DE83301C - - Google Patents

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DE83301C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B35/00Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
    • E01B35/02Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes for spacing, for cross levelling; for laying-out curves
    • E01B35/04Wheeled apparatus
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/16Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
\V3
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Fahrrades, wenn das dritte Rad 1 fortgedacht ist.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht des Fahrrades.
Fig. 3 ist eine obere Ansicht desselben. Die Laterne 2 und Spiegel 3 sind der Deutlichkeit halber weggelassen.
Fig. 4 zeigt das dritte Rad 1 aufgeklappt.
Fig. 5 zeigt die Stromschlufsvorrichlung.
Fig. 6 zeigt das Profil einer Radfelge.
Das unten näher beschriebene Fahrrad hat den Zweck, auf Schienen eine rasche Fortbewegung zu ermöglichen. Es besteht in der Hauptsache aus einem gewöhnlichen zweiräderigen Niederrad, welches geeignet ist, auf Schienen zu laufen, und einem seitlich angebrachten dritten Rade i, welches den beiden ersten parallel läuft.
7 ist das Treibrad, auf welchem das Kettenrad 8 befestigt ist. 9 ist das gröfsere Antriebskettenrad, um eine höhere Fahrgeschwindigkeit zu erzielen. Das Kettenrad 9 ist mit den beiden Kurbeln.10 und 11 auf einer Achse befestigt. Die beiden Kettenräder 8 und 9 sind durch Treibkette 12 verbunden. Der Rahmen 13,14, 15,16,17 und i8 ist aus dünnwandigen Rohren hergestellt. Bei 14 ist der Sitz 19 angebracht,' und zwar so, dafs er auf und ab verstellbar ist, damit er für jede Schrittlänge eingestellt werden kann. An dem vorderen Stück 15, 16 ist nach unten eine Gabel 20 fest angebracht, welche das Vorderrad 21 aufnimmt. Nach oben ist das Stück 15, 16 ebenfalls verlängert. Zuerst findet sich in dieser Verlängerung eine längliche Oeffnung zur Aufnahme der gebogenen Zahnstange 22 und Zahnrad 23. Ferner ist hier die Laterne 2 befestigt. Weiter hinauf befindet sich eine Querstange 24 mit Griffen25. Diese hat den Zweck, der fahrenden Person eine weitere Unterstützung zu geben. Ueber der Querstange 24 ist noch ein Stück 26 angebracht, um einen oder zwei Spiegel 3 anzubringen, welche dem Fahrer ermöglichen, während der Fahrt zu beobachten, was hinter ihm vorgeht.
Damit nun das bis jetzt beschriebene Zweirad einen seitlichen Halt hat, ist das dritte Rad ι angebracht, welches mit den beiden anderen 7 und 21 parallel läuft. Die Verbindung ist durch das Rohr 4 und 4* hergestellt, und zwar durch zwei an dem Ende des Rohres angebrachte Zapfen, welche axial zu einander stehen und parallel zu den Rädern 7, 21 und 1. Diese Zapfen sind in Hülsen 29 und 30 drehbar gelagert und letztere am Hauptrahmen befestigt. Durch diese Verbindung läfst sich das Rad 1 aus der senkrechten Richtung Fig. 2 in die waagrechte Fig. 4 bringen.
An dem Rohr 4 ist auch die Zahnstange 22 drehbar befestigt. Hierdurch wird das dritte. Führungsrad 1 mit dem Hauptrahmen auch noch verbunden. Wird nun das Zahnrad 23 festgestellt, so ist das Rad 1 mit dem Hauptrahmen und den Rädern 7 und 21 steif verbunden. Zum Feststellen des Rades 23 dient das Sperrrad 31 mit Sperrklinke 32. Die Kurbel 33 hat den Zweck, das Rad 1 leicht
hoch zu winden, also aus der senkrechten Lage Fig. 2 in die waagrechte Fig. 4 zu bringen.
Damit nun der Spurkranz des Rades 1 stets an der Schiene anliegt, ist das Rad 1 nicht unmittelbar mit dem Rohr 4 verbunden, sondern in dem Rohr 4 steckt ein Zapfen 5, welcher durch die Feder 6 nach aufsen gedrängt wird. Würde sich also die Spurweite der Schienen ändern, so wird der Radabstand ein gröfserer oder kleinerer werden und der Zapfen 5 mehr oder weniger aus dem Rohr 4 heraustreten. Mithin entspricht dem jeweiligen Zapfenstand eine bestimmte Spurweite.
Zu diesem Zweck ist die Schraube 34 an dem Zapfen 5 angebracht. Geht nämlich der Zapfen mehr in das Rohr 4, so schliefst die Schraube 34 den elektrischen Strom bei 35 und 36. Wird die Spurweite gröfser, so tritt der Zapfen aus dem Rohr 4, und der Strom wird bei 37 und 38 geschlossen. Je nachdem nun der eine oder andere Stromschlufs hergestellt wird, ertönt ein elektrisches Läutewerk, welches mit den betreffenden Stromschlufsstücken in. Verbindung steht. Anstatt des elektrischen Läutewerks kann auch ein solches ausgelöst werden, welches mit einem Uhrwerk versehen ist.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Querschnitt der Radfelge ist 39 der aus Stahl angefertigte Randkranz und 40 eine Gummibandage.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an Eisenbahn-Fahrrädern' zum Anzeigen falscher Spurweite des Geleises, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die axiale Verschiebung des durch eine Feder (6) gegen die Schiene gedrückten Führungsrades (1) bei zu grofser oder zu kleiner Spurweite ein Stromschlufs (36, 35 oder 37, 38) hergestellt wird, zu dem Zweck, ein Signal (Läutewerk u. dergl.) in Thätigkeit zu setzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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