DE832947C - Vorrichtung zum Ausscheiden von Fehlerstellen, z.B. Harzgallen, aus Holz und zur Herstellung der erforderlichen Einsatzstuecke - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von Fehlerstellen, z.B. Harzgallen, aus Holz und zur Herstellung der erforderlichen Einsatzstuecke

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DE832947C
DE832947C DESCH1608A DESC001608A DE832947C DE 832947 C DE832947 C DE 832947C DE SCH1608 A DESCH1608 A DE SCH1608A DE SC001608 A DESC001608 A DE SC001608A DE 832947 C DE832947 C DE 832947C
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Alois Schips
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G1/00Machines or devices for removing knots or other irregularities or for filling-up holes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausscheiden von Fehlerstellen, z. B. Harzgallen, aus Holz und zur Herstellung der erforderlichen Einsatzstücke Für die holzverarbeitende Industrie und Handwerk sind die Feuerstellen und Harzgallen im Nutzholz sehr nachteilig. Oft wird ein Stück mit diesen Fehlern unbrauchbar, was immer einen Verlust bedeutet. Ein Verstreichen der Fehlerstellen und Harzgallen mit Kitt ist ein unvollkommener Notbehelf, da die Stellen immer deutlieh zu erkennen sind.
  • Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen bekannt, mittels welcher die auszubessernde Stelle mit einem Ausschnitt versehen wird, dessen seitliche Begrenzungsfläche holzeinwärts schräg verläuft, wobei die Grundform des Ausschnittes bzw. Einsatzstückes durch zwei, sich mit ihren Enden berührende Bogen begrenzt wird. Bei einer hierzu dienenden bekannten Maschine sind zu diesem Zweck zwei bogenförmig ausgesparte Messer vorgesehen, die in schräg gegeneinandergerichtieten Führungen über maschinell betätigte Hebel bis zu der gewünschten Schneidtiefe nach unten gedrückt werden. Dadurch wird ein auf seine ganze Fläche gleichmäßiges Stück Holz abgetrennt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung ähnlicher Art, bei welcher, abweichend von den gebräuchlichen Vorrichtungen, ein von innen nach außen schwächer werdendes, linsenförmig begrenztes Stück von im wesentlichen dreieckigem Querschnitt, entsprechend der häufigsten Form der Harzgallen, herausgeschnitten wird, wobei zugleich durch eine zweckmäßige Ausbildung der Führung und der Betätigungsvorrichtung für die Messer eine sehr einfache, leicht tragbare und an jeder beliebigen Werkbank zu befestigende Vorrichtung geschaffen wird. Erfindungsgemäß besitzen zu diesem Zweck die Schneidwerkzeuge außer einer bogenförmigen Krümmung auch eine nach beiden Enden bogenförmig verjüngte Schneide, derart, daß durch das Zusammenwirken zweier, nacheinander durch Handhebel betätigter Messer ein kerbförmiger Ausschnitt mit von den Enden nach der Längsmitte zunehmender Tiefe erzielt wird. Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die Messer von ihrer Mitte aus nach beiden Seiten eine fortbewegende Schneidewirkung erzielen, wodurch die Holzfasern sauber und leicht durchschnitten werden, so daß nach erfolgtem Einsetzen bzw. Einleimen des Ersatzstückes keine nachteiligen und auffälligen Spuren zu sehen sind.
  • Die zur Betätigung der Messerhalter dienenden Hebel sind in einem rohrförmigen Rahmen angebracht und durch Anschlagschrauben i11 ihrer Abwärtsbewegung begrenzt und können in Ruhestellung durch Zugfedern hochgehalten werden.
  • Ein in einer am Rohrrahmen befestigten Haltbüchse ruhender auf und ab verstellbarer Auflegetisch ermöglicht die Bearbeitung verschiedener Holzstärken sowie die Einstellung der jeweils notwendigen Größe des Ausschneidestückes. Je näher das Nutzholz an die hochgestellten Messer kommt, desto größer wird das Ausschneidestück.
  • Die aus fehlerfreiem Holz herzustellenden Ersatzstücke werden auf die gleiche Weise gewonnen. Um die ausgeschnittene Fehlerstelle und das herzustellende Ersatzstück für jeden Einzelfall aufeinander abzustimmen, kann zwischen den Führungsbüchsen am Rohrrahmen eine einstellbare Vorrichtung, beispielsweise ein Meßstab mit Skala, verschiebbar angeordnet werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer i' orm zur Darstellung gebracht.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht, Hebel verkürzt gezeichnet, Fig. 2 Vorderansicht . mit Schnitt nach Linie .4-B der Fig. i, jedoch ohne Hebel; Fig. 3 stellt den Meßstab im Gebrauch dar, Fig.4 Messerhalter mit eingespanntem Messer, Ansicht von vorn; Fig. 5 zeigt Fig. 4 in Ansicht von unten, Fig.6 Nutzholz mit ausgeschnittener Fehlerstelle und Schnitt C-D davon, Fig.7 Ersatzstück, 3 Ansichten.
  • Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Vorrichtung aus dem Rohrrahmen a. :1m oberen Teil desselben sind die Führungsbüchsen b in V-Stellung symmetrisch angebracht. In den Führungsbüchsen b bewegen sich die Bolzen c der Messerhalter d. Die Messer e werden durch die Spannbleche f mittels Schrauben g an die Messerhalter d festgeklemmt. Die am. Rohrrahmen a und den Messerhaltern d eingehängten Zugfedern h verfolgen den Zweck, ein Ineinanderstoßen der Messer e zu verhindern und das Auflegen des Nutzholzes t auf die Holztischplatte u zu ermöglichen. Für die Betätigung der Messer e, welche nacheinander, nicht miteinander zu erfolgen hat, sind die Hebel i vorgesehen, welche mit den Bol-
    zen c und den Zwischenstücken k durch die Schrau-
    ben l beweglich verbunden sind. Die Zwiscgen-
    stücke k sind mit den am Rohrrahmen a befestigten
    Haltern m wiederum durch Schrauben l beweglich
    verbunden. Durch die Anschlagschrauben n wird
    die Abwärtsbewegung der Hebel i und dadurch der
    Tiefschnitt der Messer e begrenzt. Der in dem am
    Rohrrahmen. a befestigte Skalastabllalter p ver-
    schiebbare Skalastab o hat den Zweck, daß die
    jeweilige Größe der auszuschneidenden Fehlerstelle
    durch eine Ziffer ermittelt wird, die dann bei der
    Herstellung des Ersatzstückes wieder angewendet
    das passende Ersatzstück gibt (Fig. 3).
    Am unteren Teil des Rohrrahmens a ist die
    Haltebüchse q für den verstellbaren Tischbolzen r
    befestigt. Der Tischbolzen r ist am oberen Ende
    mit der Tischbolzenplatte s versehen, auf der zur
    Schonung des Nutzholzes t die Holztischplatte u
    aufgeschraubt ist. Mit der Einstellschraube v wird
    der Auflegetisch in die jeweils erforderliche Höhe
    eingestellt. Während der Benutzung der Vorrich-
    tung wird der Tischbolzen r mit der Spann-
    schraube w festgespannt. Die Fußplatte x dient
    zum Festmachen der Vorrichtung auf einem Ge-
    stell oder Werkbank.
  • Wie Fig. 6 und 7 zeigen, erfolgt die Ausschneidung der Fehlerstellen und Harzgallen im Nutzholz sowie die Herstellung der 1?rsatzstiicke 111 Kerbschnittform. Die Anwendung dieser Form hat folgende Vorteile: Die Harzgallen weisen von Natur aus diese Form auf. Ein Ausschnitt aus dem Holz, der schmal gehalten, aber lang in Faserrichtung zu einer Spitze verläuft, läßt sich sauber und leicht ausschneiden. Das nach beschriebener Art gewonnene Ersatzstück, in die ausgeschnittene Fehlerstelle im Nutzholz ci»-eleinit, fällt nicht auf, was von großer Bedeutung ist.
  • Die im Kreisbogen ausgebildeten Schneiden an den Messern e sowie die im Kreisbogen ausgebildeten Messerhalter d (Fig. 2, 4 und 5) und die in V-Stellung symmetrisch am Rohrrahmen a angebrachten Führungsbüchsen b (Fig. i) ermöglichen die Herstellung der Ausschnitte und Ersatzstücke in Kerbschnittform.
  • Das Ausschneiden der I#elilerstellen und das Herstellen der Ersatzstücke in Kerbschnittform läßt sich auch mit einer andersartig gebauten Vorrichtung, als das Anführungsbeispiel zeigt, durchführen.

