DE836747C - Hydraulisches Wechselgetreibe mit selbsttaetiger Gangschaltung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulisches Wechselgetreibe mit selbsttaetiger Gangschaltung fuer Kraftfahrzeuge

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DE836747C
DE836747C DEP54036A DEP0054036A DE836747C DE 836747 C DE836747 C DE 836747C DE P54036 A DEP54036 A DE P54036A DE P0054036 A DEP0054036 A DE P0054036A DE 836747 C DE836747 C DE 836747C
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DE
Germany
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gear
hydraulic
wheels
shaft
turbine
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Expired
Application number
DEP54036A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Liebelt
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EDMUND LIEBELT
Original Assignee
EDMUND LIEBELT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Hydraulisches Wechselgetriebe mit selbsttätiger Gangschaltung für Kraftfahrzeuge fliese: Wechselgetriebe ist mit vier Gangschaltunge» ausgestattet. jede einzelne der vier Gangschaltungett ist für sich hydraulisch gekuppelt und ltestelit aus eitler eigenen Zahnradgruppe. Sämtliche Zahnräder der einzelnen Zahnradgruppen sind stün(lig miteinander iin Eingriff.
  • I)ie hydraulische l@upplung besteht aus zN#,-ei Gehäusen G, und (;_" «-elche durch eine durchgehende \Velle 11"t verl)tinclen sind. In der Mitte jedes der Meiden Ghäuse hefindet sich ein Schaufelrad (I-'umlrenrad) 1't und P_" welches auf der Welle 1l,'1 fest verkeilt ist. Zu beiden Seiten jedes Pumpenrades .ist wieder je ein Schaufelrad als Turbinenrad "1't, "I'_" 1'.s, 1@4 angebracht. Jedes der vier. Turb nenr:iderist mittels einer Hülse mit einem Zahnrad 11, 1111 11111 lVt fest verbunden und beweglich so auf die @@"ell(# 1i', aufgeschoben, daß sich <las Turbinenrad innerhalb des Ge'lt:itises, (las ztigeliiirige Zahnrad alh@r attl.ie1-hallt des (@ehiuses befindet. Sämtliche Zahnräder auf den Wellen W2, W3, LV4 sind frei beweglich. Die Zahnräder I5, 115, 1115 auf der Welle W5 sind mit dieser Welle d'urc'h die Nlitnehnler mit Freilaufeinrichtung 7i1, llli2 und 1463 gekoppelt. Diese Mitnehmer müssen so konstruiert sein, daß -das rotierende Zahnrad die Welle mitnimmt, die Welle W5 aber in .der Drehrichtung der Za'hnräd'er frei bewegt werden kann, ohne die Zahnräder mitzunehmen. Da solche Konstruktionen von Mitnehmern mit Freilaufeinrichtung in verschiedenen :Ausführungen genügend bekannt sind, wird auf Einzelheiten :hierbei nicht eingegangen. Das Zahnrad IV, ist mit der Welle W5 fest verbunden.
  • Da die 'hydraulische Kupplung bei größerer Drehgeschwindigkeit besser wirkt, ist für den Antriel> von der Motorwelle auf die Welle W1 eine große übersetzung vorgesehen, Triebräder Trl und Tr,. Von den Turbinenrädern wird diese Drehgeschw, indigkeit über die Zahnräder h, Ih, HIl, 1V1 durch entsprechende Untersetzung auf die Zahnräder 12, II2, 11129 1V2 wieder auf das normale Maß zurückgeführt.
  • Die Turbine T1 mit der Zahnradgruppe I bildet den ersten Gang, T2 mit der Zahnradgruppe 1I den zweiten Gang, T3 mit Zahnradgruppe III den dritten Gang und T4 mit Zahnradgruppe IV den vierten Gang. Das in der Zeichnung verwendete Untersetzungsver'hältnis in den einzelnen Gangschaltungen dient nur als Beispiel und `kann den Erfordernissen der Praxis entsprechend beliebig abgeändert werden. Es 'kann sich z. B. in der Praxis als günstig erweisen, daß schon der dritte Gang ohne Untersetzung ausgestaltet wird (direkter Gang) und der vierte Gang mit einer Übersetzung arbeitet.
  • Die Wirkungsweise dieseshydraulischenWec'hselgetriebes ist folgernde: Wird nach Anlassen des Motors und Gasgeben die Welle W1 mit den Pumprädern P1 und P2 in Bewegung gesetzt, so bringen diese beiden Pumpräder die Flüssigkeitsfüllung in den Gehäusen G1 und G2 in Rotation. Die rotierende Flüssigkeit hat seinerseits wieder das Bestreben, die Turbinenräder Ti, T2; T3 und T4 in der Drehbewegung mitzunehmen, und zwar wird hierbei auf sämtliche Turbinenräder der gleiche Druck ausgeübt.
