DE836730C - Kettenstichnaehmaschine - Google Patents

Kettenstichnaehmaschine

Info

Publication number
DE836730C
DE836730C DEP30226A DEP0030226A DE836730C DE 836730 C DE836730 C DE 836730C DE P30226 A DEP30226 A DE P30226A DE P0030226 A DEP0030226 A DE P0030226A DE 836730 C DE836730 C DE 836730C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
carrier
shaft
gripper
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP30226A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Application granted granted Critical
Publication of DE836730C publication Critical patent/DE836730C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Kettenstichnähmaschine Die Erfiit(lung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere auf Kettenstichnähmaschinen.
  • llisher war es üblich, eine Singer-Kettenstichnähinaschine mit einer Grundplatte, die auf einen die .lntrielismittel aufnehmenden Tisch aufgesetzt wird, und mit einer darüberliegenden Stofftragplatte, die auf der Grundplatte abgestützt ist und ungefähr 7'j-'cm über (lerAuflagefläche desTisches liegt, zti versehen. Das Vorhandensein von in zwei verschiedenen Höhen liegenden Platten ist für die Bedienungsperson beim [falten und Handhaben des .\rlxitsstiickes hinderlich und führte überdies zur Ivrmii(1ung.
  • Zur liehe,l>ung (fieses Nachteils zeichnet sich die Kettenstichnähmaschine gemäß der Erfindung, welche eine Stoffauflagefläche aufweist, die zum Teil von einem Bett des Maschinengehäuses und zumTeil von einerTischplatte gebildet wird, wobei (las Bett auf einem schalenförmigen, zur Aufnahme von 01 hestimntten Unterteil abgestützt ist, dadurch aus, daß das Bett des Maschinengehäuses mit sich nach unten gegen den Unterteil erstreckenden End- und Seitenwänden versehen und mittels dieser Endwände so auf dem Unterteil abgestützt ist. daß (las Bett und die Tischplatte zusammen eine ebene Stoffauflagefläche bilden, während ein Träger, welcher die Greifervorrichtung trägt und am Bett auf dessen Unterseite abnehmbar befestigt ist, einen Teil aufweist, der einen Ausschnitt in einer Endwand des Bettes ausfüllt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispiels-,veise dargestellt: Fig. i ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Kettenstichnähmaschine; Fig. 2 ist eine Unteransicht der Maschine nach Fig. i Fig. 3 ist ein in größerem Maßstab gehaltener Querschnitt nach der Linie 3-3 von Fig. i und 2; Fig. 4 ist eine in größerem Maßstab gehaltene, teilweise weggebrochene Ansicht von links der in Fig. i wiedergegebenen Maschine bei weggenommener Stirnplatte; Fig.5 ist eine perspektivische Ansicht des abnehmbaren Arms, welcher die Greifervorrichtung trägt, zusammen mit dieser Vorrichtung; Fig. 6 ist ein Einzelheiten darstellender Grundriß, der einen Teil der Stoff tragplatte, den Greifer, das Greiferfadenführungsrohr und den zwischen dem Ende des Fadenführungsrohres und dem Greifer angeordneten Greiferfadenaufnehmer zeigt; Fig. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie 7-7 von Fig. 6.
