DE8317792U1 - Vorrichtung zum betreiben von geschlossenen warmwasser-heizungsanlagen kleinen volumens - Google Patents

Vorrichtung zum betreiben von geschlossenen warmwasser-heizungsanlagen kleinen volumens

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DE8317792U1
DE8317792U1 DE19838317792 DE8317792U DE8317792U1 DE 8317792 U1 DE8317792 U1 DE 8317792U1 DE 19838317792 DE19838317792 DE 19838317792 DE 8317792 U DE8317792 U DE 8317792U DE 8317792 U1 DE8317792 U1 DE 8317792U1
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sludge settling
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Description

« Tl
"Vorrichtung zum Betreiben von geschlossenen warmwas- |:
ser^Heizungsarilageh kleinen Volumens1' ^ |J
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betreiben , von geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen kleinen Volumens, insbesondere für Fulaodenheizungen.
Bei größeren Heizungsanlagen für Schulen, Verwaltungsgebäude und größere Miethäuser hat man in den letzten Jahren zunehmend neben den schon s-'*it längerem allgemein üblichen Ausöehnungsbehältern auch noch Behälter zur Schlammablagerung vorgesehen, um zu verhindern, daß Schlammablagerungen im Heizkessel zu Zirkulations- =
Störungen des Heizwassers und möglicherweise auch zu i
örtlichen überhitzungen führen, wodurch der Wirkungs- |
grad des Kessels herabgesetzt v/ird. In den Schlammabsetzbehältern wird die Fließgeschwindigkeit des Heizwassers beträchtlich herabgesetzt, so daß sich der im Heizwasser befindliche Schlamm im unteren Bereich des Behälters absetzen und dort durch ein Schlammabführungsorgan abgeführt werden kann.
Bei kleineren Heizungsanlagen, insbesondere für Einfamilienhäuser, hat man bisher allerdings von der Installation eines sehlammablagerungsbehälters meist deshalb Abstand benommen, weil der damit verbundene Installationsaufwand s-escheut wurde und auch in vielen Fällen, insbe-
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sondere bei der nachträglichen Modernisierung Von Heizühgsanlagen, kein ausreichender Raum zur Verfügung steht.
Nun hat es sich jedoch gezeigt, daß speziell bei Fußbodenheizungen die Schlammabsonderung auch bei kleineren Heizungsanlagen deshalb wichtig ist, um zu verhindern, daß sich Schlamm in den in den Fußböden verlegten Leitungen absetzt und deren Wirkung beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Lösung, welche auch bei Heizungsanlagen kleinen Volumens, insbesondere für Fußbodenheizungen, die Installation eines Schlammabsetzbehälters mit relativ geringem Aufwand an Mäerial und Installationsarbeiten bei geringem Platzbedarf ermöglicht.
Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Ausdehnungsbehälter mit Membran und ein Schlammabsetzbehälter derart miteinander kombiniert sind, daß eine gemeinsame Wandung einen Teil beider Behälter bildet.
Aufgrund dieser Ausbildung wird durch die Nutzung einer gemeinsamen Wandung für beide Behälter der erforderliche apparative Aufwand nicht unwesentlich verringert und vor allem waden durch die feste Zuordnung der beiden Behälter
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zueinander die notwendigen Installationsarbeiten im Heizungsraüm wesentlich vereinfacht.
In Weiterbildung der Erfindung kann man oberhalb des Ausdehnungsbehälters den Schlammabsetzbehälter anordnen, der mit einer sich über dessen gesamten Querschnitt erstreckenden , mit öffnungen versehenen Abschirmung versehen ist, unterhalb welcher die Einleitung der Wasserleitung angeordnet ist und oberhalb welcher eine Zuleitung zum Wasserraum des Ausdehnungsbehälters endet. Dadurch wird erreicht, 1Ö daß praktisch nicht mehr Raum benötigt wird, als ohnehin für die Montage eines bei geschlossenen Heizungsanlagen unerläßlichen Ausdehnungsbehälters zur Verfügung stehen muß.
Man kann allerdings auch oberhalb des Schlammabsetzbehälters den Ausdehnungsbehälter anordnen, dessen Viasserraum mittels mindestens einer Öffnung mit dem oberen Bereich des Schlammabsetzbehälters verbunden ist, der mit einer sich über dessen gesamten Querschnitt erstreckenden, mit öffnungen versehenen Abschirmung versehen ist, unterhalb welcher die Einmündung der Wassereinleitung angeordnet ist und oberhalb welcher die Wasserableitung im obersten Bereich des Schlammabsetzbehälters angeordnet ist, während an der tief-sten Stelle des Schlammabsetzbehälters eine Schlammabführungsöffnung vorgesehen ist.
Bei dieser Ausgestaltung läßt sich die Sehlammabführungs-
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öffnung besonders günstig an der tiefsten Stelle des Schlämmäbsetzbehäiters anordnen und die Zuleitungen zu den verschiedenen Behältern ergeben sich besonders einfach.
Schließlich kann man bei der letzterwähnten Ausführungsforni die Abschirmung des Schlammabsetzbehälters als obere Wandung eines normalen Behälters ausbilden und zwischen diese Abschirmung und dem normal ausgebildeten Ausdehnungsbehälter eine zylindrische Wandung flüssigkeitsdicht befestigen, insbesondere verschweißen, wodurch man eine konstruktiv einfache Lösung erhält«
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Vorrichtung nach der Erfindung mit unten angeordnetem Ausdehnungsbehälter und darüber befindlichem Schlammabsetzbehälter in einem Vertikalschnitt und in
Fig. 2 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung mit unten angeordnetem Schlammabsetzbehälter und darüber befindlichem Ausdehnungsbehälter in einem vertikalen Querschnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist ein normaler Ausdehnungsbehälter 1 mit diesen in zwei Behälterräume unterteil-ender Membran 2 an seiner oberen Wandung 3 mit einer
