DE831788C - Mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung - Google Patents

Mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung

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DE831788C
DE831788C DEK42A DEK0000042A DE831788C DE 831788 C DE831788 C DE 831788C DE K42 A DEK42 A DE K42A DE K0000042 A DEK0000042 A DE K0000042A DE 831788 C DE831788 C DE 831788C
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DE
Germany
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disc
control
disk
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uninhibited
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DEK42A
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DE1614174U (de
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Paul Kroener
Paul Joseph Kroener
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PAUL JOSEPH KROENER
PAUL KROENER
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PAUL JOSEPH KROENER
PAUL KROENER
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung Die Erfindung betrittt eine mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung, die auf einen Körper übertragen wird.
  • Derartige Anordnungen zur 1?rzeugung und Übertragung von Schwingbewegungen auf eine ,lasse wurden bisher durch polumschaltbare .@lotoren betrieben. Diesen bekannten Antrieben gegenüber bietet die vorgeschlagene mechanische Steuerung wirtschaftliche Vorteile, die vor allem darin liegen, daß man bei Serienantrieb mit nur einem normalen Motor auskommt.
  • Die Steuervorrichtung gemäß der Erfindung weist einen Steuerkörper auf, der die Möglichkeit gibt, ein kontinuierliches Drehmoment in ein rhythmisches Schwingmoment zu formen. das den schwingbewegten Körper weder in seinem Schwingungsweg noch in seiner Schwingungszeit hemmt, der also auf Grund seines ihm erteilten Schwungmomentes frei und rhythmisch schwingen kann.
  • In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführutigsforrn der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i die Steuervorrichtung in Ansicht, Abb. 2 diese im Grundriß und Abb. 3 dieselbe im Seitenriß; Abb. d und 5 zeigen den Einbau der Steuervorrichtung in Auf- und Grundriß, Abb.6 den Einbau der Steuervorrichtung für Serienantrieb durch einen Normalmotor.
  • Der Steuerkörper (Abb. i bis 3) besteht aus einer Scheibe i, die angetrieben durch Kette oder Riemen oder Zahnrad, um eine Achse 9 eine teilweise Kreisbewegung (Drehung) macht. Am Umfang trägt diese Scheibe einen Distanzkörper 2, der in sich einen durch Druckfeder 3 bewegten Bolzen 4 birgt. Dieser durch die (Feder 3 betätigte Bolzen preßt sich an die Stirnfläche der Steuerscheibe 5, die auch als Segment ausgebildet sein kann. Diese Steuerscheibe 5 ist auf der Scheibe i so gelagert, daß sie während der Drehbewegung auch eine Klappbewegung ausführen kann und einen Abstand von der Scheibe i zeigt, der durch den Distanzkörper 2 nach der einen Seite hin begrenzt ist, während die andere, ,dem Distanzkörper gegenüberliegende Kante der Steuerscheibe 5 als Sehne den Kreisumfang dieser Scheibe begrenzt und nach innen abgeschrägt ist.
  • Die Steuerscheibe 5 bildet, sobald sie mit dieser Schrägfläche an der Scheibe i anliegt, einen spitzen Winkel mit der Stirnfläche der Scheibe i. Die Steuerscheibe 5 wird durch die rKraft der Druckfe,der3, die auf den Bolzen4 wirkt, in diese Schräglage gedrückt. Gegenüber der Schrägkante weist die Steuerscheibe 5 einen Ausschnitt io auf.
  • Bei Beginn der Übertragung des Drehmomentes auf den nicht dargestellten Schwingkörper seien die Reibungskupplungen 11 und 13 (Abb. 5) eingeschaltet. Über den Kettentrieb 12 wird die Scheibe i angetrieben. Damit wird auch die Steuer-Scheibe 5 in Drehung versetzt, an der sich ein in einem Hebel 6 kugelgelagerter Stift 7 abwälzt. Gleichzeitig wird eine Druckfeder 8 gespannt, die den Hebel 6 betätigt und das Ausrücken der Reibungskupplung 13 bewirkt, sobald der Stift 7 in die radiale Aussparung io oder Steuerscheibe 5 gleitet. Dadurch wird das übertragene Drehmoment von der Kraftmaschine aus unterbrochen, und der zuerst von einer äußeren Kraft über den Kettentrieb 14 bewegte Schwingkörper schwingt jetzt durch seine labile Lage, in die er gebracht ist, zurück. Diese Schwingbewegung macht die Scheibe i mit, -da die Kettentriebe 12 und 14 über die Welle 15 starr verbunden sind.