  • Die dargestellte Zweifadenkettenstichnähmaschine besitzt ein Gehäuse mit einem eine horizontale Stofftragplatte P aufweisenden Bett i, einem Ständer 2, einem überhängenden Arm 3 und einem hohlen Kopfteil 4. Das Bett i hat nach unten ragende Endwände, auf die weiter unten Bezug genommen wird. Im Arm 3 ist in Lagern 5, 5" und 5b eine -Maschinenantriebswelle 6 drehbar gelagert, welche von einer geeigneten Kraftquelle angetrieben werden kann, die über einen Riemen (nicht dargestellt) mit einer Schnurscheibe 7 für Riemen-und Handbetrieb verbunden ist, welche auf dem hinteren Ende der Welle 6 sitzt. Im Kopf 4 ist in oberen und unteren Lagerhülsen 8a und 8b eine Nadelstange 8 auf und a1> gehend geführt, welche an ihrem unteren Ende eine Ohrnadel 9 trägt. Die Nadelstange wird von der Antriebswelle 6 aus auf und a1> bewegt, und zwar mittels einer Kurbelscheibe io, welche auf dem vorderen Ende der Welle angeordnet ist, einem von der Kurbelscheibe getragenen Kurbelzapfen i i und einem Lenker 12, der den Kurbelzapfen mit einem Stift 13 verbindet, der von einem auf der Nadelstange befestigten Bund 14 getragen wird. Eine federbelastete Druckerstange 15, welche im Kopf .4 angeordnet ist, trägt an ihrem unteren Ende einen Drückerfuß 16. Die Vorderseite des Kopfes 4 ist normalerweise durch eine abnehmbare Stirnplatte 17 abgeschlossen.
  • Der Faden n für die Nadel 9 läuft von einem Fadenvorrat (nicht dargestellt) durch einen Fadenführer 18 und eine Fadenspannvorrichtung i9, die am .1rni 3 befestigt ist, durch einen zweiten Fadenführer 20, der ebenfalls am Arm l@efestigt ist, und \-on dort zu einem Fadenaufnehmer, der einen Arm 21 besitzt, welcher an der Nadelstange 8 befestigt ist und an seinem freien Ende eine Faden-('>se 201 hat, sowie zu einem mit diesem Fadenaufnehmer zusammenwirkenden Fadenlenkfinger 22, der z. 13. durch eine Schraube 23 am Kopf 4 einstellbar angebracht ist. Von der Fadenöse 21a läuft der Faden nach unten durch einen Fadenführer 24, der ebenfalls am Kopf 4 befestigt ist, dann durch einen weiteren Fadenführer 25, der sich am unteren Ende der Nadelstange 'befindet, und von dort zum Nadelöhr.
  • Mit der Nadel wirkt zur Stichbildung eine weiter unten näher beschriebene vier Bewegungen ausführende Greifereinrichtung mit einem Greifer L zusammen. Ein Faden i für den Greifer läuft von einem Fadenvorrat (nicht dargestellt) durch einen Fadenführer 26, eine Fadenspannvorrichtung 27, ein Fadenführungsrohr 28, das in der Stofftragplatte P versenkt angeordnet ist, dann durch einen rotierenden Fadenaufnehmer, der feststehende Fadenführer 29, eine drehbare Aufnahmenockenscheibe 30 und Fadenabstreifer 31 aufweist, und von dort zum Fadengreifer L. Das Zusammenwirken der Nockenscheibe 3o mit den beiden Fadenführern 29 ist insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich. Der Lauf des Fadens L durch die Teile 29, 30, 31 und von den Fadenabstreifern 31 zu dem Fadengreifer L geht insbesondere aus den Fig. 6 und 7 hervor.
  • In Lagerbuchsen 32, 33 und 34, von denen die beiden letzteren in mit der Stofftragplatte P aus einem Stück bestehenden Lageransätzen 33a und 34a angeordnet sind, ist eine Greiferantrielbswelle 35 gelagert. Diese trägt zwischen ihren Lagern 32 und 33 eine Kurbel 36 zur Hinundherbewegung des Greifers in Längsrichtung des Bettes i sowie eine Exzenterschei,be 37, die dem Greifer eine Schwingbewegung in Querrichtung des Bettes i erteilt. Die Aufnahmenockenscheibe 30 ist auf dem vorderen Ende der Welle 35 durch eine Schraube 38 befestigt. Die Welle 35 wird von der Welle 6 über ein Paar Kegelräder 39, 40, eine im Ständer 2 gelagerte senkrechte Welle 41 und ein zweites Paar Kegelräder 42, 43, welche auf der Welle 4i bzw. der Welle 35 befestigt sind, gedreht.