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Zuleitung 4 versehen, die zum Wasserraum 5 des Ausdehnungsbehälters 1 führt, dessen Gasraum 6 mit einem Füllventil 7 versehen ist.
Die obere Wandung 3 des Ausdehnungsbehälters 1 dient gleichzeitig als untere Wandung eines Schlammabsetzbehälters 8, der etwa mittig durch eine mit Öffnungen 9 versehene Abschirmung 10 unterteilt ist, wobei sich die Zuleitung H zum Wasserraum 5 des Ausdehnungsbehälters 1 ein Stück über diese Abschirmung lOnach oben erstreckt, während eine Wassereinleitung 11 sich von der Oberseite des Schlammabsetzbehälters 8 mit einer Einmündung 12 bis unter die Abschirmung 10 erstreckt. In der oberen Wandung des Schlammabsetzbehälters 8 ist ferner eine Wasserableitung 13 angeordnet sowie im unteren Bereich des Schlammabsetzbehälters eine Öffnung bzvi. Muffe 14 zur Schlammentleerung sowie ein Manometer 15. Die; untere Behälterwandung des Ausdehnungsbehälters 1 ist mit einem Fuß 16 ausgebildet, auf dem die gesamte Vorrichtung i'uht.
Die Funktion der Vorrichtung ist wie folgt:
Das Heizv/asser wird mit relativ hohem Schlammanteil über die Wassereinleitung 11 dem Schlammabsetzbehälter 8 zugeführt, und zwar in den unterhalb der Abschirmung 1Ö befindlichen Teil des Behälters, wobei die Einmündung 12 genügenden Abstand von der gemeinsamen Wandung 3 zwischen dem
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Schlammabsetzbehälter 8 und dem Ausdehnungsbehälter 1 einhält, um die Schlammablagerungen im untersten Bereich des Behälters nicht zu sehr zu beeirträchtigen. Die in dem unterhalb der Abschirmung 10 befindlichen Bereich des Behälters schwebenden Schlammteilchen passieren praktisch nicht die öffnungen 9 in der Abschirmung 10, sondern setzen sich im untersten Bereich des Behälters ab und können von Zeit zu Zeit durch Betätigung eines mit der Muffe bzw. öffnung 14 verbundenen Schlammabführungsorganes abgeführt werden„ während das Heizwasser weitgehend von Schlammteilchen gereinigt den Behälter 8 über die Wasserableitung 13 verläßt.
Da der wasserführende Raum 5 des unterhalb des Schlammabsetzbehälters 8 angeordneten Ausdehnungsbehälters über die Zuleitung 4 mit dem von Schlammteilchen weitgehend freien oberen Bereich des Schlammabsetzbehälters in Verbindung steht, kann bei Volumenänderungen des Heizwassers im Ausdehnungsbehälter 1 gleichzeitig in normaler Weise ein Volumenausgleich erfolgen, ohne daß die Gefahr besteht, daß größere Schlammablagerungen im Ausdehnungsbehälter stattfinden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist ein normaler Ausdehnungsbehälter la im oberen Bereich der Gesamtvorrichtung angeordnet, wobei dessen untere Wandung 3a gleichzeitig die obere Wandung eines darunter befindlichen Schlammabsetzbe·" hälters 8ä bildet, welcher im einzelnen aus einem in normaler
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Weise aus zwei Behälterhälften zusammengesetzten und miteinander verschweißten Behälter besteht^ dessen obere Wandung mit Öffnungen 9a versehen ist und als Abschirmung 10a für den Schlammabsetzbehälter dient, wobei der obere Bereich des Schlammabsetzbehälters von einer einfachen zylindrischen Wandung 16 gebildet ist. die zwischen den anderen Behälterteilen verschweißt ist. Eine Wassereinleitung 11a erstreckt sich mit ihrer Einmündung 12 unterhalb der Abschirmung 10a in den Schlammabsetzbehälter 8a und eine Wasserableitung 13a befindet sich im oberen Bereich des Schlajnmabsetzbehälters 8a3 d. h. in der zylindris chen Wandung /6.
Die gemeinsame Wandung 3a zwischen Ausdehnungsbehälter la und Schlammabsetzbehälter 8a weist eine Öffnung auf, durch die der obere Bereich des Schlammabsetzbehälters 8a mit dem Wasserraum 5a des Ausdehnungsbehälters la verbunden ist. Dem Gasraum 6a ist wieder, wie üblich, ein Füllventil 7a an der obersten Stelle des Behälters zugeordnet. An der untersten Stelle des Schlammabsetzbehälters 8a ist eine Öffnung bzw. Muffe lia zur Schlammabführung ausgebildet und die gesamte Vorrichtung ruht auf einem Fuß l6a.
Die Funktion der Vorrichtung nach Fig. 2 ist wie folgti
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Heizwasser wird über die Wassereinleitung 11a dem unteren Bereich des Absetzbehälters 8a zugeführt, derart, daß sich die Schlammteilchen, zurückgehalten durch die Abschirmung 10a, im unteren Bereich des Behälters absetzen, um von Zeit zu Zeit über die Schlammabführungsöffnung l4a abgezogen zu werden. Gereinigtes Heizwasser verläßt die Vorrichtung über die Wasserableitung 13a. Ausdehnungswasser kann w;er die öffnung 17 in den Wasserraum 5a des Ausdehnungsbehälter.«? la gelangen und eintretende Volumenänderungen werden in üblieher Weise durch entsprechende Komprimierung bzw. Entspannung des Gases im Gasra.um 6a unter entsprechender Verformung der Membran 2a aufgenommen, wobei erkenbar ist, daß der Wasserraum 5a von Verschmutzungen durch Schlammteilchen freibleibt.
Natürlich sind Abänderungen der beschriebenen Ausführungsformen möglich, ohne den Grundgedanken der Erfindung au verlassen. So könnte bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 die gemeinsame Wandung 3a zwischen Ausdehnungs- und Schlammabsetzbohälter gleichmäßig gelocht ausgebildet SeIn3 um das Ausdehnungsvolumen noch direkter und gleichmäßiger auf die Membran des Ausdehnungöbehälters wirken zu lassen u. dgl. mehr.

