DE8340C - Düngerstreumaschine - Google Patents

Düngerstreumaschine

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DE8340C
DE8340C DE18798340D DE8340DD DE8340C DE 8340 C DE8340 C DE 8340C DE 18798340 D DE18798340 D DE 18798340D DE 8340D D DE8340D D DE 8340DD DE 8340 C DE8340 C DE 8340C
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fertilizer
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DE18798340D
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C. JAESCHKE, Maschinenfabrikbesitzer, in Neifse (Neuland)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

1879.
Klasse 45.
CARL JAESCHKE in NEISSE (Neuland). Düngerstreumaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1879 ab.
Diese Maschine dient zum Streuen aller künstlichen Düngemittel.
Sie besteht aus einem Säekasten, welcher unten eine bewegliche Scharnierklappe c besitzt, deren engere oder weitere Stellung das Verhältnifs des ausgestreuten Quantums zu einer gegebenen Bodenfläche bedingt.
Die Scharnierklappe c kann durch vier gleiche Stellvorrichtungen ganz genau eingestellt werden, und zu diesem Zwecke ist der obere Stellbügel d, Fig. 9, gezahnt. Die richtige Einstellung wird durch die Markirschlinge α flxirt. Beim Einschütten kann jedesmal die Scharnierklappe auf der ganzen Breite geschlossen werden, beim Gebrauch wird dann der Scharnierhebel b, wie in Fig. 2 angegeben, bis an die Markirschlinge herangeschoben und mit der Flügelmutter befestigt, wodurch das gleichmäfsige Ausstreuquantum wieder erreicht ist.
In dem Säekasten ist jede rotirende Bewegung vermieden und nur eine doppelte Schieberbewegung angebracht. Der obere Schieber mit den eisernen Zinken, Fig. 13, ist der Rührschieber, welcher das gleichmäfsige Nachfallen des Düngerproductes bewirkt.
Durch den Ausstreuschieber mit dünnen Stahlplatten, Fig. 12, wird das gleichmäfsige Ausstreuen aus dem Kasten bewirkt. Die beiden Schieber werden, wie aus Fig. 1 hervorgeht, je von einem Laufrade durch konische Räder betrieben, und zwar der Ausstreuschieber wie am Laufrade / angegeben, durch einen in dem unteren konischen Rade angebrachten Kurbelstift s mit Kurbelstange t. Die Umsetzung der Räder ist reichlich 1 zu 3 und die Schieberbewegung 65 mm.
Die Betriebsvorrichtung am Laufrade / / für den Rührschieber hat ein Umsetzungs-Verhältnifs der Räder von reichlich 1 zu 2. Der Betrieb des Rührschiebers geschieht durch ein an dem unteren konischen Rade angegossenes Excenter y von 53 mm Hubhöhe, also 53 mm Schieberbewegung. Die Dimensionen sollen indefs nur beispielsweise angeführt sein. Dieser Rührschieber hat bei manchen Düngerproducten, welche sich fest zusammensetzen, einen gröfseren Widerstand zu überwinden, und es haben sich daher früher gebaute Maschinen, wobei ein einfacher Kurbelstift im unteren konischen Rade zu gleichem Zwecke angeordnet war, wegen dessen allzuschneller Abnutzung nicht bewährt. Durch das jetzt angebrachte Excenter, wodurch dem Rade eine lange Führung gegeben ist, und durch den Excenterbügel ist dieser Betrieb ein sehr ruhiger und sehr solider geworden, und die Maschine auf das Wesentlichste dadurch verbessert.
An jeder Seite der Maschine kann für den Transport derselben der Betrieb mit konischen Rädern mittelst der in Fig. 1, 6, 7 und 10 gezeichneten Vorrichtungen ausgerückt werden.
Die beiden oberen Ausrückplatten r, wie in Fig. 4 angegeben, sind für den Hebel entsprechend eingeklinkt, um denselben in der. gewünschten Stellung zu fixiren.
Um das Verstauben von leichten Düngerproducten bei Wind zu verhindern, hat die Maschine einen Schutzvorhang von doppelter Wachsleinwand, welcher an beiden Enden und in der Mitte durch eiserne Haken eingehängt wird, wie durch 2 in Fig. 9 angegeben ist.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Eine Düngerstreumaschine in der ganzen beschriebenen und gezeichneten Zusammenstellung.
2. In Düngerstreumaschinen die Vorrichtung zur Fixirung der Scharnierklappe, bestehend aus der gezahnten Coulisse d, der Markirschlinge α und der Stange b mit der Flügelmutter e.
3. In Düngerstreumaschinen die Anwendung eines Excenter-Betriebes zum Bewegen des Rührschiebers.
4. An Düngerstreumaschinen der Schutz des ausgestreuten Düngemittels gegen Verwehen mittelst Vorhängen.
Alles zum Zweck und in der Weise wie beschrieben und im wesentlichen wie gezeichnet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE18798340D 1879-05-27 1879-05-27 Düngerstreumaschine Expired DE8340C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8340T 1879-05-27

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DE8340C true DE8340C (de) 1880-01-22

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DE18798340D Expired DE8340C (de) 1879-05-27 1879-05-27 Düngerstreumaschine

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