  • Die Vierbewegungsvorschubvorrichtung .der Maschine weist eine Stoff schieberstange 44 und einen oben geriffelten Stoffschieber 45 auf, der an der Stange 44 mittels einer Schraube 46 befestigt ist (Fig. 4). Der Stoffschieber 45 greift durch Schlitze hindurch, die in der Stichplatte 47 vorgesehen sind, welche an der Stoff tragplatte P abgestützt ist. Die Stoffschieberstange 44 ist an ihrem hinteren Ende an einer Stoffschieberschwinge 48 angelenkt, die einen Teil einer Schwingwelle 49 bildet. Diese Welle ist auf Lagerbolzen 50, 51 drehbar, welche von Vorsprüngen 50" und 5 i a getragen werden, die von der Stoff tragplatte P nach unten ragen. Die Schwingwelle 49 wird auf ihren Lagerbolzen hin und her verschwenkt, wodurch sie der Stoffschieberstange .4 und dem Stoffschieber 45 Vor-und Rückwärtsbewegungen erteilt, und zwar durch einen Exzenter 52, der auf der .Antriebswelle 6 vorgesehen ist. Eine Pleuelstange 53, die im Ständer 2 angeordnet ist, trägt an ihrem oberen Ende einen Ring, welcher die Exzenterscheibe 52, die auf der Welle 6 festsitzt, umfaßt, während Blas untere Ende der Pleuelstange finit dem freien Ende eines Schwingarmes 54 verbunden ist (Fig. 2), der am hinteren Ende der Schwingwelle 49 befestigt ist. I )as vordere linde der Stoffschieberstange 44 hat die Form einer Gabel 55, welche über ein tileitstück 56 greift, das am freien Ende eines Schwingarmes 57 angelenkt ist, welcher am vorderen Ende einer zweiten Schwingwelle 58 befestigt ist, die auf vom Bett i getragenen Bolzen 59 drehhar gelagert ist. An ihrem hinteren Ende ist die Schwingwelle 59 (Fig. 2) mit einem Arm 6o versehen, an welchem das untere Ende einer zweiten Pleuelstange 61 (Fig. t) angelenkt ist, die ebenfalls im Ständer 2 angeordnet ist und an ihrem oberen Ende einen Ring trägt, der eine Stoffschieberhul)exzenterscheibe 62 umfaßt, die auf der Antriebswelle 6 befestigt ist. Auf diese Weise werden hei der Drehung der Antriebswelle 6 der Stoff schieberstange 44 und damit dem von ihr getragenen Stofl'schiel>er 45 durch die Elemente 62, 01, 6o, 58. 57 und 56 Hub- und Senkbewegungen im richtigen Zeitverhältnis zu ihren Vor- und Rückbewegungen erteilt, wie dies bei Vierbewegungsvorschubvorrichtungen üblich ist.
  • Der obererwähnte Fadengreifer L, welcher mit der Nadel zur Stichbildung zusammenwirkt, ist an dem oberen Ende eines in zwei zueinander senkrechten Richtungen schwingenden Greiferträgers 63 befestigt, dessen unteres Ende mittels einer Schraube 6.4 auf eine kurze Tragwelle 65 aufgeklemint ist, die in einem rohrförmigen Querstück 66 eines Greiferträgerhalters 67 von T-förmiger Gestalt drehbar gelagert ist. Der Greiferträgerhalter 67 besitzt einen zylindrischen, hohlen Schaft 68. der in Lagerbüchsen 69 und 7o drehbar gelagert ist, die in einem Teil 71 eines Trägers B vorgesehen sind, welche einen Teil aufweist, der in einen in der einen Endwand des Bettes vorgesehenen Ausschnitt paßt und diesen ausfüllt. Dieser Träger B ist abnehmbar auf flachen Sitzflächen ia und l6, die auf der Unterseite des Bettes i (Fig. 3) vorgesehen sind, durch Schrauben 72 befestigt, welche durch Löcher 73 (Fig. 5) in dem Träger B hindurchgehen und in die Platte I' des Bettes i eingeschraubt sind. Der Träger B trägt auch das Lager 32 für die Welle 35 sowie alle Teile .der Greiferantriebsvorrichtung, mit Ausnahme der Kurbel 36 und der Exzenterscheibe 37, welche von der Welle 35 getragen werden.