Claims (6)

t · t · PATENTANWÄLTE MElNKE UND DABRINGHAUS ZUGELASSEN BEIM EUROPÄiSCHEN PATENTAMT · EUROPEAN PATENT ATTORNEYS ■ MANDATAIRES EN BREVETS EUROPEEi DIF3U-ING. J. MEINKE DIF3L-ING. W. DABRINGHA'JS 1 6. JUN! 1983 4600 DORTMUND 1, WESTENHELLWEG 67 M/J TELEFON (0231)145071 TELEGFiAMM DOPAT Dortmund TELEX 822 7328 pat d AKTEN-NFt: 108/4463 Anmelderin : Winkelmann & Pannhoff GmbH, Schmalbachstraße 2, 4730 Ahlen / Westf. Ansprüche :
1. Vorrichtung zum Betreiben von geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen kleinen Volumens, insbesondere für Fußbodenheizungen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ausdehnungsbehälter (1; la) mit Membran (2; 2a) und ein Schlammabsetzbehälter (8; 8a) derart miteinander kombiniert sind, daß eine gemeinsame Wandung (3; 3a) einen Teil beider Behälter bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des Ausdehnungsbehälter (1) der Schlammabsetzbehälter (8) angeordnet ist3 der mit einer sich über dessert gesamten Querschnitt erstreckenden, mit Öffnungen (9)
versehenen Abschirmung (10) vasehen ist, unterhalb welcher die Einmündung (12) der Wassereinleitung (11) angeordnet ist und oberhalb welcher eine Zuleitung (4) zum Wasserraum (5) des Ausdehnungsbehälter (1) endet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des Scalammabsetzbehälters (8a) der Ausdehnungsbehälter (la) angeordnet ist, dessen Wasserraum (5a) mittels mindestens einer Öffnung (17) mit dlem oberen Bereich des Schlammabsetzbehälters verbunden ist, der mit einer sich üoer dessen gesamten Querschnitt erstreckenden, mit Öffnungen (9a) versehenen Abschirmung (10a) versehen ist, unterhalb v/elcher die Einmündung (12a) der Wassereinleitung (lla) angeordnet ist und oberhalb weleher die Wasserableitung (13a) im obersten Bereich des Schlammabsetzbehälters angeordnet ist, während an der tiefsten Stelle des Schlauimabsetzbehälters eine Schlammabführungsöffnung (l'la) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirmung (10a) des Schlammabsetzbehälters (8a) von der oberen Wandung eines normalen Behälters gebildäb ist und zwischen dieser Abschirmung und dem normal ausgebildeten Ausdehnungsbehälter (la) eine zylindrische Wandüng (16) flüssigkeitsdicfrt befestigt, insbesondere Ver-Schweißt ist,
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