  • Die Turbinenräder wirken über die zugehörigen Zahnradgruppen I bis IV auf die Welle W5 ein. Die Turbine Ti wird, infolge der starken Untersetzung der Zahnradgruppe I, zuerst den Widerstand überwinden und das Fahrzeug in Bewegung setzen. Die Turbine T2, welche demselben Druck unterliegt wie T1, wird das Bestreben haben, sich genau so schnell zu drehen wie T1. Sobald die Überwindung des Fahrwiderstandes es erlaubt, wird 7'2 den .Antrieb der Welle WS übernehmen. Die Welle WS wird sich jetzt wegen, der geringeren Untersetzung derZahnradgruppeII schneller drehen als (las Zahnrad I5. Auf Grund des Freilaufes Mii wird die ganze Zahnradgruppe I mit der Turbine Ti leerlaufen. Der Übergang auf die nächsthöheren Übersetzungsstufen wird sich genau so vollziehen. Umgekehrt wird, wenn die höhere Gangschaltung zur Überwindung des Fahrwiderstandes nicht mehr ausreicht, der Antrieb von selbst auf die nächstniedrigere Übersetzungsstufe zurückfallen Die hydraulische Kupplung wird hierbei sowohl ein weich einsetzendes Anfahren, als auch ein fast stufenloses Übergehen von einer Übersetzungsstufe zur anderen bewirken.
  • Hinter dem Getriebe am Ende der Welle WS als Verbindung zur Welle K, welche zum Kardangelenk führt, ist eine Vorrichtung zur Umkehrung der Bewegungsrichtung angebracht. Diese Vorrichtung besteht aus den Zahnrädern R1, R2 und R3 .und dem Schieber S.
  • Die Zahnräder R1 und R3 sind mit Klauen versehen, in welche der Schieber S eingreift. R1 sitzt fest auf der Welle W5, R2 ist mit R1 und R3 ständig im Eingriff. R3 sitzt frei beweglich auf der Welle K. Der Schieber S ist auf der Welle K, in einer Nut laufend, so verschiebbar, daß er abwechselnd in die Klauen des Zahnrades R1 oder R3 eingreifen kann, in der Mittelstellung aber bei keinem der beiden Räder eingreift. Durch einfaches Verschieben des Schiebers S kann. somit auf Vorwärts, Rückwärts oder Leerlauf geschaltet werden. Beim Rückwärtsgang tritt die Automatik der Gangschaltung genau so ein wie beim Vorwärtsgang. Bei Talfahrten wird sich durch Einschalten des Rückwärtsganges und mäßiges Gasgeben, bei Vollgas würde der Wagen 'rückwärts laufen, eine gute Bremswirkung erzielen lassen.
  • Die äußerst einfache Mechanik dieses automatischen Wechselgetriebes wird eine große Betriebssicherheit und Störungsfreiheit garantieren.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisches Wechselgetriebe mit selbsttätiger Gangschaltung für K'raftfa'hrzeuge, dadurch gekennzeichnet"d'aß in der hydraulischen Kupplung zu beiden Seiten des Pumpenrades (P) je ein Turbinenrad (T) vorgesehen ist urrd somit die Drehbewegung vom Pumpenrad auf zwei Turbinenräder übertragen wird.
  2. 2. Hydraulisches Wechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gelcennzeichnet, daß zwei derartige hydraulische Kupplungen durch eine gemeinsame Welle (W1) gekoppelt werden, 'so d'aß die Drehbewegung von den Pumpenrädiern (P, und P2) auf vder Turbinenräder (T1, T2, T3, T4) übertragen wird.
  3. 3. Hydraulisches Wechselgetriebe nach Ansprueh i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der vier Turbinenräder (T1, T2, T3, T4) durch einte eigene Übersetzungsstufe (Zahnradgruppen I, II, III, IV) die Drehkraft auf die Antriebswetle (W5) überträgt.
  4. 4. Hydraulisches Wechselgetriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenräder der hydraulischen Kupplung durch die große Übersetzung von einem Triebrad (Tri) auf ein zweites Triebrad (Tr2) eine entsprechend höhere Drehzahl erhalten als die Motorwelle und umgekehrt wieder die höhere Drehzahl der Turbinenräder durch die große Untersetzung zwischen den Zahnrädern (11, IIl, IIIl, IV, und, I2, I121 1112 IV.) auf das normale Maß zurückgeführt wird, wodurch eine bessere Kraftübertragung erreicht werden soll.
  5. 5. Hydraulisches Wechselgetriebe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf .der Welle (W5) sitzenden Getrieberäder (I5, 115, IIIS) mit einem Mitnehmer mit Freilaufeinrichtung versehen sind, womit ermöglicht wird, daß jeweils die Übersetzungsstufe den Antrieb übernimmt, welche die Welle (W5) in die höhere Rotation versetzen kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 654 992.
DEP54036A 1949-09-06 1949-09-06 Hydraulisches Wechselgetreibe mit selbsttaetiger Gangschaltung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE836747C (de)

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DE836747C true DE836747C (de) 1952-04-17

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ID=7386831

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DEP54036A Expired DE836747C (de) 1949-09-06 1949-09-06 Hydraulisches Wechselgetreibe mit selbsttaetiger Gangschaltung fuer Kraftfahrzeuge

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE654992C (de) * 1932-11-09 1938-01-06 Francis Thomas Fawcett Selbsttaetig sich einstellendes Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE654992C (de) * 1932-11-09 1938-01-06 Francis Thomas Fawcett Selbsttaetig sich einstellendes Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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