  • Der Träger B besitzt einen Mittelteil, der sich in der Querrichtung zum.Bett i erstreckt, und zwei in einem Abstand voneinander angeordnete Arme b1 und b', die von der einen Seite des Mittelteils vorstehen und in welchen durch Stellschrauben b3 und b1 (Fig. 2 und 3) ein Zapfen 78 mit einem Kopf 78' befestigt ist, der in den Arm b2 eingepaßt und an ein Schmiermittelführungsrohr k2 angeschlossen ist.
  • Der Gneiferträger 63 wird in Schwingung versetzt, wodurch er (lern (reifer 1. mittels der Kurbel 36 in decr Längsrichtung hin und her gehende Bewegungen zum .aufnehmen und Abwerfen der Fadenschlingen erteilt. Dies wird durch Vermittlung einer Pleuelstange 74 bewerkstelligt, deren eines Ende die Kurbel 36 und deren anderes Ende eine I@tige#1 7j3 nmfaßt. die an einem Arm 76 einer Schwinge 77 vorgesehen ist, welche auf dem Zapfen 78 zwischen den Armen b1 und bz des Trägers B drehbar gelagert ist. Die Schwinge 77 besitzt auch einen nach oben ragenden Arm 79 (Fig. 5), an welchem das eine Ende Boa eines Lenkers 8o angelenkt ist, der durch ein Loch 81 in dem Träger B hindurchtritt, während das andere Ende Bob des Lenkers 8o gelenkig mit dem Greiferträger 63 verbunden ist.
  • Zwischen den beiden Armen einer Gabel 83, deren unteres Ende 83,1 auf dem Schaft 68 des Halters 67 festgeklemmt ist, ist ein Block 82 gleitbar gelagert (Fig. 5, 7), der die Exzenterscheibe 37 auf der Welle 35 umfaßt. Demzufolge bewirkt die Drehung der Welle 35 auch seitlich oder seitwärts verlaufende Schwingbewegungen des Greifers L, und zwar mittels der Elemente 37, 82, 83, 68, 67 und 63.
  • Am Schaft des Greifers L ist durch eine Schraube 84" (Fig. 5) eine Nadelführung 84 (Fig. 4) befestigt, die an der Vorderseite der Nadelg wirksam ist. Eine zweite Nadelführung 85, die mit der Rückseite der Nadel zusammenwirkt, wird von dem Teil 7 1 des Trägers B so abgestützt, daß sie beliebig einstellbar ist. Der Fuß 85a der Nadelführung 85 ist mit waagerechter Linstellbarkeit am oberen Ende 86x einer winkligen Stütze 86 (Fig. 5) angebracht und in der Einstelllage mittels einer Klemmschraube 86b feststellbar. Die winklige Stütze 86 ist für eine waagerechte Bewegung quer zur Einstellungsbahn der Nadelführung 84 einstellbar auf dem waagerechten Schenkel 87a einer Winkelstütze 87 in der Form eines umgekehrten L gelagert, die ihrerseits senkrecht verstellbar am Teil 71 des Trägers B angeordnet ist. Spannschrauben 8611 und 87a arretieren die Stützen 86 @bzw. 87 in ihren Einstellagen. Die Nadelführungen 84 .und 85 stehen mit der Nadel im Eingriff und halten sie gegen seitliches Abweichen fest, so daß die Spitze des Greifers an der Nadel nicht anschlägt, sondern stets in die von der Nadel ausgeworfene Fadenschleife eintritt.
  • Wie insbesondere aus den Fig. i und 3 klar ersichtlich, ist das Bett i auf einem Gußmetallunterteil A angeordnet, der in einer Öffnung oder einem Ausschnitt t abgestützt ist, welcher in einem Tisch T gebildet ist, wobei die Oberseite der Werkstoff tragplatte P des Bettes i und die Oberseite des Tisches T im wesentlichen in einer Ebene liegen. Der Unterteil A dient als öl:behälter R, aus welchem 01 an im wesentlichen sämtliche Lagerflächen der Maschine geführt wird. Um sicher zu sein, daß kein öl unbeabsichtigt aus der Ölwanne A entweichen kann, ruhen die sich nach unten erstreckenden Endwände des Bettes i sowie der abgerundete untere Rand b13 des Trägers B auf Abdichtungszwischenlager g, die auf dem Unterteil A angeordnet sind.
