bzw. Wendel an die Wandung des Hdhlzylinders 2 oder an den Boden 3 angeschlossen sein und infolgedessen der Stromdurchführungsleiter 5 als der eine Leiter für die Zuleitung von Heizstrom zu der Elektrode (Wendel) dienen. Wird das in der Tasche i vorgesehene Erdalkalimetall in der erwähnten Weise verdampft, so bildet sich auf der Elektrode bzw. Wendel ein Niederschlag von Erdalkalimetall, der die aktivierende Schicht darstellt. Das Trägermetall der Elektrode (der Wendeldraht) kann in an sich bekannter Weise ausgewählt sein und z. B. aus einem Wolframdraht bestehen, dessen Oberfläche leicht oxydiert ist. Auch indirekt geheizte Kathoden können in der erfindungsgemäßen Anordnung aktiviert werden.
  • Gegebenenfalls kann der metallische Abschluß (Deckel 3) des Hohlzylinders 2 weggelassen werden. Die beiden Stromzuführungsdrähte der Kathode werden dann zweckmäßig aus der Öffnung des Zylinders 2 heraus bis zur Einschmelzstelle in aus Isoliermaterial bestehenden Röhrchen geführt. Auch im Falle der Herstellung einer Hohlkathode kann gegebenenfalls der Deckel 3 in Fortfall kommen, so daß lediglich Teile der Innenfläche des Zylinders 2 die aktivierte Elektrode .bilden. Im allgemeinen ist es vorteilhafter, den Abschluß (Deckel 3) vorzusehen.
  • Die Glühkathode bzw. bei Lampen für Wechselstrom die beiden Glühkathoden können bei der Inbetriebnahme der Lampe unter Anwendung bekannter Schaltungen durch Fremdbeheizung aufgeheizt und dann durch den über sie fließenden Entladungsstrom auf Emissionstemperatur gehalten werden. In der erfindungsgemäßen Weise gese'haffene Glühkathoden können ebenfalls als Hauptelektroden oder/und Hilfselektroden verwendet werden.
  • Als Dampffüllung kommt bei den erfindungsgemäßen Röhren vor allem Quecksilberdampf in Betracht. In besonderen Fällen kann statt dessen lediglich eine Edelgasfüllung, z. B. Neon, vorgesehen sein. Vorzugsweise besteht das gasförmige Medium aus Quecksilberdampf mit einem Zusatz von Edelgas, insbesondere Argon. In den bevorzugten Fällen werden Leuchtstoffschicht und das ionisierbare Medium (Dampf, Gas) so gewählt, daß die Leuchtstoffröhre tageslichtähnliches Licht aussendet.

Claims (7)

  1. PATEXTANSPRÜCFIE: i. Verfahren zur Herstellung von dampfoder/und gasgefüllten Entladungslampen, insbesondere Leuchtstoffröhren, mit wenigstens einer mit einem aktivierenden Überzug versehenen (aktivierten) Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem aktivierenden Überzug zu versehende (zu aktivierende) Elektrode, z. B. Drahtwendel oder Doppelwendel, sich in einem Hohlzylinder (2) aus Metall, wie z. B. Nickel, befindet und daß aus einer innerhalb des Hohlzylinders (2) vorgesehenen Tasche (i) 'heraus aktivierendes Material verdampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des zu verdampfenden aktivierenden Materials dienende Tasche (i) von einem Teil des Hohlzylinders (2) und einem von diesem umgebenen Hdhlzylinder (Taschenzylinder 4) gebildet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Taschenzylinder (4) sich in axialer Richtung über einen beträchtlichen Teil, vorzugsweise etwa ein Drittel der Länge des Hohlzylinders (2) erstreckt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu aktivierende Elektrode, z. B. Wendel, sich in dem Hohlzylinder (2) an dessen einem Ende befindet und die Tasche (i) am anderen Ende des Hohlzylinders (2) vorgesehen ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der die zu aktivierende Elektrode enthaltende Hohlzylinder (2) an dem Ende, an dem sich die zu aktivierende Elektrode befindet, durch einen Deckel (3), vorzugsweise metallisch, abgeschlossen ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als zu aktivierende Elektrode der Tasche (i) in axialer Richtung abgewandte Teile der Innenfläche des Hohlzylinders (2) dienen, vorzugsweise zusammen mit einem an dem der Tasche (i) abgewandten Ende des Hohlzylinders (2) angebrachten Deckel (3) aus Metall, wie z. B. Nickel'.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (2) konzentrisch zur Achse der Entladunggbahn angeordnet ist. B. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das aktivierende Material in Form eines Ringes oder eines Teiles eines solchen, z. B. Halbringes, in die ringförmige Tasche (i) eingebracht wird. 9. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das aktivierende Material in einem Metallröhrchen (i') enthalten ist, das die Gestalt eines Ringes oder eines Teiles eines solchen, z. B. Halbringes, besitzt, und daß dieses Röhrchen (i') auf den Taschenboden gebracht wird. io. Verfahren nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das aktivierende Material durch Wirbelstromheizung verdampft wird und zweckmäßig nur oder vornehmlich diejenigen Teile des Hohlzylinders (2) erhitzt werden, die in der Nähe der Tasche (i) liegen. i i. Verfahren nach Anspruch i bis 9 oder einem derselben, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Stromzuführungen (8, 9, Abb. 2) vorgesehen werden, mittels deren das das aktivierende Material enthaltende Metallröhrchen (i') durch Stromdurchgang erhitzt wird. 12. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch i oder einem der folgenden hergestellte Entladungslampen, vorzugsweise Leuchtstoffröhren, insbesondere solche, bei denen sich der Leuchtstoff in Form eines Überzuges auf der Innenwandung des Glasrohres befindet, vornehmlich mit kalten, aktivierten Hauptelektroden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086344B (de) * 1956-07-13 1960-08-04 Pat & Visseaux Claude Kalte Hohlelktrode fuer elektrische Entladungslampen mit einer Quecksilber-dampf- und Gasatmosphaere
DE1489445B1 (de) * 1964-09-30 1970-11-12 Philips Nv Elektrode fuer eine Quecksilberdampfhochdrucklampe mit Halogenidfuellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1086344B (de) * 1956-07-13 1960-08-04 Pat & Visseaux Claude Kalte Hohlelktrode fuer elektrische Entladungslampen mit einer Quecksilber-dampf- und Gasatmosphaere
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