DE8324C - Neuerungen an Schlauch- oder Rohr-Kuppelungen - Google Patents

Neuerungen an Schlauch- oder Rohr-Kuppelungen

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DE8324C
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Germany
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coupling
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coupling part
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DENDAT8324D
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English (en)
Original Assignee
W. J. STEVENS und W. F. PROCTOR in New-York (V. St. v. A.)
Publication of DE8324C publication Critical patent/DE8324C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses
    • B60T17/043Brake line couplings, air hoses and stopcocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 47.-f 1Z
WILLIAM JAY STEVENS und WILLIAM FASH PROCTOR in NEW-YORK (V. S. A.).
Neuerungen an Schlauch- oder Rohrkuppelungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1879 ab.
Vorliegende Neuerungen der Rohrkuppelung eignen sich zur Anwendung bei den Vacuumbremsen der Eisenbahnwagen; es tritt ein selbstthätiger Abschlufs gegen das Eindringen äufserer Luft ein, wenn eine Trennung der Kuppelungstheile stattfinden sollte. Die Anordnung bietet daneben noch den Vortheil, dafs weder die Ventile noch die Ventilsitze dem Schmutz oder Stöfsen ausgesetzt sind, da beide vollständig innerhalb der Kuppelungstheile angebracht sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein waagerechter Schnitt durch die gesammte Kuppelung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Kuppelungstheil, während
Fig. 3 eine Endansicht der Kuppelung ist.
Die mit A A bezeichneten Rohrtheile sind die Haupttheile der Kuppelung, die bei B mit ihren Flächen stumpf gegen einander stofsen, bezw. durch Gummi gegen einander abgedichtet sind. An dem entgegengesetzten Ende sind die Rohrtheile A bei α mit wellenförmiger Aufsenfläche zur Aufnahme des Schlauches versehen. Die Rohrtheile A sind mit Vorsprüngen d in der Nähe der Abdichtungsflächen versehen, hinter welche die Nasen c der Hebel C greifen, welche an dem anderen Rohrtheil A bei b ihren Drehpunkt haben. Die Gummifedern D, welche auf den Flächen e ruhen, halten die Nasen c hinter den Vorsprüngen d.
Diese Anordnung veranlafst eine vollkommene Abdichtung der Rohrstücke AA bei B, sie verhindert aber nicht, dafs die Rohrstücke A A durch Ziehen in entgegengesetzter Richtung von einander getrennt werden können.
An die Innenwand eines jeden Rohrstückes A ist durch Nieten g ein Halbcylinder G angenietet. Dieselben reichen so weit in das andere Rphrstück A hinein, dafs sie die Oeffnungen der Taschen F überdecken. In jeder Tasche F ruht eine Ventilkugel E aus Gummi oder anderem Material. Dieselbe kann also, so lange die Kuppelung zusammengefügt ist, nicht aus der Tasche heraus. Bei / ist der Ventilsitz in jedem Rohrstück A eingedreht. Die Taschen F stehen nun nicht waagerecht von den Rohrstücken A ab, sondern in einem gewissen Winkel, so dafs, wenn die Theile AA zusammengekuppelt werden, man dieselben durch halbe Drehung jedes Kuppelungstheiles um seine Längenaxe so halten kann, dafs die Taschen die in Fig, 3 angegebene Stellung einnehmen, wodurch die Ventilkugeln E in das Ende der Taschen E hinabrollen und das theilweise Verschliefsen der Taschen F durch die Theile G nicht verhindern. Die zusammengefügte Kuppelung wird jedoch durch die rückspringende Drehung der über α α sitzenden Schläuche so zurückgedreht, dafs die Taschen F nach oben gerichtet stehen, so dafs die Ventilkugeln E fortwährend das Bestreben haben, nach vorn in das Rohrstück A zu rollen.
Wird die Kuppelung gelöst und ist ein Vacuum in den Schläuchen, so treten die Ventilkugeln E sofort in die in Fig. 1 in punktirten Linien angegebene Stellung und schliefsen die Schläuche ab.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Die Anordnung einer Kuppelungsvorrichtung für Schläuche oder Röhren, welche Vorrichtung aus zwei Theilen besteht, die stumpf gegeneinanderstofsen und bei denen die Nasen c der Hebel C des einen Kuppelungstheiles dergestalt hinter die Vorsprünge d des anderen Kuppelungstheiles fassen, dafs beide Theile bei E dicht aneinanderschliefsen, wobei die Federn D die Hebel C in der abdichtenden Stellung erhalten.
2. Die Formung der Vorsprünge d an jedem Kuppelungstheil und der über diese Vorsprünge greifenden Nasen oder Haken c dergestalt, dafs sie die Kuppelungstheile bei B fest aneinanderschliefsen., jedoch eine Entkuppelung der beiden Theile durch Ziehen derselben in entgegengesetzter Richtung von einander gestatten.
3. Die Anbringung der Taschen F an jedem Kuppelungstheil, in welchen Taschen die Ventilkugeln E ruhen, wenn die Theile AA zusammengekuppelt werden und zusammengekuppelt sind, in Verbindung mit den Ventilsitzen f innerhalb jedes Kuppelungstheiles A.
4. Die Anbringung der Theile G von halbkreisförmigem Querschnitt an der Innenseite
eines jeden Kuppelungstheiles A zur Bildung eines Cylinders bei geschlossener Kuppelung, der wesentlich zur Abdichtung bei B gegen Lufteintritt beiträgt und wobei das Ende eines jeden Theiles G die Tasche F des anderen Kuppelungstheiles so weit verschliefst, dafs, so lange die Kuppelung perfect ist, die Ventilkugel E nicht aus Tasche F heraustreten kann.
Die selbsttätige Abschliefsung des an a sitzenden Schlauches bei vorhandenem Vacuum in demselben, durch Eintreten der Ventilkugel E in den Ventilsitz /, sobald die Kuppelungsvorrichtung gelöst wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8324D Neuerungen an Schlauch- oder Rohr-Kuppelungen Active DE8324C (de)

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