  • Um ein Nachhintenkippen des Maschinengehäuses zwecks Besichtigung oder Reparierens der im Bett befindlichen Teile zu ermöglichen, sind am hinteren Rand des Bettes i Scharnierelemente 88 angeordnet, welche mit entsprechenden Scharniereletnenten 8o (Fig. 3), die am Tisch T durch Bolzen cgo befestigt sind, im Eingriff stehen.
  • In einem Ölsumpf S, der am einen Ende des Unterteils A gebildet ist, befindet sich eine Ö1-pumpe l), welche voll der Welle 41 angetrieben wird und aus dem Sumpf Öl ansaugt, um es durch Leitungen h, kl, k2, k3 verschiedenen Teilen der Maschine zuzuführen. Die Leitung k erstreckt sich im Innern des Ständers 2 nach oben und ist an ihrem oberen Ende k4 mit dem Lager 5° der Antriebswelle 6 verbunden. Aus dem Lager 5" fließt das 01 durch einen radialen Gang d in eine in d."r Welle 6 vorgesehene Längsbohrung 6b und aus dieser durch verschiedene Kanäle, die allgemein mit x bezeichnet sind, zu den Lagern 5 und 5b, zu der \ adelstangenantriebsvorrichtung und zu den Lagerflächen der Stoffschieberantriebsvorrichtung. Die Leitung kl führt zum Lager 33 der Welle 35. Die Leitung k2 ist an ihrem vorderen Ende mit eitler zentralen Bohrung 78b (Fig. i und 3) verbunden, welche im Zapfen 78 gebildet ist und aus der durch radiale Kanäle Schmiermittel den Lagerflächen des Zapfens 78 und denjenigen der Schwinge 77 zufließt. Die Leitung k3 ist an ihrem vorderen Ende mit einer Bohrung b6 verbunden, die in dein Träger B (Fi,g. 3 und 5) vorgesehen ist. Diese Bohrung steht mit einer ebenfalls für Träger /3 gebildeten Querix>hrung b7 in Verbindurig, die ihrerseits mit einer radialen Bohrung b8, die in der Lagerhülse 32 vorgesehen ist, verbunden ist. I:in Teil des Öls, das der Lagerfläche der Welle 35 in der Buchse 32 zugeführt wird, wird während der Drehung der Welle 35 durch die gerade Seitenwand 35° einer radialen Bohrung 35b aufgenommen und einer Bohrung 35c zugeführt, die in der Längsrichtung im Innern der `'Felle 35 verläuft. Das sich in der Bohrung 35' #l>efindende 01 wird durch Kanäle den Lagerflächen der Exzentersclieil>e 37, der Kurbel 36 und der Kugel 75 zugefiihrt. Weiteres 01 indem Lager 32 sammelt sich in einem ritigf<irmigen Raum 32° und wird durch in gleicher Flucht liegende Bohrungen 32b und b9 im Lager 32 1>zw. im Träger B und durch den Schlitz 7o« in der Lagerbuchse 7o einer Kammer 71' im Teil 71 zugeführt. Von der Kammer 7ia fließt das (5I durch radiale Bohrungen nach innen zu einer I;ohrung 681', die im Schaft 68 des Greiferträgerhalters 67 gebildet ist, und von dort zu den Lagerflächen des Querstückes 66 und der in diesem drehbar gelagerten Schwingwelle 65. 01. das am vorderen 1#:nde der Lagerbüchse 32 entweicht, fällt in eine Auffangtasche b10 (Fig. 7), welche in dem Träger B gebildet ist, und fließt von dort in den Vorratsraum R im Unterteil A über einen geneigten Kanal 0' zurück, der sich ebenfalls in dem 'träger B befindet. Die Lager der Vierbewegungsvorschul>vorrichtung werden mit Öl aus dem Ölvorratsraum R mittels ölführender Dochte (nicht dargestellt) geschmiert.