Claims (5)

  1. PATFNTaxsPf;CCHE: i. Vorrichtung zum Ausschneiden von Fehler- stellen, wie Harzgallen u. dgl., aus. Holz und zur Herstellung der erforderlichen Einsatz- stücke mittels zweier kreisbogenförmiger, in entgegengesetztem ;cliräg angesetzter Schneidwerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge außer einer bogen- förmigen Krümmung auch eine nach beiden Enden bogenförmig verjüngte Schneide be- sitzen und so zusammenwirken, daß ein kerb- förmiger, das ist inI wesentlichen dreieck-
    förmiger Ausschnitt mit von den Enden nach der Längsmitte zunehmender Tiefe erzielt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Messer (e) in kreisbogenförmig gekrümmte Messerhalter (d) eingespannt sind, die ihrerseits an in Führungsbüchsen (b) axial verschiebbaren Bolzen (c) befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Führungsbüchsen (b) an einem, an einem beliebigen Werktisch festzuspannenden, tragbaren Rohrrahmen (a) befestigt und die in bekannter Weise V-förmig gerichteten Bolzen (c) je an einen von Hand bedienbaren Hebel (l) an-;Zelenkt sind, (lurch dessen l')etätigung die Messer nacheinander in das Werkstück (s) eingedrückt werden 'können.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB in einer am Rohrrahmen (a) befestigten Haltebüchse (q) ein Auflegetisch (u) geführt ist, dessen Höhenlage nach Bedarf einstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Rohrrahmen (a) eine einstellbare Vorrichtung, beispielsweise ein MeBstab (o), angebracht ist, mittels welcher die Schnittiefe zwecks Anfertigung des Einsatzstückes festgestellt werden kann. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 85 430; USA.-Patentschrift Nr. 1 629 595- '
DESCH1608A 1950-03-26 1950-03-26 Vorrichtung zum Ausscheiden von Fehlerstellen, z.B. Harzgallen, aus Holz und zur Herstellung der erforderlichen Einsatzstuecke Expired DE832947C (de)

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DE (1) DE832947C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2125799A1 (de) * 1970-06-05 1971-12-16 Oertli & Co, Bülach, Zürich (Schweiz) Verfahren zur Herstellung von Flikken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
NL9300539A (nl) * 1993-03-25 1994-10-17 Pieter De Jong Werkwijze en inrichting voor het verbeteren van een houten deel.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH85430A (de) * 1919-09-05 1921-05-02 Briner Otto Verfahren zur Ausbesserung von Holzstücken mittels Einsatzstücken.
US1629595A (en) * 1925-01-22 1927-05-24 Steger Marvin Earl Defect-removing and patch-cutting machine

Patent Citations (2)

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