  • Dabei gleitet der Stift 7 im Zwischenraum i von Scheibe i und Steuerscheibe 5, und der Federbolzen 4 drückt -die Steuerscheibe 5 mit ihrer abgeschrägten Kante an die Scheibe i. Beim Rückschwingen des Schwingkörpers muß der Anpreßdruck der Steuerscheibe 5 an die Scheibe i überwunden werden. Außerdem aber ist der Wucht des rückschwingenden Körpers kein ,weiterer hemmender Widerstand oder Anschlag entgegengesetzt, und der Körper kann ungehemmt rückschwingen, bis seine labile Endrückschwunglage ein Umkehren der Schwingrichtung bewirkt, was auch eine Drehrichtungsänderung des Steuerkörpers 5 zur Folge hat. Die Druckfeder 8 ist dabei bis zu einer gewissen Grenze entspannt.
  • Bei dem jetzigen Rückschwingen gleitet nun der Stift 7 an -der jetzt unter einem spitzen Winkel liegenden Steuerscheibe 5 an der Außenseite dieser Steuerscheibe 5 entlang und erteilt dem Hebel 6, in dem der Stift? gelagert ist, eine kleine Bewegung. Damit wird die Druckfeder 8 wiedergespannt und auch die Reibungskupplung 13 wieder eingeschaltet. Jetzt kann, sobald der Stift 7 die kippbare Steuerscheibe 5 in der iMittelstellung wieder aus ihrem spitzen Winkel zur Scheibe i in die Parallellage gedrückt hat und damit zugltich die Reibungskupplung für die Drehmomentübertragung von der Kraftmaschine her. wieder eingeschaltet wird, ein Drehmoment auf den Schwingkörper in seiner ersten Schwingrichtung erteilt werden, bis der
    Stift 7 wieder in die radiale Aussparung oder
    radiale Begrenzung der Steuerscheibe 5 gleitet.
    Das Zeitintervall zwischen den einzelnen Dreh-
    momentübertragungen auf den Schwingkörper
    hängt vqn dessen Gewicht und von dem Schwer-
    punktabstand des Scliwiligkörpers zu dessen Auf-
    hängepunkt ab.
    In der Abb. 6 ist die vorbeschriebene Anordnung
    für Serienantrieb von Schwungmassen dargestellt.
    Sie bezweckt, durch einen normalen Motor meh-
    reren Schwungmassen, unabhängig voneinander, ein
    rhythmisches Anzugsmoment zu erteilen. Das Dreh-
    moment des Motors wird von einer massiven Welle
    16 aufgenommen, die die Kupplungshälften von
    Reibungskupplungen 17 aufgekeilt trägt, deren Ab-
    stand voneinander den jeweiligen Umständen an-
    gepaßt ist. Die anderen Hälften dieser Reibungs-
    kupplungen 17 sind auf die Hohlwellen 18 gekeilt,
    die das Drehmoment mittels der Reibungskupp-
    lungen 13 auf die Hohlwellen 2o übertragen. Auf
    den Hohlwellen 2o sitzen wieder die Kettentriebe
    12 und 14. Erstere treiben die Steuerkörper (Abb. i
    bis 3) und bewirken damit das Lösen und Schließen
    ,der Reibungskupplungen 13. Die Kettentriebe 14.
    übertragen das Motordrehmoment als Anzugs-
    moment auf die Schwingkörper, die durch die
    Steuerkörper (Abb. 1 bis 3) von diesen in den
    Grenzen des beabsichtigten Schwungweges gehalten
    werden, ohne bremsend zu wirken.
    Die Kupplungshälften der Reibungskupplungen
    17, die auf den Hohlwellen 18 sitzen, erfahren ihren
    Kupplungsakt durch Elektromagneten i9 (Solenoid),
    die von einer zentralen und entfernten Stelle aus
    betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Scheibe (1) sich um eine Achse (9) bewegt und dabei eine teilweise Kreisbewegung macht, die über eine Steuerscheibe (5) und durch einen mit einem Drehpunkt versehenen Hebel (6) auf eine Reibungskupplung (13) des Antriebes übertragen wird, wobei die Zeitintervalle zur Betätigung des Kupplungsorgans durch die Steuerscheibe (5) bestimmt werden, die an der Scheibe (i) so befestigt ist, daß sie außer der teilweisen Kreisbewegung auch eine Klappbewegung ausführen kann, die durch einen Bolzen (4) mit Druckfeder (3), der in die Scheibe (i) eingebaut ist, ausgelöst wird, wobei die Steuerscheibe (5), die auch nur als Segment ausgebildet sein kann, an der einen Seite einen radialen Ausschnitt (io) aufweist, während die andere Seite durch eine gerade, nach außen abgeschrägte Kante gebildet ist und auf dem Hebel (6) ein Stift (7) gelagert ist, der sich unter dem Einfluß einer Feder (8) an die Steuerscheibe anlegt.
DEK42A 1949-10-07 1949-10-07 Mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung Expired DE831788C (de)

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DEK42A DE831788C (de) 1949-10-07 1949-10-07 Mechanische Steuervorrichtung zur Erzeugung einer ungehemmten Schwingbewegung

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