  • Das Gelenk zwischen dem Lenker 8o und dem Greiferträger 63 wird mit 0I aus einem Sumpf S' geschmiert, der am linken Ende des Unterteils A an-eor(lnet ist, und zwar durch Vermittlung eines Dochtes w. der von ai) einem lat(l: (lcr Welle 65 befestigten Metallblechschellen w1 getragen ist. Das untere Epde des Dochtes 7r, liegt im Sumpf S', während sein oberes Ende in Berührung mit dem Gelenk stellt und Schmiermittel diesem Gelenk durch Kapillarwirkung zuführt.
  • Wie insbesondere aus Fig. d ersichtlich, wird (las obere Lager 8° der Nadelstang: 8 durch 01 geschmiert, das sich in einem Sumpf 4s gesammelt hat, der sich im unteren linde des Kopfes d. befindet. Dieses Öl wird dein Nadelstangenlager 8° durch einen locht 8W zugeführt, der im Kopf angeordnet ist und dess; n eifies Ende in den Sumpf 4s eintaucht, während (las andere Dochtende das untere 1?nde des Lagers 8a umgibt. Vom oberen Ende des Dochtes fließt <las C51 durch Löcher im Lager 811 in das Innere dieses Lagers, wo es die Lagerflächen des Lagers und der darin geführten Nadelstange schmiert.
  • Aus dein Vorstehenden geht hervor, daß alle Lager der Maschine dauernd und selbsttätig durch das itn Ölvorratsraum K und in den Sümpfen S1 und .4s befindliche Schmiermittel geschmiert werden. Es ist auch ersichtlich, daß einige der Leitungen und Kanäle zum Zuführen des Öls zu den Lagern der Greifervorrichtung in den Träger B gebohrt sind. Da der Träger B mit dem Maschinengehäuse nicht aus einem Stück besteht, kamt das Bohren dieser Löcher sehr leicht vorgenommen werden, während solche Bohrmaßnahmen sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich wären, wenn der Träger B mit dein Maschinenbett aus einem Stück bestehen würde.
  • Es ist verständlich, daß der Unterteil A seinerseits am Tisch T befestigt sein muß. Die Befestigungsmittel hierzu sind jedoch nicht dargestellt. Man kann sich aber leicht vorstellen, daß die Vertiefungen itn Unterteil, welche die Ölsümpfe S und S' enthalten, zur Befestigung am Tisch 7' ausgebildet sein können.

Claims (2)

  1. PATEITANSt'RCC 11E: . r. Kettenstichnähmaschine mit einer Stoffauflagefläche, die zum Teil voll einem Bett des Maschinengehäuses und zum Teil von einer Tischplatte gebildet wird, wobei das Bett auf einem schalenförmigen, zur Aufnahme von Öl bestimmten Unterteil abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bett (i) des Maschinengehäuses mit sich nach unten gegen den Unterteil erstreckenden End- und Seitenwänden versehen und mittels dieser 1?ndwände so auf dem Unterteil (A) altgestützt ist, daß das Bett (i) und die Tischplatte (7') zusammen eine ebene Stoffauflagefläche 1» ldeii und daß ein Träger (/3), welcher die Greifervorrichtung trägt und am Bett (t) auf dessen Unterseite abnehmbar befestigt ist. einett Teil aufweist, der einen Ausschnitt in einer 1?ndwand des Bettes ausfüllt.
