DE835283C - Badeanzug - Google Patents

Badeanzug

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Publication number
DE835283C
DE835283C DES2742A DES0002742A DE835283C DE 835283 C DE835283 C DE 835283C DE S2742 A DES2742 A DE S2742A DE S0002742 A DES0002742 A DE S0002742A DE 835283 C DE835283 C DE 835283C
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DE
Germany
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swimsuit
textile
buoyancy
threads
pieces
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Expired
Application number
DES2742A
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DE1650730U (de
Inventor
Kurt E Sommer
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KURT E SOMMER
Original Assignee
KURT E SOMMER
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D7/00Bathing gowns; Swim-suits, drawers, or trunks; Beach suits
    • A41D7/001Non-sinkable swim-suits, drawers or trunks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Badeanzug Es wurden -bereits Badeanzüge mit Auftriebseigenschaft vorgeschlagen, bei denen die Auftriebswirkung durch die Verwendung von eingelassenen Auftriebskörpern mit einer Struktur wie Zellenkautschuk oder eines gleichwertigen elastischen und leichten Materials erreicht wird. Der Badeanzug selbst besteht hierbei aus Textilfäden, wie Wolle, Baumwolle, Seide od.,dgl., in gestrickter, gewinkter oder gewebter Herstellungsart.
  • Die Auftriebskörper, die die verschiedensten Formen, Größen und Anordnungen haben können, sind hierbei von dem Textilstoff umhüllt. Bei mehr oder weniger dichtem Aufbau der Textilumhüllung mit lockeren oder weiten Maschen u. dgl. können die eingelassenen Auftriebskörper zwar nach außen hin sichtbar gemacht werden, den eigentlichen Anzug bildet aber die Textilumhüllung. Neu und Gegenstand der Erfindung ist nun, die Auftriebskörper oder das Auftriebsmaterial selbst für den Aufbau des Badeanzuges zu verwenden, aderartig, daß -,beispielsweise mehr oder weniger dünne Fäden, Schnüre oder Streifen aus dem Auftriebs-material, wie Zellenkautschuk, durch Stricken, Wirken, Weben oder Aneinandernähen verarbeitet werden. Der Badefinzug wird also aus elastischem Auftriebsmaterial gebildet. Stärke und, Querschnitt der zur Verwendung gelangenden Fäden usw. sind .dabei ohne Bedeutung. Sie können rund, kantig, abgeflacht, ringförmig oder sonstrvvie sein. Auch ist es möglich, mit einer Textilseele oder Textileinlage versehene Fäden zu verwenden. Wenn letztere auch in derLängsriohtung weniger elastisch sind, @so wird durch entsprechende Verarbeitung doch eine genügend große Elastizität erreicht, so daß,sich der Anzug in jedem Falle formgebend dein Körper des Tragenden gut anpaßt.
  • Die zu verarbeitenden Fäden oder Schnüre aus Auftriebsmaterial (können auch eine dünne Textilumspinnung oder -,umflechtung besitzen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, den Badeanzug in jeder Farbentönung und Farbenmusterung herzustellen.
  • Eine weitere Aufbauart des Badeanzugs ergibt sich aus der gleichzeitigen Verwendung von Fäden aus Auftriebsmaterial und Textilfäden, wie Wolle, Baumwolle u. dgl., wobei die eine oder andere Sorte mengenmäßig überwiegen !kann. Die Verbindungsart und Verarbeitungstechnik spielen dabei keine Rolle.
  • Durch eine der Stärke der verwendeten Fäden usw. richtig angepaßte Verarbeitungsart und Musterung kann ohne Schwierigkeiten in vielen Variationen ein genügend großes Volumen mit entsprechender Auftriebskraft erreicht werden.
  • Ein derartig aufgebauter Badeanzug ist an-.genehm im Tragen"da er wegen seiner Nachgiebigkeit den Körper nicht einengt, vielmehr jede Bewegung zuläßt. Auf Grund der vorhandenen Maschen und vielen Durchlässe schließt er den Körper des Tragenden nicht von der Luft ab und ermöglicht somit ein rasches Trocknen des Körpers und auch des Anzugs selbst nach dem Aufenthalt im Wasser.
  • Werden bei dem Badeanzug die Maschen und Durdh,lässe so groß @gewählt, @daß der Körper des Tragenden durchscheint, so ,kann die innere Seite des Anzugs mit einem dünnen Futter versehen sein. Dieses kann im Gewebe mehr oder weniger dicht und auch farbig gewählt werden.
  • Schließlich ist es auch noch möglich, den Badeanz.ug aus mehr oder weniger großen Stücken oder Teilen einer Platte aus Auftriebsmaterial zusammenzusetzen oder ihn teils aus Auftriebsmaterial, teils aus Textilstoff aufzubauen. Hierbei können beide Materialsorten in zweckmäßiger Cjestaltung zur Formgebung herangezogen werden und in geeigneter Weise miteinander verbunden werden.
  • In allen Fällen erweist sich die Heranziehung und Verwendung eines A.uftriehsstoffes von der in Betracht kommenden Beschaffenheit zur Herstellung des eigentlichen Badeanzugs als vorteilhaft und geeignet, die verlangte Wirkung, nämlich den Körper des ihn tragenden Menschen über `'Wasser zu halten, hervorzurufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Badeanzug mit Auftriebseigenschaft, da-,durch gekennzeichnet, daß für den :\ufl>au des eigentlichen Anzugs ein Auftriehsmaterial mit einer Struktur -,vie Zellenkautsaliu#k oder gleichwertiges Material auf Kunststoffbasis @-erwendung findet. z. Badeanzug mit _@tiftrieliseigenschaft nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftriebsmaterial in Forin von Fäden. Schnüren, Streifen od. dgl. durch Stricken, Wirken oder Aneinandernälien veraulieitet wird. 3. Badeanzug mit Auftriehseigenscliaft nach Anspruch i und 2, dadurch gekeiinzeichtiet, daß die verwendeten Fäden, Schnüre oder Streifen mit einer Textilseele oder einer Textileinlage versehen sind. Badeanzug mit Auftriel>sei.genschaft nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ,die verwendeten Fäden u. dgl. eine Textil,unispinn.ung oder Textilunifleclittt-ng besitzen. Badeanzug mit .'ltiftrioliseigenscliaft nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, cf.aß zu seiner Herstellung neben den Fäden usw. ans Auftriebsmaterial gleichzeitig auch Textilfiklen in zweckmäßigem Mengenverhältnis Verwendung finden. 6. Badeanzug mit Atiftriel>seigenschaft nacni Anspruch i bis 5, dadtircli gekennzeichnet, daß er auf der Innenseite mit einem Textilfutter versehen ist. 7. Badeanzug mit Auftriebseigenschaft nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er ganz aus Stücken oder Teilen einer Auftriel>smaterialplatte oder auch teils aus Stücken aus Auftriebsmaterial, teils aus Stücken aus Textilstoff zusammengesetzt und aufgebaut ist.
DES2742A 1950-04-12 1950-04-12 Badeanzug Expired DE835283C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083195B (de) * 1954-11-04 1960-06-15 Werner Simon Stoff fuer Bekleidungsstuecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1083195B (de) * 1954-11-04 1960-06-15 Werner Simon Stoff fuer Bekleidungsstuecke

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