  2. 2. Kettenstichnähinaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in bezug auf den Träger (B) in drei rechtwinklig zueinander ver- lanfcii(leii Richtungen einstellbare Nadelfüh- rung (@5). 3. Kettenstichn'ihinaschine nach Anspruch i 1111(l 2, dadurch gekennzeichnet. (laß ein winkli- ger Stiitzteil (87) senkrecht einstellbar auf einem Teil (71) des abnehmbaren Trägers (B) :tiigcortlnct ist tind (laß ein zweiter winkliger Stützteil (86), von welchem die Nadelführung (8;) einstellbar getragen wird, waagerecht ein- stellbar auf (lern waagerechten Arm des ersten wiUM;-en Stiitzteils (87) angeordnet ist. 4. Kettensticlitiälitnascliine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein T-förmiger (;reifertr'igerlialter (67) mit seinem Schaft (68) iti einen' "feil (71) des Trägers (B) drehbar ge- lagert ist und eine in der Längsrichtung seines ()u,#raücl:es ((i6) verlaufende Bobrung auf- in der eine Tragwellc (65) eines Halters 3) für den C'@reifer (I-) drehbar gelagert ist.
    ,3. Kettenstichnähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare Träger (B) zwei in einem Abstand voneinander befindliche Arme (hl und b2) aufweist, zwischen denen eine Schwinge (77) gelagert ist, die mehrere Arme besitzt, von denen eilt Arm mit einer Kurbel auf der Greiferantriebswelle (35) u11(1 ein anderer Arm durch einen Lenker (8o) finit dem Greiferträger (63) verbunden ist. (i. Kettenstichnähmaschine nach einem der .\nsprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, (laß der Schaft (68) des Greiferträgerhalters (67) sich über den Teil (71) der Stütze (B), in dein er drehbar gelagert ist, hinaus erstreckt u11(1 das vorstehende Ende eine Gabel! (83) trägt, welche eitlen Exzenter (37) auf der Greiferantriebswelle (35) umfaßt, wodurch dem (7reiferträgerhalter (67) beim Drehen dieser Welle (35) Schwingbewegungen erteilt werden.
DEP30226A 1942-02-14 1949-01-01 Kettenstichnaehmaschine Expired DE836730C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US836730XA 1942-02-14 1942-02-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836730C true DE836730C (de) 1952-04-15

Family

ID=22179939

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP30226A Expired DE836730C (de) 1942-02-14 1949-01-01 Kettenstichnaehmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE836730C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE877536C (de) UEberwendlichnaehmaschine
DE3122935A1 (de) Zusatzvorrichtung an naehmaschine zum beschneiden von materialkanten
DE822188C (de) Werkstueck- Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen
DE836730C (de) Kettenstichnaehmaschine
DE3801240C2 (de)
DE621417C (de) Naehmaschine mit Vorschubkesseln
DE3706478C2 (de)
DE937684C (de) Naehmaschine mit Viertakt-Stoffschieber
DE391522C (de) Naehmaschine mit einer in dem Stoff und mit Bezug auf letzteren seitlich bewegten Nadel
DE803265C (de) UEberwendlichnaehmaschine
DE3143051A1 (de) Pelznaehmaschine
DE942899C (de) UEberwendlichnaehmaschine mit Vorschubkesseln
DE937215C (de) Umlaufschmierung fuer Naehmaschinen
DE609518C (de) Tragarmnaehmaschine
DE494043C (de) Naehmaschine mit hohlem Gestell, dessen Grundplattenhohlraum ein Schmieroelbad enthaelt
DE850261C (de) Naehmaschine
DE691420C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ketteln auf Mehrnadel-UEberdeck-Naehmaschinen ohne Legfaeden mit und ohne Stoff
DE820670C (de) Schleifenspreizvorrichtung fuer Kettenstichnaehmaschinen
DE559588C (de) Greiferantrieb fuer eine Naehmaschine mit zwei gegenlaeufigen Greifern
DE856989C (de) Naehmaschine
DE590042C (de) Greiferfadengeber fuer Naehmaschinen zur Herstellung einer Zweifadenkettenstichnaht
DE890447C (de) Naehmaschine
DE829086C (de) Greifervorrichtung fuer Kettenstichnaehmaschinen
DE667869C (de) Tragarmnaehmaschine und Antriebsrad fuer die Tragarmnaehmaschine
DE680541C (de) Einrichtung an Mehrnadelnaehmaschinen zum Verlegen eines Deckfadens